Donnerstag, 16. April 2015

Meine Wirklichkeit muss nicht deine sein.

I'm sick and tired of hearing things
From uptight, short-sighted, narrow-minded hypocritics
All I want is the truth
Just gimme some truth
-John Lennon / Gimme Some Truth

Die Wirklichkeit ist die Wirklichkeit. Basta.
Oder doch nicht?
Es ist zwar richtig, dass die Realität für alle Menschen die gleiche ist, aber wie wir sie empfinden, wahrnehmen, wie sie uns persönlich und unser Leben beeinflusst, das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Und weil das so ist, können wir selbst dazu beitragen, wie sie die Wirklichkeiten dieser Welt auf unser Befinden auswirken.

Eigenes FotoDer Begriff Realität (oder Wirklichkeit) scheint zunächst etwas absolutes zu bezeichnen, etwas, das sich unserem Zugriff entzieht. Die Sonne wird an einem heißen Sommertag auf uns herniederscheinen - diese Sonne ist wirklich vorhanden, ob wir es nun glauben, wollen, ablehnen oder ignorieren. Die Sonne ist eine Realität.
Aber unsere persönliche Wirklichkeit wird dadurch geprägt, wie wir sie empfinden. Für den einen ist die Sonne ein extrem heißes und bedrückendes Objekt, für den anderen die Quelle einer tief gebräunten Haut und für den dritten eine riesige Hautkrebserzeugungsmaschine. Wieder ein anderer liebt die Sonne, weil sie bezaubernde Farben und Formen an den Himmel malt. Manche Menschen hielten (oder halten vielleicht noch heute) die Sonne für einen Gott, den man fürchten und dem man dienen muss. Für jeden ist die Sonne etwas anderes und löst andere Empfindungen aus, obwohl sie objektiv betrachtet für jeden Menschen genau der gleiche Himmelskörper ist.

Die Welt ist alles, was der Fall ist.
-Ludwig Wittgenstein / Tractatus logico-philosophicus

Genauso ist es mit vielen anderen Realitäten. Was wir darüber denken, was wir damit tun, das formt auf lange Sicht unsere ganz persönliche Wirklichkeit. Zum Beispiel gilt das auch für den Umgang mit elektronischen Medien wie dem Internet.
Wenn du dich ständig mit Webseiten beschäftigst, die beschreiben, wie furchtbar die Welt und wie ungerecht und grausam das Leben ist, dann wird das auf Dauer deine Sicht, dein Empfinden, dein ganzes Leben beeinflussen und verändern. Wenn du bei Twitter oder auf Facebook Leuten folgst, die ständig nur nörgeln und schimpfen und sich beschweren, dann wird das unweigerlich Einfluss auf deine Persönlichkeit haben.
Dass es auf der Welt auch grausam, ungerecht und böse zugeht, ist die Realität. Das zu leugnen wäre genauso töricht, wie sich ausschließlich mit dieser traurigen Tatsache zu beschäftigen. Die Wirklichkeit, dass Schreckliches geschieht, bleibt die gleiche. Der eine lässt sich davon mehr und mehr niederdrücken, bis er daran zugrunde geht oder der ganze Frust sich in einem Gewaltausbruch entlädt. Der andere nimmt es zur Kenntnis und schaut, wo er Not mindern und Menschen helfen kann. Der dritte bewahrt sich, ohne die Realität zu leugnen, auch den Blick für das Schöne, das Gute, das Positive.

Soweit wir erwachsen geworden sind, sind wir für uns selbst verantwortlich; wie wir denken und handeln, können wir nicht auf andere (oder das böse Schicksal oder einen untätigen Gott) abwälzen. Wir können an den Realitäten nicht immer etwas ändern. Aber was die Realitäten mit unserem Leben anstellen, da haben wir doch oft ein Wörtchen mitzureden. Nicht immer, zugegeben. Aber wo es möglich ist, da sollten wir davon auch Gebrauch machen.

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P.S.: Gedanken und Erfahrungen dazu, wie unser Empfinden und Denken das persönliche Leben formen, stehen auch in diesem Buch:

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Dienstag, 14. April 2015

Dir geht es schlecht? Liebe dich selbst!

Immer eitel Sonnenschein - das gibt es wohl in keinem Leben und das wäre vermutlich auch gar nicht unbedingt ein Zustand, der auf Dauer förderlich sein könnte. Wir wachsen an Herausforderungen, lernen durch Fehlschläge, werden stark durch Widerstand.

Häufig neigen wir aber dazu, Ersatzbefriedigungen zu suchen, wenn Frustrationen mit unseren Mitmenschen oder uns selbst auftreten:

  • Zerstreuung
  • Essen und jede Menge Süßigkeiten
  • Einkaufen
  • Alkohol und Drogen
  • Rauchen

Für den Augenblick scheinen solche Ausflüchte aus der Situation sogar zu funktionieren, aber auf längere Sicht führen sie zu noch schlechteren Gefühlen. Wir werden unglücklicher und gestresster, dadurch suchen wir um so mehr nach genau solchen ungesunden Schein-Auswegen. Es entsteht ein Teufelskreis, aus dem auszubrechen immer schwieriger wird, je länger wir darin gefangen bleiben..

