Die meisten Schriftsteller verstehen von der Literatur nicht mehr als die Vögel von der Ornithologie.
Marcel Reich-Ranicki in Mein Leben, S. 343.
Da fühle ich mich als Vogel von eiem Ornithologen rundum und richtig verstanden.
Die meisten Schriftsteller verstehen von der Literatur nicht mehr als die Vögel von der Ornithologie.
Marcel Reich-Ranicki in Mein Leben, S. 343.
Ein Gericht in Rumänien hat die Klage eines Mannes gegen Gott wegen „Betrugs, Vertrauensbruchs und Korruption“ abgewiesen. Die Staatsanwaltschaft in der westrumänischen Stadt Timisoara begründete ihre Entscheidung damit, dass Gott „keine juristische Person“ sei und „keine Adresse“ habe, wie die Zeitung „Evenimentul Zilei“ am Mittwoch berichtete.
Der 40-jährige Mircea Pavel, der wegen Mordes eine 20-jährige Haftstrafe absitzt, hatte gegen „den Genannten Gott, wohnhaft im Himmel und in Rumänien vertreten durch die orthodoxe Kirche“ geklagt. „Während meiner Taufe bin ich einen Vertrag mit dem Beschuldigten eingegangen, der mich vor dem Bösen bewahren sollte“, erklärte Pavel in seiner Klageschrift. Doch bislang habe Gott den Vertrag nicht eingehalten, obwohl er im Gegenzug von ihm „verschiedene Güter und zahlreiche Gebete“ bekommen habe.
Gott: „Mit dem Allmächtigen will der Tadler rechten? Der da Gott zurechtweist, er antworte darauf!“Ich halte es für legitim, Gott zu sagen, dass ich sein Handeln oder Nichthandeln nicht immer verstehe. Ich halte es auch für zulässig, zwar in allem aber nicht für alles Dank zu sagen. Aber ich weiß auch, dass meine Erkenntnis und Einsicht bei weitem nicht ausreicht, um wirklich hinter alle Kulissen zu schauen.
Hiob: „Siehe, zu gering bin ich! Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund. Einmal habe ich geredet, und ich will nicht mehr antworten; und zweimal, und ich will es nicht wieder tun.“ (Hiob 40, 1-5)
Hiob: „So habe ich denn meine Meinung mitgeteilt und verstand doch nichts, Dinge, die zu wunderbar für mich sind und die ich nicht kannte. ... Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen.“ (Hiob 42, 3 und 5)Ich wünsche dem 40-jährigen Mircea Pavel von Herzen, dass er eines Tages sagen kann: „Ich hatte eine verschwommene Vorstellung von Gott, aber nun bin ich ihm begegnet.“ Dann ist er frei, im Gefängnis oder außerhalb.
Larry: "Any new men in your life?"
Alice: "Several. How bout you?"
Larry: "No, no new men. Some girls, but no new men."
Woman: "Well, I'm impawtant, too!"
Larry: "Your Bronx is showing, luv."
"We have to get out of the city. It's not just the odds of getting shot. Do you know what it's going to smell like in two weeks? 5 million dead people rotting in the July sun."
Don’t you understand what I’m tryin’ to say
Can’t you feel the fears I’m feelin’ today?
If the button is pushed, there’s no runnin’ away
There’ll be no one to save, with the world in a grave
Take a look around ya boy, it's bound to scare ya boy
And you tell me
Over and over and over again, my friend
Ah, you don’t believe
We’re on the eve
of destruction.
"The ways of God... I know. We see through a glass darkly. It's a pretty dark glass to me, all right. Why we're walking all this way when we could have driven it in a week is beyond me. But since we're doing a nutty thing, I guess it's okay to do it in a nutty way."
"You people know this is wrong! I don't expect you to stop it, but I do expect you to remember it! We're being put to death because Randall Flagg is afraid of us! He's afraid of us and the people we came from! Remember the way we die! And remember that next time it may be your turn to die this way, with no dignity, just an animal in a cage!"
Besteht ein Personalrat aus einer Person, erübrigt sich die Trennung nach Geschlechtern. (Info des Deutschen Lehrerverbandes Hessen)Was wäre das für ein Leben, hätten wir nicht unsere Beamten und ihre Amtsstuben. Also, liebe Politiker, pflegt sie schön weiter, wir brauchen solche Aufklärung auch in Zukunft.
