Dienstag, 28. Oktober 2014

Geschenkt: Als Küchenradio okay, als Wecker untauglich

Demnächst werde ich an dieser Stelle ein paar Gedanken zum Anhäufen von Dingen und Terminen in unserem Leben weitergeben. Oder gegen das Anhäufen. Demnächst.

Heute geht es darum, Angehäuftes sinnvoll loszuwerden. Daher verschenke ich einen Radiowecker, der als Wecker für mich untauglich ist, aber vielleicht für jemanden, der ein Küchenradio oder Kloradio oder Weißnichtworadio braucht, nützlich sein könnte. Warum er untauglich ist, steht weiter unten. Wer ihn haben möchte, muss ihn in Berlin Lichterfelde abholen – oder die Versandkosten per DHL in Kauf nehmen. Per E-Mail kann man sein Interesse bei mir anmelden.

So. Und nun zum Gerät, das im Handel runde 40 Euro kostet und bei mir lediglich 3 Tage/Nächte in Betrieb war, also sozusagen niegelnagelneu beim Interessenten ankommen wird:

schaublorenzMit Verlaub, wer von einem Radiowecker für 40 Euro klanglich mehr erwartet als dieses Gerät zu bieten hat, der hat falsche Vorstellungen. Der Klang ist natürlich kein HiFi, aber auch nicht quäkig oder schrill. Für ein Gerät dieser Größe angemessen.

Etwas mehr Bedienkomfort andererseits könnte der kleine Schaub Lorenz ruhig an Bord haben. Ganz schlimm ist jedoch das Fehlen einer Lautstärkeregelung für das Wecken, das disqualifiziert ihn. Dazu gleich mehr.

Zuvor: Die Einstellungen gelingen zwar mit der Bedienungsanleitung in der Hand, aber gerade das Einstellen der Weckzeit oder das Ein- und Ausschalten für Wochenende/Wochentag könnte ruhig etwas komfortabler sein.

Der automatische Sendersuchlauf funktioniert (hier in Berlin Lichterfelde) tadellos. Allerdings ist der UKW-Bandbereich zu kurz, so dass ich meinen Lieblingssender auf Frequenz 106,8 (Jazzradio) leider gar nicht empfangen kann. Nun gut, Schwamm drüber: Ich will mit einem Radiowecker nicht Musik genießen, sondern zuverlässig geweckt werden, damit ich rechtzeitig am Arbeitsplatz bin. Das gelingt auch mit einem alternativen Sender.

Hat man erst einmal alles eingestellt und sich eingeprägt, welche der kleinen Tasten den Alarm ausschaltet, dann ist der RW 260BT ein zuverlässiger Diener auf dem Nachttisch (bis der Alarm ertönt zumindest). Die Dimm-Funktion ist hilfreich und auf der niedrigsten Stufe stört das Licht nicht im Schlaf. Ob das schwarz-rote Design zur Einrichtung passt, muss jeder selbst wissen.

Bluetooth am Radiowecker? Aux-Eingang für externe Musikquellen? Na ja. Hat er, der Schaub Lorenz, braucht man aber nicht. Es ist und bleibt ein Wecker! Praktisch mag die USB-Buchse zum Aufladen des Mobiltelefons sein ... falls jemand das Telefon unbedingt neben dem Bett braucht.

Aber! Das Aber! macht ihn unbrauchbar und führt zu meiner schlechten Bewertung: Wer sich mit Radio oder »Buzzer« wecken lassen möchte, der kann - so unglaublich das scheint - die Wecklautstärke NICHT einstellen. Selbst wenn das Gerät im Radiobetrieb auf niedrigste Lautstärke eingestellt ist, »brüllt« der Wecker am frühen Morgen dermaßen los, dass man nicht sanft geweckt, sondern aus dem Schlaf gerissen wird. Grauenhaft. Das Geräusch, das der Hersteller als »Buzzer« (was eigentlich ein Summen nahe legt) bezeichnet, ist ein schriller, Mark und Bein durchdringender Alarmton - und auch der lässt sich nicht leiser stellen. Ein Feueralarm könnte nicht erschreckender sein.

Mein Fazit: Die Bedienung ist nicht gerade glücklich gelöst, aber man stellt ja das meiste nur einmal oder eher selten ein. Dass die Wecklautstärke nicht eingestellt werden kann (es sei denn man benutzt eine Bluetooth-Variante), das ist schlecht. Sehr schlecht. Von diesem Gerät geweckt zu werden heißt, den Tag mit einem Schock beginnen. Also: Hände weg! Es sei denn, jemand sucht ein Uhrenradio für das Klo, die Küche oder sonst irgendwo im Haus.
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Montag, 27. Oktober 2014

Erkenntnis

Wie wäre es, nur so als Vorschlag, wenn du, lieber Blogbesucher, dir regelmäßig eine Frage stellen würdest: Könnte in diesem Moment bereits alles vorhanden sein, was ich brauche, um glücklich zu sein?

Clipboard01Diese Frage, das habe ich in den letzten Monaten ausprobiert, besitzt eine erstaunliche Kraft.

  • Wenn ich über irgend etwas verärgert bin und mir diese Frage stelle, den Moment also neu überdenke, dann fällt mir auf, dass ich kleinkariert bin und einen sehr beschränkten Blick nur auf das Ärgernis habe. Statt dessen würde ein weiter Blick mir zeigen, für wie viele Dinge ich dankbar sein darf.
  • Wenn ich jemandem böse bin und mir diese Frage stelle, dann erkenne ich plötzlich, dass dieser Mensch ein wunderbares Geschöpf ist und dass ich Grund hätte, für die Begegnung dankbar zu sein. Zumindest Geduld kann ich nämlich lernen …
  • Wenn ich in einer unangenehmen Situation stecke und mir diese Frage stelle, reift zügig die Erkenntnis heran, dass es mir im Grunde genommen sehr gut geht und wie wunderbar es ist, am Leben zu sein.
  • Und sogar in Momenten, die mit keinerlei Frustrationen und Unannehmlichkeiten behaftet sind, kann diese Frage mir helfen, den Augenblick, das Hier und Jetzt schneller und besser als kostbares Geschenk zu begreifen. Ich kann dann innehalten und die Kostbarkeit des Momentes zu schätzen wissen – um anschließend das Beste daraus zu machen.

Könnte es sein, lieber Blogbesucher, dass dieser Augenblick die perfekte Mischung bereitstellt, damit du glücklich sein kannst?

Das wäre doch mal eine lohnende Erkenntnis …

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Sonntag, 26. Oktober 2014

Multitasking? Der schnellste Weg zum Burnout!

