Sonntag, 17. August 2008

3 Matthia, 1 Telefon

Unlängst hat sich mal wieder gezeigt, dass Männer eigentlich nur vergrößerte Jungs sind. Wenn ein geeignetes Spielzeug greifbar ist, wird es flugs in Beschlag genommen und ausgiebig zum Spielen benutzt.
In geselliger Runde zeigte einer der drei hier abgelichteten Herren mit dem Namen Matthia sein neues Telefon, das er gerade mal ein paar Stunden zuvor bekommen hatte. Ein Telefon hatte früher eine Schnur, das ist heute nicht mehr unbedingt der Fall. Dieses war ein solches Exemplar, das über die schwäbische Mundart* zu einer nunmehr in ganz Deutschland verbreiteten Sammelbezeichnung gekommen ist, die einem der drei hier abgelichteten Herren nicht über die Lippen kommen wird.

Doch zurück zum Gerät Spielzeug. Man kann damit sicher auch telefonieren, obwohl das zum Zeitpunkt dieser Aufnahmen nicht ausprobiert wird. Dieser Herr Matthia speichert gerade die Telefonnummer eines anderen Herrn Matthia im Gerät, damit er dessen Klingelton - immerhin ein Anruf quer über die Tischpaltte - zu hören bekommt.


Der nächste Herr Matthia hat sofort entdeckt, dass es allerlei kurzweilige Spiele gibt, zum Beispiel fährt er hier mit einem virtuellen Auto eine virtuelle Straße entlang und rammt dabei (durchaus gewollt und grinsend) einen virtuellen anderen Verkehrsteilnehmer.


Der dritte Herr Matthia wiederum ist zuerst einmal erpicht darauf, die Tauglichkeit des Telefons als Videokamera und Fotoapparat zu untersuchen. Er lichtet nicht nur anwesende Damen ab, sondern auch Meerschweinchen und die Einrichtung der Wohnung.


Das Treiben der drei Herren Matthia sorgt für angeregte Gespräche der Frauen über »die Männer« im allgemeinen und »große Jungs« im besonderen.

Es ist also recht leicht, eine Party in Schwung zu bringen. Man muss nur ein Spielzeug ins Spiel bringen, der Rest entwickelt sich dann von alleine.

*Als die seinerzeit neuen mobilen Telefonapparate im Schwabenland vorgestellt wurden, fragte ein Einheimischer den Vertreter des Herstellers: »Jo hänn die koi Schnur?«
So kam es zu dem sch(m)erzhaften Namen, den manche Menschen heute solchen Telefonen geben...

Schlank und gesund in 40 Tagen! 26

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 26: Gott ist weit weg

Heute schließen wir an das an, was wir gestern betrachtet haben. Erinnere dich an die listige Schlange aus 1. Mose 3. Gedanken können uns zu Fall bringen, und oft sind sie sehr listig. Wir müssen es nicht nur lernen, zwischen falsch und richtig zu unterscheiden, sondern auch zwischen richtig und fast richtig.
Es ist fast richtig, Gott darum zu bitten, dass er herabkommt und uns hilft. Es klingt heilig. Es klingt demütig. Aber wirkliche Befreiung erleben wir dann, wenn wir entdecken, dass er bereits hier ist.

Wir wollen von dem Gedanken fasten, der uns weismacht, dass Gott weit von uns entfernt wäre. Gott ist nicht nur mit uns und für uns, er ist auch in uns.

»Emanuel« bedeutet »Gott mit uns«. Als Jesus kam, beendete er die Trennung zwischen Gott und Mensch. Dieses Geheimnis werden wir vermutlich nicht völlig begreifen, bis wir im Himmel sind. Kolosser 1, 27 drückt es so aus: »Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.« Es ist fast richtig, wenn wir glauben, dass wir durch ein heiligeres Leben Gott näher kommen. Doch der Abstand zwischen Gott und uns ist ein Mythos, eine Illusion. Der Teufel möchte uns bezüglich unserer Verbindung mit Gott gerne so ahnungslos wie möglich haben.
Es ist wahr, was in Jesaja 59, 2 steht: »Eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt«.
Aber Jesus hat die Sünde durch sein Blut entfernt. Daher ist die Trennung nicht mehr vorhanden, sobald jemand von neuem geboren wird. Wenn wir das nicht verstehen, fühlen wir uns weit entfernt von Gott und bleiben in unseren Bindungen stecken. Obwohl wir manchmal das Gefühl haben, er sei weit weg, stimmt das trotzdem nicht. Er ist hier. Er ist in uns.

