Samstag, 14. November 2009

Auch Esel brauchen mal eine Pause

Ein Esel? Oder zwei? Oder drei? Wir sind für ein geringfügig verlängertes Wochenende in Bad Sassendorf gelandet. Der Ort ist laut Kurverwaltung ein staatlich anerkanntes Moor- und Soleheilbad für Rheuma, Herz-Kreislauf und Luftwegerkrankungen sowie Frauenleiden - was immer letzteres auch genau bezeichnen mag.

Nun leiden weder ich noch die beste aller Ehefrauen an einer der genannten Malaisen, aber da wir sowieso in diese Gegend mussten, haben wir eben ein nettes Hotel gebucht und spannen mal aus, bevor uns am Montag der Alltag wieder in seine Klauen nimmt.

Gestern (für die geneigten Blogbesucher gestern, ich schreibe dies am Freitag Abend) haben wir gestadtbummelt, wobei ich vergeblich versucht habe, einem munteren Gesellen beim Anschieben seines Esels zu helfen, im Hotelschwimmbad (angemessen bekleidet) das angenehm temperierte Wasser genossen und (angemessen unbekleidet) in der schön heißen Sauna geschwitzt, dann hat die beste aller Ehefrauen Zanderfilet (!) im Restaurant gegessen, während mir eher nach Hirsch zumute war.

Am Samstag, also für den geschätzten Blogbesucher heute, wollen wir Soest besuchen (5 Kilometer von Bad Sassendorf gelegen), da wir schon viele Jahre in der Soester Straße wohnen und nun die vermutlich einmalige Gelegenheit haben, die Namensgeberin unserer Wohnanschrift kennen zu lernen.

Ach ja: Beim Stadtbummel trafen wir Lisa und Stephan, sie lassen herzlich grüßen.

Kommentare:

juppi hat gesagt…

in Holland gibts auch ein Soest, vertu Dich da mal nicht mit der Namensgeberin.
Vielleicht war sie holländisch, wie so vieles in Berlins grauer Vorzeit.

Günter J. Matthia hat gesagt…

Nee nee, unter dem Straßennamen ist am Schild unserer Straße vermerkt: Soest, Stadt in Westfalen.
Das war schon das richtige Soest, das wir besucht haben.