Viele Menschen kennen leider keine andere Art und Weise, mit Ärger, Stress, Widerstand und schwierigen Situationen umzugehen. Mir ging es früher nicht wesentlich anders. Das Resultat war erhebliches Übergewicht, häufiges Kranksein und eine generelle Unzufriedenheit. Kurz gesagt: Ärger über mich selbst ohne Ende.

Sei nicht schnell, dich zu ärgern; denn Ärger ruht im Herzen des Toren.
-Die Bibel, Prediger 7, Vers 9

Wer möchte schon ein Tor sein? Eine Möglichkeit, solchen zerstörerischen Verhaltensspiralen im Leben zu entrinnen, ist ein gesundes Mitgefühl mit sich selbst zu entwickeln.

Wenn du, lieber Blogbesucher, gestresst, frustriert, enttäuscht, wütend, verängstigt, besorgt, von Schmerzen geplagt oder depressiv bist, versuche es mal mit dieser Methode:

  1. Aufmerksam sein: Nimm dir einen Moment Zeit, um in dich hineinzuhorchen. Bemerke bewusst den Schmerz, den Ärger, die Trauer. Versuche zu empfinden, wo das sitzt, was dich plagt und wie sich das anfühlt. Beschreibe nur für dich selbst, wie das aussieht, was dich umtreibt, gib ihm eine Farbe, eine Gestalt, eine Bewegung.
  2. Akzeptieren: Anstatt den Schmerz oder Frust zu leugnen, akzeptiere, dass er da ist. Es gibt einen Grund dafür. Oder für den Ärger, den du spürst. Es ist vollkommen akzeptabel, dass du gerade traurig, gestresst, enttäuscht bist. Du musst weder leugnen noch dich dafür entschuldigen, was du empfindest.
  3. Trösten: Nun wende dich dem, was dich umtreibt und plagt, voller Mitgefühl zu, so wie du einen Freund, eine Freundin, deinen Partner, dein Kind ermutigen würdest. Sei sanft, freundlich, liebevoll zu dir selbst. Als würdest du jemanden trösten, dessen bester Freund gerade gestorben ist.
  4. Lächeln: Schließlich versuchst du, dir ein Lächeln zu schenken. Wünsche dir alles erdenklich Gute, Glück, Zufriedenheit. Schenk dir Liebe. Lächle deinem Schmerz voller Mitgefühl zu. Er hat allen Grund, vorhanden zu sein, aber du wünschst ihm von Herzen Besserung. Du beschenkst liebevoll dich selbst mit guten Wünschen und Gedanken.

Diese Methode braucht sehr viel Praxis, zweifellos. Ich lerne noch immer daran, bin bei weitem kein Experte im gesunden Mitgefühl für mich selbst. Aber ich habe festgestellt, dass die Ergebnisse wirklich erstaunlich sind, so unvollkommen mir das Verfahren auch manchmal gelingen mag.

Es fällt uns leichter, andere zu trösten, zu ermutigen, zu unterstützen, als mit uns selbst liebevoll umzugehen. In der Praxis wird das biblische »liebe deinen Nächsten wie dich selbst« oft ad absurdum geführt, denn wer sich selbst nicht lieben kann, will er wirklich auch den Nächsten so lieblos behandeln wie sich selbst? Womöglich ist genau das oft der Grund für ungebührliches Benehmen anderen Menschen gegenüber?

Stete Übung macht den Meister aus - auch was die Liebe zu sich selbst betrifft. Und je mehr Liebe wir zu uns selbst entwickeln können, desto weniger werden wir zu den oben aufgeführten oder anderen Ersatzbefriedigungen greifen. Weil sie uns Schaden zufügen. Und wer will denjenigen, den er liebt, absichtlich schädigen?

Diese Methode verwandelt nach und nach unseren Umgang mit Schmerz, Enttäuschung, Trauer, Stress oder Frust. Wenn wir solchen Empfindungen mitfühlend und achtsam begegnen, brauchen wir sie weder leugnen noch uns selbst zu verurteilen, weil sie vorhanden sind. Und so brechen wir aus dem Teufelskreis von immer mehr schlechten Gefühlen durch immer mehr Ersatzbefriedigungen aus.

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P.S.: Viel weitere Gedanken zum Thema gesünderes und glücklicheres Leben stehen in diesem Buch:

    Dienstag, 31. März 2015

    Jessika ist kaum noch aufzuhalten

    Meine Facebook-Freunde und –Bekannten wissen es bereits: Jessika kommt. Im Sommer 2015. Der Buchumschlag ist so gut wie fertig, der Roman auch.

