Samstag, 16. August 2008

Das böse H-Wort

Kürzlich verabredete ich mich wieder mal mit einer leibhaftigen Verlagsinhaberin. Besagter Dame gehört nicht nur ein Verlag, sie ist auch eine langjährige Freundin und Mitstreiterin bei manchen großen und kleinen Projekten in den vergangenen Jahren. Außerdem ist sie klüger als ich, was sich durch die folgende kleine Episode zweifelsfrei belegen lässt.

Im Verlauf der Planung unseres Treffens kam eine E-Mail aus dem Verlag, in der es hieß:
...aber falls es einen Hauch später wird, melde ich mich bei dir, wenn du mir deine Handynr. gibst...
Meine Antwort ließ nur etwa zwei Minuten auf sich warten:
...da ich das Unwort mit dem »H« am Anfang ablehne, kann ich dir höchstens meine Mobiltelefonnummer geben. Alles andere wäre wider jegliches Sprachgefühl...
Darauf antwortete flugs die Verlegerin:
...wobei mobil ja auch ein Fremdwort ist... Du meinst also die Nummer (ist das auch ein Fremdwort?) deines beweglichen Fernsprechers. ...
Nun war der Sprachpolizist in mir hellwach. Besagte Freundin ist eine ganz hervorragende Übersetzerin aus dem Englischen, daher musste ich nicht lange um den Brei herumreden:
...aber das Unwort mit H ist eben kein Fremdwort, sondern ein völlig missglückter Versuch eines Anglizismus.
Du weißt ja: »To come handy« gibt es, oder »Handyman«... das Wort hat nichts, aber auch gar nichts mit einem technischen Gerät oder gar dem Telefon zu tun. Und als Substantiv ist es völlig unbekannt. Wenn Du einem Englänger oder Amerikaner oder sonstigen Weltbürger etwas bezüglich Deines mobilen Telefones erzählen möchtest und das Unwort mit dem H gebrauchst, hält man dich bestenfalls für sprachunkundig, vermutlich aber einfach für strohdumm...
Siehste.
:-)
Anyway, call my cell or my cell phone or my mobile or my mobile phone in case you're late on Monday. Have a nice weekend!
Günter der Sprachwächter...
Die Verlegerin ist klüger als ich, denn es heißt ja im Volksmund sinngemäß: »Die Klügere gibt nach.« Sie schrieb:
...na wunderbar - und wo de recht hast, haste recht!
Quod erat demonstrandum.

P.S.: Ein Freund hat mich bei einem Glas Bier (oder waren es zwei?) kürzlich aufgeklärt, dass das böse H-Wort aus dem Schwäbischen stammt. Falls die geneigten Blogbesucher Interesse an der historischen Wahrheit bekunden, könnte ich das Geheimnis lüften...
P.P.S.: Das Bild stammt vom Umschlag eines Romans, den ich mit nicht geringer Spannung und durchaus reichhaltigem Vergnügen (in Englischer Sprache natürlich) gelesen habe.

Schlank und gesund in 40 Tagen! 25

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.

Tag 25: Wenn ich nur genug bete...


Heute fasten wir von einem recht heimtückischen Gedanken, und das wird zu einer Befreiung in deinem Leben führen: »Wenn ich nur genug bete, heilig genug lebe, dann werde ich Gott näher kommen und in seine Gegenwart gelangen.«

Manche der Gedanken, die wir in dieser Reihe des Fastens von falschen Denkweisen ansprechen und aus unserem Kopf entfernen, scheinen auf den ersten Blick völlig richtig zu sein. Aber sie sind unterschwellige Tricks und Lügen.
Als der Teufel in 1. Mose 3 Adam und Eva ansprach, heißt es über ihn, dass er listiger als irgend eine andere Kreatur war. Mit listigen Gedanken will er auch uns verführen und besiegen. Sie scheinen fromm und richtig zu sein, aber das ist eine Täuschung, weil sie zu einer Mentalität des Leistungsdruckes führen, einen legalistischen Zug in deine Beziehung mit Gott bringen.

Es geht hier nicht um eine theologische Debatte. Aber ich will dich fragen: Wie viel näher kannst du Gott kommen, der bereits in dir lebt?

