Sonntag, 2. Dezember 2007

With a little help...

...from my friends habe ich gestern einen muskelkater- und bauschuttfreundlichen Samstag verbracht. Allerdings war, eben wegen der Freunde, gegen 16 Uhr die Küche entfernt und beim Recyclinghof gut untergebracht, die Tapeten und die Fliesen von den Wänden entfernt und sogar gefegt.

Bild 1: Der fleißige Bob. Děkuji mnohokrát!

Bild 2: Der fleißige Tobias. Vielen Dank!

Wie Xavier Naidoo vor einer Weile sang: Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen... - wir haben es zusammen geschafft. Nun kann gemalert und gebodenverlegt werden, dann kommt die neue Küche und am nächsten Wochenende sollten wir eigentlich wieder eine normale Wohnung bewohnen.


Freitag, 30. November 2007

Wie ein Mann eine Frau glücklich macht

Es ist nicht schwer, eine Frau glücklich zu machen.

Ein Mann muss lediglich...

1. ein Freund,
2. ein Kamerad,
3. ein Liebhaber,
4. ein Bruder,
5. ein Vater,
6. ein Könner,
7. ein Koch,
8. ein Elektriker,
9. ein Zimmermann,
10. ein Klemptner,
11. ein Mechaniker,
12. ein Inneneinrichter,
13. ein Stilberater,
14. ein Sexologe,
15. ein Gynäkologe,
16. ein Psychiater,
17. ein Kammerjäger,
18. ein Arzt,
19. ein Heiler,
20. ein guter Zuhörer,
21. ein Organisator,
22. ein guter Vater,
23. sehr sauber,
24. mitfühlend,
25. athletisch,
26. warm,
27. aufmerksam,
28. galant,
29. intelligent,
30. witzig,
31. kreativ,
32. sanft,
33. stark,
34. verständnisvoll,
35. tolerant,
36. weise,
37. strebsam,
38. fähig,
39. mutig,
40. zielstrebig,
41. echt,
42. verlässlich,
43. leidenschaftlich,
44. und anteilnehmend

...sein, ohne jemals zu vergessen,

45. regelmäßg Komplimente zu machen,
46. Einkaufsbummel zu lieben,
47. aufrichtig zu sein,
48. sehr reich zu sein,
49. sie nicht unter Druck zu setzen,
50. keine anderen Frauen anzuschauen.

Gleichzeitig muss er noch:

51. ihr viel Aufmerksamkeit schenken, aber selbst wenig erwarten,
52. ihr viel Zeit schenken, besonders Zeit für sich selbst und
53. ihr viel Freiraum gewähren, ohne sich Gedanken zu machen, wo sie wohl sein mag.

Es ist sehr wichtig...

54. niemals zu vergessen:
  • Geburtstage
  • Jahrestage
  • Verabredungen, die sie vereinbart hat.

Wie eine Frau einen Mann glücklich macht

1. Nackt ins Zimmer kommen und ein Bier mitbringen.

Wer findet, das sei zu viel Text, ist vielleicht mit diesem Bild glücklicher:


P.S.: Text in Englisch gefunden in der English Lounge auf Xing und selbst übersetzt. Foto gefunden irgendwo im weiten Internet, weißnichtmehrwo.
P.P.S.: Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen oder realen Zuständen wäre unbeabsichtigt und rein zufällig. Der Übersetzer übernimmt keine Haftung für die Wirksamkeit der aufgelisteten Maßnahmen.

Donnerstag, 29. November 2007

Die Amis...


Auf einem Trip von Florida nach Alaska wurde das Ehepaar Steve und Pam Paulson auf die Schilder von Kirchen aufmerksam, auf denen Vorbeifahrende zu einem Gottesdienstbesuch eingeladen werden - oft auf humorvolle Weise.

Sie entschieden sich, sich drei Sommer lang auf die Suche nach diesen witzigen Schildern zu machen und sie zu fotografieren. Sie stellten die besten für ein Buch zusammen, das am heutigen Donnerstag (29. November) beim amerikanischen Verlag “Penguin Putnam” erscheint.