Multitasking – die Fähigkeit, die Anforderungen mehrerer Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen -Wikipedia

Du arbeitest an zwei Projekten gleichzeitig. Der Chef kommt herein und legt neue Anforderungen auf deinen Schreibtisch. Du telefonierst, währenddessen landen drei neue E-Mails in deinem Postfach. Du willst möglichst bald Feierabend machen, weil auf dem Heimweg noch der Einkauf für das Abendessen erledigt werden muss. Dein Mobiltelefon klingelt und im gleichen Moment werden auch noch neue Textnachrichten in den Speicher übermittelt. … Du bist ein paar Stunden später endlich fast schon aus der Tür, da kommt ein Kollege und braucht dringend und sofort noch Informationen von dir … du jonglierst jede Menge Tätigkeiten mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit, als wärest du ein Zirkusakrobat, der immer mehr Porzellanteller auf Bambusstäben kreisen lässt … Herzlichen Glückwunsch, du bist ein Multitasker!

Wir leben in einer Zeit, in der möglichst alles sofort da sein und passieren muss. Wir sind einem ständigen Bombardement von Informationen und Anforderungen ausgesetzt, nicht nur im Beruf, sondern oft auch in der sogenannten Freizeit. Schlaue Mobiltelefone mit Terminkalendern und Zugriff auf Nachrichten sowie Unterhaltung auch unterwegs gehören inzwischen zum Alltag, als ginge es nicht ohne sie. Erinnerungsfunktionen im PC sorgen dafür, dass wir von den 100 wichtigen Aufgaben ja keine vergessen. Sogar in der U-Bahn werden wir mit den Tagesnachrichten im Sekundenrhythmus konfrontiert. Überall verspricht uns die Werbung ein angenehmeres und einfacheres Leben - mit immer besserer technischer Ausrüstung, gegen gutes Geld natürlich. Wenn dann auch nur eines der Hilfsmittel, mit denen wir alles zu bewältigen und im Griff zu haben versuchen, ausfällt, kollabiert womöglich das ganze Geflecht von Technik und Terminen und Aufgaben. Ein Horrorszenario für viele Mitmenschen.

Wie man multitaskingfähig wird, darüber gibt es Artikel, Broschüren und Bücher zuhauf. Wie man sich aber aus dem Wahnsinn ausklinken kann, dazu gebe ich hier den geneigten Blogbesuchern ein paar Tipps. Hier geht es darum, nicht multitaskingfähig zu sein, stattdessen so vereinfacht wie möglich zu arbeiten. Warum? Damit unsere geistige Gesundheit nicht zu Bruch geht.

Wer also zielstrebig einen »Burn-Out« anstrebt, sollte hier nicht weiterlesen.

Ein Burnout-Syndrom (engl. burn out ‚ausbrennen‘) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt. –Wikipedia

Du liest noch weiter? Na so was! Das bedeutet ja Revolution gegen den Zeitgeist! Nun gut. Willkommen im Club der Aufmüpfigen!

Zunächst: Warum ist Multitasking nicht gut für uns?

  • Es ist ineffizient. Du musst ständig zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her schalten, was zu erheblichen »Reibungsverlusten« im Gehirn führt.
  • Es ist kompliziert und erzeugt dadurch Stress und verursacht unnötige Fehler.
  • Der Stress kann uns buchstäblich verrückt machen – anstatt in dieser Welt voller Verwirrung und Terror wenigstens kleine Oasen des Friedens und der Vernunft zu finden, drehen wir irgendwann durch.

Und wie kann man da ausbrechen? Das hängt natürlich von deiner individuellen Arbeits- und Lebenssituation ab. Ein Bauarbeiter, der den ganzen Tag auf den Beinen ist, tut gut daran, sich in den Pausen Mein Schreibtisch (Teilansicht)hinzusetzen. Ich bin dagegen nun mal ein Schreibtischarbeiter. Ein paar von mir erprobte Hinweise, wie man statt Multitasking zu einem verträglicheren Arbeitsstil gelangen kann, gebe ich gerne weiter:

  • Sortiere deine Aufgaben nach Feldern wie Anrufe, E-Mails, Computerarbeiten, Besorgungen, Besprechungen etc. – angepasst an deine Lebens- und Arbeitssituation.
  • Halte ein Notizbuch (ob nun aus Papier oder elektronisch) bereit, damit du (je nach Feld, siehe oben) aufschreiben kannst, was erledigt werden muss. Bei uns gibt es zum Beispiel eine Kreidetafel in der Küche, auf der alle notwendigen Einkäufe notiert werden. Im Büroalltag benutze ich eine Schreibunterlage, die viel Platz für Notizen bietet.
  • Unerledigtes sollte an einem festen Platz – und nur dort! – gesammelt werden. Im E-Mail-Programm ist das für mich der Eingangsordner und für Papierpost ein Karteikasten. Bei mir steht »IN« am Kasten. Was bearbeitet wurde, hat dort dann nichts mehr zu suchen.
  • Plane deine Tätigkeiten in Blöcken, wobei du zwischen den Blöcken etwas Platz für Unvorhersehbares lassen solltest. Ob für dich nun einstündige Blöcke besser funktionieren oder halbstündige, musst du ausprobieren. Für mich haben sich im Büroalltag 45-Minuten mit anschließenden 15 Minuten unverplanter Zeit bewährt.
  • Zu Beginn des Tages fängst du mit der wichtigsten Aufgabe an. Alles andere muss warten, bis diese Tätigkeit beendet ist. Kommt ein Anruf dazwischen, hast du ja den Notizblock, um das Anliegen aufzuschreiben. Erledigt wird es jetzt nicht. Erst wenn Aufgabe 1 fertig ist, kannst du dir eine Pause gönnen und dann die nächste anpacken. Auch bei der duldest du keinen Abbruch der Arbeit, um »schnell zwischendurch« etwas anderes zu tun. Inzwischen hat sich sogar mein Chef daran gewöhnt, dass er nicht sofort bedient wird. Nicht von mir zumindest.
  • Während der Arbeit an einem Thema kannst du mögliche Ablenkungen von vorne herein ausschließen: Ob neue E-Mails eingehen, interessiert dich erst einmal nicht. Der Nachrichtenticker ist jetzt keines Blickes würdig. Das Mobiltelefon kann man ausschalten oder wenigstens stumm stellen. Deine Aufmerksamkeit richtet sich nur auf das, was du gerade bearbeitest. Wenn du dich dabei ertappst, »schnell mal« einen Blick auf den E-Mail-Eingang werfen zu wollen, halte inne, atme tief durch und entscheide dich, dass jetzt erst einmal die aktuelle Tätigkeit erledigt und beendet wird.
  • Was trotzdem zu dir durchdringt, landet im Eingangskorb, siehe Punkt 1, ob nun elektronisch oder materiell. Da ist es gut aufgehoben, bis seine Zeit gekommen ist. Es läuft nicht weg. Garantiert.
  • Wenn eine Aufgabe abgeschlossen ist, schaust du dir (nach einem kurzen Durchatmen) an, was inzwischen im Eingangskorb beziehungsweise Eingangsordner gelandet ist und sortierst es entsprechend der Wichtigkeit in den Tagesablauf (oder in die Planung für die nächsten Tage) ein. Manchmal muss dabei natürlich die eine oder andere bereits geplante Aufgabe nach hinten rücken. Ich habe mir eine grobe Vorsortierung in zwei Kategorien angewöhnt: »TO DO« ist wichtiger als »SSDD«.
  • Ich weiß, dass einige Leser bereits auf diesen Punkt warten: Es kommt tatsächlich vor, dass eine Unterbrechung der Arbeit wegen eines so dringenden Anliegens geschieht, dass du tatsächlich nicht anders kannst als sofort zu reagieren. In solchen Fällen empfiehlt es sich, zu notieren, wie weit du mit der aktuellen Tätigkeit bist, was bereits erledigt ist und was noch nicht. Unterlagen, Werkzeuge und ähnliches bleiben wenn möglich bereitgelegt, während du dich der dazwischengekommenen Angelegenheit widmest. So kannst du anschließend ohne große Reibungsverluste genau dort weiter machen, wo du unterbrochen wurdest.
  • Egal wie lang oder kurz sich die verschiedenen Tätigkeiten gestalten - zwischendurch solltest du Pausen einlegen: Aufstehen, durchatmen, ein paar Schritte gehen (zum Kopierer, in die Küche, zur Toilette).
  • Wenn du eine längere Pause pro Tag hast, dann geh nach draußen, statt im Büro oder der Kantine zu hocken. Falls du zu Hause arbeitest, anstatt irgendetwas zwischendurch in der Wohnung zu erledigen. Geh nach draußen, bewege dich, entdecke, was der Natur so einfällt. Fällt heute Wasser vom Himmel? Oder glüht alles vor Hitze? Bläst ein Wind Laub durch die Gegend oder sprosst frisches Grün irgendwo hervor? Es käme mir einer Bestrafung gleich, an einem Tag mit durchschnittlich acht Bürostunden auch noch die Mittagspause sitzend in einer schlecht belüfteten Kantine zu verbringen und mit lauten Geräuschen belästigt zu werden, ganz abgesehen von den gesundheitlich bedenklichen Speisen, die da womöglich erhältlich sind.