Eine einmalige Zahlung wird für jeden Berechtigten nur einmal gewährt. (Gesetz über die Anpassung von Versorgungsbezügen)
Ausfuhrbestimmungen sind Erklärungen zu den Erklärungen, mit denen man eine Erklärung erklärt. (Protokoll im Wirtschaftsministerium)
Der Wertsack ist ein Beutel, der auf Grund seiner besonderen Verwendung nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden. (Merkblatt der Deutschen Bundespost)
Ehefrauen, die ihren Mann erschießen, haben nach einer Entscheidung des BSG keinen Anspruch auf Witwenrente. (Verbandsblatt des Bayrischen Einzelhandels)
Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste Form der Dienstunfähigkeit dar. (Unterrichtsblätter für die Bundeswehrverwaltung)
Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet. (Kommentar zum Bundesreisekostengesetz)
Welches Kind erstes, zweites, drittes Kind usw. ist, richtet sich nach dem Alter des Kindes. (Bundesanstalt für Arbeit)
Margarine im Sinne dieser Leitsätze ist Margarine im Sinne des Margarinengesetzes. (Deutsches Lebensmittelbuch)
Es ist nicht möglich, den Tod eines Steuerpflichtigen als 'dauernde Berufsunfähigkeit' im Sinne von §16 Abs. 1 Satz 3 EStG zu werten und demgemäß den erhöhten Freibetrag abzuziehen. (Bundessteuerblatt)
An sich nicht erstattbare Kosten des arbeitsgerichtlichen Verfahrens erster Instanz sind insoweit erstattbar, als durch sie erstattbare Kosten erspart bleiben. (Beschluss des Landgerichts Rheinland-Pfalz)
Die Fürsorge umfasst den lebenden Menschen einschließlich der Abwicklung des gelebt habenden Menschen. (Vorschrift Kriegsgräberfürsorge)
Gewürzmischungen sind Mischungen von Gewürzen. (Deutsches Lebensmittelbuch)
Persönliche Angaben zum Antrag sind freiwillig. Allerdings kann der Antrag ohne die persönlichen Angaben nicht weiter bearbeitet werden. (Formular in Postgirodienst)
Nach dem Abkoten bleibt der Kothaufen grundsätzlich eine selbstständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbinden oder Vermischen untrennbarer Bestandteil des Wiesengrundstücks, der Eigentümer des Wiesengrundstücks erwirbt also nicht automatisch Eigentum am Hundekot. (Fallbeispiel der Deutschen Verwaltungspraxis)
...Der letzte Sommer war komplett für’n Arsch und der davor genau so beschissen // Keiner hatte Bock mehr rauszugehen, denn die Sonne hat absolut gar nichts gerissen // Doch dieses Jahr wird alles besser, das haben die im Fernsehn gesagt // und die ham immer Recht...
...Jedes mal, wenn ich bei dir bin, schaltest du das Radio ein // Immer dann, wenn ich dich küssen will, lass ich es lieber sein // Sie spielen überall dasselbe: Pocher´s neues Lied // Ich hör’ US5 und Melanie C, nur die Ärzte hör' ich nie // Und darum tret’ ich dein Radio ein // Und darum hack ich dein Radio klein. // Und darum schmeiß ich dein Radio an die Wand. // Und darum zünd ich dein Radio an...
... i met him at the station, staring at the rain // he had worn-out shoes, a fucked up suit and was waiting for the train // his look was sad and blue, tell me was it pain? // the train arrived, he stepped inside - only thoughts remain // he seemed dissatisfied. something was not alright...
...baby i am not your darling // kiss my ass goodbye // better stop before we start it // it's not worth a try...
Wir sind fünf Freunde, die zusammen Musik machen. Das ist unser Hobby, welches einen sehr großen Zeitraum in unserem Leben einnimmt.
Wir sind zum Teil Christen und engagieren uns in unseren Gemeinden. Doch sind wir keine Missionare, die ihre Musik dafür benutzen, Zuhörer mit der frommen Keule zu bearbeiten und haben auch keine Berufung als Band dazu.
Wir wollen durch unser Verhalten auf, vor und hinter der Bühne zu Gesprächen anregen. Transparenz und das direkte Gespräch mit Menschen scheint uns - im Vergleich zur „Pauschalmission“ - der bessere Weg zu sein.
Wir haben etwas gegen fromme Heuchlerei und aufgesetztes missionarisches Gehabe. Es ist leicht, auf einer Bühne mit lauter Anlage und Mikrofon von Gott zu erzählen aber diese Gesprächssituation ist leider sehr einseitig. Wir versuchen statt dessen ganz einfach, unsere Überzeugung auf und hinter der Bühne ohne ständige Betonung der christlichen Wurzeln zu leben und dadurch Anlässe für Dialoge, beispielsweise über unser Glaubensleben, zu bieten. Menschen sollen an unserem Verhalten in allen Bereichen und im „realen“ Leben merken, dass etwas „dahintersteckt“. Eine Abschottung unter der frommen Käseglocke lehnen wir ab.
