There is a major problem with all these prophecies about revival to come. It is a religious problem which Jesus also encountered. Religion will get all excited about the Messiah to come but try to kill Him when He is standing in their midst (Luke 4:16-30).So isses.
Why?
The Messiah in the future does not demand faith and obedience now. The revival to come does not demand obedience now. We can feel all warm and fuzzy about the wonderful word and clap at what God will do while conveniently forgetting that where ever people are simply obeying Jesus they are seeing the Kingdom multiply now.
Freitag, 4. Januar 2008
Kill Jesus!
Donnerstag, 3. Januar 2008
Was für Schurken?

Wir fünf sind in den vergangenen Jahren gute Freunde geworden, haben zusammen gearbeitet, gebetet, gefeiert und gestern abend herzlich gelacht, als sich beim Geplänkel über die Politik herausstellte, dass einer der Anwesenden vor vielen Jahren F. J. Strauß gewählt hat, während ich damals Wahlkampfhelfer an der Seite von Willy Brandt (auf dem Foto mit John F. Kennedy) war. Das war seinerzeit ein recht giftiger Wahlkampf, "Freiheit statt Strauß", "Rote Gefahr"... Und heute? Da ist mir der Berliner Politiker, der seine Litfaßsäule beharrlich "Blog" nennt, lieber als jener, der "es auch gut so" findet.
Gestern also saßen wir, dem gleichen König nachfolgend, der uns zu Fischern berufen hat, als erlöste Schurken beim Abendessen und amüsierten uns (unter anderem und neben ernsthafteren Themen) über unsere wechselnden politischen Ansichten im Lauf der Jahrzehnte. Das Leben macht Spaß. Nicht nur in Lokalitäten, die Fischer König und andere Schurken heißen.
Mittwoch, 2. Januar 2008
613 Vorschriften - Freiwilige vor!
Sie war unter sehr schlimmen Umständen aufgewachsen, die sie zu einer durch und durch pessimistischen Frau gemacht hatten, was sich auch in ihrem Reden widerspiegelte. Während der nächsten Monate gab sie sich große Mühe und arbeitete hart daran, lieber den Mund zu halten als etwas Negatives zu äußern. Aber es änderte sich trotzdem nichts an den Umständen.
Daher sagte sie eines Tages im Gebet: "Herr, ich habe aufgehört, negativ zu reden. Es hat sich aber nichts geändert, mir widerfährt nichts Gutes."
Die Antwort, die sie erhielt, ist ein Schlüssel, den auch ich mir zueigen gemacht habe: "Ja, du hast aufgehört, die falschen Dinge auszusprechen. Aber du hast noch nicht angefangen, die richtigen Dinge auszusprechen."
Wenn wir Gott wirklich glauben, dass er gut ist, dass seine Gnade und Güte nicht schwächer werden oder aufhören, dann wird sich das in unserem Reden wiederfinden. Wir werden die Wahrheit Gottes über unserem Leben, über den Umständen aussprechen, und nicht das, was die Umstände uns nahe legen möchten.
Anstatt darauf zu warten, dass wir endlich gut genug / reif genug / heilig genug sind, um Gottes Willen zu tun und zu erleben, werden wir beim Tun des Willens Gottes das Schrumpfen unserer Mängel erleben.
So ganz fehlerlos, perfekt und rundum makellos dürften allerdings die wenigsten von uns werden. Macht nix, ist sogar gut so. Sonst wären wir nicht aus Gnade, sondern aus Werken gerettet und müssten die 613 Regeln und Gebote des mosaischen Gesetzes einhalten...
Dienstag, 1. Januar 2008
Til Schweiger, Kinder, Pornographie

Im Lichtspielhaus waren auch zahlreiche Familien mit vielen Kindern. Der niedliche Titel "Keinohrhasen" und die Ausschnitte, die kürzlich bei einer Familien-TV-Sendung anlässlich des Werbebesuches von Herrn Til Schweiger zu sehen waren, ließen einen vergnüglichen Film, eine nette Romanze erwarten.
Was wir zu sehen bekamen, war geschmacklos. Ich bin sicher nicht prüde, meine auch nicht, dass eine Liebesgeschichte ohne Sex auskommen muss, aber in diesem Film hat der Darsteller und Regisseur Til Schweiger sehr bewusst Kinder im Publikum der ordinärsten Pornoographie ausgesetzt und seine Kinderschauspieler als Lockmittel für einen üblen Pornofilm missbraucht. Und das ganze garniert mit einer Gossensprache, die vielleicht im deutschen Film zu Hause sein mag. Wenn das so sein sollte, dann bin ich im Nachhinein froh, deutsche Filme seit Jahren weitgehend gemieden zu haben, von hervorragenden Werken wie beispielsweise "Das Leben der Anderen" einmal angesehen.
