Sonntag, 10. Dezember 2017

Gastbeitrag Mandy: Nächstenliebe ganz praktisch - Wärme schenken!

Mandy, die ich seit einigen Jahren persönlich kenne, hat auch dieses Jahr wieder eine sehr gute Idee aufgegriffen. Sie schreibt (auszugsweise) auf ihrem Blog:

Ihr Lieben.
Für diesen Beitrag unterbreche ich meine Pause gerne. Denn der Startschuss sollte gegeben werden!
Ich finde es wird wieder Zeit Nächstenliebe ganz praktisch zu leben! Die Temperaturen sinken ….
Wir bereits in den letzten beiden Jahren, möchte ich mit Euch gemeinsam aktiv werden.
Ihr könnte mir wieder über einen Amazon Wunschzettel – HIER KLICKEN – Schlafsäcke, Mützen, Handschuhe, Socken, Isomatten und wärmende Rettungsdecken zukommen lassen. Ich werde sie selbst, mit Karsten und Freunden verteilen oder auch durch den Kältebus der Berliner Stadtmission.
Wer auch immer Nachts draußen lebt, soll warm beschenkt werden!

Ein Obdachloser war total überwältig was er bekommen hat (Schlafsack, Socken, Schokolade, Tee) und sagte: »Ich fühl mich total geliebt. Peng, peng, Peng – soviel Liebe! Ich kann damit gar nicht umgehen, bin nicht beziehungsfähig. Und ihr macht Peng Peng Peng mit eurer Liebe!«

Es ist so schön, das zu erleben!

...

Falls Du einem Menschen etwas schenken möchtest und es Deine Möglichkeiten zulassen, dann schenke ihm ein bisschen Wärme! Ich glaube wir wärmen damit nicht nur frierende Körper, sondern auch Herzen!

IMG_5301-1024x768-1024x768Gott segne Dich dafür und sowieso!
Deine Mandy

Mehr über die Aktion im kompletten Text auf [Mandys Blog].

Ich würde mich freuen, wenn meine Blogbesucher ein paar Schlafsäcke, Handschuhe oder sonstige benötigte Dinge beisteuern. Bitte nichts an mich schicken, das wäre zu umständlich, sondern direkt über Mandys Liste bestellen: [HIER KLICKEN]

Danke!
.

Mittwoch, 15. November 2017

Zum Ausprobieren ein wirklich günstiges Angebot

Meine regelmäßigen Blogbesucher wissen, dass ich Langspielplatten zu schätzen weiß. Auch manche CD überzeugt mich, abgesehen von der Musik natürlich, durch die technische Qualität. HiFi ist eben HiFi und wirklicher Musikgenuss ohne hervorragenden Klang kann ich mir (und will ich mir) nicht vorstellen.

Musik über das Internet hören? Neudeutsch »streamen« genannt? Das war vor ein paar Jahren noch für mich undenkbar … doch inzwischen nutze ich auch diese Quelle für bestimmte Musik recht gerne, denn die Qualität ist – je nach Anbieter – meist recht passabel.

Wer es mal ausprobieren will, aber dafür nicht gleich tief in die Taschen greifen möchte, kann zur Zeit für 99 Cent drei Monate lang »Amazon Music Unlimited« nutzen:

Das ist ja ein Preis, der sich sehen lassen kann, finde ich.

.

Dienstag, 14. November 2017

Signierte Bücher …

… aus meiner Feder (die Unterschrift und Widmung) beziehungsweise Tastatur (der Text des Buches) gibt es für zwei meiner Titel übrigens bei den »Bunten Hunden« in der Rubrik »Krimi & Thriller«.

Banner der Bunten Hunde

Und noch viele andere lesenswerte Werke natürlich. Wer über »Bunte Hunde« bestellt statt über Amazon, bekommt nicht nur signierte Bücher, sondern er oder sie unterstützt gleichzeitig die Idee eines Buchhandels für unabhängige Autoren wie mich. Und das ist auch gut so.

Übrigens sind das auch ganz famose Weihnachtsgeschenke! Also los: [Sabrinas Geheimnis] und/oder [Jessika] möglichst vielen Freunden und Verwandten mit meiner Signatur unter den Christbaum legen!