2. Korinther 13, 5: »Prüft euch, ob ihr im Glauben seid, untersucht euch! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr etwa unbewährt seid.« 1. Korinther 6, 19: »Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört?«
Hier geht es nicht um eine Warnung oder Angstmache. Dies ist vielmehr eine Verheißung. Es ist eine Tatsache, wenn ein Mensch wiedergeboren ist. Es ist ein Bild dafür, dass es keine Barriere zwischen Gott und uns gibt. Zusammengefasst sagt Paulus: »Der Grund dafür, dass euer Verhalten sündig und falsch ist, liegt darin, dass ihr nicht verstanden habt, dass er in euch lebt. Wenn ihr das begreift, wird es euer Selbstverständnis ändern und dadurch ändert sich eure Lebensführung.«

Wenn wir denken, dass wir mehr für Gott tun müssten, um ihm näher zu kommen, verschiebt sich der Blickwinkel auf uns. In Hebräer 12, 1 lesen wir jedoch, dass wir auf Jesus blicken sollen. Wer denkt, dass er etwas leisten muss, um Gott näher zu kommen, der bemüht sich und bemüht sich, um irgendwann entmutigt aufzugeben, weil er davon ausgeht, dass seine Beziehung zu Gott immer irgendwie distanziert sein wird. Damit gehen Friede, Freude und natürlich auch der Glaube an die Wirksamkeit von Gebet verloren. Ich bezeichne diesen Zustand als »Illusion einer Trennung«.
Der Teufel und die Religiosität wollen uns weismachen, dass Gott weit weg sei. »Er ist irgendwo da oben, wenn wir genug beten, genug fasten, genug arbeiten, dann könnte sich die Kluft schließen, könnten wir ihm näher kommen.« Das ist eine Lüge. Er ist der Freund, der uns näher ist als ein Bruder (Sprüche 18, 24).

So, liebe Freunde, und solchen Gedanken bereiten wir jetzt ein Ende.

1. Wir verdienen uns die Nähe Gottes nicht. Sie ist ein Geschenk. Hebräer 13, 5: »Er hat gesagt: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.«
2. Du bist bereits in seiner Gegenwart, durch das Blut Jesu. Hebräer 10, 19-20: »Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang...«
3. Es gibt keine Kluft zwischen dir und Gott. Wenn du wiedergeboren bist, bist du mit ihm vereint, eins mit ihm. 1. Korinther 6, 17: »Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.« Apostelgeschichte 17, 28: »Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: Denn wir sind auch sein Geschlecht.« In dieser Realität lebten die ersten Christen. Es gibt keine Trennung mehr. Die Sünde trennt uns von Gott, aber Jesus hat die Sünde beseitigt und uns wieder mit Gott verbunden. Die Trennung ist Vergangenheit.
4. Denke nicht mehr: »Gott ist dort, ich bin hier.« Du musst nichts tun, um Gott in deine Situation hineinzubringen. Er ist bereits mitten drin, weil er in dir ist und du in der Situation. Philipper 2, 13: »Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen.«
5. Fürchte kein Unglück. Psalm 23, 4: »Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.«
6. Weise die Lüge zurück, dass Gott oder sein Segen irgendwo weit weg sei. Markus 4, 20: »Und die auf die gute Erde Gesäten sind jene, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen: eines dreißig- und eines sechzig- und eines hundertfach.« Diese Wahrheit musst du annehmen. Es existiert keine Kluft.

Wir werden das Thema morgen noch einmal aufgreifen, da es noch vieles mehr dazu zu sagen gibt.

Heute denke bereits so und sprich es aus:

»Ich bin nicht mehr von Gott getrennt. Ich muss mir seine Nähe nicht verdienen. Sie ist ein Geschenk. Er wird mich nie verlassen oder vernachlässigen.
Ich bin in seiner Gegenwart und er ist in mir. In dieser Realität lebe ich. Ich höre auf, in meinen Gedanken eine Trennung zwischen Gott und mir zu sehen. Er ist in meinem Leben und in meiner Situation, in diesem Augenblick. Egal, wie es ringsum aussieht, ich werde mich nicht fürchten, denn er ist bei mir.
Ich denke und glaubeund spreche mit Römer 8, 38-39: Ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf mich wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, meinem Herrn.«

Freitag, 15. August 2008

Geburtstag mit 500 Gästen

Mittwoch, 13. August 2008, 18:00 Uhr: Etwa 500 Gäste nehmen Platz an Tischen, die im Foyer einer freikirchlichen Gemeinde in Berlin aufgestellt und liebevoll dekoriert wurden.