- Ficken, gefickt, fick dich, Fotze, Möse, Schwanz, Arschloch... der normale Umgangston in Deutschland?
- Sex mit täglich wechselnden Frauen, die ausprobiert und dann verworfen werden... der normale Alltag eines Journalisten in Deutschland?
- Gespräche, in denen die verschienenen Möglichkeiten beim Oralsex erörtert werden, nachdem vorher ausführlich zu sehen war, wie das vor sich geht... das normale Unterhaltungsprogramm für Kinder ab sechs Jahren in Deutschland?
Dunkelziffer e.V. engagiert sich gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und Kinderpornographie. Der Verein möchte das Thema in die Öffentlichkeit tragen und enttabuisieren sowie Opfern rechtlich und psychologisch zur Seite stehen. Seit 1993 bietet Dunkelziffer e.V. Opfern präventive und therapeutische Hilfe.Aber Engagement für eine gute Sache heißt halt nicht, dass jemand Geschmack, Anstand oder auch nur einen Hauch von kulturellem Anspruch haben muss.
Man kann solche Filme drehen und auf den Markt bringen, von mir aus, aber doch bitte mit dem deutlichen Hinweis: Hier erwartet Sie eine gschmacklose Abfolge von Sexszenen, vulgärem Wortschatz, unglaubwürdigen Dialogen und jede Menge nackte Körper, Streit und lächerlichen Drehbuchfehlern, garniert mit ein paar wenigen komischen Szenen und zusammengehalten durch eine dürftig konstruierte unglaubhafte Geschichte. Geeignet für geschmacklose Menschen ab 18 Jahren.
Wer also in den nächsten Tagen oder später mitels DVD eine romantische Komödie sehen möchte, ist gut beraten, diesen Film nicht in Erwägung zu ziehen.
Montag, 31. Dezember 2007
Im Moor verirrt
Ich habe kürzlich mal ein paar Texte aus meiner Sammlung "work in progress" (ein Euphemismus für "unfinished and almost forgotten") angeschaut, und dabei so einiges gefunden, was ich vielleicht doch wieder aufnehmen und fortführen möchte. Zum Beispiel ein Manuskript, das die Fortsetzung meines vor nunmehr 10 Jahren erschienenen Romans Es gibt kein Unmöglich! darstellen könnte. Es erzählt die Geschichte des Johannes Matthäus alias John Matthews weiter, zum Teil mit Rückblenden in die Kindheit, wie dieses Kapitel:
Kapitel 16And I asked this God a question and by way of firm reply
He said: I’m not the kind you have to wind up on Sundays.
Jethro TullAls Johannes elf Jahre alt war, hatte er sich an einem Herbsttag im Moor verirrt. Es war kein riesiger Sumpf, aus dem es kein Entkommen gegeben hätte, aber für einen Elfjährigen, der allein und orientierungslos die Dämmerung hereinbrechen sieht, war das Benninger Ried, wie das Gebiet hieß, auf jeden Fall groß genug, um in Panik zu geraten.
Er hatte den Nachmittag damit verbracht, für den Biologieunterricht verschiedene Pflanzen zu sammeln, die typisch für ein Feuchtbiotop waren. Bei einigen war er nicht sicher, aber er legte sie trotzdem zwischen die Blätter des dicken Buches, in dem er die Gewächse preßte.
Sein Fahrrad stand an einen Baum gelehnt in der Nähe der Landstraße, die den nahen Ort Benningen mit seinem Wohnort Memmingerberg verband. Wenn auf dieser Straße Verkehr herrschte, dann hauptsächlich landwirtschaftlicher. Gegen Abend wurden die Fahrzeuge auf der Straße immer seltener.
Johannes war tiefer und tiefer in das Ried hineingegangen, die Gummistiefel sanken gelegentlich bis zum oberen Rand ein, so daß seine Füße und Hosenbeine bereits naß waren. Für einen unternehmungslustigen Jungen ist so etwas jedoch kein Grund, womöglich vorzeitig nach Hause zu gehen. Johannes war fasziniert von der Vielfalt, die die Natur hier offenbarte, wenn man sich nur die Mühe machte, geduldig hinzuschauen. Er entdeckte die verschiedensten Tiere, vom schlängelnden nackten Wurm im brackigen Wasser bis zum buntgefiederten Vogel, der mißtrauisch von einer Weide herabäugte.
