… nun ja – gemeint ist mit der netten Süßigkeit meine Bilderausstellung nebenan bei Tumblr – die feiert heute ihr dreijähriges Jubiläum. Wer die Lichtbilder beschauen will, möge auf den folgenden Schriftzug klicken:
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… nun ja – gemeint ist mit der netten Süßigkeit meine Bilderausstellung nebenan bei Tumblr – die feiert heute ihr dreijähriges Jubiläum. Wer die Lichtbilder beschauen will, möge auf den folgenden Schriftzug klicken:
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Inzwischen sind es 40 Fotoalben mit je 10 Bildern – Kreativität mit der Kamera und anschließend beim Bearbeiten macht Spaß und tut gut.
Vielleicht kommt ja jemand auf den Geschmack? Bittesehr:
Textlink: Startseite / Archiv
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300 Bilder sind inzwischen in meiner Tumblr-Sammlung zu finden. Getreu dem Tipp 39 aus dem gestern hier veröffentlichten Beitrag probiere ich schon länger kreative Variationen der Photographie aus. Wer mal reinschauen will:
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Zehn Fotos pro Album. Wer mag, darf schauen: http://gjm-berlin.tumblr.com/
(Die Sammlung wird weiter wachsen.)
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Hier noch ein paar Bilder von unserem wunderschön erlebten Jahreswechsel - ohne weitere Worte.
Klicken auf das Bild führt zum Album – oder hier klicken: https://plus.google.com/photos/116773259209877790056/albums/5833303345634627905
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… von Japan, hat uns in Berlin Lichterfelde, als die Mauer zwischen uns und der DDR entfernt war, mit einer mehrere Kilometer langen und von Jahr zu Jahr ansehnlicher werdenden Allee von Kirschbäumen beschenkt. Auf dem Streifen Land zwischen Teltow (links im Foto) und Berlin Lichterfelde (rechts auf dem Bild) stand sie, die Mauer.
Gestern wollte ich doch mal sehen, ob nicht bald mit der Baumblüte gerechnet werden kann. Die Allee sah so aus:
Mit den Kirschblüten wird es also noch ein Weilchen dauern.
Aber es war auch nicht so, dass noch gar nichts blühen würde. Unser nachmittäglicher Spaziergang brachte meine Kamera und mich zu weißen Blüten …
… und rosarot geschmückten Pflanzen …
… ein frisches kräftiges Gelb hier und dort fehlte auch nicht …
und kurz bevor wir wieder zu Hause waren fand die beste aller Ehefrauen dann noch dieses nette Farbenspiel:
Es wird also langsam aber sicher doch Frühling in Berlin.
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Unterwegs in den Osterurlaub stellte sich mir die Frage, ob das Aufladen eines Automobile über lose Bretter auf einen LKW wohl gut gehen kann...
Das nimmt keiner in Europa sonderlich ernst, kommt es doch von jemandem, der vielen als nicht ganz richtig im Oberstübchen gilt. Allerdings übersieht man beim schulterzuckenden Abwenden, dass der hier Zitierte erstens Staatschef ist, mit welchen Mitteln auch immer er die Position eingenommen und bisher verteidigt hat, und dass er zweitens nur das ausspricht, was der Koran als Endlösung von den Gläubigen fordert. Der Islam ist eine friedliche Religion – sobald alle anders- oder nicht gläubigen Menschen ausgerottet sind. Wer das noch nicht wusste, möge diesen acht Minuten langen Beitrag anschauen oder selbst im Koran nachlesen (gibt es als Taschenbuch preiswert).
Manch einer meint, das alles wäre egal, weil er davon ausgeht, dass der Islam nach und nach so weitgehend irrelevant und wirklichkeitsfremd werden wird wie es das Christentum in der westlichen Welt so gut wie überall geworden ist. Schmückendes Beiwerk für ein gelungenes Weihnachtsfest, ein festlicher Rahmen für Eheschließungen und salbungsvolle Zutat bei der Bestattung eines Menschen. Aber ansonsten lebt die westliche Welt unberührt von christlichen Werten, Ansprüchen und Konsequenzen.
Der Islam zeigt jedoch keinerlei Tendenzen, die darauf hindeuten würden, dass er wie das Christentum zu einer Randerscheinung der modernen Gesellschaft würde. Im Gegenteil. Aber das, wir wissen es, darf man ja nicht laut sagen. Oder in ein Buch schreiben. Dann ist die ach so verpönte Steinigung nicht weit:
Falls jemand meint, hier sei von verschiedenen Dingen (Islamisierung Europas / Korantext / Thilo Sarrazins warnendes Buch) die Rede… – nun ja. Jeder darf meinen und denken, was er will. Steht zumindest in unserem Grundgesetz.
