Mittwoch, 23. Februar 2011

Jessika denkt nach

Voraussichtlich am Freitag kann man hier die Fortsetzung in Augenschein nehmen. Da stehen dann solche Sätze drin:

Jessika starrte Johannes ein paar Sekunden prüfend an, er wich ihrem Blick nicht aus. Deine Augen, dachte sie, deine Augen … du erinnerst mich an Bernd. Wer bist du bloß? Wie hast du mich gefunden, warum hast du mich gefunden? Schließlich atmete sie tief durch und sagte: »Gut. Wir brechen auf. Wohin?«

Das nur so nebenbei, damit die Welt weiß, dass ich Jessika nicht vergessen habe.

Dienstag, 22. Februar 2011

Vom abgehackten Fauxpas

Google-News hilft beim schnellen Überblick über die Nachrichten und amüsiert dabei immer wieder mit Stilblüten.
Es sei ein absolutes Wunschkind, sagte ihr Manager und Lebensgefährte Florian Fischer der «Bild»-Zeitung. (Süddeutsche Zeitung)
Gibt es beim Wunschkind Abstufungen? Ich dachte immer, entweder wünscht sich ein Paar ein Kind oder eben nicht. Frau Connor reicht offenbar der in Erfüllung gehende Wunsch nicht - es muss ein »absolutes« Wunschkind sein. Na denn: Absolut herzlichen Glückwunsch.
Die Grünen haben die Einigung der Koalition mit der SPD auf eine Hartz-IV-Reform als völlig unzureichend kritisiert. (WELT Online)
Ich der Schule gab es Noten. Am unteren Ende der Skala »4 - ausreichend«, »5 - mangelhaft« und »6 - ungenügend«. Nun gibt es also auch die »7 - völlig unzureichend«. Es reicht nicht, dass etwas nicht reicht, es muss schon völlig nicht reichen.
Die Berliner hacken den Fauxpas schnell ab – um sich auf höhere Aufgaben zu konzentrieren. (Berliner Morgenpost)
Hackt man einen Fauxpas mit dem Beil ab, oder bedient man sich eines Hackmessers? Und kann man den Fauxpas vielleicht auch mittels eines weniger rohen chirurgischen Eingriffes entfernen?
Die Folgen der Wahl: Berlin ist nicht Hamburg. (Berliner Morgenpost)
Da müssen wir Berliner den Hamburgern ja dankbar sein. Nicht auszudenken, wenn sie anders abgestimmt hätten! Was wäre das für ein Aufwand geworden, Berlin an die Alster zu verlegen.

Montag, 21. Februar 2011

Auf dem Sofa…

14 zu 1 zu 5 …sitzt also Johannes. Das Leservotum ist ja recht eindeutig.

Nun gut, dann schreibe ich entsprechend weiter, bald sogar, damit die Geduld der geneigten Leserschaft nicht über Gebühr beansprucht wird. Es wurde mehrfach aus Leserinnenmund (Frauen sind wohl ziemlich blutrünstig?) geäußert, dass ruhig mal endlich wieder was Schreckliches passieren könnte oder sollte.

Na denn … schaun  mer mol …

Samstag, 19. Februar 2011

Von der Quibunation und der Kropalakostung

Nehmen wir an, Herr A. möchte seinen Kollegen Herrn B. davon überzeugen, dass es gut, dass es sogar lebenswichtig wäre, eine Quibunation durchführen zu lassen, weil andernfalls Herrn B. unausweichlich das Schicksal der Kropalakostung droht.

Herr B. weiß weder, was eine Quibunation sein soll, noch kann er mit Kropalakostung etwas anfangen. Er versichert Herrn A., dass es ihm gut geht und dass er keine Angst verspürt vor der Kropalakostung.

Herr A. erwidert etwas, was die Verwirrung nur noch steigert. »Es steht geschrieben«, sagt er, »dass es ohne Quibunation keinen Ausweg gibt, die Kropalakostung kommt dann wie der sprichwörtliche Blitz aus heiterem Himmel – wenn man am wenigsten damit rechnet. Und dann ist es zu spät für die Quibunation.«

Herr B. muss beim Zuhören an Professor Pirkheimer denken, dessen Aussagen in einer Loriot-Sendung mit einem ähnlich gearteten Zitat dem Absatz von Badesalz und Wurzelbürsten zu neuen Höhenflügen verhelfen sollte. Er verabschiedet sich nun höflich bei Herrn A. und geht – innerlich kopfschüttelnd – seines Weges.

 

QuestionsWenn der geneigte Leser mit den Begriffen Quibunation und Kropalakostung nichts anzufangen weiß, dann kann ich ihm versichern, dass es mir genauso geht. Ich fand beim Schreiben, dass die Silben hübsch klingen, aber eine Bedeutung haben sie nicht.