Wie gesagt – das sind meine Tipps und Erfahrungen als Büromensch. Für andere Berufe mag die Praxis anders aussehen. Aber das Prinzip, dass Multitasking uns schadet, hat damit nichts zu tun. Das ist nun einmal so.

Mein Rat: Mach dir Gedanken, wo und wie du dich davon befreien kannst. Sei kein Multitasker! Bleib gesund, auch geistig.

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Mehr zum Thema gesünderes und glücklicheres Leben aus persönllichem Erleben steht in diesem Buch:
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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Was man eben so macht

Es ist zur Zeit eher still auf diesem Blog … weil mir die Zeit für das Bloggen nicht so übrig war und ist. Es gibt nun mal ein Leben außerhalb der Bits und Bytes und auch mit Bits und Bytes nicht nur in der Bloggerwelt.

Hotelbrand in SachsenDennoch: Heute soll hier mal wieder ein Lebenszeichen davon künden, dass es mir gesundheitlich unverändert gut geht, was ja keine Selbstverständlichkeit ist. Am 7. November steht die nächste Untersuchung via Ultraschall an, natürlich hoffe und bete ich, dass es auch dieses mal heißen wird: Keine Metastasen.

Was ich so treibe, anstatt Blogbeiträge zu verfassen? Dies und das eben. Was man so macht.

Zum Beispiel …

  • arbeiten
  • Rezensionen schreiben: [Ein eher unkomfortables Radio] [Kompakt und schnell]
  • Eine Lesung mit Frank Schätzing besuchen, die viel mehr als eine Lesung war
  • Kurzurlaub in Sachsen (Erzgebirge) genießen und die Kamera auf Schritt und Tritt bereit halten: [Fotoset 1 / Fotoset 2 / Fotoset 3]
  • für einen Verlag ein Frauenbuch aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzen
  • Musik hören und genießen
  • Sport treiben
  • lesen
  • Musik hören und genießen  
  • Sport treiben
  • lesen
  • Musik hören und genießen
  • Sport treiben
  • lesen
  • faulenzen

… und einiges mehr.

Demnächst werde ich dann auch mal wieder den einen oder anderen Blobeitrag verfassen, könnte ich mir vorstellen. Bis dahin, liebe treue Blogbesucher, habt Geduld und genießt die guten Seiten des Lebens!

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Freitag, 10. Oktober 2014

Auf das Ziel zu. Kommst du mit?

Dass jemandem immer alles gelingt, was er sich vorgenommen hat, ist eher unwahrscheinlich. Das ändert nichts daran, dass es durchaus sinnvoll ist, sich Ziele zu setzen, die zu erreichen es eines beachtlichen Stückes Weg bedarf. Die entscheidende Frage ist im Falle des Strauchelns oder bei unvorhersehbaren Hindernissen auf dem Weg immer: Aufgeben oder nicht?

Niemand scheitert gerne. Daher liegt es nahe, ganz aufzugeben statt sich erneut dem Risiko des Nichtgelingens auszusetzen, natürlich mit »Begründungen«, die uns die Tatsache des Aufgebens verschleiern. Als ich übergewichtig und dem Nikotin verfallen die ersten Versuche unternahm, durch sportliche Betätigung dem jämmerlichen Zustand meines Körpers entgegenzuwirken, kam ich nicht weit. Nicht einmal einen Kilometer konnte ich im Dauerlauftempo schaffen. Da lag es nahe, mir zu versichern: Das ist nichts für dich. Dein Körperbau ist eben anders, nicht jeder kann Jogger sein. Und heute? Heute habe ich einen BMI von 24, einen Körperfettanteil von 20% und wiege statt damals 98 bis 102 nur noch rund 79 Kilogramm. Weil ich damals und bei zahlreichen Rückschlägen seither nicht aufgegeben habe.

Mancher fragt sich: Gibt es ein Erfolgsrezept, ein Geheimnis, um nicht aufzugeben? Nein. Auch wenn in diversen Zeitschriften Ausgabe für Ausgabe die neuesten »Geheimnisse« und »Sensationsmethoden« vollmundig angepriesen werden - es gibt kein Geheimnis und keine zuverlässige Methode. Gäbe es die, dann hätte sich das Thema längst erledigt und würde nicht mehr als Aufmacher taugen. Keine Redaktion wird versuchen, mit dem Thema »Wie man Licht in den dunklen Keller bringt« Leser zu gewinnen. Wir gehen alle einfach in den Keller und schalten das Licht ein. Wenn die Lampe defekt ist, wird sie repariert. Kein Geheimnis. Man muss nur wissen, wo der Lichtschalter ist und wie man eine Glühbirne wechselt.

Wenn es überhaupt so etwas wie ein Erfolgsrezept für einen gesunden und achtsamen und bewussten Lebensstil gibt, dann nur das eine: Nicht aufgeben, immer wieder und wieder und wieder dranbleiben.