 Smile

Mittwoch, 8. November 2017

Vier Jahre ohne Krebs

Image may contain: 2 people, people smiling, close-upBereits am 20. Oktober 2017durften wir wieder einmal froh und glücklich aufatmen ... bei der Krebsnachsorgeuntersuchung gab es keinerlei Hinweise auf entstehende oder vorhandene Tumore. Via Facebook meldeten wir die gute Nachricht gleich an unsere Freunde: Gott sei Dank - für nun bereits vier krebsfreie Jahre.

Gestern habe ich eher zufällig gesehen, dass ich meinen geschätzten Blogbesuchern jedoch das erfreuliche Ergebnis vorenthalten hatte. Ich meinte zwar, auch auf dem Blog berichtet zu haben, aber das war offensichtlich nicht der Fall.

Nun denn, liebe Leserinnen und Leser: Vier Jahre ohne Krebs – ein Grund, sehr dankbar zu sein. Als ich nach der zweiten Krebsoperation im Oktober 2013 im Krankenhaus lag, gab es Momente, in denen ich daran zweifelte, das Weihnachtsfest erleben zu können … ich war zwar nicht hoffnungslos, aber doch seelisch recht angeschlagen. Als wir dann mit der Familie Weihnachten 2013 feierten, tauchten Gedanken auf: Vielleicht ist das ja das letzte Mal, dass du all deine Lieben um dich hast …

Meine regelmäßigen Leser wissen, dass ich nicht zum Aufgeben und negativen Denken neige, aber manchmal tauchen Gedanken ungefragt und ungebeten auf. Sie dann daran zu hindern, sich einzunisten, ist aus meiner Sicht der entscheidende Schritt.

Nun gehen wir auf das Weihnachtsfest 2017 zu und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht meinem Schöpfer dafür Danke sage, dass er mir Gesundheit verliehen hat und verleiht. Weil mir das ein inneres Bedürfnis ist. Nicht aus Pflichtgefühl. Nicht aus Gewohnheit. Sondern aus einem frohen und zutiefst dankbaren Herzen. Es gibt noch viele weitere Gründe für Dankbarkeit in meinem und unserem Leben, aber die vier Jahre ohne Krebs stehen über allen anderen.

So, meine lieben Blogbesucher, nun habe ich des Versäumte nachgeholt und auch Sie beziehungsweise Euch auf den aktuellen Stand gebracht. Vielleicht bin ich ja zukünftig weniger schusselig mit dem Weiterreichen guter Nachrichten …

.

Samstag, 7. Oktober 2017

Gelesenes: »Loslassen« von Leo Babauta

cover frontAls Übersetzer (beziehungsweise Sprachmittler, wie manche Zeitgenossen das heute nennen) hat man es mit allerlei Arten von Texten zu tun. In den letzten Jahren habe ich von technischen Produktinformationen für industrielle Anlagen über Tipps zum Liebesleben für langjährig verheiratete Damen bis zu spannenden Biografien eine große Bandbreite von Sach- bis Unterhaltungsliteratur aus der einen in die andere Sprache transportiert. Selten hatte ich dabei so viel Freude beim Übersetzen und darüber hinaus persönlichen Gewinn wie bei diesem schmalen, aber nichtsdestotrotz inhaltlich sehr gehaltvollen #Alltagsratgeber von Leo #Babauta. Vor zwölf Monaten hatte ich »Das kleine Buch über die Zufriedenheit« vom gleichen Autor übersetzt und war sehr angetan. Dieses neue Werk ist mir sogar noch ein Stück wertvoller geworden.

