Dienstag, 18. August 2009

Unanständiges aus Westfalen

Bei einer etwa 40 Kilometer langen Rundfahrt auf im Hotel geliehenen Fahrrädern haben wir neben wunderbaren Radwegen durch bezaubernde Landschaften - immerhin nennt sich die Gegend hier Mühlenkreis - tatsächlich Windmühlen (Plural) und eine Roßmühle (Singular) zu sehen bekommen.

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In einem Heimatmuseum allerdings stießen wir auf Unanständiges. Da war auf einer Tafel mit Erläuterungen zu mittelalterlichen Kopfbedeckungen ein Wort zu lesen, das nicht nur verpönt ist, sondern auch zur in einem Museum zu erwartenden Sprachkultur nicht passen will:

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Und die Moral von der Geschicht: Genauer hinsehen lohnt sich immer. Ein Fuck ist - je nach Zusammenhang - auch eine sehr züchtige und wohlanständige Angelegenheit, nämlich eine Frisur. Womit die westfälische Ehre wieder hergestellt ist.

Kommentare:

theolounge.de hat gesagt…

http://theolounge.wordpress.com/2009/08/16/dein_blog-theolounge-de-wir-wollen-deinen-blog/

SeccondAttempt hat gesagt…

Im vermeintlich Unanständigen das Anständige entdecken - oder etwa umgekehrt? ;-) Jedenfalls hast du ein offenes Auge für das Bemerkenswerte.

Grüßle, Sec

Donralfo hat gesagt…

Ist doch alles Fickfack!

http://www.duden.de/definition/fickfack

Günter J. Matthia hat gesagt…

Der Duden ist ja auch ganz schon unanständig, wie ich sehe. lieber Don Ralfo! Aber hallo!