    Meinen treuen Blogbesuchern ist Jessika keine Unbekannte. Ein großer Teil des Manuskriptes wurde hier auf dem Blog in Fortsetzungen veröffentlicht, jeweils abgeschlossen mit einer Abstimmung, deren Ausgang darüber entschied, wie die Geschichte weiter gehen sollte. So zu schreiben waren Experimente für mich, die mir Spaß gemacht haben, den Lesern seinerzeit ganz offensichtlich auch, denn die Beteiligung war rege.

    Im Sommer 2012, als ich durch die Chemotherapie ziemlich ans Haus gefesselt war, habe ich dann einen ersten Entwurf des Romans »Jessika« aus vielen Einzelteilen und neu geschriebenen Ergänzungen zusammengesetzt. Die vierzehnjährige Jessika aus dem ersten Kapitel wurde verjüngt, sie ist erst zwölf Jahre alt. Manche anderen Änderungen habe ich durchgeführt … dann bekamen andere Projekte Vorrang, ich musste erneut operiert werden … Jessika war fast vergessen.

    Aber nun ist es soweit, dass das Buch über dieses unheimliche und undurchschaubare Wesen Gestalt annimmt. Wäre ich ein Freund von Anglizismen, würde ich jetzt schreiben, dass ein Sneak Preview folgt. Statt dessen formuliere ich lieber so: Hier folgt eine Leseprobe als Appetit- und Neugieranreger:

    Ich ließ mir das Rührei mit Schinken schmecken und schaute dabei meinen Mail-Eingang auf dem schlauen Mobiltelefon durch. Hier unten im Restaurant war das hoteleigene W-LAN stark genug für einen zügigen Datenverkehr. Es waren keine persönlichen Mails eingegangen, lediglich ein paar Werbesendungen. Ich schaute bei Facebook nach, was meine virtuellen und wirklichen Freunde zu vermelden hatten. Einer von ihnen hatte gerade sein Buch Entschleunigung und Achtsamkeit … im ganz normalen Alltag veröffentlicht. Ich kannte einige seiner Blogartikel, auf deren Grundlage er das Buch zusammengestellt hatte. Da die gedruckte Ausgabe für nur 7,27 Euro zu haben war, klickte ich mich durch zur Amazon-Seite.

    Als ich die Bestellung abschickte, setzte sich Jessika an meinen Tisch. Sie drückte mir einen Kuss auf die Wange und strahlte mich an: »Guten Morgen, Johannes.«

    »Moin! So gut gelaunt und schon ausgeschlafen?«

    »Allerdings. Warum auch nicht.«

    Ich fragte: »Soll ich dir einen Kaffee mitbringen? Oder sonst was vom Buffet?«

    »Gerne. Essen will ich nichts, aber ein Schuss Koffein kann nichts schaden.«

    Ich stand auf und brachte zuerst zwei Tassen Kaffee zu unserem Tisch, dann ging ich für mich noch Rohlíky, Butter und Käse holen.

    Während ich meinen Teller leerte, überflog Jessika in einer tschechischen Zeitung die neuesten Nachrichten. Es sei nichts sonderlich Aufregendes passiert, erklärte sie mir, Hamburg habe bei der Olympiabewerbung Berlin abgehängt, die deutsche Regierung habe Ärger mit der griechischen, in den üblichen Krisengebieten herrschten die üblichen Krisen. Sie legte die Zeitung beiseite, füllte unsere Kaffeetassen nach und brachte mir einen Teller mit zwei Tomaten.

    »Gerade Männer sollten auf Tomaten nicht verzichten«, erklärte sie mir.

    »Ich weiß. Wegen des Krebses.«

    Aus ihrer Handtasche kramte sie Zigaretten und Feuerzeug hervor und meinte: »Schön, dass du konsequent den Genitiv benutzt. Ich mag sprachschlampige Menschen nicht sonderlich gerne leiden.«

    Sie wartete, bis ich die Tomaten verspeist hatte und steckte dann zwei Zigaretten an, eine reichte sie mir.

    »Danke«, sagte ich, »das kompensiert dann die Tomaten.«

    »Umgekehrt.«

    Wir rauchten genüsslich. Kaum hatten wir die Zigaretten ausgedrückt, war die Kellnerin mit einem frischen Aschenbecher zur Stelle.

    Jessika trank den letzten Schluck aus ihrer Tasse und fragte: »Hast du Lust auf einen Altstadtbummel?«

    »Gerne.«

    »Gehen wir so ungefähr in zehn Minuten los? Ich hole meine Kamera, ich will ein paar Aufnahmen machen.«

    »Und vorher noch mal aufs Klo gehen, prophylaktisch.«

    »Wogegen ja nichts spricht, oder?«

    »Natürlich nicht. Hier besteht ja hoffentlich nicht die Gefahr, dass du statt zu pinkeln zwei Männer erschießt.«

    »Was sein muss, muss sein«, grinste sie und stand auf. »Also in zehn Minuten vor dem Hotel.«

    Ob sie das Erschießen von Männern oder das Pinkeln gemeint hatte, blieb mir verborgen.

    So. Das war’s für heute.