„ready to leave“ ist Ausdruck unserer Erlebniswelt als Musiker, die sich auf den Weg gemacht haben, etwas zu erreichen. Die Texte beschreiben nicht die „heile Welt“ und wir spielen keine „Jungschar-Jesus-ist-toll-Liedchen“. Sie spiegeln das wieder, was wir erleben. Sie sind ehrlich und ganz nah an unserem Leben.
In „I don't want to wait“ geht es darum, dass man seine Zeit, die man als Mensch gratis zur Verfügung gestellt bekommt, optimal nutzen soll. Sie ist begrenzt und deshalb wertvoll. Viele Christen warten auf das ewige Leben und sehen das Diesseits nur als Durchgangsstation. Dem entgegen steht Lukas 19,11ff. Mit dem uns Anvertrauten sollen wir verantwortungsbewusst umgehen und etwas daraus machen.
„Not alone“ ist eine moderne Version des „Verlorenen Sohns“. Auch von der Gesellschaft verachtete Menschen werden von Gott geliebt und sie sind deshalb nicht allein. Die Frage ist, was gerade Christen konkret für solche Menschen tun.
„Paper and ink“ beschäftigt sich mit der Problematik Geiz und Reichtum. Auch diesem Song liegt die christliche Ethik zugrunde (vgl. Markus 10,17-27). Geld ist nicht das, was einen Menschen glücklich macht. Im Gegenteil: es trennt, macht einsam, schafft Neid.
„Friday“ ist ein exemplarischer Song über Sehnsucht nach Nähe und die alltäglichen Beziehungsschwierigkeiten, die jeder Mensch hin und wieder durchmacht.
Wir nehmen kein Blatt vor den Mund und sagen, was wir denken. So ist „Goodbye“ entstanden - ein Song, der die Möglichkeit bietet, angestauten Beziehungsfrust mit der nötigen Portion Humor abzulassen.
"Wir (Atheisten) haben es nicht nötig, uns jeden Tag, oder alle acht Tage oder an hohen Feier- und Festtagen zu versammeln, um unsere Gerechtigkeit zu proklamieren oder im Staub zu liegen wegen unserer Ungerechtigkeit. Wir Atheisten brauchen weder Priester noch irgendeine Hierarchie als Polizisten unserer Lehre."
"Die Religion hat vor langer Zeit zum letzten Mal verständliche, edle oder gar inspirierende Worte gesprochen - es sei denn, sie hätte sich verwandelt in einen bewundernswerten, aber nebulösen Humanismus, wie es etwa bei Dietrich Bonhoeffer der Fall war, einem tapferen lutherischen Theologen, den die Nazis aufhängten, weil er sich weigerte, mit ihnen zusammenzuarbeiten."
"Zwar sind mache religiösen Apologien – man könnte Pascal nennen - auf eine beschränkte Art großartig, während andere – hier kommt man nicht umhin, den britischen Schriftsteller und Theologen C. S. Lewis zu nennen – eher dröge und absurd sind; doch haben alle etwas gemeinsam, nämlich die schreckliche Last, die sie tragen müssen. Wie anstrengend ist es doch, das Unglaubliche zu bekennen!"
"Wieviel Selbstliebe muss notdürftig kaschiert werden, um sich selbst als persönliches Objekt eines göttlichen Plans auszugeben! Wieviel Selbstachtung muss geopfert werden, damit man sich ständig im Bewusstsein der eigenen Sündhaftigkeit windet!"
"Und doch behaupten die Gläubigen, Wissende zu sein! Nicht nur Wissende, sondern Allwissende. Sie wissen nicht nur, dass Gott existiert und dass er die ganze Geschichte schuf und beaufsichtigt, sondern sie wissen auch, was „er“ von uns verlangt, von Diätvorschriften über Rituale bis hin zur Sexualmoral."
"Während ich diese Zeilen schreibe, und während Sie sie lesen, sind gläubige Menschen dabei, Ihre und meine Vernichtung zu planen und die Vernichtung all der schwer erkämpften menschlichen Errungenschaften, von denen ich gesprochen habe. Die Religion vergiftet alles."
This is the cutting edge of Christianity -- dozens of Christians paying thousands of dollars to come thousands of miles just to pray for healing for people in a foreign land." berichtet Paul Strand für CBNNews.
(Dutzende Christen zahlen tausende Dollars um tausende Meilen zu fliegen, damit sie in einem fernen Land um die Heilung von Menschen beten können.)