Donnerstag, 24. Juli 2008

Schlank und gesund in 40 Tagen! - 2

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nicht zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, inzwischen ist auch die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow eingetroffen.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.


Tag 2: Ich habe nicht genug.

Fasten ist ziemlich beliebt, aber Fasten von falschen Gedankengängen gab es bisher noch nicht. Diese Reise führt uns an ein Ziel, das mit dem Verzicht auf Nahrung oder Diäten unerreichbar wäre.
Gestern haben wir von dem Gedanken »Ich kann das nicht« Abstand genommen. Sieg oder Niederlage im Leben hängen davon ab, wodurch der Entscheidungsfindungsprozess in deinem Leben bestimmt wird – und deine Entscheidungen werden von deinen Denkmustern bestimmt. Wenn man »kann ich nicht« denkt, wird man »kann ich nicht« erleben. Wir wollen mit dem »kann ich« leben: »Ich vermag alles durch Christus, der mich stark macht«.

Am zweiten Tag, also heute, fasten wir von dem Gedanken, der lautet: »Ich habe nicht genug«.

Es ist wichtig, dass du jetzt aufmerksam bist. Es geht um ein Denkmuster, das ausdrückt: Ich habe nicht genug Geld. Ich habe nicht genug Zeit. Ich habe zu wenige Freunde. Ich habe keine ausreichende Erfahrung. Meine Ausbildung ist ungenügend…
Dieser Gedanke ist ein unsichtbarer Zaun, der dich in den Hinterhof des Mangels und der Defizite einsperrt.
Unser Gott gibt sich selbst den Namen El Shaddai, der Gott des Überflusses.

Wir haben mehr als genug von Gott in uns, lasst uns nie wieder »nicht genug« denken. Statt dessen wollen wir »mehr als genug« denken.
  • In 1. Könige lesen wir, dass mehr als genug für Elija und die Witwe vorhanden war.
  • Im Buch 2. Mose lesen wir, dass Tag für Tag mehr aus genug Versorgung für die Kinder Israels vorhanden war.
  • Das Kapitel 6 des Johannesevangeliums berichtet, dass nach der Speisung der 5000 Menschen mehr als genug Brot übrig war.
  • In Markus 5 lesen wir, dass mehr als genug Salbung vorhanden war, um Jairus, die Frau mit den Blutungen und andere Anwesende zu heilen.
Denke so: »Ich habe immer mehr als genug, weil es in Philipper 4, 19 heißt: Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.«
Sprich es aus: »Ich habe immer mehr als genug. Mein Gott ist mehr als genug. Er wird die Fenster des Himmels öffnen und einen Segen ausgießen, für den ich gar nicht genug Platz habe. Er gibt mir ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß!« (Lukas 6, 38)

Neulich in Washington D.C. ...

...gelang der besten aller Ehefrauen dieser Schnappschuss, der mich an der Seite eines freundlichen Menschen zeigt.


Selbiger freundliche Herr war allerdings, wie man leicht erkennt, nur eine Pappfigur. Heute kommt nun nicht die Pappfigur, sondern der echte zukünftige Präsident der U.S.A. nach Berlin. Wir sind dabei, wenn er seine Grundsatzrede an der Siegessäule hält. Ich bin gespannt.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Schlank und gesund in 40 Tagen! - 1

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nicht zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, inzwischen ist auch die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow eingetroffen.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.


Tag 1: Ich kann es nicht.

Herzlichen Glückwunsch! Heute beginnt eine 40tägige Reise. Wir werden in den nächsten 40 Tagen ein Fasten von verkehrtem Denken praktizieren.
In dieser Serie geht es nicht darum, nichts zu essen. Fasten heißt, auf etwas zu verzichten. In diesem Fall verzichten wir auf falsche Denkmuster, wir geben sie auf. Wenn jemand zusätzlich in den 40 Tagen neben schädlichen Gedanken auf etwas anderes verzichten möchte, ermutigen wir dazu, aber wir fordern nichts Derartiges. Es wäre eine Sache zwischen dir und Gott.