Genau so wie dem Leser dieses Aufsatzes geht es unseren Mitmenschen (Herr B. sei ihr Vertreter), wenn sie von wohlmeinenden Christen (Herr A. sei ein solcher) mit Sätzen und Worten konfrontiert werden, denen sie keine Bedeutung zuzuordnen in der Lage sind.

»Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.«

Schon die Tatsache, dass der Satz mit einem »Denn« beginnt, irritiert. Das Wort ohne einen vorausgegangenen Zusammenhang macht stutzig. »Denn« leitet eine Begründung ein, aber was hier begründet werden soll, hat Herr B. nicht erfahren. Und überhaupt: »Sünde« - was soll das denn sein, denkt er und ist leicht indigniert. Er führt ein ordentliches, ein anständiges Leben. Und, so überlegt er, wenn der Tod »Lohn der Sünde« sein soll, warum sterben dann auch gute Menschen manchmal allzu früh?

Herr A. bekräftigt inzwischen: »Es steht geschrieben: Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.«

Herr B. ist ein höflicher Mensch, er will sich nicht streiten, aber er fragt in dem Bemühen, seinen Gesprächspartner zu verstehen, nach: »Es steht geschrieben, sagen Sie, was meinen Sie damit?«

Herr B. antwortet triumphierend: »Das steht in der Bibel!«

Gegen dieses Argument, da ist er sicher, kann niemand auf der Welt einen Einwand erheben, denn wer würde dem Wort Gottes widersprechen?

Jedoch: Herr B. verabschiedet sich nun höflich von Herrn A. und geht – innerlich kopfschüttelnd – seines Weges.

Herr A. hat kein Verständnis für die Welt des Herrn B. und deshalb versteht Herr B. nicht, was Herr A. zu sagen versucht. Was hat Herr A. alles nicht verstanden? Sicher einiges, hier nur drei Punkte von vielen:

  • Ein normaler Mensch in unserer Gesellschaft kann mit Begriffen wie »Sünde«, »Verdammnis«, »Errettung«, »Heil« »Gnadengabe« so viel anfangen wie der Leser dieses Artikels mit »Quibunation« und »Kropalakostung«.
  • Er lebt meist ein anständiges und nach den gesellschaftlichen Konventionen moralisch unanstößiges Leben, ist fleißig, nimmt Rücksicht auf seine Mitmenschen und verspürt keinerlei Bedürfnis, auf mystische Weise »errettet« zu werden.
  • Er liest womöglich gerne Bücher, vielleicht auch einmal die Bibel, aber deren Autoren sind für ihn keineswegs mit Autorität über sein persönliches Leben ausgestattet. Er gesteht dem Buch zu, dass es gewisse Lebensweisheiten und poetische Verse für Hochzeit oder Beerdigung enthält, durchaus auch von historischer Bedeutung ist und einige spannende Geschichten erzählt, aber das trifft auch auf andere religiöse oder philosophische Werke zu. Die Begründung, dass etwas in der Bibel stünde, ist so aussagekräftig wie der Hinweis, dass Stephen King es geschrieben hätte.

Wenn Herr A. das nicht versteht, wird Herr B. ihn niemals verstehen. Was sich ein langjährig gläubiger Christ an Überzeugungen und Glaubensinhalten angeeignet hat, wird von seinen Mitmenschen vielleicht akzeptiert und toleriert, aber das macht es nicht verbindlich für die eigene Lebensgestaltung. Man gesteht den Christen zu, dass sie ihre Religion ausüben dürfen und sollen, aber gleiches gilt für andere Religionen und Lebensentwürfe.

Herr A. wird die Welt, das Denken und das Empfinden des Herrn B. womöglich niemals verstehen, weil er bereits dermaßen in seine fromme Parallelgesellschaft zurückgezogen lebt, dass ihm alles »weltliche« völlig fremd geworden und eine wirkliche Kommunikation nicht mehr möglich ist. Und je mehr er mit frommen Sprüchen und unverständlichen Forderungen seine Mitmenschen nervt, desto mehr Grund finden diese, alle Christen für wunderlich, weltfremd, nicht ganz normal und aufdringlich zu halten.

 

Viele gut gemeinte evangelistische Anstrengungen, auch und vielleicht vor allem im Internet, laufen ins Leere, weil sie für den Zuhörer weltfremd und unverständlich sind.

Es mag unterhaltsam sein, Zitate aus der Bibel auf Facebook zum besten zu geben. Unterhaltsam für denjenigen, der es tut und für diejenigen, die sowieso schon fromm sind. Ich kann daran nichts Verwerfliches erkennen, aber evangelistisch oder missionarisch ist so etwas sicher nicht. »Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 2.Kor.3,3-18« - das versteht keiner, der nicht eingeweiht ist, und das Zahlen-Buchstaben-Kürzel hinter dem Satz hilft auch nicht weiter.