Als Johannes mit einem Blick auf die Uhr feststellte, daß er bereits vor über zwei Stunden zu Hause zum Abendessen erwartet worden war, erschrak er. Seine Mutter konnte sehr streng sein und verprügelte ihre Söhne bei gegebenem Anlaß mit einem hölzernen Stock, der zu eben diesem Zweck in der Küche aufbewahrt wurde. Eine solche Verspätung konnte durchaus ein Anlaß sein. Also drehte Johannes sich um und begann, zügig durch das Moor zu waten, in die Richtung, in der er sein Fahrrad vermutete.
Daß er tiefer in den Sumpf steuerte, anstatt zum Rand zu gehen, bemerkte er nach einigen Minuten. Daß es dunkel wurde und auch noch leichte Nebelschwaden über der Feuchte entstanden, sah er im gleichen Moment. Er wurde nervös, machte einen Schwenk nach links, stiefelte eine Weile weiter, sah sich erfolglos nach irgend welchen markanten Punkten um, die ihm verraten konnten, wo die Straße lag, wechselte wieder die Richtung und geriet dann in Panik wie eine Küchenschabe, wenn das Licht angeht und sie zu weit vom Schlupfwinkel entfernt ist.
Er irrte kopflos herum. Die Dunkelheit siegte über die bleiche Abendsonne. Der Nebel wurde dichter. Geräusche aus dem Moor narrten ihn. Er lauschte immer wieder auf das Brummen eines Motors, um wenigstens ungefähr die Straße anpeilen zu können, aber auch das war vergebens.
Sei vernünftig. Hör auf, wie verrückt herumzurennen. Bleib stehen und denke nach! befahl er sich selbst.
Nachdenken? Worüber?
Wie du hier rauskommst, du Idiot!
Johannes blieb stehen und schloß einen Moment die Augen. Er versuchte, sich an irgend etwas zu erinnern, was in dieser Situation helfen konnte. Ihm fielen die vielen Geschichten von Karl May ein, die er gelesen hatte. Die Helden dort konnten in der größten Scheiße stecken, sie kamen immer heraus.
Na ja, gut, abgesehen von Winnetou mit der Kugel in der Brust.
Logik und Karl May. Zwei Dinge, die ihm tatsächlich halfen.
Es ist logisch, daß man aus einem Moor herauskommt, wenn man immer genau geradeaus geht. Ob man bei der Straße heraus kommt, ist nicht sicher, aber das erste Problem, der Sumpf, wäre damit immerhin überwunden. Wie aber kann man geradeaus gehen, ohne unmerklich einen Bogen zu machen? Da half Karl May. Irgendwo hatte Johannes gelesen, daß sich Old Shatterhand an der bemoosten Seite der Baumrinde orientierte. Wenn er Glück hatte, fand er hier im Moor ein ähnliches Anhaltszeichen, Bäume jedenfalls gab es nicht.
Hätte er eine Taschenlampe gehabt, wäre es leichter gewesen. Aber man nimmt keine Taschenlampe mit, wenn man vor hat, um 18 Uhr zum Abendessen zu Hause zu sein. Er hielt einen angefeuchteten Finger in die Höhe, um festzustellen, ob es vielleicht einen kleinen Luftzug gab. Tatsächlich war ihm, als verspürte er einen leichten Hauch, Wind wäre übertrieben gewesen, von links.
Er ging zwanzig Schritte geradeaus und machte die nächste Fingerprobe. Damit er ganz sicher war, hielt er den Arm gerade nach oben ausgestreckt. Er spürte den kalten Hauch. So ging er weiter, jeweils zehn oder zwanzig Schritte, anhalten, Fingerprobe, Wind von links, weitergehen. Johannes war sich keinesfalls sicher, ob das ihn tatsächlich geradeaus führte, aber ihm fiel keine Alternative ein. Als er den linken Stiefel verlor, weil der sich so festgesaugt hatte, daß Johannes ihn nicht aus dem Sumpf ziehen konnte, wollte die Panik auf der Stelle wieder die Regie übernehmen.
Ich werde hier versinken und in etwa zwanzig Jahren findet jemand mein Skelett.
Er lachte laut. Das war ein guter Anfang für eine Geschichte. Er mußte sich das zu Hause gleich aufschreiben. Solche Einfälle waren Gold wert.
