Ich wurde zum vorigen Beitrag gefragt, warum der Papst fehlt. Ganz einfach: Behütet ist der Papst nur manchmal, zu anderen Zeiten trägt er Mütze oder so ein spitzes Dingsbums.



Und wer die Herren im vorigen Post sind, soll auch aufgeklärt sein. Von oben nach unten:
Gorbi, a.k.a. Michael Gorbatschow, ehemals König von Russland und anderen Gebieten
Edmund Stoiber, a.k.a. König von Bayern, aber wohl nicht mehr lange
JJ Cale, Musiker und Freund von Eric Clapton
Udo Lindenberg, Schlapphutspezialist aus dem diesigen Hamburg
Bono, Chef einer populären Kombo, deren CDs ich alle habe
The Edge, Gitarrist in Bonos Kombo
His Bobness, a.k.a. Jack Fate, auch seine Platten und CDs sind vollzählig bei mir vorhanden
Van Morrison, a.k.a. Van the Man, fast komplett in meinem Platten- bzw. CD-Regal
So. Genug von den Hüten und Mützen. Es sei denn, jemand findet Damen mit Hut und Leitungsfunktion für mich...
Freitag, 24. August 2007
Bemützt statt behütet
Auch behütet
Kürzlich schwadronierte ich über das behütet sein. Rick Warren schreibt mir heute per E-Mail, dass Menschen mit leitender Funktion zwingend Hut tragen müssen, seiner Meinung nach sogar vier verschiedene Hüte:

Ich habe flugs nachgezählt und bin beruhigt. Ich habe vier Hüte.
Wäre es nun logisch, davon auszugehen, dass jeder Mann, der vier Hüte besitzt und sie auch trägt, Leitungsfunktionen innehat?
Ich vermute, dass diese Herren sogar mehr als vier Hüte besitzen und tragen. Und irgendwie sind sie aller leitend, gell?








Wie auch immer, ich setze jetzt gleich den Hut auf und fahre ins Bureau, auch Büro oder neudeutsch Office genannt. Have a nice day und kauft Euch mindestens vier Hüte, ihr Männer, falls Ihr leitende Funktionen anstrebt...