Internetseiten von Gemeinden und Kirchen sind ebenfalls überwiegend gut gemeint und genauso wirkungslos. Wenn auf der Startseite ein Bibelspruch prangt und ansonsten dem Besucher vorgeschlagen wird, die Gottesdienste am Sonntag und weitere Veranstaltungen zu besuchen, dann kann er nicht erkennen, was er denn davon haben soll, der Einladung zu folgen. Auch solche Internetseiten sind nicht per se falsch, denn sie können ja für Gemeindemitglieder durchaus informativ oder unterhaltsam sein. »Mittwochs ist Hauskreis« - ein Kreis von Häusern? Häuser umkreisen?

Sollte sich ausnahmsweise mal ein fremder Besucher in einen Gottesdienst verirren, dann werden ihm so manche unverständlichen Dinge widerfahren. »Würdig das Lamm, das geopfert ward …« wird da gesungen, und »He is exalted, the king is exalted on high …«. Welches Lamm, denkt der Besucher, und welcher König? Sind das zwei verschiedene Wesen? Wiederum: Auch daran gibt es nichts auszusetzen, dass Gläubige gemeinsam Gott anbeten. Dass in der Predigt ein Bibeltext behandelt wird, ist auch völlig in Ordnung, aber fragen wir uns dabei, ob jemand, der keine Ahnung vom Christentum hat, begreifen kann, wovon die Rede ist? Sind unsere Zusammenkünfte überhaupt geeignet, jemanden einzuladen, der von Jesus nichts weiß außer vielleicht noch, dass Weihnachten etwas mit ihm zu tun hat?

 

Vielleicht hätte Herr A. seinem Kollegen Herrn B. beim Umzug helfen sollen, oder ihn bei der Arbeit unterstützen können? Weiß Herr A., was Herrn B. beschäftigt, worüber er nachdenkt, welche Sorgen er hat, welche Hobbys er pflegt?

Freitag, 18. Februar 2011

Jessika – ein Verhängnis /// Teil 11

Wieder keine lange Vorrede, denn die Ungeduld der geschätzten Leserschaft verhindert sowieso die Lektüre einer solchen. Lediglich der obligatorische Hinweis auf die vorangegangenen Teile sei noch hier eingefügt: [Teil 1] /// [Teil 2] /// [Teil 3] /// [Teil 4] /// [Teil 5] /// [Teil 6] /// [Teil 7] /// [Teil 8] /// [Teil 9] /// [Teil 10]

 

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Luca stand unschlüssig in der Tür, er traute sich nicht herein. »Schläfst du?«, flüsterte er schließlich.

»Komm rein, Luca, ich schlafe nicht.«

Der Junge machte leise die Tür hinter sich zu und trat unschlüssig näher an Jessikas Sofabett. Es war fast dunkel im Zimmer, durch die Vorhänge drang kaum ein Schimmer von der Beleuchtung draußen vor dem Haus, die wohl die ganze Nacht anblieb. Jessika rückte etwas beiseite und sagte: »Setz dich zu mir. Erzähl mir von Nitzrek, falls du deshalb nicht schlafen konntest.«

Luca setzte sich zögernd auf die Sofakante. »Mein Papa sagt, ich hätte Alpträume. Er glaubt mir nicht. Und Mama ist ganz weiß geworden, hat mich entsetzt angeschaut und dann wollte sie nichts mehr davon hören,« sagte er leise.

»Macht dir Nitzrek Angst?«

»Nein, eigentlich nicht, zuerst. Sie – er – ich weiß nicht, also Nitzrek war neulich nachts in meinem Zimmer. Ich habe nicht geschlafen, sondern – na ja. Egal. Also er oder sie stand da und hat mich angeschaut.«

»Woher kennst du den Namen? Hast du gefragt?«

»Ja.«

»Und er oder sie – ich weiß auch nicht, was für ein Geschlecht das Wesen hat – Nitzrek hat geantwortet. Und dann?«

»Nichts. Dann war es vorbei.«

Jessika wunderte sich. Sollte das alles gewesen sein, was der Junge erlebt hatte? Nur ein Besuch, kein Auftrag?

Luca fragte: »Woher kennst du Nitzrek?«

»Als ich so alt war wie du, hatte ich ein ähnliches Erlebnis. Aber ich bekam einen Auftrag, sollte etwas tun.«

»Du hast das auch nicht geträumt?«

»Nein, ich war hellwach. Ich hatte gerade …« Jessika unterbrach sich. Einem Zwölfjährigen konnte sie kaum erzählen, dass sie damals gerade ihren ersten Orgasmus erlebt hatte. Sie nahm an, dass Luca in der Nacht, als Nitzrek kam, das gleiche getan hatte wie sie damals, Jungen in seinem Alter masturbierten in der Regel mehrmals täglich, aber als Gesprächsthema waren solche Dinge für pubertierende Kinder tabu. Vor allem, wenn eine fremde Erwachsene mit ihnen sprach, unter Freunden mochte es da anders zugehen.