Die britische Tageszeitung “The Guardian” hat eine Auswahl von 18 Fotos online gestellt.

Via: pro-Blog


P.S.: Morgen kläre ich die geschätzen Leser darüber auf, wie ein Mann eine Frau glücklich machen kann. Im Grunde ganz einfach. Er muss nur - ach nee, das kommt ja erst morgen.

Mittwoch, 28. November 2007

Joseph Ratzinger über Jesus

Ganz gewiss brauche ich nicht eigens zu sagen, dass dieses Buch in keiner Weise ein lehramtlicher Akt ist, sondern einzig Ausdruck meines persönlichen Suchens "nach dem Angesicht des Herrn" (vgl.Psalm 27,8).
So steht es im Vorwort. Und:
Es steht daher jedermann frei, mir zu widersprechen. Ich bitte die Leserinnen und Leser nur um jenen Vorschuss an Sympathie, ohne den es kein Verstehen gibt.
Ich gestehe, dass mein Vorschuss an Sympathie nicht sonderlich groß war, eher kritisch habe ich die Lektüre begonnen. Doch ist die Sympathie, während ich las, Seite um Seite gewachsen.

Es ist ein mutiges Buch. Da ist nämlich – ohne Wertung oder Gewichtung – von „katholichen Christen und evangelischen Christen“ die Rede. Da wird angesehenen Theologen vorgeworfen, „das Bild des Erlösers in den vergangenen Jahrzehnten verwaschen anstatt genauer gezeichnet“ zu haben. Nicht als Gottessohn werde Jesus von ihnen dargestellt, sondern als „eine der großen religiösen Gründergestalten, denen eine tiefe Gotteserfahrung geschenkt worden ist“.

Ich bin kein Theologe und ich verstehe die Theologen mitunter nicht. Aber ich habe dieses Buch verstanden. Vielleicht anders, als ein Theologe es versteht, doch das stört mich nicht, denn ich habe das Werk mit erheblichem Gewinn gelesen.

Das seit den 50er Jahren zunehmend verbreitete Bild von Jesus als Religionsstifter verwirft der Papst. In seinem Buch wird Jesus als Gott und Mensch nicht in Frage gestellt, sondern dargestellt. Gottes Sohn ist der Sohn Gottes und die Heilige Schrift ist das Wort Gottes. Solch schlichter Glaube ist mir sympathisch, denn auch ich glaube so schlicht. Schon im Vorwort macht der Autor klar, dass es ihm...
...vor allem vordringlich schien, Gestalt und Botschaft Jesu in seinem öffentlichen Wirken darzustellen und dazu zu helfen, dass lebendige Beziehung zu ihm wachsen kann.
Lebendige Beziehung zu Jesus - das meine ich mit schlichtem Glauben. Dafür muss man weder ungebildet noch einfältig sein. Ratzinger verfügt zweifellos über erhebliches Wissen und einen scharfen Verstand. Die historisch-kritische Forschung führte nach seiner Auffassung zur Bildung einer „undeutlich gewordenen Ikone“. Wer die Gottheit Jesu in Frage stellt, entziehe dem Christentum die Grundlage. Eine solche Situation sei „dramatisch für den Glauben, weil sein eigentlicher Bezugspunkt unsicher wird“.

Was das Buch für mich so einzigartig und wertvoll macht, ist die dichte Verknüpfung von Bibelzitaten aus dem Alten Testament mit den Worten Jesu. Vieles, was die Evangelien über Jesus berichten, wurde mir ganz neu lebendig und zum Teil erstmals verständlich. Zum Beispiel das Kapitel über die Bergpredigt – die durch das Verständnis der Bezüge aus dem Alten Testament gewonnenen Einsichten in die Worte Jesu sind faszinierend, wenn man sich darauf einlässt.

Der Autor hält sich nicht an die Chronologie der Evangelien, sondern er untersucht anhand von zehn Themen die Kernfrage: Wer war Jeus von Nazareth? Und er gibt die Antwort: Er war der, der er behauptet hat zu sein - der Sohn Gottes, der Messias, verheißen von den Propheten Israels, der Retter der Welt.