Wir wollen heute die fast richtigen Gedanken durch das richtige Denken ersetzen.
  1. Psalm 46, 2: »Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich gefunden«. Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke? Warst du jemals in Nöten? Na sicher! Aber beachte: Er ist immer gegenwärtig. Und er ist die Hilfe in schwierigen Zeiten. Es ist seine Allgegenwart, die unsere Hilfe ausmacht.
  2. Nimm ihn beim Wort. Jesus sagte in Matthäus 28, 20: »Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters«. Diesen Satz kann man nicht falsch auslegen. »Ich bin bei euch...« - das wärmt unser Herz und tröstet uns.
  3. Christsein ist kein Leben der Errungenschaften, sondern der Erkenntnis. Paulus schreibt in Philemon 6: »...daß die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in der Erkenntnis alles Guten, das in uns im Hinblick auf Christus ist«. Viele Menschen stellen alles mögliche an, um in Gottes Gegenwart zu kommen und seinen Segen zu erleben. Aber die Bibel ist eindeutig: Wir müssen verstehen und anerkennen, dass er bereits in uns ist. Seine Gaben sind bereits in uns. Dadurch bekommen wir eine Kraft, die weder Geld noch Religion uns beschaffen können. Durch diese Erkenntnis wird unser Glaube wirksam. Erkenne und anerkenne, dass er mit seinen Gaben in dir Wohnung genommen hat.
  4. Christsein heißt nicht, dass wir »Gott finden«. Vielmehr kam er und fand uns, schloss uns in die Arme. Er vergoss sein Blut, um unsere Ungerechtigkeit wegzuwaschen, und er gab uns seinen HeiligenGeist. So lebt er in jedem Menschen, der Jesus Christus als Herrn angenommen hat. Römer 8, 11: »Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes«.
  5. Verbanne jeden Gedanken, der sagt: Gott, komm herab und hilf mir. Er ist bereits gekommen. Er hat bereits seinen Geist gesandt. Unser Kampf dreht sich darum, das zu glauben, auch wenn wir es nicht fühlen. Er ist in dir!
  6. Wir leben nicht für Gott, sondern wir leben aus Gott. Galater 2, 20: »...und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat«. David meint in Psalm 139, 7-9: »Wohin sollte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor deinem Angesicht? Stiege ich zum Himmel hinauf, so bist du da. Bettete ich mich in dem Scheol, siehe, du bist da. Erhöbe ich die Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres,auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich fassen«.
Denke so und sprich es aus:

»Ich entscheide mich heute, den Gedanken zu verwerfen, ich sei auf irgend eine Weise von Gott getrennt.
Er ist meine allgegenwärtige Hilfe in meinen Nöten. Er ist mein Rettungsboot. Ich finde Frieden, weil ich weiß, dass ich in ihm geborgen bin.
Ich anerkenne, dass Gott bereits in mir wohnt. Dadurch wird mein Glaube wirksam. Er hat mich gefunden und seinen Geist in mich gegeben. Der gleiche Geist, der Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt jetzt in mir.
Gott ist nicht weit weg. Er ist gerade jetzt genau hier bei mir. Ich bin von seiner Liebe umgeben und in seiner Gegenwart geborgen. Daher fürchte ich mich nicht. Er ist mein Schild, meine Zuflucht, meine Hilfe in diesem Moment.
Ich versuche nicht mehr, für Gott zu leben, sondern ich lebe aus ihm. Seine Kraft ist in mir. Seine Gegenwart ist in mir. Und nichts kann mich jemals von der Liebe Gottes trennen, die mir in meinem Herrn Jesus Christus geschenkt wurde.«

Samstag, 16. August 2008

Das böse H-Wort

Kürzlich verabredete ich mich wieder mal mit einer leibhaftigen Verlagsinhaberin. Besagter Dame gehört nicht nur ein Verlag, sie ist auch eine langjährige Freundin und Mitstreiterin bei manchen großen und kleinen Projekten in den vergangenen Jahren. Außerdem ist sie klüger als ich, was sich durch die folgende kleine Episode zweifelsfrei belegen lässt.