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    P.S.: Wer spannende Lektüre zu schätzen weiß, dem könnte vielleicht auch dieses Buch aus meiner Feder gefallen: Sabrinas Geheimnis

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    Montag, 30. März 2015

    Ein wenig »Hunger« aufbewahren

    Wir neigen vermutlich alle dazu, so viel wie möglich zu schaffen. Aber könnte weniger manchmal (oder öfter) besser und gesünder sein?

    Lasagne ... lecker!Kürzlich waren wir bei einem Fest zu Gast. Dort gab es ein Buffet mit diversen Speisen. Vor uns in der Schlange war ein Mann, der sich seinen Teller dermaßen vollschaufelte, dass er Mühe hatte, das Essen zum Tisch zu tragen, ohne etwas zu verschütten. Die beste aller Ehefrauen und ich schüttelten stumm den Kopf angesichts dieses Gierhalses ... denn einerseits warteten noch viele weitere Menschen darauf, an das schon deutlich dezimierte Speisenangebot auf dem Buffet zu kommen und andererseits wirkte der Mann alles andere als unterernährt. Der Bauch schwabbelte mit enormem Überhang über den tiefgeschnallten Gürtel. Offenbar einer der Zeitgenossen, die nie genug bekommen können.

    Das Phänomen kann man an vielen Stellen beobachten.

    • Beim Sport zum Beispiel. Es gibt Menschen, die laufen so schnell und so lange wie nur irgend möglich, man sieht ihnen schon am verbissenen Gesichtsausdruck an, dass es eher eine Qual als eine wohltuende sportliche Aktivität ist - und natürlich haben sie hinterher, wenn sie völlig entkräftet sind, keine Lust auf den nächsten Lauf. Zu dem müssen sie sich dann regelrecht zwingen und es wird genauso eine Qual daraus.
    • Oder auf Reisen: Da hetzen manche Touristen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, von Aktivität zu Aktivität und machen noch die halbe Nacht durch, weil ja die Hotelbar oder die Diskothek oder Freigetränke im Pauschalpreis inbegriffen waren ... und sind nach ihrem Urlaub erholungsbedürftiger als vorher.
    • Manch einer liest auch eine spannende Lektüre (was ich gut nachvollziehen kann), bis ihm die Augen zufallen und von der Nacht nicht mehr allzu viele Stunden übrig sind. Am Morgen ist dann der Jammer gewaltig.
    • Jemand kann vielleicht den Ausschaltknopf am Fernsehgerät oder Computer nicht finden, mit dem gleichen Effekt wie beim unermüdliche Leser.

    Welcher Bereich im Leben auch immer es sein mag ... wir neigen dazu, erst aufzuhören, wenn wir so viel wie möglich geschafft und erledigt haben, wobei wir oft weit mehr schaffen und erledigen, als gesund wäre.

    Kann man gegen diese Tendenz im Leben etwas tun? Na klar: Immer ein wenig »Hunger« aufbewahren.

    • Beim Laufen neulich mit meinem Freund Jens hätten wir noch zwei oder drei Kilometer dranhängen können, so viel Kraft wäre noch übrig geblieben. Aber wir haben nach 75 Minuten wie vorher verabredet den Lauf beendet und freuen uns auf die nächste gemeinsame sportliche Verabredung.
    • Wenn das Mittagessen besonders gut schmeckt und reichliche Portionen vorhanden sind, könnte ich den Teller durchaus ein zweites Mal füllen und leeren. Aber ich genieße lieber die normal bemessene Portion ausgiebig und freue mich über mein stabiles Gewicht und darauf, dass ich am nächsten Tag die immer noch genauso leckere Restportion verspeisen werde.
    • Auf Reisen besuchen wir gerne ausgewiesene Sehenswürdigkeiten und nutzen besondere Angebote, wenn es welche gibt. Aber nicht um jeden Preis. Als wir vor ein paar Jahren in Rom den Vatikan besichtigen wollten und die Schlange vor dem Eingang sahen, haben wir frohen Herzens darauf verzichtet, uns fünf Stunden in der prallen Sonne auf dem Petersplatz anzustellen. Es wurde auch ohne Vatikan (oder gerade deshalb) ein wunderschöner und erholsamer Urlaubstag.
    • Beim Bummel über den Kurfürstendamm oder auf der Schlossstraße kann ich Geschäfte durchstreifen, ohne etwas zu kaufen und ohne deswegen meine gute Laune einzubüßen. Vielleicht sehe ich ein dekoratives Objekt, wie neulich zwei musikalische Figuren für das Regal über dem Plattenspieler, und ich merke das Gesehene gedanklich für einen späteren Zeitpunkt vor. Ich hätte sie mir leisten können, den Trompeter und den Saxophonisten, aber ich musste sie nicht mitnehmen. Vielleicht beim nächsten Besuch des COEO-Ladens.