Ich habe flugs nachgezählt und bin beruhigt. Ich habe vier Hüte.
Wäre es nun logisch, davon auszugehen, dass jeder Mann, der vier Hüte besitzt und sie auch trägt, Leitungsfunktionen innehat?
Ich vermute, dass diese Herren sogar mehr als vier Hüte besitzen und tragen. Und irgendwie sind sie aller leitend, gell?
Wie auch immer, ich setze jetzt gleich den Hut auf und fahre ins Bureau, auch Büro oder neudeutsch Office genannt. Have a nice day und kauft Euch mindestens vier Hüte, ihr Männer, falls Ihr leitende Funktionen anstrebt...
Donnerstag, 23. August 2007
Tim hat Bauchweh
Dem Tim geht es nicht gut. Immer wieder ist ihm übel, er hat Magenschmerzen und Verdauungsprobleme. Sein Freund Paul, der häufig erfolgreich Kranke heilt und Gott recht gut kennt, hat natürlich für und mit Tim gebetet, ihn gesegnet, hat der Krankheit gesagt, sie solle sich von hinnen machen und die Schmerzen samt Übelkeit waren weg. Für eine Weile. Aber eben nicht endgültig, von einer Heilung kann nicht die Rede sein. Sie sind wie der Terminator: I'll be back.
Fehlt es an Glauben? Gibt es Hindernisse? Tim grübelt, forscht, prüft; findet weder Sünde noch einen Dämon. Er glaubt an Heilung, Paul sowieso. Mangelnder Glaube kann kaum die Ursache sein. Aber die mehrfach erlebte Befreiung von Schmerz und Übelkeit ist keine Heilung, da die Magenbeschwerden regelmäßig wiederkommen. Tim fragt den Storch und den Paul, was denn wohl in Schieflage sein mag.
Der Storch erklärt ihm:
Ende der Geschichte. Denn damit endet Tims Bauchweh. Endgültig.
P.S.:
Pauls Zitat findet man in seinem lesenswerten ersten Brief an Tim, im fünften Abschnitt. Veröffentlicht in zahlreichen Übersetzungen und in vielen Haushalten unter dem namen Neues Testament oder Bibel zu finden.
Lesenswertes, aus dem ich oben zitiert habe, hat auch der Storch zum Thema geschrieben: Krankheit und Ursache und Heilung und mehr
Fehlt es an Glauben? Gibt es Hindernisse? Tim grübelt, forscht, prüft; findet weder Sünde noch einen Dämon. Er glaubt an Heilung, Paul sowieso. Mangelnder Glaube kann kaum die Ursache sein. Aber die mehrfach erlebte Befreiung von Schmerz und Übelkeit ist keine Heilung, da die Magenbeschwerden regelmäßig wiederkommen. Tim fragt den Storch und den Paul, was denn wohl in Schieflage sein mag.
Der Storch erklärt ihm:
Heilung und göttliche Gesundheit sind immer ganzheitlich zu betrachten. Oft machen wir den Fehler dass wir Gottes Segen als eine Qualitätsoptimierung bei gleichbleibendem Lebensstil ansehen. Wir erwarten, dass Gott uns heilt und versorgt, während wir alles machen was wir wollen.Paul fasst es noch kürzer zusammen:
Trinke nicht länger nur Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein um deines Magens und deines häufigen Unwohlseins willen!
Ende der Geschichte. Denn damit endet Tims Bauchweh. Endgültig.
P.S.:
Pauls Zitat findet man in seinem lesenswerten ersten Brief an Tim, im fünften Abschnitt. Veröffentlicht in zahlreichen Übersetzungen und in vielen Haushalten unter dem namen Neues Testament oder Bibel zu finden.
Lesenswertes, aus dem ich oben zitiert habe, hat auch der Storch zum Thema geschrieben: Krankheit und Ursache und Heilung und mehr
Mittwoch, 22. August 2007
Nachtrag zu den starken Nerven
Onkel Toby macht mich per Kommentar darauf aufmerksam, dass Holländer keine Rasse darstellen. Sehr aufmerksam, da habe ich mich eindeutig bei der Wortwahl vertan.
Statt Rassismus könnte man mir also Fremdenfeindlichkeit unterstellen, wenn überhaupt etwas. Hier ein Portrait von vier Fremden, denen ich freundlich gesonnen bin, einer der Fremden ist noch voll und wird umgehend gelehrt. Ich muss nur noch diese Zeilen fertig tippen.
Haso vermutet Endzeitliches. Aber es tröstet mich, dass er das Internet trotz der Versuchung noch immer nicht gänzlich abgeschaltet hat. Danke Haso!
dosi prostet zurück. Na denn, mit Loriot gesprochen: Zum Wohl jawohl.
Statt Rassismus könnte man mir also Fremdenfeindlichkeit unterstellen, wenn überhaupt etwas. Hier ein Portrait von vier Fremden, denen ich freundlich gesonnen bin, einer der Fremden ist noch voll und wird umgehend gelehrt. Ich muss nur noch diese Zeilen fertig tippen.
Haso vermutet Endzeitliches. Aber es tröstet mich, dass er das Internet trotz der Versuchung noch immer nicht gänzlich abgeschaltet hat. Danke Haso!
dosi prostet zurück. Na denn, mit Loriot gesprochen: Zum Wohl jawohl.
Nur für starke Nerven
Empfindlichen Gemütern mag man Unfallbilder ja nicht zumuten. Daher: Liebe empfindsame Seele, richte Deine Augen lieber nicht auf diese grauenhafte Szene.

Ein gewisser Trost liegt darin, dass selbst unter den auf der Straße verstreuten Opfern immerhin fünf Überlebende gezählt werden konnten.

Und natürlich ist es ebenfalls tröstlich, dass es nur Holländer sind. Oder wird man mir das als Rassismus auslegen? Dann sei angemerkt: Lieber ein solcher Holländer als ein Amerikaner. Aber am allerliebsten natürlich ein Tscheche.
Prost.
P.S.: Quelle: Keine Ahnung. Habe ich als PPS per Mail bekommen.

Ein gewisser Trost liegt darin, dass selbst unter den auf der Straße verstreuten Opfern immerhin fünf Überlebende gezählt werden konnten.

Und natürlich ist es ebenfalls tröstlich, dass es nur Holländer sind. Oder wird man mir das als Rassismus auslegen? Dann sei angemerkt: Lieber ein solcher Holländer als ein Amerikaner. Aber am allerliebsten natürlich ein Tscheche.
Prost.
P.S.: Quelle: Keine Ahnung. Habe ich als PPS per Mail bekommen.
Deutschland zeichnte sich ab