Im Verlauf der Planung unseres Treffens kam eine E-Mail aus dem Verlag, in der es hieß:
...aber falls es einen Hauch später wird, melde ich mich bei dir, wenn du mir deine Handynr. gibst...
Meine Antwort ließ nur etwa zwei Minuten auf sich warten:
...da ich das Unwort mit dem »H« am Anfang ablehne, kann ich dir höchstens meine Mobiltelefonnummer geben. Alles andere wäre wider jegliches Sprachgefühl...
Darauf antwortete flugs die Verlegerin:
...wobei mobil ja auch ein Fremdwort ist... Du meinst also die Nummer (ist das auch ein Fremdwort?) deines beweglichen Fernsprechers. ...
Nun war der Sprachpolizist in mir hellwach. Besagte Freundin ist eine ganz hervorragende Übersetzerin aus dem Englischen, daher musste ich nicht lange um den Brei herumreden:
...aber das Unwort mit H ist eben kein Fremdwort, sondern ein völlig missglückter Versuch eines Anglizismus.
Du weißt ja: »To come handy« gibt es, oder »Handyman«... das Wort hat nichts, aber auch gar nichts mit einem technischen Gerät oder gar dem Telefon zu tun. Und als Substantiv ist es völlig unbekannt. Wenn Du einem Englänger oder Amerikaner oder sonstigen Weltbürger etwas bezüglich Deines mobilen Telefones erzählen möchtest und das Unwort mit dem H gebrauchst, hält man dich bestenfalls für sprachunkundig, vermutlich aber einfach für strohdumm...
Siehste.
:-)
Anyway, call my cell or my cell phone or my mobile or my mobile phone in case you're late on Monday. Have a nice weekend!
Günter der Sprachwächter...
Die Verlegerin ist klüger als ich, denn es heißt ja im Volksmund sinngemäß: »Die Klügere gibt nach.« Sie schrieb:
...na wunderbar - und wo de recht hast, haste recht!
Quod erat demonstrandum.

P.S.: Ein Freund hat mich bei einem Glas Bier (oder waren es zwei?) kürzlich aufgeklärt, dass das böse H-Wort aus dem Schwäbischen stammt. Falls die geneigten Blogbesucher Interesse an der historischen Wahrheit bekunden, könnte ich das Geheimnis lüften...
P.P.S.: Das Bild stammt vom Umschlag eines Romans, den ich mit nicht geringer Spannung und durchaus reichhaltigem Vergnügen (in Englischer Sprache natürlich) gelesen habe.

Schlank und gesund in 40 Tagen! 25

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.

Tag 25: Wenn ich nur genug bete...


Heute fasten wir von einem recht heimtückischen Gedanken, und das wird zu einer Befreiung in deinem Leben führen: »Wenn ich nur genug bete, heilig genug lebe, dann werde ich Gott näher kommen und in seine Gegenwart gelangen.«

Manche der Gedanken, die wir in dieser Reihe des Fastens von falschen Denkweisen ansprechen und aus unserem Kopf entfernen, scheinen auf den ersten Blick völlig richtig zu sein. Aber sie sind unterschwellige Tricks und Lügen.
Als der Teufel in 1. Mose 3 Adam und Eva ansprach, heißt es über ihn, dass er listiger als irgend eine andere Kreatur war. Mit listigen Gedanken will er auch uns verführen und besiegen. Sie scheinen fromm und richtig zu sein, aber das ist eine Täuschung, weil sie zu einer Mentalität des Leistungsdruckes führen, einen legalistischen Zug in deine Beziehung mit Gott bringen.

Es geht hier nicht um eine theologische Debatte. Aber ich will dich fragen: Wie viel näher kannst du Gott kommen, der bereits in dir lebt?

2. Korinther 13, 5: »Prüft euch, ob ihr im Glauben seid, untersucht euch! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr etwa unbewährt seid.« 1. Korinther 6, 19: »Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört?«
Hier geht es nicht um eine Warnung oder Angstmache. Dies ist vielmehr eine Verheißung. Es ist eine Tatsache, wenn ein Mensch wiedergeboren ist. Es ist ein Bild dafür, dass es keine Barriere zwischen Gott und uns gibt. Zusammengefasst sagt Paulus: »Der Grund dafür, dass euer Verhalten sündig und falsch ist, liegt darin, dass ihr nicht verstanden habt, dass er in euch lebt. Wenn ihr das begreift, wird es euer Selbstverständnis ändern und dadurch ändert sich eure Lebensführung.«

Wenn wir denken, dass wir mehr für Gott tun müssten, um ihm näher zu kommen, verschiebt sich der Blickwinkel auf uns. In Hebräer 12, 1 lesen wir jedoch, dass wir auf Jesus blicken sollen. Wer denkt, dass er etwas leisten muss, um Gott näher zu kommen, der bemüht sich und bemüht sich, um irgendwann entmutigt aufzugeben, weil er davon ausgeht, dass seine Beziehung zu Gott immer irgendwie distanziert sein wird. Damit gehen Friede, Freude und natürlich auch der Glaube an die Wirksamkeit von Gebet verloren. Ich bezeichne diesen Zustand als »Illusion einer Trennung«.
Der Teufel und die Religiosität wollen uns weismachen, dass Gott weit weg sei. »Er ist irgendwo da oben, wenn wir genug beten, genug fasten, genug arbeiten, dann könnte sich die Kluft schließen, könnten wir ihm näher kommen.« Das ist eine Lüge. Er ist der Freund, der uns näher ist als ein Bruder (Sprüche 18, 24).

