Donnerstag, 27. September 2007

Aktives Ehrenamt

„Freiwillige vor!“ - so lautet das Motto der Christlichen Freiwilligenagentur von Gemeinsam für Berlin. Die Arbeit besteht nun seit zwei Jahren und wächst dynamisch. Sie war die erste ihrer Art und findet in der Fachwelt viel Beachtung. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse ist Schirmherr.

Es werden Freiwillige in soziale Einrichtungen vermittelt, um christliche Nächstenliebe praktisch zu denen zu bringen, die sie besonders brauchen. Es besteht bei vielen Organisationen großer Bedarf an dieser Vermittlung. Daneben berät und begleitet die Agentur Gemeinden und Hauskreise bei Planung und Durchführung eigener Projekte. Der Bedarf ist so groß, dass die Mitarbeiterinnen und die Finanzierung kaum Schritt halten können. Inzwischen hat auch das regionale Diakonische Werk eine eigene Freiwilligenvermittlung. Die beiden Arbeiten ergänzen einander gut.

Monika Helbig, Staatssekretärin und Beauftragte des Senats für bürgerschaftliches Engagement, sagte: „Ich möchte, dass Berlin die Hauptstadt des ehrenamtlichen Engagements wird.“ Berlin ist auf einem guten Weg dahin: Bereits jeder dritte Arbeitnehmer engagiert sich ehrenamtlich. Während in anderen Städten die Zahlen sanken, stieg in Berlin die Bereitschaft zum Ehrenamt in den letzten Jahren um 5 % an. Unternehmen sollen weiter motiviert werden, das freiwillige Engagement ihrer Mitarbeiter zu fördern. Darüber hinaus soll das Potential von Menschen, die nicht (mehr) im aktiven Berufsleben stehen, stärker genutzt werden.


Das ist ein Text aus der nächsten Ausgabe von Gebet für Berlin. Zur Zeit steht Redaktionsarbeit vor Blogarbeit auf der Freizeit-Ehrenamt-Prioritätenliste, denn auch die nächste Ausgabe von Männer auf dem Weg will fertig werden, bevor der September vorüber ist.

Kommentare:

Marion hat gesagt…

Es ist gut, auch mal solche positiven Meldungen zu lesen!
Erst vor ein paar Tagen sagte ich zu meinem Sohn, wie sehr mir diese ganzen Fernsehmagazine auf den Geist gehen, in denen NUR negative Berichte vorkommen. Lang und breit werden die Missstände ausgewalzt; klar, es gibt sie, und es soll auch darüber berichtet werden, aber eben nicht ausschließlich! Es gibt doch auch positive Ansätze, und diese sollten auch gebührend erwähnt werden! Das ist ermutigend und wirkt ansteckend,und das brauchen wir auch.
Danke deshalb für diesen Beitrag, er tut gut!

Grüße aus Hamburg

Marion

Günter J. Matthia hat gesagt…

@marion: Ein Journalist hat mir mal geschrieben: "Wir neigen berufsbedingt eher dazu, das Haar in der Suppe zu suchen als die Suppe zu beschreiben."
Da hatte er recht, was seine Zunft betrifft. Leider.
Wir bringen in jeder Gebet-für-Berlin-Mail mindestens eine gute Nachricht, beschreiben also die Suppe, stattt nach dem Haar darin zu fahnden. Aber wir sind ja auch keine Journalisten...