»Loslassen« ... ein Schlagwort, ein Begriff, der vieles und nichts bedeuten kann. Babauta wollte, so schreibt er in der Einführung, herausfinden, ob in dem Satz »Die Wurzel all unserer Probleme ist unsere Unfähigkeit, loszulassen.« etwas Wahres steckt. Was er dabei erlebt und welche Schlüsse er gezogen hat, beschreibt er in diesen knapp 60 Seiten. Sehr nah am Alltag und immer nachvollziehbar. Vom Vor-sich-Herschieben unangenehmer Arbeiten oder Aufgaben über Ängste vor Versagen und Kontrollverlust bis zum Umgang mit schwierigen Menschen und Überwinden von Schicksalsschlägen zeigt der Autor auf, was es jeweils mit dem Loslassen auf sich hat und wie diese Kunst, hat man sie sich erst einmal angeeignet, zu einem glücklicheren Lebensstil führen kann. Das #Loslassen ist eine Fertigkeit, die uns selbst und unseren Mitmenschen gut tut.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand aus diesem Buch keinen Vorteil für sein Leben mitnehmen würde. Was der Autor vorschlägt, ist erprobt und bewährt, es hat weder mit religiösen Überzeugungen noch Mystik zu tun und alles wird so verständlich dargeboten, dass es wirklich jeder begreifen und lernen dürfte. Babauta schlägt einfache Schritte vor, die man ohne Vorkenntnisse und mit sehr geringem Zeitaufwand ausprobieren kann. So lernt man nach und nach die Kunst des Loslassens, was erstaunliche Effekte auf das eigene #Wohlbefinden hat. »Diese Kunst wird Ihr Leben verändern«, behauptet Leo Babauta. Ob das zutrifft, muss natürlich jeder selbst herausfinden - als Übersetzer des Buches kann ich es jedenfalls für mich persönlich bestätigen.

Das Buch ist überschaubar kurz und kostet nicht die Welt. Meine Empfehlung: zugreifen!

Taschenbuch (4,99 Euro): http://amzn.to/2fZjLdg
E-Book (2,99 Euro bzw. 0,00 Euro): http://amzn.to/2yvDWH8

.

Donnerstag, 21. September 2017

Handsignierte Bücher …

… gibt es nicht bei Amazon, sondern entweder bei Lesungen der jeweiligen Autoren oder – und das ist etwas relativ Neues – über die Autorenbuchhandlung »Bunte Hunde«.

Ich freue mich, dass zwei von meinen Werken dabei sind.

buhu

Wer also »Jessika« oder »Sabrinas Geheimnis« mit Widmung und Signatur haben möchte, darf gerne im Webshop »Bunte Hunde« bestellen. Oder mir mit den Büchern und einem Schreibgerät in der Hand irgendwo (Sportstudio, Mauerweg, Kranoldplatz, Johannesgemeinde, Philharmonie, Alnatura Supermarkt, Neil Diamond Konzert in Hamburg …) auflauern.

Na denn.

Samstag, 2. September 2017

Die IHK Berlin bekommt zu Unrecht gefordertes Geld.

Dass es so etwas wie die IHK-Zwangsmitgliedschaft in einem freien Land wie unserem überhaupt gibt, ist schon ein Anachronismus. Der Wirtschaftsverband ist aber so stark, dass Politik und sogar das Verfassungsgericht immer wieder einknicken, wenn jemand gegen diesen Zwang vorgehen will: Wer Gewerbesteuer zahlen muss, ist automatisch und ohne jegliche Möglichkeit der Gegenwehr Mitglied der IHK und muss Beiträge zahlen. Mich erinnert das an kommunistische oder andere totalitäre Gesellschaftsformen … aber so ist es nun mal. Es muss ja auch jeder Haushalt Gebühren für ARD und ZDF bezahlen, ob die Programme nun genutzt werden oder nicht.

Wir erleben nun aber die Krönung der Absurdität: Die IHK besteht auf einer Zahlung, die sie zu Unrecht fordert. Der Reihe nach:

2014 gründeten wir zu fünft eine GbR. Die Tätigkeit ist nicht gewerbesteuerpflichtig, da wir ausschließlich freiberuflich tätig sind. Dass beim Steuerbescheid für das Jahr 2014 vom Finanzamt fälschlicherweise gewerbliche Einnahmen ausgewiesen waren, fiel uns nicht auf, da die Einnahmen unter der Bemessungsgrenze lagen – es war keine Zahlung an das Finanzamt zu leisten.

Der Steuerbescheid 2015, in dem dann Gewerbesteuer gefordert wurde, wurde von uns angefochten und vom Finanzamt sofort korrigiert, weil die freiberufliche Natur unserer GbR offensichtlich war und ist. Den Bescheid für 2014 ließen wir unangefochten, da ja keine Kosten entstanden waren.