So, liebe Freunde, und solchen Gedanken bereiten wir jetzt ein Ende.

1. Wir verdienen uns die Nähe Gottes nicht. Sie ist ein Geschenk. Hebräer 13, 5: »Er hat gesagt: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.«
2. Du bist bereits in seiner Gegenwart, durch das Blut Jesu. Hebräer 10, 19-20: »Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang...«
3. Es gibt keine Kluft zwischen dir und Gott. Wenn du wiedergeboren bist, bist du mit ihm vereint, eins mit ihm. 1. Korinther 6, 17: »Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.« Apostelgeschichte 17, 28: »Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: Denn wir sind auch sein Geschlecht.« In dieser Realität lebten die ersten Christen. Es gibt keine Trennung mehr. Die Sünde trennt uns von Gott, aber Jesus hat die Sünde beseitigt und uns wieder mit Gott verbunden. Die Trennung ist Vergangenheit.
4. Denke nicht mehr: »Gott ist dort, ich bin hier.« Du musst nichts tun, um Gott in deine Situation hineinzubringen. Er ist bereits mitten drin, weil er in dir ist und du in der Situation. Philipper 2, 13: »Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen.«
5. Fürchte kein Unglück. Psalm 23, 4: »Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.«
6. Weise die Lüge zurück, dass Gott oder sein Segen irgendwo weit weg sei. Markus 4, 20: »Und die auf die gute Erde Gesäten sind jene, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen: eines dreißig- und eines sechzig- und eines hundertfach.« Diese Wahrheit musst du annehmen. Es existiert keine Kluft.

Wir werden das Thema morgen noch einmal aufgreifen, da es noch vieles mehr dazu zu sagen gibt.

Heute denke bereits so und sprich es aus:

»Ich bin nicht mehr von Gott getrennt. Ich muss mir seine Nähe nicht verdienen. Sie ist ein Geschenk. Er wird mich nie verlassen oder vernachlässigen.
Ich bin in seiner Gegenwart und er ist in mir. In dieser Realität lebe ich. Ich höre auf, in meinen Gedanken eine Trennung zwischen Gott und mir zu sehen. Er ist in meinem Leben und in meiner Situation, in diesem Augenblick. Egal, wie es ringsum aussieht, ich werde mich nicht fürchten, denn er ist bei mir.
Ich denke und glaubeund spreche mit Römer 8, 38-39: Ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf mich wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, meinem Herrn.«

Freitag, 15. August 2008

Geburtstag mit 500 Gästen

Mittwoch, 13. August 2008, 18:00 Uhr: Etwa 500 Gäste nehmen Platz an Tischen, die im Foyer einer freikirchlichen Gemeinde in Berlin aufgestellt und liebevoll dekoriert wurden.

Einige Gäste haben anlässlich des Anlasses ungewohnte Maßnahmen ergriffen. Dieser Herr beispielsweise, bei Eingeweihten als Haso bekannt, ist normalerweise nicht mit Krawatte zu sehen, sondern eher in ein T-Shirt gewandet, Eee-PC vor sich auf dem Tisch oder iPhone in der Hand:

Die männliche der beiden Gestalten auf dem nächsten Bild wiederum trägt gerne mal einen Schlips, aber heute nicht. Um eine Erklärung gebeten meint Günter Jott: »So weit meine Kenntnisse reichen, besitze ich keine Krawatte, die zu diesem Hemd passen würde.«

Mit oder ohne Schlips und Kragen: Alle sind gekommen, um einen Mann zu überraschen, der an diesem Tag seinen 70sten Geburtstag feiert. Niemand hat ihm etwas gesagt, unter einem fadenscheinigen Vorwand wurde er von seiner Familie zum Gemeindegebäude gelotst und betritt ahnungslos an der Seite seiner Gattin das Foyer, aus dem ihm ein 500stimmiges »Happy Birthday...« entgegenschallt.

Herzlichen Glückwunsch, Pastor Wolfhard Margies. Und vielen Dank für die zahllosen geistlichen Impulse, die durch Deinen Dienst ihren Weg in mein Leben gefunden haben. Mögen noch viele solche Impulse folgen und Deine Visionen Realität werden.