Man könnte, wenn man wollte. Man will aber nicht.
Man könnte die "Outdoor-Jacke" in der Werbung auch schlicht Anorak oder Windjacke nennen. Man könnte statt vom "Info-Counter" in der Gemeinde auch vom Tresen sprechen. Man könnte statt einer "Damen-Workout-Hose" eigentlich eine Trainings- oder Gymnastikhose annoncieren. Und so weiter...
Es ist offenbar nicht zeitgemäß, die eigene Sprache einigermaßen zu kennen und zu pflegen, vor allem in der Werbung und im Journalimus der eher auf unterem Niveau angesiedelten Sorte. Ganz schlimm treibt es ein ehemaliges Kaffeehaus, das zum Gemischwarenladen geworden ist (ich bekomme immer die Tchibo-Werbung zugeschickt); ganz peinlich müsste eigentlich vor allem den sogenannten Moderatoren im werbefinanzierten Fernsehen ihr eigenes Geschwätz sein (ich habe kürzlich eher unfreiwillig eine Weile RTL geschaut). Aber auch in den Gemeinden und Kirchen muss man mit solchen Phänomenen leben.
To emerge heißt: abzeichnen, aufkommen, aufstreben, auftauchen, auftreten, entstehen, herausbilden, herauskommen, hervorgehen, hervortreten, schlüpfen, auseinander ziehen, bekannt werden zutage treten.
Und nun fängt ein neues Netzwerk an sich zu entwickeln, das sich Emergent Deutschland nennt. Also ein sich abzeichnendes, aufkommendes, aufstrebendes oder hervorgehendes Deutschland. Ein Deutschland auf dem Weg zu etwas.
Abgesehen von der sprachlichen Entgleisung (welche sicher die internationale Verflechtung symbolisieren soll) finde ich Emergent Deutschland überfällig und rundum uneingeschränkt gut. Ich will sehen, inwieweit ich mich beteiligen kann, unbedingt. Und ich empfehle meinen Lesern, sich zu informieren, denn vielleicht ist der eine und die andere genauso angetan wie ich. Zu den Informationen geht es übersichtlich hier: Emergent Deutschland am Start!
Dass die seit Jahrzehnten gewohnten unumstößlichen Formen und Strukturen von Kirche und Gemeinde umgestoßen werden, zerfallen, nicht mehr funkionieren, sozusagen remergent sind,
ist ja nichts neues. Dass immer größere Gemeinden, MegaChurches im zeitgemäßen Jargon, keineswegs der Plan Gottes für seine Gemeinde sein müssen, zeigen immer mehr scheiternde Beispiele.
Die einen kämpfen gegen den Zerfall des Althergebrahten, wollen Strukturen retten, rufen beispielsweise gar zu Fasten- und Gebetstagen für Gebäude beziehungsweise geistlichem Kampf für deren Finanzierung auf, die anderen stellen fest, dass die Gemeinde der Endzeit wohl anders aussehen muss als das Traditionelle und freuen sich, mit dem Herrn der Gemeinde neue Wege zu gehen. Zu letzteren fühle ich mich hingezogen und zugehörig, und mir scheint, dass Emergent Deutschland ein Netzwerk von Menschen wird, die (glücklicherweise nicht nur im Sprachempfinden) sehr verschieden sind, aber uneingeschränkt im Ziel eins sein können: Dein Reich komme, und zwar sichtbar, nicht in der Phantasie. Dein Wille geschehe, und zwar auf die Art und Weise, in der Du die Menschen unserer Zeit erreichen kannst.
Also, liebes Deutschland, in diesem Sinne zeichne dich ab! Ich will gerne dabei sein.
Dienstag, 21. August 2007
The Devil's Been Busy
Noch während ich in Tschechien ohne Internet und E-Mail war, sammelten sich Zuschriften von besorgten und beunruhigten Menschen in meinem E-Mail Postfach, weil sie zuerst, wenn sie zu Glaube.de wollten, auf einer Seite der kriminellen Art landeten, dann nirgends mehr und inzwischen das Nebenstehende zu lesen bekommen.Erstens, liebe Schreibende: Ich bin bei Glaube.de nur ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Redaktion, habe das Projekt weder ins Leben gerufen noch sonst etwas Technisches oder Verantwortliches damit zu tun. Also braucht sich niemand jemals an mich wenden, wenn es um Dinge wie Freischaltungen, technische Fragen und weißnichtwasnoch geht.