    Liebe Blogbesucher, probiert es doch einfach mal aus: Etwas weniger tun und schaffen und dafür etwas für die Zukunft in Reserve behalten. Ich kann mir vorstellen, dass auch bei euch der Genuss deutlich größer wird und der Katzenjammer über das »zu viel« abnimmt.

    Es lohnt sich!

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    Mehr zum Thema gesünderes und glücklicheres Leben steht in diesem Buch:
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    Freitag, 27. März 2015

    Fail Faster–was wir von Henry Ford lernen können

    Ich höre immer wieder von zwei hauptsächlichen Hindernissen, sobald ich mich mit Menschen über den Wechsel zu einer gesünderen und glücklicheren Lebensweise unterhalte. Wenn jemand mit guten Vorsätzen Abschied von schlechten Gewohnheiten nehmen möchte, sind diese beiden Hindernisse offensichtlich die am häufigsten auftretenden:

    1. Der Versuch geht schief - man lässt es bleiben.
    2. Man fängt gar nicht erst an, weil die Herausforderung eine zu große zu sein scheint.

    Kennst du diese beiden Erfahrungen? Dann bist du in bester Gesellschaft, denn so gut wie jedem geht es irgendwann im Leben so. Aber gegen beide Hindernisse ist ein gutes, ein ganz hervorragendes Kraut gewachsen:

    Tu es einfach. Und zwar so lange, bis es dir gelingt. Du musst gar nicht von Anfang an perfekt sein.

    Der Kern der beiden Hindernisse ist unsere Angst vor dem Versagen, vor jeglichem Fehlschlag. Und genau an diesem Punkt lohnt es sich, umzudenken. Wir sollten handeln, wie Softwareentwickler es heutzutage tun. Das Prinzip nennt sich Iterate Philosophy - manche nennen es auch Fail Faster Philosophy.

    Das funktioniert, um ein historisches Beispiel statt moderne Softwareentwicklung zu wählen, so:

    Henry Ford und sein Partner hatten ein Automobil entwickelt, das Modell A. Dieses erste Fahrzeug war voller Mängel und Unzulänglichkeiten. Sie schickten jedoch ihre Mechaniker damit hinaus in die Welt, in die Wirklichkeit, auf die Straßen. So gewannen sie verlässliche Informationen darüber, was nicht funktionierte, was fehlte, was zu Bruch ging. Mit diesen Informationen bauten sie das Modell B. Und schickten es hinaus in die Wirklichkeit. Dann folgte Modell C. Und so weiter. Serienreife hatte dann schließlich das Modell S, aber es war noch immer mit Mängeln behaftet. Und dann kam schließlich der Nachfolger, das zur Legende gewordene Model T. 15 Millionen Fahrzeuge wurden verkauft. Bis zum Jahr 1972 war es das meistverkaufte Automobil der Welt.

    Ob wohl ohne die Erfahrungen beim tatsächlichen Einsatz der fehlerbehafteten Modelle A bis S ein solch erfolgreiches Fahrzeug zustande gekommen wäre?

    Wir werden gute und nützliche Vorsätze nur durch echte Erfahrungen in der wirklichen Welt, in der Praxis, verwirklichen und die Gewohnheit zum festen Bestandteil unseres Lebens machen können. Sei es Sport, gesundes Essen, Meditation, Lektüre guter Bücher, kreative Betätigung, strukturiertes Arbeiten ohne Multitasking, Yoga oder sonst etwas - wir müssen es tun! Tun und wieder tun.

    Nehmen wir an, du willst täglich wenigstens fünfzehn Minuten zur Ruhe kommen und meditieren. Ein guter Vorsatz. Am ersten Tag klappt das auch, am zweiten wieder. Am dritten klingelt dauernd das Telefon, sind besonders viele Emails zu beantworten, du hast noch dieses und jenes vor ...

    Bist du nun ein Versager? Taugt heilsames zur Ruhe kommen nicht für dich? Nein. Ein Versagen wird nur daraus, wenn du die Idee jetzt aufgibst. Ein Fortschritt wird aus dem Experiment, wenn du am nächsten Tag daran denkst, vor deiner Meditation das Telefon auszuschalten. Oder die Viertelstunde auf einen anderen Platz in deinem Tagesablauf verlegst.

    Foto von WikiCommonsAm einfachsten ist jeder gute Vorsatz umzusetzen, indem du es wie Henry Ford mit seinem Automobil machst und die Fail-Faster-Methode anwendest. Sie besteht aus Planen (ich will ein serienreifes Automobil verkaufen), tun (raus auf die Straßen mit dem Vehikel!), auswerten und justieren (nach vierzig Kilometern fällt die Heckbeleuchtung von der Karosserie. Also brauchen wir eine andere Befestigung). Fail faster könnte man übersetzen mit schneller misslingen - und das ist genau der Schlüssel. Nur wenn etwas misslingt, kann man es künftig anders - und letztendlich irgendwann erfolgreich - tun.

