Donnerstag, 1. Oktober 2009

Microsoft hat fertig: Security Essentials

Lange hat es gedauert, ich war so frei, unter Windows 7 bereits die Testphase mitzumachen, und nun kann jeder die Früchte der Betaphase ernten. Kostenlos. Ohne Haken und Ösen*. Microsoft hat seine Anti-Viren Software freigegeben.



Ein paar Millionen Menschen mit Windows-PCs werden erleichtert aufatmen, dass die Zeit der täglichen Popups (im Fall von kostenloser Software wie Avira) und die Zeit der Kosten von Kauf-Programmen vorbei ist.
Eine Handvoll Herzen bei den Herstellern von Bezahlprogrammen werden brechen.
Die Apple- und Linux-Fans werden sich wieder ins Fäustchen lachen, denn sie haben so gut wie keine Viren-Probleme.

Security Essentials ist - nomen es omen - eine essentielle Sicherheitslösung, kein Programmpaket mit Back-Up-Software, Wiederherstellungskonsole und anderen Komponenten. Für Heimanwender und kleine Home-Office Netzwerke aber genau das Richtige. Mehr dazu hier beim Spiegel.

Meine mehrmonatige Testphase auf dem Windows-7-Rechner verlief jedenfalls so zufriedenstellend, dass auch auf unseren anderen PCs jetzt Avira entfernt und Security Essentials installiert wird. Der Rechner wird nicht spürbar ausgebremst, es nerven keine überflüssigen Meldungen und Kauf-mich-endlich-als-Bezahlversion-Pop-Ups, und die täglichen Updates laufen genauso unauffällig im Hintergrund wie die ganze Software.

Mein Fazit: Empfehlenswert!

*Die einzige Öse: Wer ein geklautes Windows hat, wird Security Essentials nicht ohne weiteres installieren können. Und das ist auch gut so.

Programmhinweis: Morgen gibt es auf diesem Blog endlich mal wieder etwas aus der Rubrik »Erzähltes«.

Kommentare:

Optimizer hat gesagt…

Ich kichere irre vor mich hin...gestern erst für 24 Euronen ein AVirenprogramm gekauft...

Günter J. Matthia hat gesagt…

...na ja: Vielleicht kann es ja mehr: Backups, Wiederherstellung, Weißnichtwas?

Unsere Backup-Software hat auch Geld gekostet, aber wenn man, wie die beste aller Ehefrauen, das Einkommen mit dem PC erzielt, wäre ein Datenverlust wohl der schlimmere Fall als die Kaufsoftware.