Dabei kann folgendes hilfreich sein:

  • Eine flexiblere Denkweise. Wenn man sich zu sehr in einen Plan verbeißt und dann irgend welche Hindernisse auftauchen, die nicht so einfach aus dem Foto: http://www.rgbstock.com/images/wayWeg zu räumen sind, dann ist das Scheitern zwangsläufig. Wenn die Geisteshaltung flexibel bleibt, kann man Hindernisse gegebenenfalls umgehen oder einen als Sackgasse erkannten Weg gegen einen neuen eintauschen. Das Ziel kann man dann trotzdem ansteuern, und sei es auf Umwegen. Wer flexibel denkt, weiß, dass es nicht nur eine einzige Möglichkeit gibt.
  • Lernbereitschaft. Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir, sagt der Volksmund. Und das gilt auch nach der Schulzeit. Aus jedem Scheitern, aus jedem fehlgeschlagenen Versuch kann ich etwas lernen. Ich weiß dann, wie es nicht funktioniert. Ich weiß dann, welcher Weg - vielleicht nur für mich - nicht gangbar ist. Solche Erfahrungen sind Gold wert, wenn man sie bewusst wahrnimmt und anwendet. Ein Leben lang kann man das Leben meistern lernen, wenn man dazu bereit ist.
  • Hilfe suchen. Wenn etwas gar nicht klappen will, dann kann es ja sein, dass einfach Wissen fehlt, das andere Menschen besitzen. Oder auch »nur« Unterstützung. Wer nicht fragt, bleibt dumm heißt es in einem Kinderlied. Niemand kann Spezialist auf allen Gebieten sein, aber niemand muss deshalb auf das verzichten, was andere wissen oder haben – solange er nur um Hilfe bittet. Plötzlich kann dann etwas ganz einfach sein, wenn man endlich weiß, wie es geht.
  • Pause machen. Manchmal braucht unser Gehirn Abstand, Ablenkung von dem Thema, bei dem wir im Moment nicht weiter kommen. Wenn wir scheitern und erst einmal innehalten, dann ist das noch kein Aufgeben. Es kann zwar dazu führen, sicherlich, aber es kann auch helfen, die Angelegenheit ein paar Tage ruhen zu lassen. Oder ein paar Stunden, je nachdem. Vielleicht sogar Wochen. Man kann ein Gefühl dafür entwickeln, wann es sinnvoll ist, dranzubleiben und wann eine Pause angebracht ist. Achtsamkeit bezüglich der eigenen Person ist hier der Schlüssel.
  • An das Ziel erinnern. Es hilft mir, mich immer wieder an das Ziel zu erinnern, wenn der Weg beschwerlich ist. Aufgeben ist immer leichter. Aber wenn ich aufgebe, verliere ich etwas Wichtiges, und das kann viel schlimmer sein als die Beschwerlichkeiten, die ich gerade bewältige. Ein simples Beispiel: Es gibt Tage, an denen es mich eine erhebliche innerliche Überwindung kostet, Sport zu treiben. Aber mein Ziel, dem Krebs dauerhaft Widerstand entgegen zu setzen, macht mir dann wieder klar, dass es sich lohnt, die Unlust zu überwinden.
  • Realistisch sein. Unsere Ziele dürfen hoch gesteckt sein, daran ist nichts verkehrt. Der neue Geschäftsführer in der Firma, in der ich tätig bin, stellte sich kürzlich vor und nannte als eines seiner Ziele: Null Arbeitsunfälle. Das ist einem metallverarbeitenden Industriebetrieb so gut wie unmöglich - aber als Ziel und Ansporn durchaus hilfreich. Wer sich solche »unrealistischen« Ziele setzt, muss realistisch sein und wissen, dass er zwar den Weg einschlagen und verfolgen kann, aber das Ziel aller Voraussicht nach nicht erreichen wird. Und weil er das weiß, wird er bei Rückschlägen nicht aufgeben, sondern »jetzt erst recht!« sagen und weitermachen.

Wir sind schließlich alle nur Menschen, und das ist auch gut so. Wir scheitern, wir versagen, wir werden mutlos ... aber wir können auch jederzeit einen neuen Anlauf nehmen. Vielleicht helfen diese Tipps dir dabei.

Also stehen wir auf und gehen weiter. Auf das Ziel zu. Kommst du mit?

Foto: http://www.rgbstock.com/images/way

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Mehr zum Thema gesünderes und glücklicheres Leben aus persönllichem Erleben steht in diesem Buch:
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Montag, 29. September 2014

Na ja … U2–Songs of Innocence

Es war deutlich mehr von der Art und Weise die Rede, wie das 13. Album der Band U2 verteilt wurde, als von der Musik, die darauf enthalten ist. Das ist, schließlich geht es um eine sehr erfolgreiche Gruppe, schon etwas merkwürdig, so überraschend das lukrative Zusammenwirken der vier Iren mit Apple samt der Zwangsbeglückung von Millionen Menschen auch gewesen sein mag.

Foto: Offizielles Cover bei AmazonIch bin jemand, der U2 fast seit der ersten Stunde, jedenfalls aber seit jenem legendären Rockpalast-Auftritt, gemocht hat. Ich besitze alle vorherigen Alben und höre sie, abgesehen von »Pop«, gerne auch heute noch ab und zu. Das neue Album jedoch macht mir wieder Schwierigkeiten, genau wie es bei »Pop« war. Das ist ja nun nicht schlimm, denn für »Songs of Innocence« habe auch ich keinen Cent bezahlen müssen. Das Album war einfach plötzlich da in der Sammlung auf meinem Apfelcomputer.

Doch darum, wie ich an diese Lieder gekommen bin, soll es hier nicht gehen – sondern um die Musik. Und die fand ich enttäuschend. Finde ich immer noch enttäuschend. Auch nach dem nunmehr dritten Anhören kann ich mich mit dieser Liedersammlung kaum anfreunden.

Es gibt ein paar musikalisch mitreißende und herausragende Augenblicke, aber 75 Prozent der Musik ist zu einem Eintopf zerkocht, der für die Kundenberieselung im Kaufhaus tauglich sein mag, aber nicht dem von U2 gewohnten Musikgenuss dient. Ähnlich wie einst Phil Spector sogar eine Leonard-Cohen-LP mit seinem »Wall of Sound« dermaßen zugerichtet hat, dass sie kaum einmal auf dem Plattenteller landete, wird bei dem aktuellen U2-Album so gut wie alles an musikalischen Ideen und instrumentalem Können mit übermäßigem Hall, verwaschenem Klangbrei, bei dem man nicht weiß ob Gitarre oder Keybord erklingt und viel zu vielen Aaaahhh-oooohhh-uuuuhhh-Kopfstimmen-Gesängen zugekleistert. Ab und zu darf die Gitarrenkunst von The Edge das Ohr erfreuen - aber viel zu kurz. Gelegentlich erklingt Bonos Stimme klar, in normaler Tonlage und sogar verständlich - aber viel zu kurz. Es kommt vor, dass Larry Mullen jr. und Adam Clayton mit Bass und Schlagzeug die Aufmerksamkeit fesseln, weil etwas Spannendes beginnt - aber viel zu kurz.

