Sonntag, 19. Juli 2009

Ausnahmezustand

Das war mal ein Schreibtisch, beziehungsweise es kann wieder einer werden, wenn er zusammengebaut wird. Die Teile hat gerade ein Freund abgeholt, der sich über die Glas-Stahl-Eckkonstruktion sehr freut. Etliche Regale hat er auch gleich mitgenommen. An diesem Schreibtisch sind viele Texte entstanden, die meine verehrten Blogleser kennen.

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An diesen dünnen Kabeln hängen nicht nur Telefon, Fax, Netzwerk und DSL, sondern auch in gewisser Weise MatMil und vieles mehr. Einer der Drähte war beim Abbauen der Möbel rausgerutscht. Es dauerte eine Weile herauszufinden, wo er hingehörte. Hätte ich es nicht herausgefunden, gäbe es jetzt diesen Blogbeitrag nicht.

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Und so sieht eine Teilansicht unseres gemütlichen Wohnzimmers nun aus, während nächste Woche die Handwerker fleißig sind. Richtig wohnlich, oder? Im Flur stehen noch weitere Kartons herum. Einige Kisten mit Büchern haben wir zum Verschenken aussortiert, damit dann Platz für Nachschub ist.

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Immerhin: Die Technik funktioniert, solange nicht einer der Handwerker ein Kabel beschädigt oder aus der fragilen Konstruktion zieht. Der Ausnahmezustand dürfte, so Gott will, die Handwerker fleißig sind und wir leben, dann am nächsten Wochenende zu Ende gehen.

Kommentare:

Barbara hat gesagt…

Dieser Ausnahmezustand sieht nach viel Arbeit aus!

Ist das im Vordergrund ein Teil der Schallplattensammlung?

Günter J. Matthia hat gesagt…

Richtig. Rechts vorne sieht man einen Teil der LPs. Obenauf liegt »Novalis« - kennt kein Mensch außer mir, wetten?