Die zehn Themen: Die Taufe Jesu / Die Versuchungen Jesu / Das Evangelium vom Reich Gottes / Die Bergprediugt / Das Gebet des Herrn / Die Jünger / Die Botschaft der Gleichnisse / Die großen johanneischen Bilder / Petrusbekenntnis und Verklärung / Selbstaussagen Jesu

Ausführlich legt Ratzinger immer und immer wieder dar, warum das Christentum unlösbar mit dem Judentum verbunden ist. Es sind die schönsten Stellen im Buch, die persönlichsten.

Immer wieder beeindruckte mich die einzigartige Kombination von Liebe und Ehrfurcht, die das ganze Buch durchzieht. Freikirchliche Autoren sind manchmal sehr kumpelhaft im Ton, kirchliche mitunter arg distanziert und nüchtern. Bei Ratzinger habe ich eine zärtliche Beziehung zu Jesus empfunden, die aber nie aus dem Blick verliert, dass Jesus auch Gott ist, der Allmächtige, der für unseren Verstand letztendlich Unfassbare – der Mensch geworden ist, um für uns erfahrbar zu werden.

Das Buch steht in dem Ruf, „wissenschaftlich“ und schwer verständlich zu sein. Stimmt das? Ja und nein: Es ist keinesfalls ein Buch, das man so nebenbei liest, während der Fernseher läuft oder im Raum Gespräche stattfinden. Es fordert durchaus die ungeteilte Aufmerksamkeit des Lesers. Gelegentlich habe ich einen Abschnitt ein zweites mal gelesen, weil ich merkte, dass ich abgelenkt gewesen war. Unterhaltungslektüre hat Ratzinger nicht zu Papier gebracht.

Aber schwer zu verstehen oder wissenschaftlich kann ich das Werk nicht finden. Fachbegriffe werden im Anhang erläutert, der Stil als solcher ist keineswegs kompliziert. Zum Beispiel:
Die Lehre Jesu kommt nicht aus menschlichem Lernen, welcher Art auch immer. Sie kommt aus der unmittelbaren Berührung mit dem Vater, aus dem Dialog von "Gesicht zu Gesicht" - aus dem Sehen dessen heraus, der an der Brust des Vaters ruhte. Sie ist Sohneswort. Als solche haben die Gelehrten zur Zeit Jesu sie beurteilt, eben weil sie den inneren Grund, das Sehen und Erkennen von Gesicht zu gesicht, nicht annehmen mochten. (Seite 32)

Der Kern der Sabbat-Streitigkeiten ist die Frage nach dem Menschensohn - die Frage nach Jesus Christus selbst. Wieder sehen wir, wie weit Harnack und die ihm folgende liberale Exegese irrte mit der Meinung, ins Evangelium Jesu gehöre der Sohn, gehöre Christus nicht hinein: er ist immerfort die Mitte darin. (Seite 143)
Anspruchsvoller Stil, kein Bild-Zeitungs-Niveau - aber, so meine ich, auch keine Überforderung.

Widerspruch sei willkommen, heißt es im Vorwort. Es gibt in der katholischen Frömmigkeit und Kirchenverfassung durchaus Bestandteile, die ich in meinem Glaubensleben nicht wiederfinde. Aber in diesem Buch sind sie mir so gut wie nie begegnet, denn es ist eben kein theologisches Lehrgebäude, sondern eine 400 Seiten starke Liebeserklärung an Jesus von Nazareth, eine ansteckende und anregende Liebeserklärung. Der Sohn Gottes, der Menschensohn, wird darin auf eine Weise vorgestellt, die ich bei anderen Autoren nicht gefunden habe. Das macht mich hungrig auf den zweiten Band, an dem der Autor noch arbeitet.