»… ich hatte noch etwas zu lernen gehabt, ich war noch wach«, setzte sie ihren Satz fort. »Und danach habe ich Nitzrek noch ab und zu getroffen, aber immer nachts. Gefürchtet habe ich mich nie.«

»Ich habe auch eher Angst, weil Mama so komisch reagiert hat. Also, das ist so, als wie – wie – na ja, sie hat Angst und das will ich nicht. Ich dachte, es liegt an diesem Haus, so eine Art Spuk wie in einem Geisterschloss. Weil ich glaube, dass Mama Nitzrek kennt, auch wenn sie das nicht zugibt. Papa glaubt nicht an solche Sachen, sagt er.«

Jessika spürte, dass der Junge zitterte. Er hatte nichts an außer Boxershorts, die Luft im Zimmer war kühl. »Komm unter die Decke, du frierst ja«, sagte sie.

»Nein, das geht nicht, nein nein. Ich gehe wieder in mein Bett.«

Jessika hatte nicht erwartet, dass der Junge ihr Angebot annehmen würde, Zwölfjährige krabbeln nicht mit fremden Frauen unter eine Decke. »Wie du meinst, Luca. Ich will dich nicht aufhalten.«

»Ich wollte eigentlich nur wissen, ob du das gleiche gesehen hast wie ich, weil dann kann es ja kein Hausgespenst hier sein. Dann ist Nitzrek was anderes.«

»Nein, kein Hausgespenst. Da kannst du sicher sein.«

Luca stand auf und sagte: »Dann weiß ich das. Danke. Schlaf gut, Frau Jessika.«

»Schlaf gut, Herr Luca«, erwiderte sie lächelnd.

 

Als Jessika am Morgen in die Küche kam, stand bereits eine Kaffeekanne auf dem großen Esstisch, Tassen, Teller und Besteck waren gedeckt. Alesia brutzelte am Herd Rührei mit Schinken und Zwiebeln. »Guten Morgen, gut geschlafen?« fragte sie fröhlich.

»Danke, ja. Sehr gut und sehr lange.«

»Schön, dass du ausschlafen konntest nach dem schwierigen Tag gestern. Wir haben alle versucht, leise zu sein heute früh.«

Jessika setzte sich an den Tisch, Alesia füllte ihr eine gewaltige Portion aus der Pfanne auf den Teller. »Du bist zu dünn«, sagte sie, »Männer wollen keine Bohnenstangen als Freundin oder Frau.«

»Ach, ich glaube das kommt auf den betreffenden Mann an. Ich fühle mich wohl so, wie ich jetzt bin. Aber das riecht so lecker, dass der Teller bestimmt leer wird. Alle außer dir sind schon aus dem Haus?«

»Na klar, um zehn Uhr. Giacomo muss arbeiten, er ist schon um fünf mit dem neuen Traktor losgefahren auf unsere Felder. Sofia und Luca sind in der Schule, obwohl sie lieber zu Hause geblieben wären.«

»Die Kinder mögen die Schule nicht?«

»Sie haben es schwer. Wir haben sehr selten Italienisch gesprochen, als wir in Deutschland lebten, alle Freunde der Kinder sprachen Deutsch, sie müssen sich jetzt nicht nur an ein neues Leben, ein anderes Land gewöhnen, sondern auch die Sprache lernen. Aber die Lehrer verstehen das, sie sind sehr geduldig und helfen Luca und Sofia, dass sie im Unterricht mitkommen. Es wird sicher leichter, aber wir sind ja erst sechs Monate hier.«

Jessika nickte. »Il tempo porta consiglio.«

»Woher kannst du eigentlich so gut Italienisch? Man hört keinen Akkzent.«

Jessika vermutete, dass Alesia einiges über Nitzrek und die Fähigkeiten von Wesen ihrer Art wusste, aber es war nun einmal ein eisernes Gesetz, mit normalen Menschen nicht darüber zu sprechen. Und ob Alesia ein normaler Mensch war oder das Erbe in sich trug, wusste sie nicht. Daher antwortete sie nur: »Ich bin recht begabt, was Sprachen betrifft.«

»Ammirabile«, sagte Alesia und goss Kaffe nach.

Jessika ließ es sich schmecken, der Teller war bald geleert. Sie plauderten eine Weile über Belangloses, planten dann den Tag, während sie gemeinsam das wenige Geschirr abspülten.

Jessika wollte einiges an Kleidung und eine Reisetasche kaufen, ein paar Toilettenartikel brauchte sie auch, und sich dann auf den Weg nach Deutschland machen. Alesia wollte gerne mitkommen, hatte aber noch einiges im Haus und im Gemüsegarten zu tun, Jessika bot an, ihr dabei zu helfen.