Einige Gäste haben anlässlich des Anlasses ungewohnte Maßnahmen ergriffen. Dieser Herr beispielsweise, bei Eingeweihten als Haso bekannt, ist normalerweise nicht mit Krawatte zu sehen, sondern eher in ein T-Shirt gewandet, Eee-PC vor sich auf dem Tisch oder iPhone in der Hand:

Die männliche der beiden Gestalten auf dem nächsten Bild wiederum trägt gerne mal einen Schlips, aber heute nicht. Um eine Erklärung gebeten meint Günter Jott: »So weit meine Kenntnisse reichen, besitze ich keine Krawatte, die zu diesem Hemd passen würde.«

Mit oder ohne Schlips und Kragen: Alle sind gekommen, um einen Mann zu überraschen, der an diesem Tag seinen 70sten Geburtstag feiert. Niemand hat ihm etwas gesagt, unter einem fadenscheinigen Vorwand wurde er von seiner Familie zum Gemeindegebäude gelotst und betritt ahnungslos an der Seite seiner Gattin das Foyer, aus dem ihm ein 500stimmiges »Happy Birthday...« entgegenschallt.

Herzlichen Glückwunsch, Pastor Wolfhard Margies. Und vielen Dank für die zahllosen geistlichen Impulse, die durch Deinen Dienst ihren Weg in mein Leben gefunden haben. Mögen noch viele solche Impulse folgen und Deine Visionen Realität werden.

Schlank und gesund in 40 Tagen! 24

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 24: Die Zukunft ist ungewiss

Heute fasten wir von dem Gedanken, der aussagt: »Man weiß nicht, was die Zukunft bringt. Alles mögliche kann passieren. Man kann sich nicht aussuchen, was im Leben geschieht, und man kann kaum etwas dagegen tun.«

Zu viele Menschen erdulden bestimmte Situationen, weil sie meinen, es sei alles in der Hand Gottes, die Zukunft sei vorherbestimmt. Es ist zwar richtig, dass wir nicht alles beherrschen können, was in der Welt geschieht, aber über unser Leben haben wir durchaus Verfügungsgewalt.
Säe deinen Gedanken, und du erntest deine Tat. Säe deine Tat, und du erntest deine Gewohnheit. Säe deine Gewohnheit, und du erntest deinen Charakter. Säe deinen Charakter, und du erntest dein Geschick. Wir haben die Vollmacht, unsere Zukunft zu gestalten.

Lasst uns unser Denken ändern, indem wir »die Zukunft ist ungewiss« mit »ich halte meine Zukunft in der Hand, gegründet auf mein Denken« ersetzen.
  1. Glaube, was Gott sagt. Jeremia 29, 11: »Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.« Gottes Zukunft ist gut für uns. Erwarte das Gute.
  2. Dein Leben ist ein Garten. In 1. Mose 2, 7 setzte Gott den Menschen in einen Garten. In Lukas 17, 21 jedoch pflanzte Gott einen Garten in den Menschen. Jesus sagte, dass das Reich Gottes in uns sei. Der Ackerboden ist in unseren Herzen zu finden. (Markus 4, 13-20)
  3. Wir bestimmen unsere Zukunft durch den Samen, den wir säen. Galater 6, 7: »Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.« Es geht darum, den Samen des Wortes Gottes zu säen. Die Verheißungen des Wortes Gottes haben die Kraft, sich zu entfalten, wenn sie in fruchtbaren Ackerboden in unserem Herzen eingepflanzt werden.
  4. Du besitzt die Vollmacht und Erlaubnis Gottes, dein Leben nach deinen Wünschen wachsen und ranken zu lassen. Sprüche 4, 7-8: »Der Weisheit Anfang ist: Erwirb dir Weisheit! Und mit allem, was du erworben hast, erwirb dir Verstand! Ranke dich an ihr hoch, so wird sie dich erheben! Sie bringt dich zu Ehren, wenn du sie umarmst.«
  5. Du bist in der Lage, die Dinge zu entfernen, durch die deine Ernte im Garten des Herzens erstickt wird. Markus 4, 17-20 nennt drei Dinge, die unsere Ernte vernichten können: Materialismus, Habgier und Sorge.
  6. Sehne dich nach den Verheißungen Gottes in deinem Leben. 2. Korinther 1, 20: »Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, deshalb auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre durch uns.« Säe die Saat der Verheißungen in deinem Herzen aus. Die Antwort lautet Ja!
  7. Denke über die Vollmacht nach, die Gott dir gegeben hat. Er hat dir Wahlfreiheit eingeräumt, du kannst den Samen wählen, den du ausstreust, du kannst über die Worte entscheiden, die du aussprichst und du kannst die Kraft des Heiligen Geistes beanspruchen. All das ist deine Entscheidung.
Denke so und sprich es aus:

»Ich akzeptiere mit Herz und Verstand, dass Gott eine gute Zukunft für mich hat. Aber er hat mir die Verwaltung meines Gartens anvertraut. Ich werde darüber wachen, was durch meine Augen, Ohren und meinen Mund in mein Herz gelangen darf.
Ich entscheide durch den Samen, den ich aussähe, über meine Zukunft. Das Wort Gottes enthält den Samen der Verheißungen, und Gott hat mir die Vollmacht und Erlaubnis erteilt, meinen Garten zu gestalten. Diese Saat wird aufgehen, und ich entferne das Unkraut, das die Ernte ersticken will.
Ich brauche auf niemanden und nichts neidisch sein, weil mir so viele Verheißungen gelten, dass ich satt werde. Ich erkenne und benutze die Vollmacht, die Gott mir gegeben hat, über meine Entscheidungen, meine Zunge, meine Augen, meine Einladung an den Heiligen Geist.«

Donnerstag, 14. August 2008

Peinlich lustig

Ich gebe es zu: Ich habe in jungen Jahren Abba gehört. Das durfte man damals nicht bekennen, schon gar nicht als Musiker in einer Blues-Rock-Band. Abba war (und ist, wenn man solche Plattencovers sieht) peinlich. Aber heute kann ich es ja ruhig hinausposaunen...

Nun haben wir uns kürzlich »Mamma Mia« im Kino angeschaut. Und ich fand den Film überwiegend tatsächlich lustig.

In dem Film, nach dem gleichnamigen Musical gedreht, geht es nicht um die Erfolgsgeschichte der schwedischen Popgruppe, sondern um die alleinerziehende Mutter Donna, die mit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie auf einer kleinen griechischen Insel lebt und dort eine selbstgebaute Taverne betreibt. Sophie steht kurz vor ihrer Hochzeit und möchte, dass auch ihr unbekannter Vater an der Feier teilnimmt. Im Tagebuch ihrer Mutter entdeckt Sophie, dass drei Männer als Vater in Frage kommen. Also lädt Sophie ohne Wissen ihrer Mutter alle drei potentiellen Väter zur Trauung ein. Damit beginnt ein wechselvolles Rätselraten. Zusätzlichen Schwung bringen Donnas beste Jugendfreundinnen, die ebenfalls anreisen und die Erinnerungen an ihr früheres Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ wieder aufleben lassen. (Inhaltsbeschreibung von Wikipedia)

Musical und Film sind durchtränkt von Abba-Songs. Auf die Nerven ging mir lediglich das schier endlose und zu pathetische »The winner takes it all«, und ob nun unbedingt - damit sich ja keine Bevölkerungsgruppe diskriminiert fühlt - ein schwules Paar in jeden Film gehören muss, da bin ich nicht so überzeugt. Aber im Ganzen gesehen haben wir uns amüsiert, sozusagen leichte Kost genossen, ohne hinterher Verdauungsbeschwerden zu bekommen. Inwieweit die deutsche Version des Filmes etwas taugt, vermag ich nicht zu sagen, da wir den Film im Original gesehen haben.

Fazit: Leicht verträgliche Unterhaltung, und wer es peinlich findet, kann ja mit Sonnenbrille ins Kino gehen.

Schlank und gesund in 40 Tagen! 23

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.

Tag 23: Es klappt nicht

Menschen denken häufig: »Ich bemühe mich, aber ich verändere mich nicht wirklich. Meine Ehe funktioniert nicht. Gebet nützt nicht. Das Wort Gottes trifft nicht ein. Die Finanzen ändern sich nicht, der Zehnte bewirkt nichts.«
Wenn es nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben, neigen wir zu solchen Gedanken. Wir meinen, dass nichts geschehen würde, trotz unseres richtigen Verhaltens. Der Teufel suggeriert uns, dass Gottes Wort für andere gilt, aber nicht für uns. Wenn wir glauben, dass es nicht klappt, hören wir auf, das Richtige zu tun. Und dann verlieren wir unsere Ernte.
Es ist also nicht so, dass etwas nicht klappen würde, sondern wir hören auf, dran zu bleiben und das wiederum hält den Fortgang an.

Wenn wir das Richtige tun, will der Teufel uns dahin bringen, dass wir nicht an den Erfolg glauben, dass wir denken, es würde sich nichts ändern. Wenn wir jemandem vergeben, sagt der Teufel: »Das bringt ja doch nichts.« Wenn wir ein Opfer geben, sagt er: »Du bekommst keine Ernte.« Wenn wir beten, sagt er: »Gott hat das nicht gehört, er wird nicht darauf reagieren.«

Als meine Kinder noch klein waren, fragte ich mich manchmal: »Bringt es etwas, jeden Abend mit ihnen zu beten? Lohnt es sich, sie zu erziehen? Bewirken all die Umarmungen, Küsse und langen Gespräche irgend etwas?« Aber ich habe damit nicht aufgehört, weil ich dachte: »Das Wort Gottes stimmt und es gilt auch mir.« Inzwischen sind unsere Kinder Teenager, die Gott und ihre Eltern lieben, und ich stelle fest, dass es die ganze Zeit etwas bewirkt hat. Wenn ich meinen zweifelnden Gedanken geglaubt hätte, wäre die Ernte nicht zur Reife gelangt.