Schlank und gesund in 40 Tagen! 24

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 24: Die Zukunft ist ungewiss

Heute fasten wir von dem Gedanken, der aussagt: »Man weiß nicht, was die Zukunft bringt. Alles mögliche kann passieren. Man kann sich nicht aussuchen, was im Leben geschieht, und man kann kaum etwas dagegen tun.«

Zu viele Menschen erdulden bestimmte Situationen, weil sie meinen, es sei alles in der Hand Gottes, die Zukunft sei vorherbestimmt. Es ist zwar richtig, dass wir nicht alles beherrschen können, was in der Welt geschieht, aber über unser Leben haben wir durchaus Verfügungsgewalt.
Säe deinen Gedanken, und du erntest deine Tat. Säe deine Tat, und du erntest deine Gewohnheit. Säe deine Gewohnheit, und du erntest deinen Charakter. Säe deinen Charakter, und du erntest dein Geschick. Wir haben die Vollmacht, unsere Zukunft zu gestalten.

Lasst uns unser Denken ändern, indem wir »die Zukunft ist ungewiss« mit »ich halte meine Zukunft in der Hand, gegründet auf mein Denken« ersetzen.
  1. Glaube, was Gott sagt. Jeremia 29, 11: »Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.« Gottes Zukunft ist gut für uns. Erwarte das Gute.
  2. Dein Leben ist ein Garten. In 1. Mose 2, 7 setzte Gott den Menschen in einen Garten. In Lukas 17, 21 jedoch pflanzte Gott einen Garten in den Menschen. Jesus sagte, dass das Reich Gottes in uns sei. Der Ackerboden ist in unseren Herzen zu finden. (Markus 4, 13-20)
  3. Wir bestimmen unsere Zukunft durch den Samen, den wir säen. Galater 6, 7: »Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.« Es geht darum, den Samen des Wortes Gottes zu säen. Die Verheißungen des Wortes Gottes haben die Kraft, sich zu entfalten, wenn sie in fruchtbaren Ackerboden in unserem Herzen eingepflanzt werden.
  4. Du besitzt die Vollmacht und Erlaubnis Gottes, dein Leben nach deinen Wünschen wachsen und ranken zu lassen. Sprüche 4, 7-8: »Der Weisheit Anfang ist: Erwirb dir Weisheit! Und mit allem, was du erworben hast, erwirb dir Verstand! Ranke dich an ihr hoch, so wird sie dich erheben! Sie bringt dich zu Ehren, wenn du sie umarmst.«
  5. Du bist in der Lage, die Dinge zu entfernen, durch die deine Ernte im Garten des Herzens erstickt wird. Markus 4, 17-20 nennt drei Dinge, die unsere Ernte vernichten können: Materialismus, Habgier und Sorge.
  6. Sehne dich nach den Verheißungen Gottes in deinem Leben. 2. Korinther 1, 20: »Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, deshalb auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre durch uns.« Säe die Saat der Verheißungen in deinem Herzen aus. Die Antwort lautet Ja!
  7. Denke über die Vollmacht nach, die Gott dir gegeben hat. Er hat dir Wahlfreiheit eingeräumt, du kannst den Samen wählen, den du ausstreust, du kannst über die Worte entscheiden, die du aussprichst und du kannst die Kraft des Heiligen Geistes beanspruchen. All das ist deine Entscheidung.
Denke so und sprich es aus:

»Ich akzeptiere mit Herz und Verstand, dass Gott eine gute Zukunft für mich hat. Aber er hat mir die Verwaltung meines Gartens anvertraut. Ich werde darüber wachen, was durch meine Augen, Ohren und meinen Mund in mein Herz gelangen darf.
Ich entscheide durch den Samen, den ich aussähe, über meine Zukunft. Das Wort Gottes enthält den Samen der Verheißungen, und Gott hat mir die Vollmacht und Erlaubnis erteilt, meinen Garten zu gestalten. Diese Saat wird aufgehen, und ich entferne das Unkraut, das die Ernte ersticken will.
Ich brauche auf niemanden und nichts neidisch sein, weil mir so viele Verheißungen gelten, dass ich satt werde. Ich erkenne und benutze die Vollmacht, die Gott mir gegeben hat, über meine Entscheidungen, meine Zunge, meine Augen, meine Einladung an den Heiligen Geist.«

Donnerstag, 14. August 2008

Peinlich lustig

Ich gebe es zu: Ich habe in jungen Jahren Abba gehört. Das durfte man damals nicht bekennen, schon gar nicht als Musiker in einer Blues-Rock-Band. Abba war (und ist, wenn man solche Plattencovers sieht) peinlich. Aber heute kann ich es ja ruhig hinausposaunen...

Nun haben wir uns kürzlich »Mamma Mia« im Kino angeschaut. Und ich fand den Film überwiegend tatsächlich lustig.