»Das wäre wunderbar«, freute sich Alesia, »komm mal mit, ich zeige dir, was du tun könntest.«

Sie umrundeten das Haus. Jessika schmunzelte bei dem Anblick, der sich ihr bot. Das sollte ein Gemüsegarten sein? Lange Reihen von Beeten ragten in die Landschaft hinein, sie mochten vier Meter breit und durchaus 500 Meter lang sein. Was da wuchs, erklärte Alesia, da Jessika die Pflanzen nicht erkannte. Es gab lattuga, pomodori, crescione, carota, cavolo verzotto, cavolo di Bruxelles und broccolo. Zwischen den Beeten lagen breite Wege, die von Traktorspuren zerfurcht waren.

»Wir müssen, wenn es nicht regnet, mit dem Tankwagen bewässern, Giacomo hat sich eine eigene Anlage an den Tank gebaut«, erklärte Alesia. »Man fährt nur langsam zwischen den Beeten durch und der Wagen beregnet links und rechts eine halbe Beetbreite. Am Ende ist Platz zum Wenden und man fährt zwischen den nächsten Beeten zurück. Kannst du einen Traktor fahren, Jessika? Dann könnte ich schon die Wäsche anfangen und wir können um so früher zusammen einkaufen gehen.«

Jessika hinterlässt SpurenJessika wusste nicht, ob sie einen Traktor beherrschen konnte, aber sie wollte es versuchen. »Das schaffe ich schon. Aber ich dachte, Giacomo ist auf den Feldern …«, sagte sie.

»Das hier ist der Garten, die Felder liegen hinter dem Ort, da wächst Getreide. Und dann haben wir noch den Weinberg, da drüben.« Sie zeigte in eine Richtung, in der Jessika zwar keinen Weinberg, aber eine hügelige Landschaft sehen konnte.

»Und das alles schafft ihr zu zweit?«

»Nein, natürlich nicht. Zur Erntezeit brauchen wir Hilfskräfte, und wenn es sehr trocken ist, auch. In unserem Lagerhaus arbeiten zwei Frauen aus dem Ort, wenn es viel zu verpacken gibt für die Kundenauslieferungen. Zur Zeit ist dort zusätzlich ein Mann beschäftigt, weil Giacomo wegen der Bandscheibe nichts heben darf.«

Eine viertel Stunde später steuerte Jessika den Traktor samt Wassertankanhänger zwischen den Gemüsebeeten hindurch. Sie trug einen Overall und Gummistiefel von Alesia, dazu einen Strohhut gegen die Sonnenbestrahlung, hatte sich zeigen lassen, wo und wie sie den Tank auffüllen konnte und mit welchen Tricks das archaische Schaltgetriebe zu bedienen war. Alesia hatte gemeint, dass sie nur ungefähr die Hälfte der Fläche mit einer Tankfüllung bewässern konnte. Die abenteuerlich aussehende Beregnungsanlage, deren Rohre links und rechts jeweils zwei Meter herausragten, wurde mit einem Hebel neben dem Fahrersitz ein- und ausgeschaltet. Es gab zwar einen Tacho, aber der zeigte beharrlich auf 60 km/h, ob das Fahrzeug nun stand oder fuhr. Alesia hatte gesagt, im zweiten Gang mit Standgas wäre genau die richtige Geschwindigkeit für das Bewässern der Beete.

Das Wenden am Ende der ersten Wegstrecke verlangte einiges an Muskelkraft, Jessika musste zwei Mal zurücksetzen, weil sie sonst auf dem Feld statt auf der nächsten Fahrspur gelandet wäre. Als sie dann wieder auf das Gehöft zu tuckerte, sah sie auf der Zufahrtsstraße ein Fahrzeug langsam näher kommen. Zuerst war sie nicht sicher, aber als sie näher kam, erkannte sie die Aufschrift Polizia auf der Seite und das Blaulicht auf dem Dach. Es konnte ein Zufall sein, aber die Wahrscheinlichkeit war nicht besonders groß.

Was nun? Sie war der Situation recht hilflos ausgeliefert. Die Handtasche mit allen Papieren und Kreditkarten war im Haus. Sie saß auf einem Traktor, dessen Höchstgeschwindigkeit so gewaltig war, dass er vermutlich von einem einigermaßen sportlichen Polizisten zu Fuß eingeholt werden konnte. Eine Waffe hatte sie nicht. Da Jessika sich auf der Rückseite des Gehöftes befand, konnte sie nur beobachten, wie das Polizeifahrzeug aus ihrem Blickfeld verschwand. Ob die Polizisten ausstiegen, ins Haus gingen, oder ob Alesia zu ihnen hinaus ging … sie wusste es nicht.

Ihre einzige kleine Chance, falls es denn eine geben mochte, bestand darin, nichts zu tun, was auffallen konnte. Also wendete sie den Traktor auf dem Hof und fuhr in unvermindert gemächlichem Tempo den nächsten Weg entlang, während hinter ihr das Wasser auf die Beete rieselte. Sie hätte sich gerne umgedreht, nachgeschaut, ob die Polizisten schon auf dem Weg zu ihr waren, aber sie bezwang sich. Am Ende des Weges wendete sie erneut, dieses Mal schon ohne ausbessern zu müssen, und tuckerte dann wieder auf das Gebäude zu. Es war kein Mensch zu sehen.