Ein Problem wird nicht dadurch geringer, dass man es tabuisiert oder ignoriert, das ist eine Binsenweisheit. Dennoch sind Wortmeldungen zum Thema Selbstmord eher selten, und seitens der »christlichen« Medien war recht wenig über einen spektakulären Fall in jüngster Zeit zu lesen. Lediglich bei Jesus.de fiel mir ein Beitrag auf: Das schwierige Verhältnis von Christen zum Freitod
Es gilt, Tomaten mit Äpfeln zu vergleichen. Ein ganz und gar törichtes Unterfangen, ich weiß. Man findet sich unversehens in einem Zwiespalt wieder. Doch wenn der Apfel vorgibt, anhand einer Tomate geschaffen worden zu sein, ist der Vergleich fast unumgänglich. Wir waren gestern im Lichtspielhaus und haben uns die aktuelle Verfilmung des Romans Buddenbrooks angesehen. Wenn man das Buch von Thomas Mann wie ich mehrmals und mit Begeisterung gelesen hat, dann ist die Enttäuschung auch bei der bestmöglichen Verfilmung so gut wie unumgänglich, es sei denn, man ist sich vorher schon darüber im klaren, dass ein Apfel keine Tomate sein kann. Und umgekehrt.
Ich war vorgewarnt, unter anderem durch das Feuilleton der F.A.Z., dass das Unumgängliche auch bei dieser Literaturverfilmung wirklich eintritt: Es fehlen Szenen, es fehlen Protagonisten, es wurde weggelassen und hinzuerfunden. Ein Film ist eben ein Film und ein Buch ist eben ein Buch. Das geht gar nicht anders. Es herrschen ganz unterschiedliche Gesetze in den beiden Medien, und davon einmal abgesehen - wer könnte jemals einen 650 Seiten starken Roman verlustfrei in drei Kinostunden quetschen? Niemand.
Ich habe also keine tatsächliche Wiedergabe eines Romans erwartet beim Betreten des Filmtheaters - und wurde angenehm überrascht. Der Film vermag es durchaus, die Stimmung zu erzeugen, die Thomas Mann heraufbeschworen hat. Von den Kulissen bis zu den Darstellern fügt sich alles zu einem schlüssigen Portrait einer Epoche zusammen. Ohne Makel, ohne Abstriche. Eine Glanzleistung, ein heutzutage leider selten gewordenes Vergnügen.
Aber.
Leider leider gibt es ein Aber. Der Film wurde vor allem nach der Pause denn doch etwas eilig, um nicht zu sagen hektisch. Es gab noch einige Todesfälle darzustellen, und die Zeit schien dem Regisseur davonzulaufen. So wurde quasi Schlag auf Schlag gestorben, wobei die in der ersten Hälfte betörende Stimmung zumindest für mich ein wenig litt. Hannos Sterben nimmt im Roman immerhin ein ganzes Kapitel in Anspruch, in dem Thomas Mann sehr anschaulich darstellt, wie das Kind zu Tode kommt:
Mit dem Typhus ist es folgendermaßen bestellt: Der Mensch fühlt eine seelische Mißstimmung, die sich rasch vertieft und zu einer hinfälligen Verzweiflung wird. Zu gleicher Zeit bemächtigt sich seiner eine physische Mattigkeit, die sich nicht allein auf Muskeln und Sehnen, sondern auch auf die Funktionen aller inneren Organe erstrecke, und nicht zuletzt auf die des Magens, der die Aufnahme von Speise mit Widerwillen verweigert...
beginnt die Schilderung im Buch. Im Film stellt der Arzt am Sterbebett fest, dass gegen Typhus kein Kraut gewachsen sei.Es bleibt dem Film einfach keine Zeit, trotz der weggelassenen Personen und Begebenheiten, den Tod des letzten Buddenbrook in Ruhe zu betrachten.
Und da sind wir wieder bei den Äpfeln und den Tomaten. Die Sprache, die den Roman Buddenbrooks so unvergleichlich und unerreicht macht, findet sich im Film Buddenbrooks so gut wie gar nicht wieder. Leider auch kaum je in den Dialogen, vielleicht hielt der Drehbuchautor die Zuschauer heutzutage für nicht mehr in der Lage, einem Satz mit mehr als zwei Satzteilen zu folgen?