Wir wenden uns heute von derartigen Gedanken ab.
  1. Säe weiter guten Samen. Werde nicht müde, Gutes zu tun, denn die Ernte wächst zur gegebenen Zeit heran. Wir müssen glauben, dass wir ernten werden, wenn wir nicht auf halber Strecke aufgeben.
  2. Mache dir klar, dass das Aufgeben in unserer Gedankenwelt beginnt. Hebräer 12, 3: »Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet!« Das Aufgeben fängt im Kopf an. Sobald wir glauben, dass sich nichts ändern wird, reagiert unser Körper auf diese Gedanken und letztendlich besiegt uns die negative Energie. In deinem Geist fängst du an zu glauben, dass sich etwas ändern wird, und dadurch wird positive, lebendige Energie ausgelöst.
  3. Glaube, dass Gott bereits jetzt in dir wirkt. »Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen« Philipper 2, 13) Wenn er am Werk ist, werden sich die Dinge ändern.
  4. Lass es deinen Geist durchdringen: Das Wort Gottes trifft zu. Jeremia 1, 12: »Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich werde über meinem Wort wachen, es auszuführen.« Glaube an die Integrität des Wortes Gottes.
  5. Glaube, dass Gebet etwas bewirkt. Jesus sagte: »Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, daß ihr es empfangen habt, und es wird euch werden« Markus 11, 24.
  6. Lass dich nicht von deinen Gefühlen oder dem Augenschein täuschen. Sobald du gemäß dem Wort Gottes handelst, fangen die Dinge an, sich zu ändern. 2. Korinther 5, 7: »...denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen.«
  7. In Prediger 3, 11 steht eines meiner Lieblingsworte: »Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur daß der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.« Es wird etwas Schönes sichtbar werden, wenn du Gott vertraust und ihm die Zeitplanung überlässt.
Denke so und sprich es aus:

»Es klappt. Vielleicht sehe ich im Augenblick noch keine Resultate, aber Gott sagt, dass er zu seinem Wort steht.
Ich säe die richtigen Gedanken, daher ernte ich Veränderung im Leben. Ich säe das Wort Gottes und das wird nicht leer zurückkehren.
Ich werde nicht innerlich aufgeben. Ich entscheide mich, an Veränderung zu glauben.
Gott wirkt in mir, und er wird seinen Willen in meinem Leben verwirklichen können, weil ich meine Gedanken ihm anvertraue. Während ich in mein Herz und meinen Geist das Wort Gottes säe, sorgt Gott dafür, dass tatsächlich etwas geschieht.
Wenn mich der Gedanke beschleicht, Gebet würde vergeblich sein, werde ich mit Markus 11, 24 antworten. Ich lebe im Glauben, indem ich das glaube, was Gott sagt.
Ich werde mich nicht durch den Augenschein oder meine Gefühle täuschen lassen, indem ich denke, Gottes Wort würde für mich nicht zutreffen.
Egal, wie es heute aussieht: Der Herr wird etwas Wunderbares in meinem Leben schaffen.«

Mittwoch, 13. August 2008

Die brutalsten Morde der Bibel

»Du sollst nicht töten«, verlangt Gott. Aus gutem Grund: Er wusste, was für grausame Morde die Menschen ersinnen und vollbringen können. Sogar in seinem Namen.
Das bayerische Sonntagsblatt hat in seiner Serie »Das Beste aus der Bibel« eine Hitparade der sieben brutalsten Morde aufgestellt. Ob es sich nun dabei um »das Beste« aus dem Buch der Bücher handelt, sei dahingestellt...
»Da nahm Jaël einen Pflock von dem Zelt und einen Hammer in ihre Hand und ging leise zu ihm hinein und schlug ihm den Pflock durch seine Schläfe, dass er in die Erde drang.«
»Bloody Hell!« möchte man da rufen. Für Krimifreunde auf jeden Fall einen Besuch wert:

Mord und Todschlag in der Bibel via Sonntagsblatt Bayern

Schlank und gesund in 40 Tagen! 22

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.

Tag 22: Es ist zu spät

Wir sind sehr »zeitbewusst«. Wir erlauben der Zeit, uns zu manipulieren, uns vorzuschreiben, was wir schaffen können oder was Gott in unserem Leben zu tun vermag.
Oft meinen wir, es sei zu spät für eine Veränderung, zu spät eine neue Karriere zu beginnen, zu spät die Ehe zu retten, zu spät sich von einem gravierenden Fehler zu erholen, zu spät, von vorne anzufangen, zu spät Vergebung zu erlangen oder eine zweite Chance wahrzunehmen.