Auf halbem Weg zurück hörte das Rauschen auf. Der Tank war leer. Sie musste zur Pumpe fahren. Die war neben dem Gebäude installiert, von den Küchen- und Wohnzimmerfenstern aus gut zu sehen. Es blieb ihr kaum eine Wahl, sie musste darauf hoffen, dass entweder die Polizei nicht wegen ihr gekommen war oder ihr augenblickliches Aussehen sie ausreichend verfremdete. Immer vorausgesetzt, dass Alesia nicht plauderte, falls die Polizisten hinter Jessika her sein sollten.

Neben dem Sitz lagen ein paar grobe Arbeitshandschuhe, sie sie anzog, während sie den Traktor neben die Pumpe steuerte. Das ölverschmierte Räderwerk, mit dem man den Wasserauslauf schwenken und absenken konnte, legte es nahe, nicht mit bloßen Händen, schon gar nicht mit Frauenhänden, daran zu arbeiten.

Jessika schaltete den Motor aus und stieg vom Traktor, um sich an das Auffüllen zu machen. Sie schaute nicht zum Haus hinüber, so schwer es auch fiel. Als sie den Pumpenarm über den Tankwagen schwenkte, entstand ein grässlich lautes Quietschen und Knarzen. Das solltest du mal besser ölen, Giacomo, dachte sie, als sie hörte, wie ein Fenster im Haus geöffnet wurde. Nicht hinüber schauen, bloß nicht hinüber schauen …

»Angela«, hörte sie Alesia rufen, »Angela! Piano! Posso farti una domanda?«

Es blieb ihr nun nichts übrig, sie musste hinschauen. Alesia stand am Fenster, hinter ihr sah Jessika zwei Gestalten im Halbdunkel des Zimmers. Die Uniformen waren erkennbar.

»Ma si!«, rief Jessika mit möglichst kratziger Stimme.

Sie staunte über die offensichtliche Raffinesse Alesias, die nun fragte, ob Angela – kein schlechter Name fand Jessika – eine fremde Frau gesehen hätte, eine Deutsche, die Giacomo am vorigen Abend mit in die Stadt gebracht hätte.

»Non ... un cazzo«, rief Jessika zurück, zuckte deutlich mit den Schultern und drehte sich wieder um. Sie brachte den Ausleger der Pumpe in Position und ließ das Wasser in den Tank strömen. Als er voll war, schwenkte sie die Pumpe zurück und kletterte wieder auf den Traktor. Dabei schaute sie zum Haus hinüber. Das Fenster war wieder zu.

 

»Die Polizisten dachten, du wärest eine Angestellte. Sie hatten eine recht gute Zeichnung von dir dabei, der Gastwirt hat dich wohl sehr genau beschrieben. Irgend jemand hat dich in Giacomos Wagen steigen sehen – na ja. Und nun suchen sie eine Deutsche im Zusammenhang mit einem Doppelmord. Die Toten sind zwar inzwischen beide als Kinderschänder entlarvt, aber trotzdem sucht man nach ihrem Mörder. Oder ihrer Mörderin. Wir verraten einander nicht an die normalen Menschen«, lächelte Alesia. »Eher gehen wir selbst zugrunde.«

Jessika stand unter der Dusche, während Alesia, die zuerst geduscht hatte, am Waschbecken lehnte und ihre feuchten Haare bürstete. »Und was wird dein Mann sagen?«

»Ich habe mit ihm telefoniert, er ist zwar keiner von uns, aber er hält zu mir. Er wird erzählen, dass er dich am Hotel abgesetzt und dann nicht mehr gesehen hat.«

»Ich wusste nicht, ob du eine Artgenossin bist«, antwortete Jessika. »Ich wusste nur, dass Luca Nitzrek gesehen hat.«

»Der Junge war letzte Nacht noch bei dir?«

»Ja.«

Alesia sah etwas bekümmert aus. »Ich möchte nicht … er ist doch erst zwölf. Ein Kind. Nitzrek soll ihn in Ruhe lassen.«

»Wie alt warst du denn?«

»Vierzehn.«

Jessika erklärte: »Ich war auch erst zwölf.«

»Ich war etwas spät dran mit der Entwicklung. Meine Freundinnen waren schon weiter, hatten schon ihre Regel bekommen. Ich hatte mit vierzehn noch kaum einen Busen. Aber dann, nach der ersten Begegnung mit Nitzrek, habe ich ziemlich schnell aufgeholt.«

Jessika hatte noch nie eine Artgenossin kennen gelernt, vieles, was sie über Ihresgleichen vermutete, hatte sie sich nur zusammengereimt. Dass Nitzrek erschien, wenn man körperlich reif genug war, um Kinder zu bekommen. Dass es auch männliche Wesen ihrer Art gab, hatte sie nie vermutet. Der Zeitpunkt mochte bei Jungen dementsprechend die Zeugungsfähigkeit sein.