Dafür hat der Film eine Magie der Bilder und der Kameraführung, die auf ganz eigene Weise das Dargestellte lebendig werden lässt. Das eine ist so einzigartig und gut wie das andere, so wie Tomaten nie die Äpfel ersetzen können und umgekehrt. Es mag lediglich eine Frage der persönlichen Vorlieben sein, wo man die Präferenzen setzt.
Mein Fazit nach dem Besuch im Kino: Unbedingt sehenswert, ein ganz und gar überzeugender Film, dem man höchstens gegen Ende etwas mehr Ruhe gönnen würde. Ein wunderbares Stimmungsbild mit tragischen, komischen und allen anderen Elementen, die einen Film sehenswert machen. Stimmige Charaktere, eine interessanter Geschichte, wunderbare Darsteller. Man spürt an jedem Detail, dass die Beteiligten ihre Aufgabe ernst genommen und alle Sorgfalt darauf verwendet haben, einen herausragdenden Film zu schaffen. Das ist gelungen. Dieser Film wird einer von den wenigen sein, die auch in 10 oder 20 Jahren noch sehenswert sind.
Aber natürlich ist dieser Film nicht der Roman von Thomas Mann. Das kann er nicht sein und das wird auch nie irgend eine Verfilmung erreichen. Eine Tomate ist eben kein Apfel. Und es wäre doch ausgesprochen töricht, die beiden miteinander zu vergleichen. Aus dem Zwiespalt wäre ein Entrinnen undenkbar...
Heute wird zu später Stunde die Tatort-Folge wiederholt, die mich neulich - erstmalig in der Geschichte der Menschheit - dazu veranlasst hatte, über einen Fernseh-Krimi zu schreiben.
Gescholten wird genug über das Fernsehprogramm, meist mit Fug und Recht. Da darf man die rühmlichen Ausnahmen ruhig loben.
Der gestrige »Tatort« hat bei mir mehr Betroffenheit ausgelöst als irgend einer zuvor, soweit ich mich überhaupt an die Folgen erinnere. Die meisten vergesse ich nach ein paar Wochen sowieso. Diesen sicher nicht so schnell. Dazu mag beitragen, dass ich vor etlichen Jahren das Sterben eines 12jährigen Kindes an der Mukoviszidose aus familiärer Nähe miterlebt habe - doch dieser Film hätte mich wohl auch ohne diese eigene Erfahrung tief angerührt.„Sterben ist keine Idylle“, sagt der Vorsitzende von „Charontas“, „und manchmal ist es ein Verbrechen, nicht zu helfen.“ Wahrscheinlich hat er Recht. Der Anwalt dieses Vereins sagt: „Die Leute finden einen Weg, sich umzubringen.“ Wahrscheinlich hat er Recht. Der Vater des sterbenskranken Mädchens Julia sagt zu seiner Frau: „Ich entscheide nicht, wann sie zu sterben hat. Und du auch nicht. Wir haben kein Recht dazu.“ Wahrscheinlich hat er Recht. Alle haben Recht, irgendwie. Aber wer hat mehr Recht in diesem Fall? (Quelle: Focus Online)Was würde ich tun, wenn ich mit einem solchen Schicksal als Elternteil konfrontiert wäre? Ginge es mir wie der Mutter im Film? „Wie halten Sie das aus?“, fragte die Kommissarin. Susanne Lothar mit dem (schmerzhaften) Versuch eines Lächelns: „Gar nicht.“

Darum will ich klagen und heulen, will barfuß und nackt gehen. Ich will Wehklage halten wie die Schakale und Trauer wie die Strauße. (Micha 1, 8)Oder ist es nicht Micha? Handelt es sich - der andächtige Blick gen Himmel legt die Vermutung nahe - möglicherweise um denjenigen, der auf göttlichen Befehl für drei Jahre zum Nudisten mutierte?
In dieser Zeit redete der HERR durch Jesaja, den Sohn des Amoz: Geh und löse das Sacktuch von deinen Hüften und ziehe deine Sandalen von deinen Füßen! Und er tat es, ging nackt und barfuß. (Jesaja 20, 2)Wenn man den Nackedei in Lichterfelde umrundet, sieht man sein Gesäß, offenbar mit gut trainierten Muskeln ausgestattet. Das könnte wiederum die Vermutung untermauern, dass es sich um einen der Flüchtlinge aus Kusch handelt: