...über 3000 Opfer der Anschläge am 11. September 2001.
Donnerstag, 11. September 2008
Mittwoch, 10. September 2008
Endzeit?
Die Berliner Zeitung »Der Tagesspiegel« bittet die Leser um Gebet:
Auch die Zeitung »Die Zeit« hat Bedenken:
Nun ist ja schon die Annahme falsch, dass unser Universum durch einen »Urknall« entstanden sei. Womöglich beweist das Experiment den Forschern diesen Irrtum.
Wir weren es erleben, so oder so...
Paulus über Trunkenheit beim Abendmahl, Geistesgaben und die Liebe
Die Serie über den ersten Brief an die Korinther geht weiter. Ein Ausschnitt:
Was ist nicht schon alles über die Liebe gesagt und philosophiert worden. »Wer liebt, der muss wissen, dass er auch leiden kann; wer nicht liebt, der leidet bereits«, erklärt ein russisches Sprichwort. Aus dem arabischen Kulturkreis stammt die Feststellung: »Die Liebe ist wie ein Garten: Wenn man sie nicht pflegt, verkommt sie.« » Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße«, meinte Franz Kafka. »Was ist Wissen, das nicht von der Liebe ausgeht?« fragte Bettina von Arnim Goethe in einem Briefwechsel.
Hier geht's zum Text: Zurück nach Korinth? Teil 11
Wie immer bei der Serie: Kommentare gerne dort, nicht hier.
Dienstag, 9. September 2008
40 Tage Gedankendiät als PDF
Pastor Gregory M. Dickow hat im Frühjahr 2008 diese Serie über das Fasten von falschen Denkmustern geschrieben. Ich habe die Texte übersetzt und auf diesem Blog veröffentlicht, mit freundlicher Genehmigung von Pastor Dickow.Zahlreiche Anfragen von Lesern, ob das Ganze nicht auch in gedruckter Form zu bekommen sei und der eigene Wunsch, diese Serie an Menschen weitergeben zu können, die ohne Internet leben, haben mich nun bewogen, diese Version zusammenzustellen und als PDF-Datei anzubieten.
Ich habe die Texte beim Zusammenstellen noch von einigen Tippfehlern befreit und eine einheitliche, schlichte Formatierung gewählt. Nach wie vor gilt: Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.
Es gibt jeden Tag einen Abschnitt, der mit „Denke so und sprich es aus:“ überschrieben ist. Das ist tatsächlich so gemeint, denn was wir mit unserer Stimme aussprechen, hat mehr Potential zur Veränderung als das, was wir stumm denken. Wer es nicht glaubt: Ausprobieren – es kostet ja nichts außer der Anstrengung, den Mund zu öffnen.
Ich wünsche den Leserinnen und Lesern, dass sie erleben, wie sich durch veränderte Denkmuster nach und nach segensreiche Auswirkungen im persönlichen Leben zeigen.
Hier geht es zum Download: 40 Tage Gedankendiät als PDF
P.S.: Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass eine kostenlose Weitergabe gestattet und erwünscht ist; jegliche Verwendung, die mit Kosten für den Leser (zum Beispiel als Buch oder in welcher Form auch immer) verbunden wäre, ist nicht gestattet. Auch wer diese Datei ausdruckt oder kopiert, um sie weiterzugeben, ist nicht berechtigt, für Druck oder Kopie Geld zu verlangen. Das Copyright verbleibt bei Autor und Übersetzer.
Montag, 8. September 2008
Mein Leibgericht
Ich versprach gestern, dass es heute »in deutscher Zunge« weiter geht auf diesem Blog. Man kann sich ja etwas auf der Zunge zergehen lassen, bildlich oder im Wortsinn, wenn es ganz besonders wohlschmeckend ist. Insofern wünsche ich guten Appetit für diese kleine Geschichte, die ich vor etwa 12 Jahren geschrieben habe:


Ungeschriebene Aufsätze*: Mein LeibgerichtJana G., 9 Jahre altMein Leibgericht habe ich meistens bei mir. Wenn es alle ist, dauert es nicht lange, bis wieder davon da ist. Es schmeckt mir sehr gut, sonst wäre es ja auch nicht mein Leibgericht.Ich muss es zwar immer heimlich essen, aber das macht nichts. Mal ist mein Leibgericht eher flüssig, mal eher fest. Der Geschmack ist aber immer gleich gut. Die Farbe wechselt auch, von weißlich-gelb zu grün, manchmal ist es auch fast bräunlich.Es macht nicht satt, dazu ist es viel zu wenig, aber es schmeckt eben so besonders und so gut. Und ich habe es ganz für mich: kein Mensch außer mir wird jemals davon essen.Niemand wird es zugeben wollen, aber ich weiß, dass ich nicht der einzige Mensch mit diesem Leibgericht bin. Viele essen ihre Popel.
*In der Serie »Ungeschriebene Aufsätze« schlüpfe ich in die Rolle von Schülerinnen und Schülern unterschiedlichen Alters und schreibe das, was sie schrieben, wenn sie es wagten, die nackte Wahrheit zu schreiben. In meiner Kurzgeschichtensammlung »Gänsehaut und Übelkeit« gibt es auch ein paar Episoden aus dieser Serie.
Sonntag, 7. September 2008
Why does God love Obama...
...und andere drängende Fragen. Man sollte des Englischen mächtig sein, um diesen Beitrag aus Amerika zu genießen. Dann erfährt man unter anderem:
Volkswagen is linked to Hitler.Für allen anderen Blogbesucher: Morgen geht es wieder in deutscher Zunge weiter. Versprochen! Augenzwinkernd und innerlich grinsend zwar, aber immerhin versprochen. Doch nun zum Video:
Samstag, 6. September 2008
John Grisham: The Appeal

John Grisham ist Autor. John Grisham ist Jurist. John Grisham ist Christ.
In seinem Roman »The Appeal« werden alle drei John Grishams sichtbar und prägen die Lektüre. Manch einen Leser wird dies womöglich nicht recht schmecken, aber auf mich wirkte dieses Buch so, als sei es das bisher ehrlichste und persönlichste seiner Erzählwerke.
Das Buch beginnt mit einem Ende. Dem Ende eines Prozesses, den eine Witwe gegen das Unternehmen führt, durch dessen sorglosen Umgang mit chemischen Abfällen nicht nur ihr Mann an Krebs erkrankt und gestorben ist, sondern eine ganze Stadt vergiftet wurde. Die Firma wird zu einer Geldstrafe von 41 Millionen Dollar verurteilt.
Grisham erzählt aus wechselnder Perspektive, was nach dem Urteil und vor der Berufungsverhandlung (daher der Titel »The Appeal«) geschieht. Der Leser begleitet mal den Milliardär, der seine Firma »Krane Chemicals Co.« vor der Zahlung der enormen Geldsumme bewahren will, mal die Witwe, die nderen geschädigten Bewohner der Stadt und deren Anwälte, die, da ja Berufung eingelegt wurde, keinen Cent von den Millionen bekommen und mit dem finanziellen Ruin kämpfen, mal denjenigen, der in der Berufungsverhandlung das Zünglein an der Waage zugunsten des verurteilten Unternehmens sein soll sowie diejenigen, die für seinen rasanten Aufstieg Sorge tragen.
Das Buch wird als Thriller beworben, es ist aber eher ein - allerdings durchweg spannender - Gesellschaftsroman. Ein Roman auf jeden Fall, der schonunglos aufdeckt, was nicht aufgedeckt werden will: Nicht nur die Politik ist ein schmutziges Geschäft und käuflich, das Gleiche gilt auch für das Rechtswesen. Wer die nötigen Geldmittel hat, kann - von der Öffentlichkeit unbemerkt - darauf hinwirken, dass ein Gericht die Entscheidung in seinem Sinne fällt. Krane Chemicals hat das Geld und die richtigen Berater:
We target a supreme court justice who is not particularly friendly, and we take him, or her, out of the picture.So einfach ist das.