»Songs of Innocece«, so sagte Bono in einem Interview, bestehe aus »ersten Reisen«. Ich bin nun jemand, der des Englischen durchaus mächtig ist, aber die Gesänge des Albums in dem Wust von überlagernden Klängen zu verstehen ist außerordentlich anstrengend und zeitweise völlig unmöglich. Schade. Womöglich wären die Texte sogar nachdenkenswert?

Ob die Lieder, falls U2 mal wieder auf Tour gehen sollte, auf den Bühnen Charakter gewinnen und sich als musikalische Schätze entpuppen dürfen, bleibt abzuwarten. So, wie sie jetzt in der Apple-Zwangsauslieferung sind, fehlt das Entscheidende: man behält die Lieder nicht im Kopf. Gehört – vergessen – nicht schade drum. Das ging mir so bei U2 noch nie. Selbst klangliche Experimente wie Numb hatten das gewisse Extra. Die aktuelle Sammlung von »Songs of Innocence« reißt nicht mit, macht weder froh noch traurig noch zornig, sie erzeugt schiere Langeweile. Wenn das letzte Lied gehört ist, stellt sich eine gewisse Erleichterung ein: Endlich vorbei. Und das ist sehr sehr schade.

Falls für die CD-Version, die am 10. Oktober erscheinen soll, irgend jemand sich erbarmt und im Studio noch einmal alles abmischt hat, könnte aus dem Album noch etwas werden, was man auch in Zukunft gerne auflegt. Aber die Chancen stehen wohl eher gering.

Mein Fazit: Produziert wurde »Songs of Innocence« von Danger Mouse, Paul Epworth, Ryan Tedder, Declan Gaffney und Flood, liest man bei Amazon. Viele Köche, so der Volksmund, verderben den Brei. Das mag sich hier leider bewahrheitet haben.

Foto: Offizielles Cover bei Amazon

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Montag, 22. September 2014

Vergleichen … macht unglücklich!

Kennen wir das nicht alle? Wir sehen, was andere tun und wünschen uns, wir könnten das Gleiche machen. Oder das Gegenstück dazu: Wir beobachten jemanden bei seinem Tun, finden es nicht gut und verurteilen denjenigen – wodurch wir uns automatisch überlegen und besser vorkommen.

Das eine führt zur Unzufriedenheit, das andere zur Frustration. Glücklich macht uns beides nicht.

Das eine - am Beispiel Soziale Netzwerke.

Dort bekommt man allerlei zu sehen: Menschen besuchen Konzerte, liegen am Strand, machen atemberaubende Reisen, genießen exquisite Mahlzeiten, absolvieren beeindruckende Joggingrunden, entspannen sich beim Yoga … jede Menge erfreuliche Ereignisse.

Es liegt ganz nahe und in der Natur des Menschen, das eigene langweilige Leben (man schaut gerade auf den Bildschirm des Mobiltelefons oder des Computers) mit all den zur Schau gestellten, unglaublich faszinierenden Erlebnissen zu vergleichen. Warum kann ich nicht an jenem Strand liegen? Woher hat er das viele Geld für solche Erlebnisse? Wieso hat sie so viel Freizeit übrig?

Natürlich ist das, was wir auf Facebook (oder Google+ oder anderen Plattformen) zu sehen bekommen, nicht das ganze Leben derer, die es dort zur Schau stellen. Es sind lediglich Momentaufnahmen. Von herausragenden Momenten in der Regel. Kaum jemand wird über seine Langeweile oder die Tatsache, dass er gerade auf den Bildschirm seines Telefons blickt, eine Statusmeldung oder ein Bild veröffentlichen. Es gibt auch solche Meldungen, aber die sind eher selten.

Doch selbst wenn wir nicht Äpfel mit Birnen, sondern selektiert und nur die eigenen Lebenshöhepunkte mit denen anderer Menschen vergleichen – wozu soll das gut sein? Muss mein Urlaubserlebnis denn unbedingt besser sein als das von jemand anderem? Warum? Messe ich meine Lebensqualität an den Fest- und Feiertagen? Zeigen mir die Ausflüge aus dem Alltag, wie es um mein gesamtes Leben bestellt ist?

Nein. Ein glückliches Leben entsteht dann, wenn man mit dem zufrieden ist, was da ist. Die Beschäftigung mit dem, was nicht da ist, macht uns nicht glücklicher. Im Gegenteil. Neid, Missgunst und Feindseligkeit lauern gleich um die Ecke. Daran zerbricht so manche Seele und so manches Herz.

Wie es um mein Leben bestellt ist, finde ich heraus, indem ich meine Aufmerksamkeit auf mich, auf das Hier und Jetzt richte, anstatt mir ein Phantasieleben zu erträumen. Ich muss nicht besser sein und ich muss nicht mehr haben als andere Menschen.

Was wirklich zählt: Ein glücklicher und mit sich im Frieden lebender Mensch liebt sich selbst. Auf Vergleiche mit anderen ist sein Selbstbewusstsein nicht angewiesen.

Das andere – am Beispiel Gesundheit

Angenommen, jemand hat seine schlechten Gewohnheiten erfolgreich abgelegt, er raucht nicht mehr, achtet auf regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung. Er ist 20 Kilogramm Übergewicht losgeworden und ist stolz darauf, dass er sich in einen gesunden, glücklichen und leistungsfähigen Menschen verwandelt hat.

Wenn er unterwegs einen übergewichtigen Zeitgenossen sieht, der schnurstracks der nächsten Junk-Food-Niederlassung zustrebt, Zigarette im Mundwinkel, Socken in Sandalen an den Füßen und mit schlabberiger Trainingshose sowie ausgeleiertem verwaschenen Unterhemd bekleidet … dann ist die naheliegende Reaktion kritische Verurteilung: Warum reißt der sich nicht zusammen? Wie kann man nur dieses krankmachende Essen in sich hineinstopfen und noch dazu rauchen? Und so wie der angezogen ist, würde ich ja noch nicht einmal den Müll runterbringen … wenn er krank wird und früh stirbt, ist er selber Schuld.

Wenn wir jemanden auf solche oder ähnliche Art verurteilen, fühlen wir uns überlegen. Wir haben ja solche schlechten Angewohnheiten nicht. Aber macht uns das auch nur im Geringsten glücklicher? Nein. Wer andere verurteilt, wertet sie ab. Das hat mit Glück und Zufriedenheit nichts zu tun. Das nährt vielmehr die Unzufriedenheit. Wir schütteln angeekelt den Kopf: Warum können andere Menschen nicht so sein und leben wie wir?

Dadurch wissen wir unser Leben nicht mehr zu schätzen, dadurch entsteht nur Frustration in unserem Inneren.

Statt dessen versuche ich (was wahrlich (noch?) nicht immer gelingt), diesen Menschen zu verstehen. Habe ich nicht früher selbst geraucht? War ich nicht übergewichtig? Unsportlich? Habe ich nicht ebenfalls gedankenlos bei Burger King und McDonalds gegessen?