    • Planen: Schreibe dir ganz kurz das Ziel auf. Zum Beispiel »Jeden Tag um 17:00 Uhr 20 Minuten Dauerlauf im Stadtpark.«
    • Tun: Du ziehst um 16:50 Shorts, T-Shirt und Turnschuhe an und läufst zum Stadtpark.
    • Auswerten: »Ich war noch so satt vom Kuchen um 16:00 Uhr, dass die Bewegung fast zur Qual wurde.«
    • Justieren: »Jeden Tag um 18:00 Uhr 20 Minuten Dauerlauf im Stadtpark.«
    • Tun: Du ziehst um 17:50 Shorts, T-Shirt und Turnschuhe an und läufst zum Stadtpark.
    • Auswerten: »Ich war zu spät zurück zu Hause, um die Kinder ohne Hektik zu ihrem Musikunterricht zu bringen.«
    • Justieren: »Jeden Tag um 17:00 Uhr 20 Minuten Dauerlauf im Stadtpark. Das Stück Kuchen gönne ich mir hinterher zur Belohnung.«
    • ... und so weiter.

    Dies ist nur ein fiktives Beispiel, aber das Prinzip kannst du überall anwenden. In der Praxis bewähren sich solche überschaubaren Zyklen hervorragend. So verbucht unser Gehirn nämlich, statt ein Versagen zu speichern, einen Lernerfolg. Selbst dann, wenn der Plan noch nicht verwirklicht ist, wird schon ein positives Erlebnis daraus. Weil wir etwas tun, statt nur darüber nachzudenken, dass wir etwas ändern könnten oder müssten.

    Probier es aus. In überschaubaren Zyklen: Planen, drei Tage tun, auswerten und justieren. Dann wieder drei Tage  tun, auswerten, justieren. Oder eine Woche. Aber du solltest unbedingt einen überschaubaren, kurzen Zeitraum wählen.

    Und damit ist auch das Hindernis Nummer 2 von oben erledigt. Die Herausforderung ist gar nicht mehr riesig, weil du nicht von heute auf morgen das perfekte »Model T« zusammenbasteln musst.

    In ziemlich kurzer Zeit wirst du feststellen, dass dein guter Vorsatz zur festen Lebensgewohnheit geworden ist.

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    Mehr zum Thema gesünderes und glücklicheres Leben steht in diesem Buch:

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    Donnerstag, 26. März 2015

    Joggathon 2015 in Berlin–die Details

    Auf meine wahrscheinliche Teilnahme hatte ich im vorigen Beitrag auf diesem Blog hingewiesen und bereits kundgetan, dass ich mich über Sponsoren und weitere Teilnehmer freuen würde.

    Hier folgen nun die versprochenen allgemeinen Informationen und Details zur Veranstaltung:

    1. Grundsätzliche Informationen

    Joggathon 2014Der Joggathon ist ein Sponsorenlauf, bei dem man als Sponsor und/oder Läufer teilnehmen kann. (Das gilt für Menschen beider Geschlechter, man sehe mir nach, dass ich das hässliche Läufer/innen und ähnliche Konstruktionen nicht benutze). Jeder Läufer sucht sich Sponsoren, die einen Geldbetrag pro gelaufener Runde (ca. 1 km) spenden. Die verfügbare Laufzeit beträgt eine Stunde.

    Wer mitlaufen möchte, kann sich entweder per Anmeldeliste über die beteiligten Berliner Gemeinden der Kirche des Nazareners oder per Email (joggathon@johannesgemeinde-berlin.de) anmelden.

    Läuferinnen und Läufer können sich demnächst unter www.johannesgemeinde-berlin.de Listen für ihre Sponsoren zum Ausdrucken herunterladen. Es genügt aber auch, per Email die Namen, Adressen und den jeweiligen Betrag pro Runde der Sponsoren mitzuteilen.
    Wichtig: Bitte bis zum 17. Mai anmelden!

    Die Sponsoren erhalten nach dem Lauf vom Veranstalter eine »Sponsorenrechnung«. Auf dieser ist der zu überweisende Betrag ausgewiesen, den ihre Läufer erzielt haben. Diesen Betrag bitte zeitnah überweisen, die Bankverbindung ist auf der Sponsorenrechnung ersichtlich. Die Läufer nehmen kein Geld entgegen.

    Steuerlich absetzbare Zuwendungsbestätigungen werden Anfang 2016 ausgestellt. Dafür sind unbedingt die vollständigen Kontaktangaben (Name und Adresse) auf der Sponsorenliste notwendig.

    Und wo wird gelaufen? Hier [Klick auf das Bild führt zu Google Maps]:image

    2. Das Programm am Sonntag, dem 31. Mai 2015

    Open-Air-Gottesdienst 2010Der Lauf am Lolopfuhl in Berlin Rudow ist der zentrale Bestandteil des Joggathon-Festes.