Was den vorliegenden ersten betrifft: Danke, Josef Ratzinger, für dieses Buch. Ich hoffe, dass der zweite Band nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

Wer nun neugierig ist und selber lesen will: Jesus von Nazareth bei Amazon

Dienstag, 27. November 2007

Rätselhaftes Foto

Es gibt Orte, an denen man etwas Ungutes fühlt, ohne es konkret benennen zu können. Oder geht es nur mir so? Beispielsweise besuchten wir im Sommer eine Stadt in Böhmen, bei der ich das Gefühl nicht loswurde, es laste ein Fluch auf ihr. Ich hatte das in einem Nebensatz erwähnt.

Nun habe ich über Umwege ein Foto aus jener Gegend bekommen, das mir (und der Fotografin) rätselhaft ist. Das Foto habe nicht ich gemacht, daher kann ich keine Gewähr übernehmen, dass die Geschichte stimmt.
Das Bild zeigt den Verfall, gegen den niemand etwas zu unternehmen gewillt oder in der Lage ist (ein Klick und es erscheint im Großformat):



Zu Hause am Bildschirm wurde die Fotografin auf den Torbogen rechts hinten aufmerksam: Dort ist ein Gesicht erkennbar, beim Fotografieren - sie schwört Stein und Bein - war weit und breit kein Mensch in dem Hof. Und wenn da einer gewesen wäre, weder die Perspektive noch sonst etwas würde "passen". Hier die Vergrößerung des Ausschnitts:


Schattenwurf? Eine alte Decke? Laubreste? Ein digitaler Zufall? Ich habe keine Ahnung, aber etwas rätselhaft scheint mir das Bild tatsächlich zu sein, vor allem angesichts des Unbehagens, das ich selbst an jenem Ort verspürt habe...

Sonntag, 25. November 2007

Mit gutem Gewissen die Unwahrheit

Ich hatte neulich auf diesem Blog angekündigt, dass ich darüber berichten würde, wie uns Gottes Eingreifen aus einer finanziellen Katastrophe herausgeholfen hat.

Diese Ankündigung war nicht die Unwahrheit, von der in der Überschrift die Rede ist. Es ist auch nicht die Unwahrheit, dass wir ein finanzielles Wunder erlebt haben.
Sondern: Ich habe über ein Jahr lang im Gebet und in Gesprächen mit gutem Gewissen die Unwahrheit gesagt. Das war der Schlüssel.
Nun ist der Leser völlig verwirrt? Fein. Das macht nämlich neugierig.
Die Aufklärung erfolgt allerdings nur für diejenigen, die es sich zumuten, einen längeren Text zu lesen. Der heißt "Die Tage sind gezählt - Teil 4". Und Teil 5 ist seit heute früh auch wieder online.

Wieder? Wieso wieder? Na ja: "Die Tage sind gezählt" wurde letztes Jahr auf Glaube.de (und anderenorts) als "Zwischen den Zeiten" veröffentlicht, zur Zeit überarbeite ich die Texte und stelle sie dabei unter dem neuem Titel wieder ins Netz.

P.S.: Weiß irgend ein WordPress Spezialist unter meinen Lesern, wie ich WordPress verbieten kann, in den Überschriften jedes Wort groß zu schreiben? Vermutlich liegt es am Theme, aber ich will genau jenes dort verwenden und trotzdem anständige Überschriften haben...

Samstag, 24. November 2007

Gottes Herz für unsere Städte

In drei Monaten beginnt das Transforum.

Seid ihr dabei? Das Thema „Gottes Herz für unsere Städte - Wie Gemeinden ihr Umfeld verändern können“ klingt vielleicht erst mal sehr "nüchtern-trocken-theoretisch", aber das Transforum wird alles andere als verstaubt sein. Vielmehr werden wir besprechen und hören, wie weltweit, von manchen Christen sonderbarerweise unbemerkt, Menschen, Umstände und auch gesellschaftliche Bereiche verändert werden - durch die Gemeinden vor Ort.

Diese Tagung ist nicht für "Eingeweihte" und "Studierte", sondern vielmehr für jeden Christen, der sich fragt, ob und wie sich sein Glaube eigentlich zum Guten der Menchen um ihn herum auswirken kann.

