Es war einmal ein stolzer Emir. Als er einen Sohn bekam, sagte er: „Ich will, dass mein Sohn in allem der Beste sei. Er soll ernährt werden, wie noch kein Kind je ernährt worden ist.“ Und er beschloss, ihm siebenerlei Milch geben zu lassen, damit er sieben Tugenden bekomme. „So wird mein Sohn in allem perfekt sein:- Elefantenmilch für die Intelligenz und das Gedächtnis
- Stutenmilch für die Schönheit
- Kamelmilch für die Genügsamkeit
- Bärenmilch für die Kraft
- Hasenmilch für die Schnelligkeit
- Katzenmilch für die Gewandtheit und
- die Milch der Tigerin für die Macht und Stärke
Eines Tages verkündete der König des Nachbarlandes, er wolle seine Tochter verheiraten. Er lud alle jungen Männer der Umgebung ein zu einem großen Fest. Dieses dauerte sieben Tage und sieben Nächte, während denen vielerlei Prüfungen die Qualitäten jedes Bewerbers aufzeigen sollten. Am achten Tag sagte die Prinzessin, sie habe ihre Wahl getroffen und nahm den Sohn des Großwesirs, den Spielgefährten und Diener des Sohnes des Emir zum Gemahl. Der Emir wurde darob sehr wütend und ging zur Prinzessin, um die Gründe zu erfahren, die zu ihrer Wahl geführt hatten. Diese sagte: „Dein Sohn ist schwerfällig wie ein Elefant, widerspenstig wie ein Pferd, hässlich wie ein Kamel, dumm wie ein Bär, feige wie ein Hase, unberechenbar und hinterhältig wie eine Katze und daneben wild wie ein Tiger.“
Der Emir kehrte zurück, niedergeschlagen und traurig. Er ließ seinen Großwesir kommen und wollte von diesem erfahren, was denn seinen Sohn dazu befähig hatte, Gemahl der Prinzessin zu werden. Der Großwesir antwortete: „Er ist ernährt worden mit Frauenmilch und ist ein Mann geworden …“
P.S.: Dieser Text wird unter anderem auf der Webseite »FamilyFair« zu finden sein, die am 16.06.2009 online geht. »FamilyFair« ist ein Projekt von Eva Herman und einigen Freunden.
So weit, so gut gut oder nicht ganz so gut, je nach politischem Gusto. Auf jeden Fall hat Berlin damit wieder mal gezeigt, dass es
Ich bin ja gespannt, wie das in ein paar Wochen bei der Bundestagswahl aussehen wird.
Neulich
Nur so zwischendurch: Trotz Matschbirne gibt es mich noch. Die Ursache der Matschbirne ist die konzentrierte Arbeit an der Übersetzung eines Buches:
ONE Deutschland sammelt derzeit Unterschriften für eine Petition an Bundesfinanzminister Steinbrück. Worum geht es?
Wenn man die Menschen fragt, warum Pfingsten gefeiert wird, reichen die Erklärungen vom schnöden »keine Ahnung« über ein unsicheres »ist da nicht Jesus gekreuzigt worden?« bis zum überzeugten »na ein Frühlingsfest, mit Ochsen und so.«
Irgnedwann kamen sie in Mode, die bunt bedruckten Hemden mit mehr oder weniger sinnvollen Bekenntnissen, Aufforderungen und Unsinnigkeiten. Ich weiß noch, dass ich einmal einige mit verschiedenen »Smile ...«-Variationen besaß. Kürzlich sah ich Reklame für einen
Ich weiß zwar nicht, wer oder was »Dzeko« sein soll, aber augenscheinlich hatte der Fußballverein aus Wolfsburg recht angenehmes Wetter, als der Sieg in der Bundesliga gefeiert wurde. Dieser Dame war es wohl dessenthalben mit Hemdchen zu warm geworden. Oder ist dies ein T-Shirt-Bekenntnis der besonderen Art? Vielleicht stand ja »Hertha« drauf und das wollte sie verstecken?