    Der Tag hat aber noch mehr zu bieten:

    • 10:15 Uhr: Open-Air-Gottesdienst auf dem Grundstück der Lydia Gemeinde, Ursulinenstraße 35, 12355 Berlin-Rudow. Jedermann ist herzlich willkommen, zur Teilnahme ist aber natürlich niemand verpflichtet.
    • 11:45 Uhr: Zeit zum Umkleiden und Ausgabe der Startnummern.
    • 12:30 Uhr: Start des Joggathon am Lolopfuhl.
    • 13:30 Uhr: Die letzte angefangene Runde darf zu Ende gelaufen werden.
    • Anschließend: Zeit zum Duschen (voraussichtlich stehen aber leider nur wenige mobile Duschen bereit) und Umkleiden. Handtücher und Kleidung zum Wechseln hat natürlich jeder Läufer bei sich.
    • 13:45 Uhr: Joggathon-Fest auf dem Gemeindegrundstück mit Fleisch und Wurst vom Grill, Spielen (Volleyball, Streetball, Gartenschach), Kaffee und Kuchen. Getränke und Kuchen werden kostenlos angeboten, Gegrilltes kann zu angemessenen Preisen erworben werden. Salate werden von den Besuchern und Teilnehmern mitgebracht und gerne am jeweiligen Tisch mit anderen Gästen geteilt.
    • 16:30 Uhr: Siegerehrung und Verteilung der Urkunden an die Läufer.
    • 17:00 Uhr: Ende.

    3. Spezielle Hinweise für Läufer:

    • Das Warten hat ein Ende. Es geht los!Zeit zum Umkleiden vor dem und nach dem Lauf ist ausreichend vorhanden (siehe Programm).
    • Während des Laufs wird am Startpunkt durchgehend Mineralwasser an die Läuferinnen und Läufer ausgegeben. Man kann also bei jeder Runde zugreifen.
    • Die letzte innerhalb der Stunde nach dem Start begonnene Runde darf zu Ende gelaufen werden und zählt zum Ergebnis.
    • Es ist geplant, einige mobile Duschen bereitzustellen. Sportkleidung, Schuhe, Handtücher, Deospray und was immer man sonst so brauchen könnte) bringt jeder selbst mit.
    • Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Versicherung ist Sache der Teilnehmer.

    4. Der gute Zweck 2015

    Der Joggathon wird von der evangelischen Freikirche »Kirche des Nazareners« in Berlin veranstaltet. Er findet 2015 bereits zum 17. Mal statt. Jedes Jahr werden durch die erlaufenen Spenden jeweils eigens ausgesuchte wohltätige Projekte unterstützt. Die Organisation der Hilfen wird von Helping Hands e.V., einem Hilfswerk der Kirche des Nazareners, übernommen.

    Im letzten Jahr nahmen 105 Läuferinnen und Läufer unterstützt von über 330 Sponsoren teil und sammelten 14.000 Euro für Projekte in Albanien, Syrien und in den USA. Weitere Infos zu der Verwendung der Spendengelder aus vorangegangenen Jahren sind unter www.helpinghandsev.org/kirche/spendenjogg.html zu finden.

    Dieses Jahr gibt es wieder drei Projekte, die mit den erlaufenen Geldern unterstützt werden:

    1. Sanierungsarbeiten im Sozialwerk in Mahlow
    Das Sozialwerk ICHTHYS (www.ichthysmahlow.de), betreut Suchtkranke, Haftentlassene und obdachlose Menschen. Einen wesentlichen Aspekt der Betreuung stellt die Arbeits- und Beschäftigungstherapie in verschiedenen Bereichen dar. ICHTHYS bietet mittels eines differenzierten, resourcenorientierten Systems von Bausteinen den Zielgruppen verschiedene ambulante bis stationäre Hilfsangebote auf gesetzlicher Grundlage.

    Da muss was saniert werden!Zu der Einrichtung gehören mehrere Gebäude und Nebengelasse, unter anderem auch das Gebäude, in dem unter anderem die Fahrzeuge und Werkstätten untergebracht sind. Dieses Gebäude ist stark sanierungsbedürftig. Die Dachrinne muss erneuert, die Stahlkonstruktion muss dringend mit neuem Rostschutz versehen und die Garagentore müssen saniert werden. Sie sind inzwischen zu einer Unfallgefahr geworden. Mit der Hälfte der Joggathon-Spenden sollen diese Sanierungsarbeiten unterstützt werden, so dass die wertvolle Arbeit ohne Einschränkungen weitergeführt werden kann.

    2. Hilfe zur Selbsthilfe in Armenien
    Schafzucht - Hilfe zur Selbsthilfe.Noch immer leben infolge eines Erdbebens 1988 tausende Familien in extremer Armut. Da die Industrieanlagen zerstört und bisher nicht wieder aufgebaut wurde, ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch. In Maralik und Akhuryan, zwei kleinen Städten in der Provinz Shirak mit insgesamt 20.000 Einwohnern, haben örtliche Kirchen vor zwei Jahren ein Projekt begonnen, das den ärmsten Familien hilft, sich durch Schaf- bzw. Hühnerzucht eine Existenz aufzubauen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern und die stark gestiegene Landflucht aufzuhalten. Mindestens 60 Familien sollen von diesem Projekt profitieren, das sind in etwa 550 Menschen, die meisten davon Frauen und Kinder.