Zweitens: Glaube.de mit Millionen Seitenabrufen ist dem Satan ein Dorn im Auge, keine Frage. Ein Hacker hatte vergangene Woche das Werk seines Herrn und Meisters übernommen, die Seite zu kidnappen und größeren Schaden anzurichten. Da ich von den technische Dingen keine Ahnung habe, kann ich nicht sagen, ob und wann und wie die Daten komplett oder zum Teil wiederhergestellt werden können. Es sind jedoch die Verantwortlichen fast rund um die Uhr bemüht, und das sind Fachleute, die ihr Handwerk verstehen.
Drittens: Selbstverständlich muss man mit Angriffen und Zerstörungswut rechnen, wenn man das Evangelium verkündet und Reich Gottes baut. Ich wüsste nicht, wann Jesus seine Worte
Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. (Johannes 15, 20)außer Kraft gesetzt hätte. Paul schrieb an Timmy:
Alle aber auch, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden. (2. Timotheus 3, 12)Und - let's face the truth - ein Angriff auf ein Internetportal wie Glaube.de ist im Grunde genommen keine "Verfolgung", denn in der Bibel ist die Rede von Gefängnis, Folter und Tod.
Dennoch gilt dass das, was der Feind Gottes an Schaden anzurichten vermeint, vom Feind des Feindes, dem Sieger nämlich, zu einer guten Sache gemacht wird, wenn der Feind mit Hilfe des Feindes des Feindes energisch einen Platzverweis bekommt.
Dazu mehr in den nächsten Tagen, wenn ich den bereits gestern avisierten Text, der vermutlich "Riding With The King" heißen könnte, abschließend bearbeitet habe.
Montag, 20. August 2007
Alltägliches
Der Urlaub ist einstweilen vorbei, nun setzt Alltägliches wieder Lebensakzente.
Allerdings bleiben Erinnerungen und Erlebnisse, sogar Ergebnisse.
In den unbedingst bereisenswerten böhmischen Wäldern habe ich das Markusevangelium studiert und einen hervorragenden Thriller von Michael Conelly gelesen sowie eine Biographie über Derek Prince angefangen.
Ergebnis 1: Die Beschäftigung mit Markus befruchtete einen Artikel, der noch keinen endgültigen Namen hat, aber ansonsten so gut wie fertig ist. In den nächsten Tagen teile ich mit dem interessierten Leser, was mir bei Markus über Teufel und Dämonen begegnet ist.
Die Lektüre von Conelly war wieder mal (ich schätze seine Bücher mehr und mehr, je öfter ich ihn lese) a real pageturner. Wer Conelly nicht kennt, dem empfehle ich (allerdings nur im englischen Original, die deutschen Übersetzungen, die ich bisher zu Gesicht bekommen habe, sind leider mittelmäßig und darunter) The Lincoln Lawyer und - gerade in Tschechien am Waldsee gelesen - A Darkness More Than Night.
Natürlich haben wir auch allerlei unternommen, unter anderem fuhren wir mit einem Zug, der von einer echten Dampflokomotieve gezogen wurde, haben eine Stadt besucht, in der ich vom ersten Augenblick bis zum Verlassen derselben das Gefühl nicht loswurde, dass ein Fluch auf der Ortschaft liegt und andererseits setzten wir die Füße in zahlreiche sympathische Städte.
Ergebnis 2: "What are you doing?" fragte Eva, als ich recht lange die Kamera nicht aus der Hand legte, ohne dass ein ihr erkenntliches Motiv in Sicht gewesen wäre. "Just shooting kids!" antwortete ich, das Ergebnis hat die Sammlung The Kids Are All Right um vier Bilder erweitert - denn wie üblich schieße ich nicht mit tödlichen Waffen...
Ergebnis 3, 4 und so weiter: Demnächst, denn jetzt fahre ich ins Büro, die Arbeit ruft.
Allerdings bleiben Erinnerungen und Erlebnisse, sogar Ergebnisse.
In den unbedingst bereisenswerten böhmischen Wäldern habe ich das Markusevangelium studiert und einen hervorragenden Thriller von Michael Conelly gelesen sowie eine Biographie über Derek Prince angefangen.
Ergebnis 1: Die Beschäftigung mit Markus befruchtete einen Artikel, der noch keinen endgültigen Namen hat, aber ansonsten so gut wie fertig ist. In den nächsten Tagen teile ich mit dem interessierten Leser, was mir bei Markus über Teufel und Dämonen begegnet ist.
Die Lektüre von Conelly war wieder mal (ich schätze seine Bücher mehr und mehr, je öfter ich ihn lese) a real pageturner. Wer Conelly nicht kennt, dem empfehle ich (allerdings nur im englischen Original, die deutschen Übersetzungen, die ich bisher zu Gesicht bekommen habe, sind leider mittelmäßig und darunter) The Lincoln Lawyer und - gerade in Tschechien am Waldsee gelesen - A Darkness More Than Night.