»Spricht Luca mit dir über seine Entwicklung? Ob er schon Samen ausstößt?«

Alesia schüttelte den Kopf. »Nein, das nicht, aber ich habe kürzlich die ersten Flecken auf dem Laken gesehen.«

Jessika drehte das Wasser zu und griff nach dem Handtuch, das Alesia bereithielt. Sie trocknete sich ab und folgte dann Alesia ins Wohnzimmer, wo die Kleider der beiden Frauen lagen. Die Sonne blendete durch das Fenster, daher sah sie ihn erst auf dem Sofa sitzen, als sie schon fast vor ihm stand.

 

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Die Stammleser ahnen ja schon, welche Frage nun zu stellen ist:

Auf dem Sofa sitzt ...
... Johannes.
... Giacomo.
... Luca.
Auswertung

Fortsetzung? Aber ja. Demnächst, je nach Leservotum.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Die Jessika...

...lässt grüßen: Sie ist mit dem Traktor unterwegs. Am Freitag wird an dieser Stelle zu lesen sein, warum. Alle, die schon ungeduldig auf die Fortsetzung warten, können den Wecker auf 2:34 Uhr in der Nacht stellen.

Dienstag, 15. Februar 2011

Vom unbiblischen Christentum

Was nennt sich nicht alles biblisch oder bibeltreu. Gemeinden, Verbände, Organisationen und so mancher Christ schmücken sich mit diesen Adjektiven. Das soll meist dazu dienen, sich von denen abzugrenzen, die sich zwar auch als Christen empfinden, aber eben nicht ganz so gut und richtig denken und lehren und glauben wie man selbst.
Was aber bibeltreu oder biblisch sein soll, ist in der Regel nicht so ohne weiteres zu erkennen.

Die ersten Christen waren jedenfalls nicht bibeltreu. Das sieht jeder ein, denn es gab gar keine Bibel. Es gab die Schriften, die wir heute als Altes Testament kennen, aber die hatte man nicht zu Hause, sondern die wurden in der Synagoge verwahrt und dort vorgelesen. Die Schriftgelehrten und Pharisäer, die in den Evangelien meist nicht allzu gut wegkommen, waren noch am ehesten bibeltreu, denn sie hielten sich so streng wie möglich an die vielen Hundert Vorschriften und Gesetze, die in den Schriftrollen zu finden waren. Dazu gehörte die Tora (die fünf Bücher Mose), die Propheten (Josua, Richter, Samuel, Jesaja, Jeremia und Hesekiel sowie das Zwölfprophetenbuch) und die Schriften (Psalmen, Hiob, Sprüche…). Diese Bücher wurden über einen Zeitraum von mehr als 1000 Jahren gesammelt, schriftlich fixiert, mehrfach überarbeitet und schließlich im Jahr 135 nach Christus als Tanach abgeschlossen. Zur Zeit Jesu wurde noch an den Texten gearbeitet, eine „endgültige“ Fassung lag noch nicht vor.
Das, was wir heute als Neues Testament kennen, entstand von etwa 50 bis 100 nach Christus, wurde über einen langen Zeitraum überliefert und in verschiedenen Sammlungen zusammengetragen. Aus dem Jahr 367 stammt ein Osterfestbrief des damaligen Bischofs von Alexandria, in dem erstmals die noch heute als verbindlich angesehenen 27 griechischen Einzelschriften aufgezählt werden, die wir als Neues Testament kennen.
Die Briefe das Clemens an die Korinther, der Brief des Barnabas und etliche andere Texte, die in den Gottesdiensten der christlichen Gemeinden neben den 27 Schriften gelesen wurden, fielen damit aus dem Buch heraus, das für die Kirche verbindlich wurde.
Erst mit der Übersetzung in viele Sprachen und der Erfindung des Buchdrucks, also um das Jahr 1530 herum, wurde die Bibel für breite Bevölkerungsschichten zugänglich, soweit sie lesen konnten.
Wer sich also heute als biblisch bezeichnet, oder als bibeltreu, weil er die regelmäßige Lektüre der Bibel pflegt und sich an das dort Gelesene zu halten versucht, muss staunend zur Kenntnis nehmen, dass es erst seit rund 480 Jahren bibeltreue und biblische Christen geben kann – eine recht junge Spezies angesichts der 2000jährigen Geschichte des Christentums.