Er stapfte weiter, links barfuß, rechts mit Stiefel. Daran, worauf er mit seinem bloßen Fuß trat, mochte er nicht weiter denken. Gewürm, womöglich scharfkantige Wurzeln, Schlangen sogar - hier gab es neben den harmlosen Blindschleichen zumindest Kreuzottern, das wußte er aus dem Biologieunterricht. Aber selbst das war immer noch besser, als stehenzubleiben und auf irgend jemanden oder irgend etwas zu warten.
Schließlich hatte trockenen Boden unter den Füßen. Er beschloß, weiter geradeaus zu gehen, und dann, sobald er an einen Weidezaun kam, diesem zu folgen. Die Wiesen hier waren alle eingezäunt, weil die Bauern ihr Vieh dort weiden ließen.
Gegen Mitternacht kam Johannes zu Hause an. Er hatte nach einer langen Wanderung die Straße und sein Fahrrad gefunden. Er war dreckig, naß und todmüde. Und er hatte Angst vor seiner Mutter.
Als sie ihm die Türe öffnete, gab es statt der Prügel jedoch eine Umarmung, die nicht enden wollte. Sie schluchzte, wiederholte immer wieder „Oh mein Gott, danke! Wo warst Du? Mein Gott, vielen Dank! Wo bist du bloß gewesen...“ und wollte ihren Sohn nicht loslassen.
Meint sie jetzt Gott mit ihrem „wo warst Du?“ oder mich? überlegte er. Vermutlich mich. Also gut - tolle Geschichte oder Wahrheit?
Johannes entschloß sich, die Wahrheit zu erzählen, wenn die auch weniger abenteuerlich war als eine tolle Geschichte, die er sich genauso schnell hätte ausdenken können, wie er sie erzählte. Im Geschichten erfinden und erzählen konnte ihn kaum jemand schlagen. Andere verstrickten sich dabei in Widersprüchen, mußten an entscheidenden Stellen kurz nachdenken - und schon war man ihnen auf die Schliche gekommen. Johannes passierte das nicht.
So, das wars auch schon mit dem 16ten Kapitel. Vielleicht schreibe ich das Manuskript ja im Jahr 2008 weiter, mal sehen. Auf jenem Blog, der ausschließlich Artikeln und Texten gewidmet ist, gibt es übrigens eine weitere Erzählung aus der gleichen Schatztruhe auf meiner Festplatte, einen mörderischen ungeschriebenen Aufsatz.
Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen Jahreswechsel, der genau so ausfällt, wie es den jeweiligen Vorstellungen entspricht und dann ein ausgesprochen frohes und erfolgreiches Jahr 2008.
Sonntag, 30. Dezember 2007
Repräsentatives in Hülle und Fülle





P.S.: Du findest das alles etwas - nun ja - sinnlos? Dann schau mal hier: YIP MINIMAL
Samstag, 29. Dezember 2007
Erbaulichkeiten
Klare, duraus auch zornige Worte zum Sieg des Kommerz über Christus in der amerikanischen Gesellschaft fand der CNN Jounrnalist Roland S. Martin:
Because of all the politically correct idiots, we are being encouraged to stop saying "Merry Christmas" for the more palatable "Happy Holidays." What the heck are "Seasons Greetings"? Can someone tell me what season we are greeting folks about? A Christmas tree? Oh, no! It's now a holiday tree. Any Christmas song that even remotely mentions Christ or has a religious undertone is being axed for being overtly religious.Mehr von Roland S. Martin hier: CNN Commentary: You can't take Christ out of Christmas
Lars Broder Keil, Redakteur bei der WELT, gelang zu Weihnachten das von Roland S. Martin Gegeißelte: Ein Artikel, der zwar im ersten Satz behauptet, vom Weihnachtsfest und Heiligabend zu handeln, aber dann geht es um die Tanne, Goethe und Schiller, Mehdorn und Schell:
Einen Sündenfall anderer Art bescherte uns zu Weihnachten ein weiteres Menschenpaar: Es geht um die Bahn. Kindern, die sich so bockig verhalten wie die Tarifparteien, würde man mit einer Rute zur Bescherung drohen. Wie heißt es so schön in einem Weihnachtslied? „Süßer die Glocken nie klingen.“ Bei den älteren Herrschaften Mehdorn und Schell sind es eher die Schellen, die Narrenschellen. Liebe Leute, möchte man rufen: Habt Ihr denn noch alle Nadeln an der Tanne!Hier der komplete Text: Mythos Tanne - Ein Weihnachtskommentar
Es funktioniert hierzulande wie dortzulande: Eine unbiblische Feier, die man über Jahrhunderte zum "christlichen Hochfest" beschworen und stilisiert hat, kann man nun feiern, ohne Christus zu nennen oder zu kennen.
