Samstag, 1. Juni 2019

Halbe-Halbe

Am 9. Juni werde ich im ersten Teil des Programms aus dem Roman Es gibt kein Unmöglich! und im zweiten Teil einige Kurzgeschichten lesen. Das entspricht, wenn ich den Umfrageergebnissen aus der am 28. Januar auf diesem Blog gestarteten Umfrage Glauben schenken möchte, genau dem Leser- beziehungsweise Besucherwillen.


51 zu 51 Stimmen ... also Halbe-Halbe. Ob ich mich daran halten werde, dürfen meine geschätzten Blogbesucher gerne persönlich überprüfen, sofern sie diesen Beitrag rechtzeitig lesen und sich am kommenden Sonntag bei Piano & Buch einfinden werden.


Es gibt ebenfalls im Verhältnis Halbe-Halbe auch Musik: Christoph Pagel, Komponist und Pianist aus Berlin, hat ein sehr ansprechendes Programm für seine Beiträge am Piano zusammengestellt. Ich freue mich darauf ...

Dienstag, 28. Mai 2019

Herzlichen Dank!


Nun ist es wieder mal geschafft ... beim Joggathon 2019 habe ich 11 Runden bewältigt und damit dank meiner Sponsoren 89,21 Euro für den guten Zweck erlaufen.
Herzlichen Dank an alle, die sich in meine Sponsorenliste eingereiht haben! Wie immer habe ich ja mit dem Geld bzw. der Einsammlung nichts zu tun ... die Rechnungen werden wieder vom Veranstalter verschickt.
Insgesamt sind 2019 beim Berliner Joggathon enorme 13.556,61 Euro erlaufen worden ... eine großartige Summe und spürbare Hilfe für die Menschen, denen das Geld zugute kommt.

Dankeschön!

Sonntag, 12. Mai 2019

Möchte sich noch jemand einreihen?

Am 26. Mai wird beim Berliner Joggathon wieder für einen guten Zweck gelaufen … und ich bin als Läufer zum siebten Mal dabei. Meine regelmäßigen Blogbesucher wissen sicher noch, dass meine erste aktive Teilnahme (am 2. Juni 2013) auch ein wichtiger Schritt auf meinem Weg zurück ins Leben nach der ersten Krebsoperation war. Das Wetter meinte es damals nicht gut mit den Teilnehmern und Gästen, aber das machte letztendlich gar nichts – ich hatte es trotz Krebserkrankung und Chemotherapie geschafft, eine Stunde zu laufen!



Das Foto zeigt mich 2013 kurz vor dem Ziel, an meiner Seite mein Freund Jens, der mich bei der Vorbereitung und beim Lauf treu trainiert und unterstützt hat. Nach einer Krebsoperation und Chemotherapie läuft man nämlich nicht einfach mal eben so …
Jahr für Jahr haben mich seither Sponsoren beflügelt, die pro von mir in den 60 vorgegebenen Minuten eine Spende zusagen – nicht für mich natürlich, sondern für den jeweiligen Benefizzweck der Veranstaltung. Das werden 2019 drei Projekte sein, nämlich Kinder in Armenien, Senioren in Georgien und Suchtkranke hier bei uns in Mahlow bei Berlin. Details gibt es hier: Wem wird geholfen?
Falls sich noch jemand zu meinen bisherigen Sponsoren hinzugesellen möchte, bitte Name, Anschrift und Betrag pro Runde per E-Mail (gjmatthia ät gmail.com) an mich, bis zum kommenden Samstag kann ich das dann noch beim Veranstalter eintragen lassen.

Vielen Dank!




P.S.: Wer Lust hat mitzulaufen oder einfach dabei zu sein: Herzlich willkommen beim Joggathon 2019!

Montag, 28. Januar 2019

Kurzgeschichten oder Romanauszüge?

Nun bin ich mal neugierig, was meine geschätzten Blogbesucher* bevorzugen, wenn sie einer Autorenlesung beiwohnen, sofern der Autor* sowohl Romane als auch kürzere Erzählungen verfasst hat.



Kurzgeschichten oder Romanauszüge?
Ich höre lieber abgeschlossene Geschichten.
Ich höre lieber Auszüge aus Romanen.
Auswertung

Vielen Dank für die Auskunft, liebe Besucher*.


* Nach wie vor verweigere ich hartnäckig jegliche »gegenderte« Sprachverhunzung. Bei den deutschen Sammelbegriffen wie »Leser«, »Bürger«, »Schüler« und so weiter waren stets und sind tatsächlich immer noch beide Geschlechter gemeint.
.

Montag, 7. Januar 2019

Der Rückspiegel lenkt den Blick nach vorn

Jahresrückblicke hat es auch beim Übergang von 2018 zu 2019 wieder reichlich gegeben, in Presse, Funk, Fernsehen und den sogenannten neuen Medien genauso wie aus dem Bekannten- und Freundeskreis. Es ist ja auch nicht verkehrt, ab und zu Rückschau zu halten.

