Dienstag, 22. Januar 2008

Blogstöckchen: Fasten

Haso hat mir ein Stöckchen zugeworfen - nach längerem Stöckchenfasten mache ich gerne mit.
  • 1. Hast Du schon einmal bewusst gefastet?
Ja. Das längste Fasten dauerte 6 Tage (und Nächte) anlässlich einer Fasten- und Gebetswoche mit John Mulinde. Gelegentlich habe ich zwei oder drei Tage gefastet, häufiger einen (24 Stunden). Fasten heißt für mich: Nur Flüssigkeit zu mir nehmen.
Mit dem sogenannten Teilfasten - keine Genussmittel etc. - habe ich keine Erfahrung, weil ich das nicht für Fasten halte.
  • 2. Was ist der Sinn von Fasten Deiner Meinung nach?
Ich halte das Fasten nicht für ein »magisches« Mittel, um irgend etwas geistlich zu erreichen oder zu erzwingen, wohl aber für ein Zeichen meiner Ernsthaftigkeit, mich ganz und gar auf Gott auszurichten und zu konzentrieren. Die Erfahrungen mit dem Fasten zeigen mir, dass Gott solche Ernsthaftigkeit durchaus bemerkt und belohnt.
  • 3. Wirst Du in diesem Jahr in der Fastenzeit fasten?
Nein. Ich halte wenig davon, Fastenzeiten »anzuordnen«, das riecht mir zu sehr nach Islam. Fasten ist eine sehr persönliche Entscheidung, die natürlich (siehe Antwort 1) nicht ausschließt, mit anderen zusammen zu fasten und zu beten.
  • 4. Ist Fasten ein Thema in der Gemeinschaft, in der Du lebst?
Ja. Es gibt immer wieder »Fastentage« im Gemeindekalender, an denen ich mich aber, siehe Antwort 3, selten mit eigenem Fasten beteiligt habe.

So. Ich werfe weiter: Don Ralfo, wie schaut es aus?

2 Kommentare:

Don Ralfo hat gesagt…

Hallo Günter, hier kannst Du schauen was Dein Stöckchen macht!
Fasten, das neue Blogstock

Anonym hat gesagt…

Fasten im Verborgenen...
sollen wir,
so steht es bei Matth.6,16-18

Insofern ist es auch eine ganz persönliche
und verborgene Angelegenheit zwischen
Gott und mir!

Fasten hat das Ziel Gott noch näher zu kommen und für seine Botschaft noch
offener zu werden.

Fasten bedeutet für mich persönlich nicht unbedingt nur Verzicht von Nahrungsmitteln, es schließt auch den Verzicht von möglicherweise unliebsamen Gewohnheiten oder stumpfen Routinehandlungen mit ein.

Diese zu durchbrechen macht mich
innerlich frei!