Natürlich haben wir auch allerlei unternommen, unter anderem fuhren wir mit einem Zug, der von einer echten Dampflokomotieve gezogen wurde, haben eine Stadt besucht, in der ich vom ersten Augenblick bis zum Verlassen derselben das Gefühl nicht loswurde, dass ein Fluch auf der Ortschaft liegt und andererseits setzten wir die Füße in zahlreiche sympathische Städte.
Ergebnis 2: "What are you doing?" fragte Eva, als ich recht lange die Kamera nicht aus der Hand legte, ohne dass ein ihr erkenntliches Motiv in Sicht gewesen wäre. "Just shooting kids!" antwortete ich, das Ergebnis hat die Sammlung The Kids Are All Right um vier Bilder erweitert - denn wie üblich schieße ich nicht mit tödlichen Waffen...Ergebnis 3, 4 und so weiter: Demnächst, denn jetzt fahre ich ins Büro, die Arbeit ruft.
Sonntag, 19. August 2007
Eine wahre Geschichte
Ein Mensch aus einer großen Stadt
verreiste jüngst nach Böhmen,
wo er sich vorgenommen hat,
auch was zu unternehmen.
Am See fand er ein Kanu liegen
von schlanker, ziemlich leichter Art.
Flugs hat der Mensch das Boot bestiegen
und los ging seine erste Fahrt.
verreiste jüngst nach Böhmen,
wo er sich vorgenommen hat,
auch was zu unternehmen.
Am See fand er ein Kanu liegen
von schlanker, ziemlich leichter Art.
Flugs hat der Mensch das Boot bestiegen
und los ging seine erste Fahrt.
Im Tret- und auch im Ruderboot
zu fahr'n ist keine große Sache.
Jedoch gerät der Mensch in Not:
Dem Kanu fehlt die Form, die flache
mit der das Fahrzeug aufrecht bleibt
auch für ganz ungeschickte Leute.
Der Stadtmensch, den's aufs Wasser treibt
wird so dem See zur Beute.
zu fahr'n ist keine große Sache.
Jedoch gerät der Mensch in Not:
Dem Kanu fehlt die Form, die flache
mit der das Fahrzeug aufrecht bleibt
auch für ganz ungeschickte Leute.
Der Stadtmensch, den's aufs Wasser treibt
wird so dem See zur Beute.
Der Schaden bleibt jedoch gering,
Mensch und auch Boot sind unverletzt
Die Sonnenbrille ist dahin -
hat wohl ein Fisch sich aufgesetzt.
Nicht nochmal hat's ihn rausgetrieben
er bleibt fortan am grünen Strand.
Das Kanu darf am Ufer liegen.
Er sitzt daneben, Buch zur Hand.
Mensch und auch Boot sind unverletzt
Die Sonnenbrille ist dahin -
hat wohl ein Fisch sich aufgesetzt.
Nicht nochmal hat's ihn rausgetrieben
er bleibt fortan am grünen Strand.
Das Kanu darf am Ufer liegen.
Er sitzt daneben, Buch zur Hand.
Freitag, 10. August 2007
Noch ne Pause
Am 13 August jährt sich der Tag es Mauerbaus in Berlin. Am 13. August bin ich samt Familie jedoch im Land von Milan Kundera, Bedrich Smetana und Antonin Dvorak. Fern aller Internet- und E-Mail-Zugänge. Schon ab morgen früh, überraschenderweise.
Wichtiger als der 13. August scheint mir sowieso der unvergessliche Tag zu sein, an dem die Mauer durchlässig wurde. An ihn erinnert das oben abgelichtete Denkmal, das amerikanische Freunde der Stadt Berlin geschenkt haben.
Ich freue mich auf eine Woche ohne moderne Kommunikationsmittel, und der Blog macht folglich erneut Pause. Gelegenheit für meine constant readers, darüber nachzusinnen, inwieweit Google-News recht hatte, diese Nachricht gestern unter der Rubrik "Unterhaltung" abzulegen:

Ich arbeite (auch in Tschechien, das Notebook darf mit) gerade an einer Art Fortsetzung oder Erweiterung oder so was der Mini-Serie, die ich kürzlich über den Epheserbrief veröffentlicht habe. Dabei werde ich den Leser, der das möchte, an die Hand nehmen und durch eines der vier Evangelien begleiten mit der Frage: "Teufel, Satan, Dämonen, Befreiung von finsteren Mächten, geistlicher Krieg und all so was - hat das was mit unserer Zeit und uns zu tun?"
Ich kann nicht versprechen, dass schon was fertig sein wird, wenn wir aus dem Urlaubswöchlein zurückkehren, aber so Gott will und wir leben gilt wiederum: I'll be back.
P.S.: Lesenswert fand ich kurz vor der Abreise noch diesen offenen Brief an Dr. Heilbar.
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