In dem Film, nach dem gleichnamigen Musical gedreht, geht es nicht um die Erfolgsgeschichte der schwedischen Popgruppe, sondern um die alleinerziehende Mutter Donna, die mit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie auf einer kleinen griechischen Insel lebt und dort eine selbstgebaute Taverne betreibt. Sophie steht kurz vor ihrer Hochzeit und möchte, dass auch ihr unbekannter Vater an der Feier teilnimmt. Im Tagebuch ihrer Mutter entdeckt Sophie, dass drei Männer als Vater in Frage kommen. Also lädt Sophie ohne Wissen ihrer Mutter alle drei potentiellen Väter zur Trauung ein. Damit beginnt ein wechselvolles Rätselraten. Zusätzlichen Schwung bringen Donnas beste Jugendfreundinnen, die ebenfalls anreisen und die Erinnerungen an ihr früheres Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ wieder aufleben lassen. (Inhaltsbeschreibung von Wikipedia)

Musical und Film sind durchtränkt von Abba-Songs. Auf die Nerven ging mir lediglich das schier endlose und zu pathetische »The winner takes it all«, und ob nun unbedingt - damit sich ja keine Bevölkerungsgruppe diskriminiert fühlt - ein schwules Paar in jeden Film gehören muss, da bin ich nicht so überzeugt. Aber im Ganzen gesehen haben wir uns amüsiert, sozusagen leichte Kost genossen, ohne hinterher Verdauungsbeschwerden zu bekommen. Inwieweit die deutsche Version des Filmes etwas taugt, vermag ich nicht zu sagen, da wir den Film im Original gesehen haben.

Fazit: Leicht verträgliche Unterhaltung, und wer es peinlich findet, kann ja mit Sonnenbrille ins Kino gehen.

Schlank und gesund in 40 Tagen! 23

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.

Tag 23: Es klappt nicht

Menschen denken häufig: »Ich bemühe mich, aber ich verändere mich nicht wirklich. Meine Ehe funktioniert nicht. Gebet nützt nicht. Das Wort Gottes trifft nicht ein. Die Finanzen ändern sich nicht, der Zehnte bewirkt nichts.«
Wenn es nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben, neigen wir zu solchen Gedanken. Wir meinen, dass nichts geschehen würde, trotz unseres richtigen Verhaltens. Der Teufel suggeriert uns, dass Gottes Wort für andere gilt, aber nicht für uns. Wenn wir glauben, dass es nicht klappt, hören wir auf, das Richtige zu tun. Und dann verlieren wir unsere Ernte.
Es ist also nicht so, dass etwas nicht klappen würde, sondern wir hören auf, dran zu bleiben und das wiederum hält den Fortgang an.

Wenn wir das Richtige tun, will der Teufel uns dahin bringen, dass wir nicht an den Erfolg glauben, dass wir denken, es würde sich nichts ändern. Wenn wir jemandem vergeben, sagt der Teufel: »Das bringt ja doch nichts.« Wenn wir ein Opfer geben, sagt er: »Du bekommst keine Ernte.« Wenn wir beten, sagt er: »Gott hat das nicht gehört, er wird nicht darauf reagieren.«

Als meine Kinder noch klein waren, fragte ich mich manchmal: »Bringt es etwas, jeden Abend mit ihnen zu beten? Lohnt es sich, sie zu erziehen? Bewirken all die Umarmungen, Küsse und langen Gespräche irgend etwas?« Aber ich habe damit nicht aufgehört, weil ich dachte: »Das Wort Gottes stimmt und es gilt auch mir.« Inzwischen sind unsere Kinder Teenager, die Gott und ihre Eltern lieben, und ich stelle fest, dass es die ganze Zeit etwas bewirkt hat. Wenn ich meinen zweifelnden Gedanken geglaubt hätte, wäre die Ernte nicht zur Reife gelangt.