Das kann in nostalgisches Schwärmen münden oder in missmutiges Ärgern. »Was für ein fürchterliches Jahr!« , resümiert der eine, während die andere jubelt, es sei ein »großartiges und erlebnisreiches Jahr« vergangen.

Für mich ist ein Rückblick, egal zu welchem Zeitpunkt, stets auch Anlass, den Blick nach vorn zu richten. Wenn etwas nicht angenehm oder sogar schrecklich war genauso wie bei frohmachenden Erinnerungen. Zum Beispiel kann ich aus dem Rückblick auf meine sportliche Leistung im Jahr 2018 ohne weiteres den Ansporn gewinnen, 2019 wieder etwas bessere Bilanzen verzeichnen zu wollen. Ich bin nämlich seit Beginn meiner Aufzeichnungen noch in keinem Jahr so wenig gelaufen:

01

Nun bin ich gespannt und lege erwartungsvoll ein neues Datenblatt für 2019 an. Am Ende des Jahres, sage ich mir, sollte da eine dreistellige Gesamtstundenzahl stehen und die Kilometerzahl darf durchaus wieder vierstellig sein.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Vermutlich 144.000 Euro

Ich habe in den letzten Tagen letzte Feinarbeiten an der Webseite durchgeführt, die der Joggathon längst verdient hatte, die aber erst jetzt als Vorbereitung für den 21. Benefizlauf entstanden ist.

image

http://tinyurl.com/Joggathon

Bei der Arbeit habe ich gestaunt, wie viel Hilfe durch den Joggathon Berlin schon geleistet werden konnte. Die Archive sind eher bruchstückhaft, was die ersten Jahre betrifft. Soweit wir es noch nachvollziehen können, kamen durch die Benefizläufe in Berlin in den vergangenen 17 Jahren 143.260,83 Euro für die diversen unterstützen Projekte zusammen. Wenn man gedanklich auf 20 Jahre hochrechnet, waren es mit großer Wahrscheinlichkeit mindestens 144.000 Euro, die durch diese jährliche Veranstaltung allein in Berlin (den Joggathon gibt es noch in zwei weiteren, eher unbekannten Städten mit den drolligen Namen Gelnhausen und Hanau) »erlaufen« werden konnten.

So Gott will und wir leben, werde ich am 26. Mai 2019 wieder starten. Das wird dann mein siebter Joggathon. Falls unter meinen geschätzten Blogbesuchern jemand sein sollte, der sich bereits jetzt entscheidet, zu meinen Sponsoren gehören zu wollen, dann freue ich mich auch jetzt schon über entsprechende Meldungen. Einfach per Email (gjmatthia ät gmail com) den Spendenbetrag pro Runde mitteilen … voraussichtlich werde ich wieder 10 oder 11 Runden absolvieren.

So.

Donnerstag, 13. Dezember 2018

DHL … Dreistigkeit, Hinterlist, Liederlichkeit?

Ich bin ja nicht der einzige Bürger dieses unseres Landes, dem seitens DHL, laut Selbstzeugnis ein Dienstleistungsunternehmen, immer wieder mal Bärendienste widerfahren. (Hier ein anderes schönes Beispiel.) Und ich bin auch nicht zum ersten Mal mit der Dreistigkeit konfrontiert, die bei manchen Beschäftigten (oder Subunternehmern?) in jenem Unternehmen zu herrschen scheint. Aber dieses Mal gibt es einen Clou, den ich meinen geschätzten Blogbesuchern nicht vorenthalten möchte.

Natürlich weiß ich, dass den Zustellern viel abverlangt wird und dass diese keine Spitzenlöhne kassieren. Aber wer Dienstleistungen anbietet, bei dem sollte das Kundeninteresse doch wohl ganz oben auf der Werteskala stehen?

Die wahre Geschichte:

Am 1. Dezember bestellte ich bei Amazon ein Produkt, nämlich eine LED Deckenleuchte für das Arbeitszimmer. Das Paket wurde am 3. Dezember (Montag) abgeschickt und sollte am 4. Dezember (Dienstag) zugestellt werden.

Es war den ganzen Tag jemand zu Hause. Es kam kein Paket. Am nächsten Tag las ich online in der sogenannten Paketverfolgung, dass es um 11:22 Uhr einen angeblichen Zustellversuch gegeben habe. Eine dreiste Lüge … es sei denn, das Vorbeifahren am Haus oder das Durchqueren unseres Wohnbezirkes ohne anzuhalten gilt als Versuch der Zustellung.

Jedenfalls wurde die Sendung angeblich am Dienstag in einer Paketstation abgestellt. Eine Benachrichtigungskarte fehlte oder ging verloren. Am Freitag meldete ich mich bei DHL wie folgt:

image

Auf meine Beschwerde hin schrieb DHL drei Tage später, dass mir die Sendung erneut zugestellt würde:

image

Na prima, dachte ich, das ist doch eine gute Lösung.