    Mit den Joggathon-Geldern sollen Hühnerställe, Inkubatoren und Viehställe finanziert werden - echte Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort.

    3. Flüchtlingsfamilien in Sizilien
    Das zentrum der Hilfe in Catania.Früher war der Platz in Catania eine Müllkippe, heute steht dort eine Kirche,von der aus mehrmals im Monat an Obdachlosen und notleidende Familien aus der Stadt Nächstenliebe praktiziert wird: Sie bekommen Essen, Medizin und Wertschätzung geschenkt.

    Leider hat in den letzten Jahren die Anzahl von Flüchtlingen aus Afrika deutlich zugenommen, die meisten Boote erreichen die dem Ort Cantania vorgelagterte Insel Lampedusa.

    Die Kirche versucht auch diese armen Familien und Einzelpersonen materiell und seelisch zu unterstützen. Damit diese wertvolle Arbeit auch für die Kinder weiter ausgebaut werden kann, soll mit den Joggathon-Erlösen unter anderem der Kinderspielplatz von Catania saniert werden.

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    Mittwoch, 25. März 2015

    Joggathon 2015 in Berlin–Gutes tun mit den Beinmuskeln oder dem Geldbeutel. Oder sowohl als auch.

    Als ich 2013 zum ersten Mal als Läufer an dieser jährlichen Benefizveranstaltung teilnahm, war das für mich auch ein Schritt und Etappensieg im Kampf gegen den Krebs. Die an die Operation anschließende Chemotherapie war Ende 2012 beendet und ich kam langsam wieder zu Kräften. Dass ich dann im Frühjahr 2013 in der Stunde, die so ein Joggathon-Lauf dauert, bei widrigsten Witterungsbedingungen neun Runden schaffte, war für mich schon etwas Besonderes.

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    2014 war das Wetter deutlich angenehmer - fast schon zu heiß - aber wiederum wurde mein Lauf ein ähnlicher Etappensieg, denn die Folgen der zweiten Krebs-Operation im Oktober 2013 spürte ich noch deutlich. Trotzdem wolle ich laufen. Und ich lief. Und siehe da: Ich schaffte zehn Runden.

    Nun steht am 31. Mai 2015 meine dritte Teilnahme am Joggathon bevor, vorausgesetzt bei der Krebs-Nachsorgeuntersuchung Anfang Mai heißt es wieder: Alles in Ordnung. Wenn das so eintrifft und ich meine heutige Leistungsfähigkeit als Maßstab nehmen darf, sollten dieses Mal elf Runden drin sein.

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    Dabei können meine geschätzten Blogbesucher mich wiederum anfeuern:

    Sponsor werden!

    Der Joggathon ist ein Sponsorenlauf, bei dem sich jeder Läufer Menschen sucht, die einen Geldbetrag pro gelaufener Runde (ca. 1 km) für einen guten Zweck spenden. Wer mein Sponsor wird, sollte also 10 mal oder 11 mal den Beitrag kalkulieren. 12 Runden werden es mit größer Wahrscheinlichkeit nicht – da müsste schon alles, vom Wetter bis zur Kondition, ganz besonders gut zusammentreffen.

    Die Sponsoren erhalten nach dem Lauf vom Veranstalter eine Sponsorenrechnung mit Angabe der Bankverbindung. Auf dieser Rechnung ist der zu überweisende Betrag ausgewiesen, den der jeweilige Läufer (oder natürlich mehrere) insgesamt erlaufen hat. Dieser Betrag soll dann zeitnah auf das angegebene Konto überwiesen werden. Zuwendungsbestätigungen (für das Finanzamt) werden Anfang 2016 ausgestellt. Dafür sind unbedingt Name und Adresse notwendig.

    Wer also mein Sponsor werden möchte, schickt mir am einfachsten eine E-Mail. Betrag pro Runde sowie Name und Anschrift - mehr brauche ich nicht. Geld nehme ich nicht entgegen. Ich laufe nur.

    Anmelden als Läufer kann sich jeder, der seine Beinmuskulatur für die gute Sache einsetzen will, per E-Mail an joggathon@johannesgemeinde-berlin.de. 2014 waren 105 Läufer dabei! Jung und alt, dick und dünn, Mädchen, Frau, Junge, Mann, Spaziergänger oder Marathonläufer … alle dürfen mitmachen. Sponsoren sucht man sich selbst. Die Anmeldung und Sponsorenliste sollten bis zum 17. Mai beim Veranstalter sein.

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    Weitere Informationen zum Ablauf des Tages und zum guten Zweck, der 2015 mit den erlaufenen Geldern unterstützt wird, folgen demnächst auch an dieser Stelle. Aber wer von meinen geschätzten Blogbesuchern schon weiß, dass er zu meinen Sponsoren zählen möchte, darf mir das gerne bereits jetzt mitteilen. E-Mail: gjmatthia@gmail.com
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