Mehr Informationen zum Programm, den Seminaren und überhaupt: Transforum Berlin

Freitag, 23. November 2007

R.I.P. Vivaldi

Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschheit erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?
(Arthur Schopenhauer)


Gestern war für unsere treue vierbeinige Begleiterin Vivaldi nach 17 Jahren das irdische Dasein zu Ende. Mancher sagt "nur ein Hund", aber wer einen Hund hat oder mal einen Hund hatte, kann nachempfinden, dass nun nicht etwas, sondern jemand im Haus fehlt.

Bye bye, Vivaldi.

Donnerstag, 22. November 2007

Lese(un)lust

Das Volk der Dichter und Denker - sind wir das noch? Wenn nur jeder Fünfte täglich ein Buch in die Hand nimmt, und in 34% der Fälle handelt es sich dabei um ein Kochbuch, dann sind nicht mehr allzu viele übrig, denen es die Werke der Dichter und Denker angetan haben.

Oder täuscht die Statistik? Lesen die Deutschen am Bildschirm, statt ein Buch in die Hand zu nehmen? Was Literatur und Sachthemen betrifft, ziehe ich ein Buch immer noch dem Bildschirm vor. Den täglichen Überblick der Nachrichten allerdings verdanke ich überwiegend den Google-News und der Tagesschau - allerdings mehr aus Zeitmangel, nicht aus Neigung.


P.S.: Infografik von Plavas & Heller

Dienstag, 20. November 2007

Herr Mixa und die Gemeinde

In einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt bietet der katholische Bischof von Augsburg, Walter Mixa, eine interessante Erklärung für die neue Agressivität des Atheismus an:

WELT ONLINE: Gibt es neben einer „Wiederkehr des Religiösen“ auch eine Wiederkehr des aggressiven Atheismus, nachdem man es lange mit einer gewissen Gleichgültigkeit zu tun hatte?

Bischof Walter Mixa: Das ist darauf zurückzuführen, dass Papst Benedikt XVI. – und ich zitiere jetzt einen evangelischen Theologen – einer der letzten universal gebildeten Menschen ist. Wer hat denn mit Jürgen Habermas diskutiert? Joseph Ratzinger. Habermas sagte in aller Offenheit, Religion scheine doch zur menschlichen Verfasstheit zu gehören. Ich bin überzeugt, dass die Gleichgültigkeit jetzt deshalb abnimmt, weil Benedikt XVI. in einer unwahrscheinlich klaren, verständlichen Weise das Programm des christlichen Menschenbildes und auch den Glauben an den dreifaltigen Gott herausstellt, sodass die Kirche auch für junge Leute wieder attraktiv wirkt.

Ich bin gerade dabei, die letzten paar Seiten des Buches Jesus von Nazareth von Josef Ratzinger a.k.a. Benedikt XVI zu lesen, demnächst schreibe ich ein paar Zeilen über das Werk. So viel vorab: Ich habe in den letzten dreißig Jahren kein Buch gelesen, das so liebevoll und gleichzeitig ehrfürchtig Jesus Christus dem Leser vorstellt wie dieses. Kein charismatischer, evangelischer, pfingstlerischer, katholischer, evangelikaler oder sonstiger Autor, den ich gelesen habe, hat es vermocht, mich dermaßen mit einem Sachbuch zu fesseln und mir so viel inneren Gewinn zu vermitteln wie der Papst mit diesem Buch.

Doch zurück zu Mixa. Ich würde mich nicht seiner Meinung anschließen, dass allein der derzeitige Papst die Kirche für junge Leute wieder attraktiv macht, aber ein Kern der Wahrheit scheint mir schon in seiner Einschätzung zu liegen:

Eine Kirche / Gemeinde, die für das Reich der Finsternis keine Gefahr darstellt, wird weniger unter Angriffen und Verfolgung zu leiden haben als eine Gemeinde / Kirche, die das Reich Gottes in die Welt bringt. Vielleicht sind all die derzeitigen Attacken, ob nun gegen Eva Herman, Rick Joyner, viele andere Männer und Frauen, die als Christen in der Öffentlichkeit stehen, oder ganz allgemein gegen die Kirche / Gemeinde ein gutes Zeichen?