Die Wahrheit sieht so aus: Es ist nie zu spät!

Wir ersetzen in diesen 40 Tagen falsche Denkweisen durch richtige. Ich hoffe, dass du das Muster bereits erkannt hast, dem wir dabei folgen: Gedanken, die uns lähmen, aufspüren und beseitigen. Das sind Gedanken, die uns einmauern und dazu veranlassen, so zu bleiben, wie wir sind. Solche Denkmustern spüren wir auf, weil sie uns begrenzen und von dem Sieg fern halten, den Gott für jeden von uns möglich machen will.

Wenn du begreifst, dass es nicht zu spät ist, bekommst du Hoffnung. Du handelst. Du gehst voran. Du glaubst nicht mehr, dass es aussichtslos ist, jetzt das Richtige zu tun.

Es ist nicht zu spät...

...deine finanzielle Lage zu ändern.
...dich von einer Tragödie oder einem schlimmen Fehler zu erholen.
...dein Leben Gott anzuvertrauen und Errettung zu finden.
...mehr auf dich selbst zu achten.
...dich zu entschuldigen.
...mit dem Sparen anzufangen.
...einen Weg aus der Falle zu finden, in die du geraten bist.
...dich selbst ganz anders zu sehen.

  1. Verwirf die Gedanken, dass es für all diese Dinge zu spät sei. Entscheide dich, dass du genesen kannst! Entscheide dich, dass die Schäden behoben werden können.
  2. Denke darüber nach, dass Gott die Zeit erschaffen hat und daher in der Lage ist, sie zu beeinflussen In Josua 10, 12-13 hielt er die Zeit an: »Damals redete Josua zum HERRN, und zwar an dem Tag, als der HERR die Amoriter vor den Söhnen Israel dahingab, und sagte vor den Augen Israels: Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis das Volk sich an seinen Feinden gerächt hatte. Ist das nicht geschrieben im Buch Jaschar? Die Sonne blieb stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen, ungefähr einen ganzen Tag lang.« Josua konnte die Zeit manipulieren, der Ziele Gottes wegen. Wir müssen anfangen, so zu denken. Wir bestimmen über die Zeit, nicht die Zeit über uns.
  3. Denke heute an Menschen, für die es nicht zu spät war: Es war nicht zu spät für Abraham mit 99 Jahren und Sarah mit 90, Eltern zu werden. Es war nicht zu spät für Petrus, nachdem er drei Mal den Herrn verleugnet hatte. Es war nicht zu spät für Paulus, der die Gemeinde verfolgt und Christen getötet hatte. Es war nicht zu spät für die Ehebrecherin in Johannes 5, 1-10. Es war nicht zu spät für die Frau, die zwölf Jahre lang an Blutungen litt (Markus 5, 25-34) oder den Mann, der 38 jahre am Teich Bethesda lag (Johannes 5, 1-10).
  4. Sinne heute über Gottes Erbarmen und Gnade nach. »Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue.« (Klagelieder 3, 22) »Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe« (Hebräer 4, 16). Gnade bedeutet, dass Gott uns nicht die Strafe auferlegt, die wir verdient hätten, dass er uns vielmehr Gutes gibt, was wir nicht verdient haben.
  5. Ändere dein Denken auch diesbezüglich: Höre auf, nach Ausreden zu suchen, warum es zu spät sein soll. Gott hört nicht auf deine Ausreden. Er ignoriert Ausreden und erwartet, dass wir Glauben haben. Wir finden häufig Ausreden, warum wir zu etwas nicht fähig wären. Mose fehlte es an Glauben und er erklärte Gott, dass er eine Sprachbehinderung habe, aber dann gab ihm Gott eine Gelegenheit nach der anderen, sein Volk aus der Gefangenschaft zu befreien.
  6. Denke über 2. Timotheus 2, 13 nach: »...wenn wir untreu sind - er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen«
  7. Bitte Gott um mehr Zeit, um eine zweite Chance. Als Hesekiel umkehrte und den Herrn um eine zweite Chance bat, antwortete Gott: »Ich habe dein Gebet gehört, ich habe deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich heilen; am dritten Tag wirst du ins Haus des HERRN hinaufgehen. Und ich will zu deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzufügen. Und aus der Hand des Königs von Assur will ich dich und diese Stadt retten; und ich will diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.« (2. Könige 20, 6) Was Gott für Hesekiel tun konnte, kann er auch für dich tun.
Denke so und sprich es aus:

»Ich glaube, dass es nicht zu spät ist, in meinem Leben grundlegend etwas zu ändern.
Ich glaube an den Gott, der eine zweite Chance gibt. Ich kann genesen und es gibt nichts in meinem Leben, was Gott nicht wenden könnte. Gott hat die Zeit erschaffen und er kann sie für mich verlängern. Ich werde nicht von der Zeit kontrolliert; durch die Gnade Gottes beherrsche ich die Zeit.
Es war nicht zu spät für Abraham, Sarah, Paulus und Petrus. Es ist nicht zu spät für mich.
Ich ändere mein Denken und akzeptiere, dass Gott keine Ausreden beachtet. Aber er gibt Gnade und Erbarmen in jeder Not. Er ist treu, selbst wenn ich untreu war.
Ich denke an seine Güte und lebe in seiner Gnade. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person, daher kann er auch für mich tun, was er für Hesekiel und Josua getan hat.«

Dienstag, 12. August 2008

Ein Buch ist ein Buch... nicht mehr lange?

Kein Mensch, den ich kenne, liest Literatur via Computer. Zeitungsmeldungen und Fachartikel durchaus, aber wer würde einen Roman am Bildschirm lesen wollen?

Es gibt mittlerweile eine recht beachtliche Anzahl von Werken der Literatur, die über das Internet (in der Regel als PDF) zu haben sind, bei Klasikern oft kostenlos, bei zeitgenössischen Werken gegen einen im Vergleich zum gedruckten Werk niedrigen Preis. Auch ich habe schon Literatur über das Internet bezogen, aber die landete dann über den Drucker eben doch auf echtem Papier. Einen 300 Seiten starken Roman würde wohl kaum jemand am Bildschirm lesen wollen. Verlage und Medienbranche waren bisher recht sicher, dass der Buchdruck die vornehmliche Verbreitung von Literatur und Sachbüchern bleiben würde.

Nun aber herrscht helle Aufregung bei den Verlagen, denn es kommt eine Alternative, die womöglich tatsächlich das Zeug hat, die Vermarktung der Literatur zu revolutionieren. Amazon bringt spätestens im nächsten Sommer ein Gerät nach Europa, das in den USA bereits Verkaufserfolge erzielt: Den/die/das »Kindle«. Ich könnte mir vorstellen, dass Amazon die Einführung schon zum Weihnachtsgeschäft vorziehen wird.

Ein taschenbuchgroßes Gerät mit einer Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden, der Text auf dem Bildschirm ist selbst in der Sonne am Strand mühelos zu lesen, und noch dazu gibt es eine Such- und Notizfunktion. Geladen werden die Bücher über das Mobilfunknetz, also unabhängig von Hot Spots oder Internetzugängen - ohne Anmeldung, Grundgebühr oder Mobiltelefonvertrag.

Die Welt berichtet ausführlich, und mir scheint, dass im Gegensatz zu früheren Versuchen (Pocket Reader und ähnliche Entwicklungen) bei dieser Erfindung tatsächlich echte Marktchancen bestehen. Es wird sicher darauf ankommen, ob zum Verkaufsstart eine breite Palette von Büchern bereitstehen wird, aber andererseits: Als ich meinen ersten CD-Player, ein tonnenschweres Marantz-Gerät, kaufte, gab es im Regal daneben ganze 3 CDs (zum Preis von je 69,95 DM) zur Auswahl: Beethovens Neunte, das damals aktuelle Album der Dire Straits und eine Silberscheibe der Moody Blues.

Ich bin gespannt, was aus dem/der »Kindle« wird. Eine Revolution oder ein Reinfall?

Foto: Reuters via Die Welt

Schlank und gesund in 40 Tagen! 21

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, inzwischen ist auch die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow eingetroffen.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.

Tag 21: Ich stecke fest.


Ich bekomme erstaunliche Berichte über Veränderungen im Leben von Menschen, die das Fasten von falschen Gedanken mitmachen. Mir haben schon Menschen erzählt, dass sie mehr Energie haben, von Depressionen frei geworden sind, dass ihre Ehe besser als je zuvor geworden ist. Eine Dame berichtete mir, dass sie 10 Pfund abgenommen habe einfach dadurch, dass sie ihre Denkweise geändert hat. Sie meinte, dass sie schlicht und einfach weniger hungrig sei. Warum? Die Bibel erklärt es: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt.« Wenn du falsche Gedanken durch richtige Denkweisen ersetzt, wirkt sich das von innen her auch auf das Äußere aus.