Ob jene Person irgendwann zur Vernunft kommt und mit dem einen und einzigen Körper, den wir in diesem Leben zu Verfügung haben, verantwortungsvoll umgehen lernt, weiß ich natürlich nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass es Probleme in ihrem Leben gibt, von Armut über Liebeskummer bis zum Suchtverhalten, die einer Veränderung im Wege stehen. Ich kann zwar nichts an der Situation des Menschen ändern, aber ich kann ihm wenigstens Gutes wünschen, statt ein harsches Urteil zu fällen.

Was wollen wir nun hierzu sagen?

In beiden Fällen führt das Vergleichen zu schlechten Gefühlen – mir selbst gegenüber und auf andere Menschen bezogen. Das tut nicht gut, denn ich bin ein wertvoller Mensch, genau wie die anderen. Warum also schlechte Gefühle herbeiführen! Solche Vergleiche führen dazu, dass etwas Gutes in etwas Schlechtes verwandelt wird. Und das ist grausam.

Sich selbst und das Leben zu schätzen wissen – das ist ein Schlüssel zum Glück. Der funktioniert dann, wenn man sich nicht mit anderen, vermeintlich besser gestellten Menschen, vergleicht, sondern aufmerksam und bewusst lebt. Ich kann den Moment genießen, mich über die Tatsache freuen, dass mir ein Spaziergang (selbst im Regen!) möglich ist. Ich kann achtsam ein unspektakuläres Käsebrot essen und den würzigen Geschmack genießen.

Was andere Menschen betrifft, versuche ich Verständnis zu entwickeln, sobald ich mich dabei ertappe, dass ich mich als Richter aufspiele. Wenn ich frustriert bin über das Verhalten von anderen und mir trotz Bemühen jedes Verständnis fehlt, dann versuche ich, mich innerlich von dem Sachverhalt zu trennen: Was geht es mich eigentlich an? Nichts. Gar nichts. Was dieser Mensch tut (oder eben nicht tut) muss er mit sich selbst abmachen, nicht mit mir.

So kommt mein Herz zur Ruhe. Das tut mir gut. Vielleicht auch anderen? Ich wünsche es meinen Blogbesuchern von Herzen.

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Ehre, wem Ehre gebührt:

  • Die Inspiration zu diesem Beitrag entsprang dem Artikel The Heartbreaking Cruelty of Comparing Yourself to Others von Leo Babauta
  • Bild 1 von rgbstock
  • Bild 2 ebenso von rgbstock

Mittwoch, 17. September 2014

Vom inneren Schweinehund und vom Brot des Grauens

Wir alle neigen dazu, den Weg des geringsten Widerstandes einzuschlagen, das liegt in der Natur des Menschen. Wir sind darauf programmiert, Energie zu sparen für den Notfall und Risiken zu meiden – ein Erbe unserer Herkunft als Sammler und Jäger in einer Wildnis voller Gefahren und Feinde.

Der innere Schweinehund - Quelle des Bildes siehe untenObwohl wir es nicht mehr mit Säbelzahntigern und Horden von Hunnen zu tun haben, liegt uns das Gewohnte, Voraussehbare und Bequeme noch heute am nächsten, selbst dann, wenn unsere Gesundheit und unser Überleben gerade durch eine Veränderung der Gewohnheiten gefestigt werden könnten. Der Volksmund redet gerne vom inneren Schweinehund, der sich dick und fett in den Weg legt.

Der Autor und Blogger Seth Godin hat in einem Artikel sehr treffend geschrieben: »… we procrastinate because somewhere deep down, we’re afraid to start« - wir schieben auf und schieben auf, weil wir Angst vor dem Anfang haben. Unser innerer Schweinehund, um bei dem volkstümlichen Begriff zu bleiben, wird versuchen, uns mit allen Mitteln dort festzuhalten, wo wir gerade sind, weil jede Veränderung ihm riskant erscheint. Er will, dass wir bleiben wo und wie wir sind.

Aber genau das ist in unserer westlichen Zivilisation ungesund und für viel zu viele Menschen sogar tödlich. Bluthochdruck und Krebs, die beiden häufigsten Todesursachen hierzulande, haben eine ganze Menge mit Ernährung, Gewohnheiten und körperlicher Leistungsfähigkeit zu tun.

Allerlei Ausreden, noch eine letzte Packung Zigaretten zu kaufen (ich kann ja nächste Woche aufhören, heute ist der Stress zu groß), noch zwei Stündchen vor dem Fernseher sitzen zu bleiben (morgen gehe ich dann früher ins Bett, aber heute kommt ja noch dieser Film), nach der Arbeit schnell am Autoschalter eine Tüte voll Junkfood zu kaufen (ich hatte einen schweren Tag und das ist viel praktischer, als selbst noch etwas zu kochen) fallen uns schnell ein. So beruhigen wir uns, lenken unser Gewissen ab, denn Unkenntnis über die Gefahren unseres Lebensstils können wir uns ja, wenn wir ehrlich sind, noch nicht einmal selbst vorgaukeln.

Ich schreibe aus Erfahrung – heute würde ich mir wünschen, ich wäre früher »aufgewacht«, hätte nicht jahrzehntelang das Billigfleisch aus dem Supermarkt gegessen und überhaupt gedankenlos konsumiert, was angeboten wird, solange es nur billig ist, vom Fertiggericht aus der Tiefkühltruhe bis zur Zahnpasta, die mit massivem Chemieeinsatz weiße Zähne verspricht. Vielleicht hätte mein Organismus dann den Krebs erfolgreich abwehren können? Ich weiß es nicht, werde es nie wissen.

Aber es ist nicht zu spät – man kann auch noch das Ruder herumreißen, wenn man nicht mehr zwanzig ist. Ich habe von mehreren Ärzten gehört, dass meine Erholung nach den Operationen und das Verkraften der Chemotherapie – letztendlich auch mein Überleben bis hierher – eine ganze Menge mit Ernährung, Ausdauersport und seelisch-geistlicher Gesundheit zu tun haben. Es war also ein direkter Segen, dass die beste aller Ehefrauen mich zum Sport hatte bewegen können, bevor der Krebs entdeckt wurde.

Doch auch und gerade für meine Leser, die sich guter Gesundheit erfreuen, hoffe ich mit diesen (und manchen anderen) Zeilen hilfreich sein zu können, damit sie beizeiten die Ausreden des inneren Schweinehundes entlarven und aus ihrem Leben verbannen können. Fünf Beispiele:

1. Bevor ich anfange, muss ich einen Plan aufstellen.

Es stimmt, dass Planung eine wichtige Angelegenheit ist – aber jetzt und hier, wenn du dich endlich aufraffen willst, ist das Argument nichts weiter als Verschleppung und Verzögerung. Kennt das jemand von meinen Lesern?