Und damit war alles gut. Dachten wir. Bis die IHK Berlin auf diese Idee kam:

image

Man schickte uns am 17. Juli 2017, also zwei Jahre später, einen Beitragsbescheid für das Kalenderjahr 2014. (Die dreifachen Ausrufezeichen betrachte ich als Beweis der Niveaulosigkeit des Verfassers, aber das sei dahingestellt, es handelt sich ja nicht zwangsläufig um jemanden, der die deutschen Sprachregeln kennen muss.)

Ich hielt das Schreiben mit der Zahlungsaufforderung natürlich für einen Fehler und schrieb am 18. Juli 2017an die IHK:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihr Bescheid vom 17. Juli 2017 über offene Beiträge aus früheren Bescheiden (2014) entbehrt jeglicher Grundlage, da wir weder 2014, noch davor, noch seither gewerblich tätig waren und sind.
Bitte stornieren Sie den falschen Bescheid und löschen Sie uns aus Ihren Verzeichnissen und Datenbeständen. Wir sind nicht und waren nie Mitglied der IHK Berlin, da wir zu keiner Zeit gewerbesteuerpflichtig waren.
Wir erbitten eine Bestätigung.
Freundliche Grüße
G. Matthia

Daraufhin kam eine automatisierte Antwort, dass das Anliegen geprüft würde. Erst am 24. 8. 2017, als ich längst davon ausging, man habe das Versehen bei der IHK stillschweigend korrigiert, kam diese Zuschrift einer gewissen Frau B. von der IHK:

Sehr geehrter Herr Matthia,
vom Finanzamt Berlin haben wir für 2014 einen Gewerbeertrag für die GbR … übermittelt bekommen. Bitte prüfen Sie dazu Ihren Steuerbescheid, und schicken Sie uns diesen ggf. zu falls auch hier der Bescheid geändert wurde.
Sollten wir bis zum 08.08.17 keinen weiteren Posteingang verzeichnen, erwarten wir umgehend die Zahlung unserer offenen  Forderung in Höhe von 59,05 .
Mit freundlichen Grüßen
Axxx Bxxx

Ich kratzte mich angesichts des genannten Datums und der rückwärts gerichteten Zeitspanne am Kopf und schrieb sofort zurück:

Sehr geehrte Frau Bxxx,
da Ihr Schreiben heute hier einging, kann der 08.08.2017 als Termin für die Zahlung ja nur ein Tippfehler sein …

Dann erläuterte ich drei Tage später, nachdem ich unsere Unterlagen aus den Jahren 2014 und 2015 herausgesucht hatte, noch einmal den Sachverhalt:

Sehr geehrte Frau Bxxx,
wir sind der Sache nachgegangen und haben festgestellt, dass wir gegen den Bescheid über gewerbliche Einkünfte 2014 keinen Einspruch erhoben hatten, weil das Einkommen unter der Bemessungsgrenze lag und keine Gewerbesteuer fällig wurde. Sachlich falsch war der Bescheid gleichwohl … er wurde jedoch nicht angefochten, weil uns die Einstufung als Gewerbe gar nicht aufgefallen war.
Erst für das Jahr 2015 wurde seitens des Finanzamtes Gewerbesteuer verlangt. Wir haben unsere Tätigkeit daraufhin erläutert und richtiggestellt. Das Finanzamt hat dann den Bescheid geändert (siehe Anlage). Unsere GbR hatte und hat keine gewerblichen Einkünfte.

Obwohl ich den geänderten Steuerbescheid vom Finanzamt beifügte, folgte die stereotype Aufforderung:

Sehr geehrter Herr Matthia,
leider müssen wir auf der Beitragszahlung für 2014 bestehen. An die Festsetzungen des Finanzamts sind wir gebunden.
Wir bitten um Ausgleich der offenen Forderung.
Mit freundlichen Grüßen
Axxx Bxxx

Die Tatsache, dass das Finanzamt uns als nicht gewerbesteuerpflichtig eingestuft hatte, ignorierte Frau B. ohne Kommentar.