Wir wenden uns heute von derartigen Gedanken ab.
  1. Säe weiter guten Samen. Werde nicht müde, Gutes zu tun, denn die Ernte wächst zur gegebenen Zeit heran. Wir müssen glauben, dass wir ernten werden, wenn wir nicht auf halber Strecke aufgeben.
  2. Mache dir klar, dass das Aufgeben in unserer Gedankenwelt beginnt. Hebräer 12, 3: »Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet!« Das Aufgeben fängt im Kopf an. Sobald wir glauben, dass sich nichts ändern wird, reagiert unser Körper auf diese Gedanken und letztendlich besiegt uns die negative Energie. In deinem Geist fängst du an zu glauben, dass sich etwas ändern wird, und dadurch wird positive, lebendige Energie ausgelöst.
  3. Glaube, dass Gott bereits jetzt in dir wirkt. »Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen« Philipper 2, 13) Wenn er am Werk ist, werden sich die Dinge ändern.
  4. Lass es deinen Geist durchdringen: Das Wort Gottes trifft zu. Jeremia 1, 12: »Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich werde über meinem Wort wachen, es auszuführen.« Glaube an die Integrität des Wortes Gottes.
  5. Glaube, dass Gebet etwas bewirkt. Jesus sagte: »Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, daß ihr es empfangen habt, und es wird euch werden« Markus 11, 24.
  6. Lass dich nicht von deinen Gefühlen oder dem Augenschein täuschen. Sobald du gemäß dem Wort Gottes handelst, fangen die Dinge an, sich zu ändern. 2. Korinther 5, 7: »...denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen.«
  7. In Prediger 3, 11 steht eines meiner Lieblingsworte: »Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur daß der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.« Es wird etwas Schönes sichtbar werden, wenn du Gott vertraust und ihm die Zeitplanung überlässt.
Denke so und sprich es aus:

»Es klappt. Vielleicht sehe ich im Augenblick noch keine Resultate, aber Gott sagt, dass er zu seinem Wort steht.
Ich säe die richtigen Gedanken, daher ernte ich Veränderung im Leben. Ich säe das Wort Gottes und das wird nicht leer zurückkehren.
Ich werde nicht innerlich aufgeben. Ich entscheide mich, an Veränderung zu glauben.
Gott wirkt in mir, und er wird seinen Willen in meinem Leben verwirklichen können, weil ich meine Gedanken ihm anvertraue. Während ich in mein Herz und meinen Geist das Wort Gottes säe, sorgt Gott dafür, dass tatsächlich etwas geschieht.
Wenn mich der Gedanke beschleicht, Gebet würde vergeblich sein, werde ich mit Markus 11, 24 antworten. Ich lebe im Glauben, indem ich das glaube, was Gott sagt.
Ich werde mich nicht durch den Augenschein oder meine Gefühle täuschen lassen, indem ich denke, Gottes Wort würde für mich nicht zutreffen.
Egal, wie es heute aussieht: Der Herr wird etwas Wunderbares in meinem Leben schaffen.«

Mittwoch, 13. August 2008

Die brutalsten Morde der Bibel

»Du sollst nicht töten«, verlangt Gott. Aus gutem Grund: Er wusste, was für grausame Morde die Menschen ersinnen und vollbringen können. Sogar in seinem Namen.
Das bayerische Sonntagsblatt hat in seiner Serie »Das Beste aus der Bibel« eine Hitparade der sieben brutalsten Morde aufgestellt. Ob es sich nun dabei um »das Beste« aus dem Buch der Bücher handelt, sei dahingestellt...
»Da nahm Jaël einen Pflock von dem Zelt und einen Hammer in ihre Hand und ging leise zu ihm hinein und schlug ihm den Pflock durch seine Schläfe, dass er in die Erde drang.«
»Bloody Hell!« möchte man da rufen. Für Krimifreunde auf jeden Fall einen Besuch wert:

Mord und Todschlag in der Bibel via Sonntagsblatt Bayern

Schlank und gesund in 40 Tagen! 22

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.

Tag 22: Es ist zu spät

Wir sind sehr »zeitbewusst«. Wir erlauben der Zeit, uns zu manipulieren, uns vorzuschreiben, was wir schaffen können oder was Gott in unserem Leben zu tun vermag.
Oft meinen wir, es sei zu spät für eine Veränderung, zu spät eine neue Karriere zu beginnen, zu spät die Ehe zu retten, zu spät sich von einem gravierenden Fehler zu erholen, zu spät, von vorne anzufangen, zu spät Vergebung zu erlangen oder eine zweite Chance wahrzunehmen.

Die Wahrheit sieht so aus: Es ist nie zu spät!

Wir ersetzen in diesen 40 Tagen falsche Denkweisen durch richtige. Ich hoffe, dass du das Muster bereits erkannt hast, dem wir dabei folgen: Gedanken, die uns lähmen, aufspüren und beseitigen. Das sind Gedanken, die uns einmauern und dazu veranlassen, so zu bleiben, wie wir sind. Solche Denkmustern spüren wir auf, weil sie uns begrenzen und von dem Sieg fern halten, den Gott für jeden von uns möglich machen will.

Wenn du begreifst, dass es nicht zu spät ist, bekommst du Hoffnung. Du handelst. Du gehst voran. Du glaubst nicht mehr, dass es aussichtslos ist, jetzt das Richtige zu tun.

