Freitag, 4. November 2016

#LOVEmber2016 4 - was mich satt macht

In der kleinen Blogserie zur Ehrenrettung des November geht es nicht nur um Fotos – obwohl die ersten drei Themen mich veranlasst haben, zu den jeweils drei Bildern nur ganz wenige Worte zu setzen.

Was mich satt macht ist der Themenvorschlag der Vorgärtnerin, die mich zu dieser Serie animiert hat, für heute, und da könnte ich natürlich viele Bilder von sättigenden Mahlzeiten (Kürbisvariationen in Hülle und Fülle zum Beispiel) anbieten … ich will mich aber statt dessen auf ein Foto und das simple Rezept dazu beschränken. Ich habe das Gericht kürzlich so »nach Gefühl« erfunden und gekocht, es gibt also keine weitere Quellenangabe.

Im November findet man in den Wäldern und Hainen allerlei Pilze – essbare genauso wie solche, die man eher stehen lassen sollte. Wer sich unsicher ist, der kann auch im BIO-Laden welche erwerben. Außerdem brauchen wir Bratöl, Gemüsebrühe, Soja-Schnetzel, ziemlich riesige Paprika, Soja-Sahne, halbfesten oder festen würzigen Käse (zum Beispiel Bergkäse), Salz und Pfeffer aus der Mühle und als Beilage zum Beispiel Hirse (oder Nudeln).

  1. Die Pilze säubern, in mundgerechte Stücke schneiden und im heißen Öl etwa fünf Minuten anbraten beziehungsweise schmoren, denn die Pilze sondern Flüssigkeit ab. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Dann beiseite stellen, sie dürfen ruhig abkühlen. Die Bratflüssigkeit kommt später in die Soße – also nicht wegschütten!
  2. Die Soja-Schnetzel in kochende Gemüsebrühe (Menge je nach Anleitung auf der Packung) geben und dann fünfzehn Minuten ziehen lassen. Sie dürfen anschließend auch gerne abkühlen.
  3. Die Paprika oben aufschneiden, so dass ein Deckel abgehoben werden kann, innen auswaschen, Kernchen werden dabei entfernt.
  4. Nun füllen wir löffelweise abwechselnd Pilze und Soja-Schnetzel in die Paprika. Als oberste Schicht je zwei Löffel vom grob geriebenen Käse. Anschließend setzen wir die Deckel auf die Paprika und stellen sie in eine ofenfeste Form.
  5. Nun werden die gefüllten Paprika dreißig Minuten bei 200 Grad im Ofen gebacken.
  6. Währenddessen können wir die Hirse oder Nudeln oder sonstige Beilage zubereiten. Ich hatte Hirse gewählt – das schmeckte allen, die an der Mahlzeit teilnahmen, mich eingeschlossen, ausgesprochen gut zur Paprika. Für drei bis vier Portionen reichen 100 Gramm Hirse, die man mit der vierfachen Menge Flüssigkeit zubereitet. Sieben Minuten sprudelnd kochen, dann 15 Minuten bei ca. 90 Grad ziehen lassen.
  7. Und während die Paprika noch im Ofen sind können wir die Soße zubereiten – die Bratflüssigkeit von den Pilzen, etwa 200 Milliliter Gemüsebrühe, einen kräftigen Schuss Soja-Sahne sowie Salz und Pfeffer sind die Zutaten. Wer die Soße dickflüssiger haben will, nimmt entweder mehr Soja-Sahne oder fügt etwas Speisestärke und/oder Mehl hinzu.
  8. Das war es auch schon. Guten Appetit.

schoten

So sah das dann auf dem Tisch aus.

Kommentare:

Eva hat gesagt…

Und Kümmel nicht zu vergessen. Eine Prise gemahlenen Kümmel für die Pilze - ist aber natürlich Geschmackssache.

Günter J. Matthia hat gesagt…

Stimmt.

die Vorgärtnerin hat gesagt…

ach, das sieht gut aus.
Ich würd mich glatt zum Essen einladen -- is nur ein bisschen weit weg. 500 km für ein Essen …