Es ist ganz einfach. Allzu oft machen wir Dinge viel schwerer und komplizierter, als sie wirklich sind. Jesus sagte: »Nehmt mein Joch auf euch, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht«. Die schwere Last hat er bereits getragen. Unsere Aufgabe besteht nun darin, »Ruhe zu finden«, indem wir das glauben, was er bereits für uns getan hat. (Matthäus 11, 29-30)

Der heutige Impuls lautet schlicht und einfach, dass wir vom »Das kann ich nicht« fasten.

Es gibt vieles, was wir uns nicht zutrauen: Ich kann mich nicht ändern. Ich kann das nicht glauben. Ich schaffe das nicht. Ich kann nicht vergeben. Ich kann nicht genesen. Ich kann das nicht bewältigen. Ich kann keine Arbeitsstelle finden. Ich kann keinen Ehepartner finden. Ich kann meinen Bildungsabschluss nicht schaffen. Ich kann die Rechnungen nicht bezahlen. Ich kann das nicht begreifen… - die Liste könnte endlos weiter gehen.
Glaube mir, eine derartige Geisteshaltung und innere Einstellung führt uns zum Versagen, zum Aufgeben, zum Leben in Negativität. Solche Gedanken sind Gift, das wir nicht mehr zu uns nehmen dürfen.

Von heute an ersetzen wir diesen Gedanken durch: »Das kann ich!«

In Philipper 4, 13 schreibt Paulus: »…ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.« Es gibt ein Sprichwort: »Egal, ob du glaubst, du kannst es nicht, oder ob du glaubst, du kannst es - du hast Recht.« Beides trifft zu.
Der Geist Gottes wohnt in dir. Du kannst tun, was er in dir tun kann. In 1. Johannes 4, 17 lesen wir: »…wie er ist, sind auch wir in dieser Welt«.
  • Denke: »Ich kann.«
  • Sage: »Ich kann.«
  • Denke über Philipper 4, 13 nach: »…ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.«
  • Gib den Gedanken auf, dass es etwas gibt, was du nicht tun kannst. Entferne ihn aus deinem Wortschatz.
  • Bremse dich jedes Mal, wenn du meinst, etwas nicht zu können – oder korrigiere dich, wenn du es bereits gedacht oder gesagt hast.
Alles klar?

Benedikt: Ein festes Fundament

Eine neue Generation von Christen müsse zum Aufbau einer Welt beitragen, »in der das Leben angenommen, geachtet und geliebt und nicht abgelehnt, wie eine Bedrohung gefürchtet und zerstört wird«, sagte Benedikt XVI am Sonntag vor über 350 000 Gläubigen in Australien. Er machte Gier nach materiellem Reichtum sowie Zynismus für die vom ihm kritisierte »geistliche Wüste« verantwortlich. »Eine innere Leere, eine namenlose Furcht und ein heimliches Gefühl der Hoffnungslosigkeit« beherrschten die Welt. Ziel sei dagegen »eine neue Zeit, in der die Hoffnung uns von der Oberflächlichkeit, der Lustlosigkeit und der Ichbezogenheit befreit, die unsere Seele absterben lassen und das Netz der menschlichen Beziehungen vergiften«.
Benedikt forderte die Jugendlichen auf, stolz und offen zu ihrem Glauben zu stehen. Der Glaube an Christus helfe einem dabei, sein Leben auf einem festen Fundament aufzubauen.

Find ich gut, was er da gesagt hat.

Quelle: AP

Dienstag, 22. Juli 2008

Wie kann ich eigentlich Zeit, die gerade ist, umarmen?

Blöde Frage, oder? Völlig sinnlos formuliert, auf so etwas kann man nicht antworten. Jedoch: Solcher Unfug wird uns dauernd angeboten.

Da liest man: »...umarmen Widersprüche in der Bibel.« Toll. Wie das geht, wird unsereinem in der Regel nicht erklärt. Sucht man einen Widerspruch und sagt dann zu ihm: »Lieber Widerspruch, darf ich dich mal herzlich drücken?« Und wenn er dann den Kopf schüttelt, der Widerspruch, was dann? Gewalt anwenden? Oder einen Kollegen des Widerspruches suchen?

Man liest auch: »Jetzt ist die Zeit!« - eine überwältigende Erkenntnis! Gestern war sie noch nicht, die Zeit, heute ist sie plötzlich. Sie muss irgendwie erschaffen worden sein, so über Nacht, oder sie hat sich per Evolution aus der Vorzeit über die Halbzeit zur Zeit entwickelt. Jedenfalls ist sie jetzt, die Zeit. Eine ganz famose Erkenntnis.