Bevor ich anfange, muss ich mir neue Sportkleidung besorgen. Ich muss erst die richtigen Schuhe kaufen. Ich muss mir erst ein Sportstudio aussuchen. Ich muss erst neue Musik auf mein mobiles Gerät laden. Ich muss mir erst das richtige Essen für die Mahlzeit nach dem Sport besorgen. Ich muss erst nach einem Trainingsplan Ausschau halten …

Das mag alles zutreffen – aber vergiss es erst einmal. Geh raus und fang an, auch wenn die Farbe der Sporthose nicht zum T-Shirt passt. Fang einfach an, fünf Minuten in die eine Richtung, fünf zurück. So langsam oder schnell du willst. Auf dem Fahrrad oder auf deinen Füßen. Das geht ohne Musik in den Ohren, ohne Athletenmahlzeit im Kühlschrank, ohne Plan, ohne Unterricht und ohne technischen Schnickschnack. Und am nächsten oder übernächsten Tag gehst du wieder los. Du musst gar nicht mehr schaffen als beim vorigen Mal, aber du darfst nach und nach die Zeitdauer und/oder das Tempo steigern – wie dein Körper es eben zulässt.

Wenn du dann so weit bist, dass du regelmäßig drei Mal wöchentlich oder sogar jeden zweiten Tag losgehst, dann ist es an der Zeit, sich um einen Plan und zusätzliche Ausrüstung für die sportlichen Aktivitäten zu kümmern.

2. Ich bin so aus der Form, dass schon der Gedanke an dreißig Minuten Training mich zusammenbrechen lässt. Das schaffe ich nie!

Das brauchst du auch gar nicht schaffen! Es geht zuerst einmal gar nicht darum, in Form zu kommen oder gar irgendwelche Meilensteine zu erreichen. Es geht nur und ausschließlich um den ersten Schritt.

Betrachte es als Experiment: Du isst ab jetzt zwei Wochen gesunde Nahrungsmittel, du bewegst dich regelmäßig, einfach um herauszufinden, wie sich das anfühlt. Ganz spielerisch und voller Neugierde, aber gleichzeitig mit festem Entschluss. Stell dir ein paar Grundregeln auf, erzähl jemandem von deinem Vorhaben und schummle nicht.
Dabei kannst du alle gesundheitlichen Fernziele getrost vergessen. Es geht jetzt nur darum, wie sich das anfühlt, ob und wie sich dein Befinden und dein Gemüt ändern werden. Genau dort, in deinem Gemüt, beginnt nämlich jede positive Veränderung, sichtbar zu werden.

Wenn dann die zwei Wochen (oder deine andere selbst gesetzte Frist) um sind, gratulierst du dir zum Durchhalten. Wenn du nach dieser Zeit nicht motiviert sein solltest, weiter zu machen, dann kannst du das Experiment ohne schlechtes Gewissen beenden und einen anderen Ansatz wählen. Aber vielleicht fühlst du dich ja leichter, spürst mehr Energie, bist glücklicher. Solch ein Gewinn aus deinem durchgehaltenen Vorsatz ist sofort da, egal, ob und wie weit du schon deiner Idealvorstellung näher gekommen bist (falls du eine hast).

Was also wäre, wenn du noch zwei Wochen dranhängst? Oder einen Monat? Probiere es aus, mit der gleichen Entschlossenheit, und nach dieser Frist betrachtest du wieder dein Befinden. Geht es dir besser? Fühlst du dich wohler?

Der Vorteil eines solchen Vorgehens in Etappen ist, dass man den Fortschritt sieht und beobachtet, und nicht irgend ein fernes Ziel anvisiert. Gleichzeitig weiß man, dass man nicht endlos etwas tun muss, was überhaupt keinen Spaß macht. Die Etappen sind überschaubar.

tumblr_n0ouauOjR61tqm1uvo1_12803. Ich kann nicht kochen und habe auch keine Zeit dafür.

Das mag stimmen. Aber du musst gar nicht zwei oder drei Stunden in der Küche damit zubringen, eine 5-Sterne-Gourmet-Mahlzeit zu zaubern, du brauchst kein Spezialist für Geschmacksnoten und Gewürze werden oder gar schon sein. Gesunde und wohlschmeckende Mahlzeiten kann jeder zubereiten, der lesen gelernt hat (und eine Küche hat).

Da du diese Zeilen im Internet liest, gehe ich davon aus, dass ein Abstecher zu Lecker.de oder Eatsmarter.de (und vielen weiteren hilfreichen Adressen) kein Problem darstellt. Schritt für Schritt erklärte einfache Rezepte findest du garantiert auf Anhieb. Gesunde Lebensmittel auch. Die mögen teurer sein als die aus der Massenproduktion, aber du willst ja (zwei Wochen, siehe Ausrede 2) mal das gesunde Essen ausprobieren. Das könnte dir doch die Extraausgabe wert sein?

Betrachte das Kochen als eine Gelegenheit, mit deinen Händen etwas zu erschaffen. Alle Sinne sind am Prozess beteiligt und du tust auch noch deiner Gesundheit jede Menge Gutes. Mit der Zeit wird dir vieles, was du zuerst noch nachschlagen musst, ganz automatisch gelingen … und deine Gerichte werden immer besser. Dass ab und zu etwas Ungenießbares herauskommt, ist auch kein Weltuntergang: Ich habe mal ein grünliches »Brot des Grauens« gebacken, das im BIO-Müll statt in unseren Mägen gelandet ist. Zum Verspeisen taugte es nicht, aber es ist in der Familie sprichwörtlich geworden. Das ist ja auch etwas.

4. Die Leute würden mich auslachen, wenn ich so unförmig Sport treiben würde.

Falls jemand lachen sollte, was ich gar nicht mal für wahrscheinlich halte, aber gesetzt den Fall, jemand lacht über dich: Er lacht aus lauter Unsicherheit, weil er eine ungefestigte Persönlichkeit ist.

Die meisten Menschen werden dich entweder gar nicht beachten oder anerkennend nicken, weil du draußen bist und Sport treibst, statt auf dem Sofa zu sitzen. Mancher wird dir neidisch hinterher schauen, weil ihm selbst der Antrieb fehlt. Vielleicht bist du sogar der Anstoß für jemanden, endlich selbst aktiv zu werden?

Es stimmt, dass man zuerst meint, die ganze Welt würde einen beobachten, wie man da durch die Gegend läuft … aber man bekommt ganz schnell mit, dass das nicht zutrifft. Im Gegenteil.

Abgesehen davon: Wen geht es eigentlich etwas an, ob du unförmig oder förmig bist? Wer stellt die Maßstäbe auf? Und wie willst du in Form kommen, wenn du nicht in Form kommen kannst, weil du noch nicht in Form bist?

Der innere Schweinehund verzapft mit dieser Ausrede einen ganz schon hanebüchenen Unsinn. Streck ihm die Zunge heraus und lauf los.