Das Buch ist einerseits ein Zeugnis dafür, wie satt John Grisham die wild wuchernde Korruption in Justiz und Politik hat, andererseits verkneift er sich jegliches platte Moralisieren. Er hält dem Leser, und damit nicht zuletzt seiner Heimat Mississippi, einen Spiegel vor, ohne Wertungen abzugeben. Er schreibt als Chronist, und was er berichtet, ist dazu angetan, den Leser zumindest zu beunruhigen, wenn nicht gar eine Gänsehaut zu verursachen. Sollte Amerika wirklich so funktionieren, wie in diesem Buch? Die Antwort, die John Grisham im Nachwort gibt, ist eine doppeldeutige.
All characters herein are purely fictional. Any similarity to a real person is coincidental. There is no Cary County...Auch den christlichen Gemeinden und Kirchen hält er mehrfach einen Spiegel vor das Gesicht. In diesem Roman treten Geistliche und Laien auf, die alle meinen, Gott auf ihrer Seite zu haben. Sie können es auch samt und sonders begründen. Und dennoch stehen sie auf absolut gegensätzlichen Positionen, während die Berufungsverhandlung näher rückt.
...now that I have impugned my own work, I must say that there is a lot of truth in this story.
In einer amerikanischen Rezension zum Buch las ich:
Who knew that the mega-best-selling Grisham wanted to be a sort of Old Testament prophet fulminating against our sins? In »The Appeal«, he pulls that off beautifully.Der Christ John Grisham scheut sich tatsächlich nicht, wie ein Prophet des Alten Testamentes Jauchegruben im eigenen Lager aufzudecken - und das ist auch gut so.
Der Roman hat für mich, den juristischen Laien, noch dazu in Deutschland, einige Bestandteile, die ich zur Kenntnis nehme, ohne sie recht zu verstehen. Der Jurist John Grisham weiß sicher besser in den Paragraphen seines Landes Bescheid als ich, und ehrlich gesagt ist das juristische Dickicht auch nicht so entscheidend für die Geschichte, die er erzählt.
Der Autor John Grisham schließlich zeigt sich von seiner gewohnt guten Seite. »The Appeal« ist nicht sein bestes Buch, aber es ist auch kein Durchhänger. Ich will an dieser Stelle nicht verraten, wie der Roman endet. Dies zu entdecken bleibt jedem Leser überlassen, und ich bin überzeugt, dass der Weg durch die über 350 Seiten auch für andere so spannend und mitreißend sei wird, wie er für mich war.
Mein Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein sehr gutes Buch, womöglich sogar ein sehr notwendiges Buch, weil es in der Lage ist, Augen zu öffnen. Auch wenn der Blick auf die Realität dann schmerzhaft ist.
Sprachlich und erzählerisch fand ich das Buch - wie von John Grisham gewohnt - ohne Makel. In erster Linie ist und bleibt er natürlich, obwohl Jurist und Christ, Schriftsteller. Und zwar einer, der sein Handwerk beherrscht. (Ich habe das Original gelesen, inwieweit die deutsche Übersetzung gelungen ist, vermag ich nicht zu beurteilen.)
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Doubleday;
Auflage: 1 (Januar 2008)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0385515049
ISBN-13: 978-0385515047
Das Buch gibt es in verschiedenen Ausgaben und ab November 2008 auch als Taschenbuch, zum Beispiel hier bei Amazon: The Appeal
Freitag, 5. September 2008
Paulus über zweitrangige Frauen und herrliche Männer
In diesem Punkt, lieber Paulus, zähle ich mich zu denen, die es »für gut halten, streitsüchtig zu sein.«Hier geht es zum Teil 10 der Serie: Zurück nach Korinth?
Kommentare wieder dort statt hier, ist ja logisch, oder?
Donnerstag, 4. September 2008
Browseritis
Zwei Beta-Browser habe ich in diesen Tagen zu meiner Sammlung hinzugefügt. Der eine hat beim Installieren nachgeschaut, ob mein Computer (mit Buntstiften? mit Tusche?) malen kann...


Noch ein Tipp: Finger beziehungsweise Maus weg vom Internet-Explorer 8, zumindest in der vorliegenden Beta-Ausgabe - der installiert sich nicht parallel zur Vorgängerversion, sondern überschreibt ungefragt alles und nervt dann mit Fehlermeldungen über »nicht kompatible« Webseiten oder Anwendungen. Immerhin: Er lässt sich über die Systemsteuerung entfernen und der IE 7 ist ohne erneute Installation wieder da.