Es ist nicht zu spät...

...deine finanzielle Lage zu ändern.
...dich von einer Tragödie oder einem schlimmen Fehler zu erholen.
...dein Leben Gott anzuvertrauen und Errettung zu finden.
...mehr auf dich selbst zu achten.
...dich zu entschuldigen.
...mit dem Sparen anzufangen.
...einen Weg aus der Falle zu finden, in die du geraten bist.
...dich selbst ganz anders zu sehen.

  1. Verwirf die Gedanken, dass es für all diese Dinge zu spät sei. Entscheide dich, dass du genesen kannst! Entscheide dich, dass die Schäden behoben werden können.
  2. Denke darüber nach, dass Gott die Zeit erschaffen hat und daher in der Lage ist, sie zu beeinflussen In Josua 10, 12-13 hielt er die Zeit an: »Damals redete Josua zum HERRN, und zwar an dem Tag, als der HERR die Amoriter vor den Söhnen Israel dahingab, und sagte vor den Augen Israels: Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis das Volk sich an seinen Feinden gerächt hatte. Ist das nicht geschrieben im Buch Jaschar? Die Sonne blieb stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen, ungefähr einen ganzen Tag lang.« Josua konnte die Zeit manipulieren, der Ziele Gottes wegen. Wir müssen anfangen, so zu denken. Wir bestimmen über die Zeit, nicht die Zeit über uns.
  3. Denke heute an Menschen, für die es nicht zu spät war: Es war nicht zu spät für Abraham mit 99 Jahren und Sarah mit 90, Eltern zu werden. Es war nicht zu spät für Petrus, nachdem er drei Mal den Herrn verleugnet hatte. Es war nicht zu spät für Paulus, der die Gemeinde verfolgt und Christen getötet hatte. Es war nicht zu spät für die Ehebrecherin in Johannes 5, 1-10. Es war nicht zu spät für die Frau, die zwölf Jahre lang an Blutungen litt (Markus 5, 25-34) oder den Mann, der 38 jahre am Teich Bethesda lag (Johannes 5, 1-10).
  4. Sinne heute über Gottes Erbarmen und Gnade nach. »Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue.« (Klagelieder 3, 22) »Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe« (Hebräer 4, 16). Gnade bedeutet, dass Gott uns nicht die Strafe auferlegt, die wir verdient hätten, dass er uns vielmehr Gutes gibt, was wir nicht verdient haben.
  5. Ändere dein Denken auch diesbezüglich: Höre auf, nach Ausreden zu suchen, warum es zu spät sein soll. Gott hört nicht auf deine Ausreden. Er ignoriert Ausreden und erwartet, dass wir Glauben haben. Wir finden häufig Ausreden, warum wir zu etwas nicht fähig wären. Mose fehlte es an Glauben und er erklärte Gott, dass er eine Sprachbehinderung habe, aber dann gab ihm Gott eine Gelegenheit nach der anderen, sein Volk aus der Gefangenschaft zu befreien.
  6. Denke über 2. Timotheus 2, 13 nach: »...wenn wir untreu sind - er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen«
  7. Bitte Gott um mehr Zeit, um eine zweite Chance. Als Hesekiel umkehrte und den Herrn um eine zweite Chance bat, antwortete Gott: »Ich habe dein Gebet gehört, ich habe deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich heilen; am dritten Tag wirst du ins Haus des HERRN hinaufgehen. Und ich will zu deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzufügen. Und aus der Hand des Königs von Assur will ich dich und diese Stadt retten; und ich will diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.« (2. Könige 20, 6) Was Gott für Hesekiel tun konnte, kann er auch für dich tun.
Denke so und sprich es aus:

»Ich glaube, dass es nicht zu spät ist, in meinem Leben grundlegend etwas zu ändern.
Ich glaube an den Gott, der eine zweite Chance gibt. Ich kann genesen und es gibt nichts in meinem Leben, was Gott nicht wenden könnte. Gott hat die Zeit erschaffen und er kann sie für mich verlängern. Ich werde nicht von der Zeit kontrolliert; durch die Gnade Gottes beherrsche ich die Zeit.
Es war nicht zu spät für Abraham, Sarah, Paulus und Petrus. Es ist nicht zu spät für mich.
Ich ändere mein Denken und akzeptiere, dass Gott keine Ausreden beachtet. Aber er gibt Gnade und Erbarmen in jeder Not. Er ist treu, selbst wenn ich untreu war.
Ich denke an seine Güte und lebe in seiner Gnade. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person, daher kann er auch für mich tun, was er für Hesekiel und Josua getan hat.«