Nun weiß man ja: Unrecht Gut gedeiht nicht. Ich wollte Schaden von der IHK und der eintreibenden Frau B. abwenden und baute ihr eine goldene Brücke. Rechtlich gesehen waren wir ja nie Mitglied in der IHK, ich wies Frau B. aber darauf hin, dass …

… es auf der offiziellen Seite der IHK im Internet heißt: »Existenzgründer müssen in den ersten beiden Jahren in der IHK gar keinen Beitrag und in den nächsten beiden Jahren keine Umlage bezahlen.«
Vielleicht können Sie mir ja noch erklären, warum das, was da zu lesen ist, nicht zutrifft?

Frau B. betrat die goldene Brücke nicht, sondern erklärte:

Gemäß § 3 Abs. 3 Satz 4 IHK-Gesetz müssen Existenzgründer in den ersten beiden Jahren in der IHK gar keinen Beitrag bezahlen. In den folgenden zwei Jahren müssen Sie zwar einen Grundbeitrag, aber keine Umlage bezahlen. Beides gilt nur, wenn Ihr Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000,-- € nicht übersteigt und wenn Sie Einzelunternehmer und nicht in das Handels- oder das Genossenschaftsregister eingetragen sind.
Die Existenzgründerregelung gilt nicht für Personengesellschaften.

Das hatte ich ja selbst gewusst. Auch ich hatte so weit gelesen. Mein Versuch, für Frau B. einen Ausweg zu öffnen, bei dem sie ihr (mir unbekanntes) Gesicht wahren konnte, hatte nicht funktioniert. Sie wollte offenbar nicht einsehen, dass es besser wäre, auf das zu Unrecht geforderte Geld zu verzichten. Ich unternahm noch einen weiteren Versuch:

Sehr geehrte Frau Bxxx,
es heißt zwar auch »Unter bestimmten Umständen kann der Beitrag auch erlassen werden«, aber da sehe ich schwarz bei Ihnen, obwohl wir ja nachweislich nie gewerbesteuerpflichtig waren.

Wie erwartet blieb Frau B. ihrer Halsstarrigkeit treu:

... Ein Erlass unserer Forderung ist möglich, wenn die Zahlung für alle Gesellschafter eine erhebliche Härte wäre. Weil wir alle Mitglieder gleich behandeln müssen, können wir Beiträge nur unter ganz bestimmten Umständen erlassen.
Einem Erlassantrag können wir z. B. zustimmen, wenn das zu versteuernde Einkommen bei Verheirateten € 25.200,00 bzw. bei Ledigen € 12.600,00 nicht übersteigt.
Damit wir die momentane finanzielle Situation beurteilen können, benötigen wir von allen Gesellschaftern den letzten Einkommensteuerbescheid und ggf. aktuelle Unterlagen über Erhalt einer staatlichen Unterstützung. Wir können dann über Ihren Erlassantrag anhand dieser Unterlagen entscheiden.

Dieses Ansinnen, der IHK auch noch unsere gegenwärtigen und die Einkommen der anderen Mitglieder der GbR zu offenbaren, war ja nun an Frechheit kaum zu überbieten. Ich erinnerte Frau B. letztmalig an die Tatsachen:

Dass Sie alle Mitglieder gleich behandeln müssen, steht außer Frage. Wir waren aber nie Mitglieder und sind nur durch ein Versehen des Finanzamtes bei Ihnen gelandet, der 2015 (leider nicht rückwirkend auf 2014) korrigiert wurde. Dennoch besteht die IHK auf Zahlung des zu Unrecht geforderten Betrages. Das halten wir für außerordentlich unfair.

Und das ist nun das Ende der leider wahren Geschichte. Eine juristische Auseinandersetzung wäre deutlich teurer als die geforderten € 59,05 und angesichts der Rechtsprechung der vergangenen Jahre, die der Zwangsmitgliedschaft von gewerblichen Unternehmen in der IHK immer Recht gegeben hat, würde ich am Erfolg zweifeln, obwohl wir ja nie Mitglieder waren.

Dass die IHK mit den Beiträgen ihrer Zwangsmitglieder nicht schlecht ausgestattet ist und dass eigentlich eine solche, an totalitäre Regime erinnernde Praxis in der freien und demokratischen Wirtschaft keinen Platz haben sollte, ist das eine. Dass die IHK offensichtlich aber auch Geld eintreibt, das ihr (da genügt schlichtes logisches Denken) gar nicht zusteht, geht mir gegen den Strich, auch wenn es in unserem Fall nur 59,05 Euro sind.

So.