Heute fasten wir von dem Gedanken, der uns sagt: »Ich stecke fest. Ich kann an meiner Situation nichts ändern. Es geht einfach nicht.«

Manchmal hat wohl jeder schon gedacht, dass er feststecken würde. Dass er die Sache gründlich vermasselt hat. Dass er am Ende seiner Kräfte sei. Aber »da kann ich nichts mehr tun« ist eine Lüge. Es gibt immer etwas, was in unserer Hand liegt. Es gibt immer einen Ausweg.
Der Teufel möchte, dass du deine Situation als unveränderlich hinnimmst. Er will, dass du stecken bleibst. Er will dich bewegungsunfähig sehen. Er möchte, dass du besiegt bist. Und das schafft er, indem er uns dazu bringt, seiner Lüge zu glauben.
Solche Gedanken halten dich davon ab, Entscheidungen zu treffen und tätig zu werden. Handeln führt zu Ergebnissen. Aber der Gedanke, dass sowieso nichts mehr zu ändern ist, dass du nicht weiter weißt, unterbindet jedes Handeln.

Das wollen wir heute ändern!
  1. Glaube an den Dienst des Heiligen Geistes in deinem Alltag. Römer 8, 26: »Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern«. Egal, wie deine Situation aussieht, der Heilige Geist weiß, wie er Gottes Absichten in deinem Leben zustande bringen kann, während du anbetest und mit seinem Wirken rechnest.
  2. Denke heute so: Gebet verändert die Situation. Es gibt nichts, was wir nicht durch das Gebet beeinflussen könnten. Das Gebet löst uns aus der Lähmung. Es bringt uns wieder in Gang, dem Sieg entgegen. Betrachte Gebet niemals als eine Angelegenheit der Schwäche. Gebet ist kraftvoll. »Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen« (Matthäus 21, 22).
  3. Vertraue darauf, dass der Glaube einen Weg öffnet. Die vier Freunde des Gelähmten in Markus 2, 1-5 fanden keinen Weg durch die Türe zu Jesus. Sie steckten fest. Aber sie glaubten, dass sie etwas tun konnten, um die Lage zu ändern. Indem sie daran glaubten, dass es eine Möglichkeit gab, fanden sie eine. Sie stiegen auf das Dach und ließen ihren Freund in den Raum hinab. Der Mann wurde geheilt. warum? weil der Glaube einen weg gefunden hatte. Wenn wir etwas nicht denken, suchen wir es auch nicht.
  4. Denke daran: Jesus ist der vierte Mann im Feuer. Als alles danach aussah, dass die drei Hebräer im Feuer umkommen würden, erschien Jesus. Eine Situation, in der es unmöglich schien, einen Ausweg zu finden, wurde plötzlich anders, weil Jesus bei den Männern war. Und er ist bei dir, in deinem Feuer! Johannes 14, 6: »Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich«. Er ist der Weg, wo es keinen zu geben scheint. er ist dein Weg aus jeder aussichtslosen Lage. Erwarte, dass er einen Weg bahnt.
  5. Höre auf zu denken, dass du alles sofort überblicken musst. Wenn du festzustecken scheinst, dann gehe einen Schritt vorwärts. Wenn du dich wie gelähmt fühlst, dann gehe einen kleinen Schritt. Denke nicht über die späteren Schritte nach, sondern fange mit dem ersten an. Wenn es um eine Beziehung geht, ist der erste Schritt, zu sagen: »Es tut mir leid.« Wenn es um Geld geht, mag der erste Schritt eine kleine Einsparung in einem kleinen Bereich sein, oder ein besonderes Opfer. Wenn es um deine Gesundheit geht, kann der erste Schritt eine gesunde Mahlzeit sein. Gehe einfach einen ersten Schritt.
Denke so und sprich es aus:

»Ich glaube an den Dienst des Heiligen Geistes, der für mich vor Gott eintritt, wenn die Dinge schief gehen. Er wird in der Situation wirksam werden, damit Gottes Plan sich entfaltet. Er wird mich durchtragen.
Ich glaube an Veränderung, während ich bete. Es wird besser werden, ich gehe im Glauben voran, nicht im Schauen - und mein Glaube wird mich den Weg finden lassen.
Ich denke und glaube, dass es immer einen Ausweg gibt, selbst dann, wenn ich keinen erkenne. Und dieses Denken öffnet mir die Tür. Jesus ist der Weg, wenn es keinen Weg zu geben scheint. Er ist bei mir, egal in welchem Feuer ich stecke. Ich erwarte, dass er mir einen Weg bahnt.
Wenn ich meine, dass ich feststecke, werde ich einen ersten Schritt tun, der mich der Heilung, dem Segen, dem willen Gottes für mein Leben näher bringt.