Der andere, der auf den Namen Chrome hört, ließ solchen Unfug sein und ist ganz einfach enorm schnell und komfortabel:

Daneben gibt es dann noch Opera, Safari, Firefox unter Linux, Firefox unter Windows und den IE7 auf unseren Rechnern. Eine regelrechte Browseritis also.
Das hat seinen Sinn: Da wir (MatMil) für einen der großen deutschen Verlage unter anderem CDs produzieren, deren jeweilige Oberfläche auf möglichst jedem Browser möglichst anständig aussehen soll, teste ich unsere Programmierung mit diversen Browsern. Gestern gelang es mir, den Firefox per Code dazu zu zwingen, eine rechte Leiste zum Scrollen einzublenden, auch wenn die Seite gar nicht gescrollt werden muss und kann. Dann »springt« nämlich das Bild nicht beim Wechsel von kurzen zu langen Seiten auf der CD...
Mein Tipp für den normalen Computerbenutzer: Chrome, obwohl noch im Beta-Stadium. Wer Beta-Versionen nicht mag, möge getrost zum Firefox oder zu Opera greifen, Safari ist auch nicht übel, stabil und schnell, und Safari sieht so schön nach Apple aus, auch wenn man keinen Apple hat:
Das hat seinen Sinn: Da wir (MatMil) für einen der großen deutschen Verlage unter anderem CDs produzieren, deren jeweilige Oberfläche auf möglichst jedem Browser möglichst anständig aussehen soll, teste ich unsere Programmierung mit diversen Browsern. Gestern gelang es mir, den Firefox per Code dazu zu zwingen, eine rechte Leiste zum Scrollen einzublenden, auch wenn die Seite gar nicht gescrollt werden muss und kann. Dann »springt« nämlich das Bild nicht beim Wechsel von kurzen zu langen Seiten auf der CD...
Mein Tipp für den normalen Computerbenutzer: Chrome, obwohl noch im Beta-Stadium. Wer Beta-Versionen nicht mag, möge getrost zum Firefox oder zu Opera greifen, Safari ist auch nicht übel, stabil und schnell, und Safari sieht so schön nach Apple aus, auch wenn man keinen Apple hat:
Noch ein Tipp: Finger beziehungsweise Maus weg vom Internet-Explorer 8, zumindest in der vorliegenden Beta-Ausgabe - der installiert sich nicht parallel zur Vorgängerversion, sondern überschreibt ungefragt alles und nervt dann mit Fehlermeldungen über »nicht kompatible« Webseiten oder Anwendungen. Immerhin: Er lässt sich über die Systemsteuerung entfernen und der IE 7 ist ohne erneute Installation wieder da.Mittwoch, 3. September 2008
Einfach nur Gemeinde
Ich hatte vor geraumer Zeit hier schon auf den »Infotag einfache Gemeinde« am kommenden Samstag hingewiesen, an dem ich teilzunehmen gedenke, voraussichtlich zusammen mit der besten aller Ehefrauen, obwohl wir keiner Hauskirche angehören, sondern eine größere Gemeinde besuchen. Allenfalls unser Hausbibelkreis (in dem das Foto rechts entstand) könnte mit etwas Phantasie als Hauskirchenverwandtschaft durchgehen.Da ich von Natur aus neugierig bin und gerne verschiedene Modelle und Ausprägungen von Gemeinde kennen lerne, Unbekanntes vom Un befreie und vor allem Informationen aus erster Hand weit höher schätze als solche, die über mehrere Ecken kommen, dürfte ich auch als Nichthauskirchler kaum fehl am Platze sein. Außerdem bedeuten mir all die Denominationen, Konfessionen und Wasnochfürionen herzlich wenig, für mich gibt es einfach nur Gemeinde.
Falls noch jemand unter meinen Blogbesuchern spontan Lust hat, ebenfalls dabei zu sein, steht dem vermutlich nichts im Wege - sicherheitshalber sollte man vielleicht bei »anmeldung ät kochministry dot de« nachfragen - beziehungsweise sich sowieso anmelden. Hier noch der Link zu den Informationen: Einfache Gemeinde - Hauskirchentag
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