Die ersten Christen waren jedenfalls nicht bibeltreu. Das ging schon los mit Jesus: „Ihr habt gehört … ich aber sage euch.“ Was den gottesfürchtigen Menschen als ehernes Gesetz galt, missachtete Jesus, wenn es darum ging, Leidenden zu helfen. Jesus hatte keine Ambitionen, das religiöse Gesetz abzuschaffen, sondern er stellte die Perspektive wieder richtig. Zweifellos hatte Gott angeordnet, dass der Sabbat zu heiligen sei, aber wenn ein Mensch in Not geriet, dann war für Jesus die Nächstenliebe vorrangig. Selbstverständlich brauchte man Geldwechsler und Tierhändler, um im Tempel die vorgeschriebenen Opfer bringen zu können, aber wenn aus dem Tempel eine Räuberhöhle gemacht wurde, dann griff Jesus zur Peitsche. Unmissverständlich sagte das von Gott gegebene Gesetz, dass eine Frau, die beim Ehebruch ertappt wird, umgehend gesteinigt werden muss, aber Jesus schrieb lieber stumm mit dem Finger auf die Erde, als den Anklägern zuzustimmen.
Auch die erste Gemeinde nach Jesu Auferstehung und Himmelfahrt war natürlich nicht bibeltreu, da die Bestandteile der Bibel erst später geschrieben wurden. Für Verwirrung sorgte offenbar vielerorts die Frage, wie weit oder ob überhaupt das immerhin unstrittig von Gott gegebene Gesetz für die Christen gelten sollte. Mit solchen Fragen der Interpretation befassen sich viele Briefe des Paulus an seine Gemeinden. Gilt das Gesetz Gottes nur für Judenchristen oder auch für Nichtjuden? Dürfen wir Fleisch kaufen und essen, das aus dem Götzenopfer stammt? Muss eine Frau ihr Haupt verhüllen, wenn sie betet oder nicht? Dürfen homosexuelle Christen am Gemeindeleben teilnehmen?
Paulus, der die Schriften des Alten Testamentes sehr gut kannte, sah manches anders als seine Zeitgenossen wie zum Beispiel Petrus, der ein schlichter Fischer war und überwiegend das wusste, was er in der Synagoge oder bei Gesprächen mit Jesus gehört hatte. Paulus stellte meist wie Jesus die Liebe über den Buchstaben des Gesetzes, manchmal blieb er aber auch bei dem, was in den Schriften stand, vor allem in moralischen Fragen, aber auch bei der Kleiderordnung und bezüglich der Rolle der Frauen. Bei anderen Themen lehrte er die Freiheit vom Gesetz und betonte, wie wichtig beim Umgang miteinander die Liebe sei.

Nun behaupten heute viele, dass sie bibeltreu seien, weil sie wissen und anwenden, was sie in dem Buch finden, das es damals noch nicht gab. So mancher nennt sich biblisch, obwohl er einen Großteil dessen ignoriert, was in den Schriften des Alten Testamentes eindeutig als Wort Gottes definiert ist. Übrigens – wenn in der Bibel vom Wort Gottes die Rede ist, dann ist an keiner Stelle die Bibel damit gemeint, und schon gar nicht das Neue Testament. Doch das nur am Rande, weil die Begriffsverwirrung Bibel=Wort Gottes trotz ihrer offensichtlichen Unlogik doch recht häufig anzutreffen ist.
Das Fatale ist, dass so manche haarsträubende und abstruse Lehre mit der Begründung „es steht geschrieben …“ oder „die Bibel sagt …“ unter das Volk gebracht wird. Man pickt sich einen Vers aus dem Zusammenhang und zementiert mit diesem „biblischen Beweis“ den Anspruch, dass dieser Lehre keineswegs widersprochen werden darf, weil sie ja schließlich auf einem biblischen Fundament stünde. Selbst Meinungen zu Themen, die in der Bibel überhaupt nicht angesprochen werden, kann man mit dem geschickten Zusammenstellen von mehreren aus ihrem Zusammenhang gerissenen Versen noch bibeltreu begründen. Meist geht es dabei um „als Christ darf man nicht …“ oder „als Christ muss man …“. Man muss zum Beispiel täglich Bibel lesen, als Christ. Ein Privileg, das in den ersten 1500 Jahren des Christentums den Menschen verwehrt war. Die logische Schlussfolgerung wäre, dass sie keine „richtigen“ Christen waren.

Ich zähle mich dann doch lieber zu den unbiblischen Christen, die gerne in der Bibel lesen, die Lektüre auch für wertvoll und fruchtbringend halten, die ihre Bibel, Altes und Neues Testament, ernst nehmen. Ernst, nicht wörtlich. Denn, so steht es geschrieben, der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig.

Montag, 14. Februar 2011

Bob Dylan at the Grammy Awards

His Bobness enters the stage at minute number 5.


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Have fun!

Sonntag, 13. Februar 2011

Na ja.

Ich habe am Wochenende lieber gefaulenzt, anstatt die Jessika-Erzählung weiter zu schreiben. Nur so zur Information für gegebenenfalls hereinschauende ungeduldige Leser.

Samstag, 12. Februar 2011

Der Barack und der Günter.

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Sieht doch nett aus, die beiden Namen so nebeneinander stehen zu sehen.