Ist das nicht erbaulich, ist das nicht prima? Es bedeutet immerhin die Chance, dass die fromme Alibifunktion wegfällt, mit der sich mancher selbst in die Irre führt: "Ich war ja Weihnachten in der Kirche. Ich bin Christ."
Und, lieber Leser, mal ehrlich: Die Weihnachtsandachten / Christvespern / Heiligabendgottesdienste... - wird da denen das Evangelium gebracht, die Jesus nicht kennen? Das dürfte doch wohl die absolute Ausnahme sein. Solche Feiern sind nichts anderes als ein Faktor im Wohfühl-Kuschelclub-Frommsein, bei dem die böse Welt lieber draußen bleiben soll.
Dann doch lieber ein ehrliches, ohne christliches Mäntelchen gefeiertes Familienfest und Christus statt dessen an jedem Tag des Jahres nachfolgen und bezeugen. Das wäre ein möglicher guter Vorsatz für 2008...
Freitag, 28. Dezember 2007
Geschenke umtauschen....

P.S.: Gefunden bei Sacred Sandwich. Warum gibt es eigentlich keine deutschen Satireseiten wie diese? Oder kenne ich die bloß nicht?
P.P.S.: Angestiftet zum Besuch bei Sacred Sanwich wurde ich vom Storch, der hat da nämlich Zombies entdeckt...
P.P.P.S.: Don Ralfo spricht heute auf seinem Blog ein wahres Wort gelassen aus.
P.P.P.P.S.: Warum sollte ich mir bei der Fülle, die sich von P.S. bis P.P.P.S. auftut, heute selbst was ausdenken?
Donnerstag, 27. Dezember 2007
Prophetie auf Bestellung?
Bestellung 2: Es gibt einige »Prophetinnen« und »Propheten«, die regelmäßig nach Berlin kommen und dann in der Gemeinde, die wir besuchen, predigen. Anschließend »dienen sie prophetisch«, das heißt, sie picken sich aus der Besucherschar diesen und jene heraus und sagen öffentlich etwas über die Person, was vom Heiligen Geist inspiriert sein soll. Ich will nicht ausschließen, dass es gelegentlich auch tatsächlich so ist, aber vieles, was ich da über die Jahre gehört habe, ist Unsinn gewesen. Auch einige »allgemeine« Prophetien für die Gemeinde haben sich als Schall und Rauch erwiesen.
Bestellung 3: Ich bekam kürzlich eine Einladung:
“Releasing The Spirit of Prophesy”Ich fahre nicht nach Alabama und frage mich: Seit wann bestimmt der Veranstalter einer Konferenz, ob und wann der »Geist der Prophetie« (Offenbarung 19, 9-10) freigegeben und ausgegossen wird? Und warum ausgerechnet vom 6. bis 9. Februar in Alabama?
Smiths Station, Alabama
Speakers: Pastor Steven Shelley, Randy DeMain & Paul Keith Davis
New Hope Revival Ministries, Pastor Steven L. Shelley
Das sind nur drei Beispiele für Prophetie auf Bestellung, bei denen ich das Fragezeichen hinter den geistlichen Begriff setze. Es gibt viele weitere Beispiele, wo auch namhafte Propheten und Prophetinnen ganz gehörig daneben lagen und liegen. Es ist zulässig, dass ein Prophet sich irrt, das ist ganz normal (1. Korinther 14, 29).*
Ich habe nichts dagegen, wenn Menschen positive Erwartungen haben. Ich habe auch nichts gegen Prophetie, gerne darf sie in einem Stadion zu Gehör gebracht werden. Aber ich dachte immer, dass Gott seinen Geist ausgießt, wann und wo er will.
Es wäre schön, wenn Propheten vermehrt darauf hinweisen würden, dass sie sich geirrt haben und wieder irren können. Viele, gerade im Glauben noch junge Christen nehmen nämlich jedes Wort aus gewissem Mund als Wort Gotes entgegen und werfen dann später den kompletten Glauben weg, wenn sich eine »Prophetie« als gewaltiger Humbug entpuppt.
*(Mehr darüber habe ich in der Serie Die Tage sind gezählt geschrieben, vor allem im Kapitel Weissage, was nicht eintrifft!)
Dienstag, 25. Dezember 2007
Kottan und Pinguin

Mich deucht, die beste aller Ehefrauen hat sowohl bei Haso als auch bei mir den Nagel auf den Kopf getroffen. Womit nicht gesagt sein soll, dass Haso und ich uns eine Ehefrau teilen würden.