Montag, 21. Januar 2013

Einerseits–andererseits. #01

Einerseits ist es ein Ärgernis und ausgesprochen rücksichtslos von den Fahrzeughaltern 1mit den PM- und TF-Kennzeichen, dass sie Werktag für Werktag rings um den S-Bahnhof Lichterfelde Süd die Wohnstraßen zuparken und damit den Anwohnern und ihren Gästen langwierige und mühsame Parktplatzsuche aufnötigen. Wenn diese Pendler aus dem Osten in Teltow, am Endbahnhof der gleichen S-Bahnlinie, parken würden, wären ihre Autos, wo sie hingehören (in Brandenburg) und die Südberliner rund um den Bahnhof wären eines großen Problems ledig.

Andererseits ist es geradezu rücksichtsvoll von den Fahrzeughaltern mit den PM- und TF-Kennzeichen, die mit ihren meist hässlichen Blechkarrossen rings um den S-Bahnhof 2Lichterfelde Süd die Wohnstraßen zuparken, dass sie sich wenigstens vom Stadtverkehr fernhalten und den Südberlinern auf dem Weg zur Arbeit und zurück nicht die Stadtautobahn und die Straßen verstopfen. Dann könnten die Anwohner rund um den Bahnhof zwar unbehindert parken, aber sie kämen weniger flüssig an das jeweils für den Broterwerb notwendige Ziel.

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Kommentare:

Frau Vorgarten hat gesagt…

Solche gibt es überall.
Hier heißen sie DU und E und BO und D und K und LEV und GM und so.
Fülle eine weitere Seite in meinem Allgemeinbilderbuch.
Wo wohnen die TFs und die PMs?

Günter J. Matthia hat gesagt…

TF - Teltow-Fläming, PM - Potsdam-Mittelmark: Alles in der Ostzone südwestlich von Berlin.

Frau Vorgarten hat gesagt…

Ostzone?!?
Das klingt für mich ein bisschen arg nach vorgestern.
Sagt man das bei euch so?

Günter J. Matthia hat gesagt…

... das sagt man nur, wenn man sich traut, die "politisch korrekten" Sprachregeln zu ignorieren.
Dann sagt man auch Negerkuss oder Mohrenkopf ...

Anonym hat gesagt…

Einerseits: Hier im Wilden Süden wird vielfach von Dunkeldeutschland gesprochen, mangels besserer Kenntnisse der, nun ja Sie wissen schon.
Andererseits hat man das beschriebene Problem und die auch hier grassierende Seuche erkannt und errichtet Anwohnerparkzonen, in denen die Fahrer der Wagen mit den Hirschstangen plus steigender Stute oder gar dem guten Stern auf allen Strassen auf der Kühlerhaube nur dann parken dürfen, wenn die Fahrer auch dort wohnen und deswegen im Besitz einer Erlaubnis sind. Ganz bösartige Behörden beschränken die Erlaubnispflicht auf die Nachtstunden, so dass ein Anwohner, der um sechs von der Arbeit kommt bis halb acht warten muss, bis er einen Parkplatz vor seinem Haus bekommt.