Das Paket kam aber nicht. Weder am Montag, noch am Dienstag, noch am Mittwoch, dem 12. Dezember. Also fragte ich höflich nach:

image

Und siehe da, am Donnerstag im Laufe des Nachmittags, kam der Clou:

image

Wie bitte? DHL weiß nicht, warum DHL das Paket nicht erneut zugestellt hat? Wer, wenn nicht DHL, ist denn der Zusteller eines mit DHL verschickten Paketes? Subunternehmer? Dämonen? Ghule und Trolle? Donald Trump?

Wer hat wann wen beauftragt, die Sendung erneut zuzustellen? Gibt es dafür irgend welche Beweise? Und warum hat der erste angebliche Zusteller nicht geklingelt? Warum ist aus der guten alten zuverlässigen Post ein solch kundenunfreundlicher Haufen geworden? Zählt nur noch Profit, Profit und Profit?

DHL schreibt online:

image

Wie sollte der Empfänger (ich) eigentlich ohne Benachrichtigungskarte die Sendung abholen? Mit Schneidbrenner, Hammer und notfalls einer Sprengladung?

Nun ja. Ich habe den Vorgang über die Verbraucherzentrale gemeldet … ob das was bringt, sei dahingestellt. Aber je mehr Menschen, die es wie ich immer wieder mit solchen Dreistigkeiten seitens DHL zu tun haben, sich dort beschweren, desto eher könnte sich mal was ändern.

So.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Test für 365 mal gegen 10

Ob ich die Idee tatsächlich verwirklichen werde, weiß ich noch nicht. Sie sieht so aus: An 365 Tagen des kommenden Jahres jeweils gegen 10 Uhr ein Selbstbildnis und einen Blick auf das, was gerade vor mir liegt oder steht, an dieser Stelle zur Ansicht anbieten.
Das kann nur mit dem Mobiltelefon gelingen... und deshalb wird es jetzt getestet.
So.

Dienstag, 9. Oktober 2018

Fünf Jahre ohne!

IMG_20180929_125635Es ist nur ein statistischer Wert … aber für Betroffene hat er doch eine große Bedeutung. Wenn nach einer Krebserkrankung und –behandlung fünf Jahre vergangen sind, ohne dass erneut ein Tumor gefunden wurde, gilt der Patient als Überlebender. Das Risiko, erneut an Krebs zu erkranken, bleibt bestehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist wieder so hoch wie beim Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.

Die Zeitspanne von fünf Jahren bedeutet bei vielen Tumorarten eine gute Chance auf dauerhafte Heilung - danach sind Rückfälle nur noch wenig wahrscheinlich. Diese Aussage gibt allerdings nur einen Durchschnitt wieder und bezieht sich auf die Gesamtstatistik. Sie kann für Männer und Frauen und für einzelne Formen von Krebserkrankungen durchaus anders ausfallen. So haben Kinder mit Leukämien und junge Männer mit Hodenkrebs heute sehr gute Aussichten auf dauerhafte Heilung. Auch die Überlebensraten für Lippenkrebs, schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) und mittlerweile auch Prostatakrebs sind deutlich angestiegen. Vielen Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs dagegen können die Ärzte bis heute noch keine längere Überlebenszeit oder Heilung in Aussicht stellen.
(Quelle: www.krebsinformationsdienst.de/grundlagen/krebsstatistiken.php © 2018 Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Am 5. Oktober 2018, fast auf den Tag genau fünf Jahre nach der Leberkrebsoperation (und sechseinhalb Jahre nach der Darmkrebsoperation), bestätigte mein Arzt bei der regelmäßigen Krebsnachsorgeuntersuchung, dass es wiederum keine Anzeichen für Metastasen in meinem Körper gibt. Eine Darmspiegelung steht noch aus, aber die ist routinemäßig dran, weil seit der letzten Coloskopie drei Jahre vergangen sind. Beim Urologen hatte es anlässlich der jährlichen Krebsvorsorge bereits vor einigen Wochen nach gründlicher Untersuchung Entwarnung gegeben.

Wir sind dankbar und glücklich – wie man sich vorstellen kann. »Schwein gehabt« sagte mal jemand zu mir, als ich mit guten Nachrichten vom Arzt kam. Da kann ich aber nur widersprechen. Erstens haben wir einen Hund, kein Schwein. Zweitens hätte ein Schwein, wenn wir eines besäßen, absolut nichts mit dem Gesundheitszustand zu tun. Drittens bin ich aufgrund vieler Erfahrungen und Erlebnisse in meinem Leben davon überzeugt, dass Gottes heilende Schöpferkraft auch heute von ihrer Wirksamkeit nichts eingebüßt hat und dass er es ist, der mir nach meinem Aufenthalt an der Schwelle des Todes im März 2012 bis zu diesem Tag wieder Gesundheit verliehen hat. Ich kann durch meine Lebensweise durchaus mitwirken und Krebsrisikofaktoren meiden, aber erarbeiten oder verdienen kann ich mir die Heilung nicht.

Daher sage ich aus tiefstem Herzen: Gott sei Dank!

.