5. Ich habe es schon versucht, das hat nicht geklappt. Für mich ist das eben nichts.

Es gibt, auch nach Jahren der Übung und Gewöhnung, solche Tage. Wochen womöglich. Na und? Geht etwa die Welt unter, weil ich heute beim Dauerlauf jeweils nach zehn Minuten Pause machen und ein paar Minuten im Schritttempo bleiben muss? Ist alles verloren, wenn ich der Verlockung erliege und den Burger samt Pommes kaufe oder in der geselligen Runde ein paar Gläser Wein gelehrt habe?

Nur wer nichts unternimmt, kann keine Rückschläge erleiden. Den größten Rückschlag für Gesundheit und Wohlbefinden nimmt er billigend mit dem Nichtstun in Kauf. Nur wer etwas wagt, kann gewinnen. Ich hatte mehr als einmal versucht, das Rauchen aufzugeben. Es gab sogar ausgedehnte rauchfreie Zeiten, über Monate. Und dann doch wieder einen Rückfall in die Sucht. Hätte ich daraus geschlossen, dass ich eben nun mal Raucher bin und bleiben muss, wäre ich heute um etliche Euro ärmer (ich spare pro Tag runde 5 Euro, die ich früher für Zigaretten ausgegeben habe) und längst nicht so leistungsfähig, wie ich es nun sein darf. Hätte ich aus meinem kläglichen ersten Jogging-Versuch (nach runden 3 Minuten gab ich keuchend und mit hochrotem Kopf auf) geschlossen, dass das Laufen für mich eben nicht in Frage kommt, trüge ich heute womöglich immer noch knapp 100 Kilogramm Leibesfülle mit mir herum. Hätte ich aus dem Brot des Grauens den Schluss gezogen, dass ich in der Küche nichts zu suchen habe, hätten wir so manches köstliche und gesunde Mahl nicht verspeisen können.

Man kommt einem gesunden Lebensstil nicht dadurch näher, dass man nie hinfällt, sondern dadurch, dass man nicht liegen bleibt. Natürlich ist es einfacher, vor dem Fernseher oder Computer sitzen zu bleiben und dazu eine Tüte voll Junk-Food zu verspeisen, möglichst auch noch mit Cola heruntergespült.

Der erste Schritt ist das Aufraffen – und der ist oft der schwerste. Wer erst einmal angefangen hat, wird Resultate erleben, und während sich neue Gewohnheiten einprägen, werden sie immer leichter, bis sie ganz selbstverständlich sind. Ich käme heute gar nicht mehr auf die Idee, den Aufzug zu benutzen, wenn ich zur Geschäftsleitung im fünften Stockwerk unterwegs bin.

Glaub deinem inneren Schweinehund kein Wort mehr – fang einfach an, gesünder zu leben. Mit einem kleinen Schritt.

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Ehre, wem Ehre gebührt:

  • Inspiriert zu diesem Beitrag hat mich der Blogartikel 5 Excuses that Keep You Unhealthy von Matt Frazier. Einige Passagen sind aus seinem Beitrag übersetzt.
  • Bild 1 von Wikipedia
  • Bild 2 aus eigener Produktion
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Montag, 15. September 2014

Wie ein Fragebogen Anlass zur Dankbarkeit werden kann

Rund 15 Minuten sollte die Bearbeitung des dritten Fragebogens im Rahmen einer Darmkrebs-Studie dauern, hatte die Forschungsgruppe der Charité geschrieben. Es dauert aber deutlich länger, weil ich die Antworten so genau und richtig wie möglich geben will. Sonst könnte ich es ja gleich sein lassen, die Teilnahme ist natürlich freiwillig. Statt schnell überfliegen heißt es für mich also gründlich lesen, überlegen und dann die am ehesten passende Möglichkeit auswählen. Manchmal will keine so recht in Frage kommen.

01Und es dauert aus einem zweiten Grund länger: die Gedanken schweifen immer wieder ab, während ich von Seite zu Seite des Fragebogens vordringe. Natürlich schweifen sie ab, mit Vorliebe sogar, denn sie verweilen naturgemäß ungern beim Thema Krebs. Und doch will ich mich damit beschäftigen, denn ein im Sand versteckter Kopf ändert ja nicht die Realität.

Ob ich davon ausgehe, dass es mir gelingen wird, eine positive Einstellung zu bewahren, wird da beispielsweise gefragt. Ich würde gerne antworten: Das kommt darauf an, ob … - aber das ist nicht vorgesehen. Also kreuze ich Feld Nummer 8 an, weil ich ziemlich sicher bin. Denn wenn mir unter den gegenwärtigen Umständen die positive Einstellung verloren gehen möchte, dann versuche ich immer, mich und mein Ergehen in eine vernünftige Relation zur Lebenswirklichkeit auf dieser unserer Welt zu setzen. Dadurch wird mir in der Regel sehr schnell klar, wie gut es mir geht, relativ betrachtet.

  • Ich muss nicht wegen meines Glaubens, wegen meiner Hautfarbe oder wegen meiner sexuellen Orientierung um mein Leben bangen oder gar alles zurücklassen und in ein hoffentlich besseres Land flüchten.
  • Ich muss nicht ohne medizinische Versorgung und Behandlung leiden, darben und sterben.
  • Ich muss nicht Durst oder Hunger leiden.
  • Ich muss nicht Nacht für Nacht einen Schlafplatz suchen, der dann alles andere als bequem oder sicher ist.
  • Ich muss nicht 24 Stunden am Tag, bei jeder Verrichtung vom Essen bis zum Stuhlgang auf Assistenz angewiesen sein.

Und so weiter. Die Liste ließe sich ergänzen.

02Als ich dann endlich alle Fragen bearbeitet habe, hoffe ich, dass meine Mitarbeit zukünftigen Krebspatienten auf irgendeine Weise hilfreich werden kann. Und ich bin wieder einmal froh, dass es mir – relativ gesehen – so gut geht. Das ist mir Grund genug, ein dankbares Gebet gen Himmel zu schicken, als ich den Fragebogen abschicke.

Auch die Charité zeigt sich dankbar und schreibt mir:

Sehr geehrte/r Studienteilnehmer/-in,
wir bedanken uns sehr herzlich bei Ihnen, dass Sie an unserer Studie teilnehmen und sich so viel Zeit für das Ausfüllen der Fragebögen genommen haben. Sie haben uns damit für unsere weitere Arbeit sehr geholfen …

So viel Dankbarkeit kann also ein schnöder Fragebogen auslösen.

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Samstag, 13. September 2014

Geheimnisverrat

seufz.
musst du denn immer so lang schreiben?

… seufzte unlängst eine treue Blogbesucherin. Mal sehen. Hier fasse ich mich kurz:

Es kommt beim Fotografieren nicht in erster Linie auf die Kamera an, behaupten viele Profis. Ich behaupte das auch. Wer die Maus in meinen Fotoalben über der geeigneten Stelle schweben lässt, erfährt ein paar Geheimnisse zum jeweiligen Foto. Kameramodell, ISO, Blende, Brennweite und Belichtungszeit. Das sei als Beweis der Behauptung hinreichend.

collage

So. War das wieder zu viel Text?

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