»Du kannst einen Unterschied machen!«, ruft gelegentlich einer den Zuhörern zu. Okay. Man nehme einen Ter, eine Portion Ed, vergesse das Schi nicht und füge eine passende Portion Un hinzu. Schon hat man ihn gemacht, den Unterschied. Gar nicht schwer. Eigentlich kinderleicht, kann jeder, nicht nur die junge Generation, der das so oft bescheinigt wird.
Auf ähnliche Weise funktioniert es übrigens, »Sinn zu machen«. Die Zutaten sind sogar übersichtlicher: Ein Nn und ein Si.

Nicht ganz so leicht ist es offenbar, fremde Sprachen zu verstehen und sie dann auch noch ins Deutsche zu übertragen. Sich gar die Mühe zu machen, etwas nachzusschlagen, was irgendwie »keinen Sinn macht«, wäre zu viel verlangt...
  • »To embrace« - das heißt eben nicht nur umarmen, sondern hat je nach Zusammenhang viele weitere Bedeutungen.
  • »Now is the time« - da formuliert man »Es ist an der Zeit...« oder »Der Zeitpunkt ist da...«.
  • »To make sense« heißt schlicht und einfach »sinnvoll sein«. Die Verneinung, »to make no sense«, bedeutet, dass etwas keinen Sinn ergibt.
Aber nein, lieber nicht nachdenken, was man so von sich gibt. Womöglich umarmt man andernfalls noch die deutsche Sprache und fängt an, einen Unterschied zu machen im Ausdruck. Es ist nicht die Zeit, das zu tun!

Montag, 21. Juli 2008

Memphis Blues

Frage: Wer saß wohl hier bei rund 40 Grad Celsius im Schatten...

...und hat dieser Bluesband beim Musizieren zugehört, ein Big Ass Beer genießend?

Die Antwort fällt angesichts des Panama-Hutes* leicht:

Beale Street in Memphis war nur eine Station auf unserer Reise. Die führte von New York City, wo wir drei Tage mitten in Manhatten (32nd Street/Broadway) wohnten, über Columbia,Washington, Roanoke, Knoxville, Nashville, Memphis, Hot Springs, Muskogee, Hutchinson, Lake St. Louis, Indianapolis, Niagra Falls zurück nach New York. Wir haben dabei mit unserem geliehenen Chevrolet 4066 Meilen (6543 Kilometer) zurückgelegt und die für uns angesichts des Euro-Dollar-Kurses recht angenehmen Benzinpreise von unter 70 Cent pro Liter zu schätzen gewusst. (Wer nachrechnen will: 1 Gallone kostete im Schnitt 3,89 Dollar.)

*Der Dollar-Kurs erleichterte auch die Entscheidung, endlich einen echten Panama-Hut, in Ecuador handgefertigt, zu erwerben. Außer mir trugen und tragen auch andere Herren einen Panama-Hut: Ernest Hemingway, Winston Churchill, Harry S. Truman, Erich Honecker, Paul Newman, Mustafa Kemal Atatürk, Eric Clapton und der künftige Präsident der USA, Herr B. O., demnächst in Berlin zu Gast (mit oder ohne Hut).
Trotz des Dollarkurses habe ich mich aber für die preiswerteste Variante zu 100 $ + Tax entschieden, man könnte, die entsprechenden Mittel vorausgesetzt, im JJ Hat Center in der 5th Avenue (New York City) durchaus auch mehr als 5.000 $ für so ein Prachtstück ausgeben. Mehr zu Herstellung und so weiter für interessierte Damen und Herren: Der Panama-Hut

Sonntag, 20. Juli 2008

Samstag, 19. Juli 2008

Gelandet

Nach drei Wochen in den USA sind wir heute wieder in Berlin gelandet.
Das Foto musste sein, Highway 61 war unvermeidlich. Demnächst mehr vom Urlaub...

Mittwoch, 16. Juli 2008

Nackt am Badestrand

Teil 5 über Paulus und die Korinther ist eigentlich Teil 4 b. Oder so. Bittesehr: Nackt am Badestrand.

Sonntag, 13. Juli 2008