Dienstag, 11. März 2008

...when the Spirit has left the building

Aller guten Dinge sind 3. Also noch was musikalisch Eingefärbtes:
I often wonder if religion is the enemy of God. It’s almost like religion is what happens, when the Spirit has left the building.
Sagt Bono, Chef von U2. recht hat er, der Bono. Via: Pro Blog


P.S.: Schluss für heute. Morgen gibt es hier was Salziges.

...then we take Berlin!

Da mir heute sowieso schon so musikalisch zumute ist (bin ja hinter Dylans Hut her...) und weil das Video von der hutklauenwollenden Dame so miserable Qualität hat und weil Leonard Cohen nun endlich in die Hall of Fame aufgenommen wurde und weil es in dem Video so ganz bezaubernde und romantische und gemütsbewegende Bilder gibt und weil ich Leonard Cohen so viele Inspirationen verdanke und weil ich tief drinnen eben doch ein Romantiker bin und weil Berlin sowieso die Stadt an und für sich ist (Manhattan kann einpacken!) und überhaupt...



P.S.: Die Laudation hielt Lou Reed:

Lou Reed took the podium to offer generous commentary on his old pal. "I first met Leonard Cohen at the Chelsea Hotel," Reed said. "We were talking and - I thought it was sweet of him - he said 'You wrote a song called I'll Be Your Mirror and it made me want to keep writing songs'."
Reed when on to mention Naked Lunch by William S. Burroughs and Cohen's novel Beautiful Losers, saying "one of them got more attention. I was always surprised by that."
Reed quoted lavishly from the Cohen oeuvre, citing First We Take Manhattan, Hey That's No Way to Say Goodbye, Anthem and Cohen's latest work, Book of Longing. It was, appropriately, a most writerly induction one of Canada's most celebrated poets.
Cohen thanked Reed for reminding him that he'd written "a couple of good lines. I inducted you into my own ghostly hall of fame years ago."
Quelle: Ottawa Citizen

Die Jagd nach dem Hut

Bob Dylan hat einen Hut zu verschenken:
Bob Dylan was taken aback during a concert in Brazil on Thursday night - when a young woman invaded the stage and embraced the veteran star. The singer was performing the encore of his second gig in Sao Paolo when a long-haired female fan dodged security, and ran over to kiss and hug a shocked Dylan.
When the song finished, the amused 66-year-old told the audience, "Thank you, friends. And I'd like to thank that young lady for coming up and joining us on stage. Where did she go? I want to give her my hat. Don't let her get away."
Falls die Dame (hier das qualitativ hundsmiserable Video, der Vorfall beginnt bei 1:24) nicht aufgefunden werden konnte: Ich hätte auch Interesse an dem Hut. Wo kann ich mich melden?

Montag, 10. März 2008

Rote Beeren 2.1

Irgendwie sind meine Texte nie fertig. Auch die längst gedruckten nicht, wenn ich sie mir wieder vornehme. Für die Lesung in Zwickau hatte ich als ersten Beitrag eine Erzählung mit dem Titel »Rote Beeren« gewählt. Da ich mich zur Zeit gedanklich viel mit dem Thema Heilung beschäftige, war es naheliegend, den Text auszugraben. Die Geschichte war vor weißnichtwieviel Jahren in der Zeitschrift »Aufatmen« erschienen.

Als ich sie jetzt nach weißnichtwieviel Jahren las, fielen mir so viele ungeschickte Formulierungen und Wortwiederholungen auf, dass es mir fast peinlich war, vor weißnichtwieviel Jahren so einen mangelhaften Text freigegeben zu haben.

Ich habe also Ende letzter Woche die Geschichte für die Lesung überarbeitet, und dann Minuten vorher noch ein paar Worte ausgetauscht. Die zur Zeit gültige Version kann der interessierte Leser hier begutachten: Rote Beeren

Wenn ich den Text in weißnichtwieviel Jahren mal wieder in Augenschein nehme, wird er sicher weitere Änderungen erfahren. So richtig fertig sind meine Texte offensichtlich nie.

P.S.: Einen Mitschnitt der Lesung gibt es nicht, daher kann niemand hören statt lesen. Ätsch!

Verbotene Gebete

Es gibt einen Bereich, der vom gesellschaftlichen Trend der »political correctness« noch nicht oder nur wenig erreicht wurde. Die Christen dürfen immer noch beten, was ihnen auf dem Herzen liegt. Sie dürfen sich beispielsweise in ihren Gebeten dem Wunsch Gottes anschließen, dass alle Menschen errettet werden. Einschließlich der Juden.

Das kann, meint mancher, so nicht bleiben.
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, hat eine Überarbeitung der katholischen Karfreitagsfürbitte «Für die Juden» gefordert.
Papst Benedikt XVI. hatte im vergangenen Jahr die umstrittene lateinische «Tridentinische Messe» durch eine weitgehende Freigabe aufgewertet. Die darin enthaltene Karfreitagsfürbitte «Für die Juden», die unter anderem von einer «Verblendung» der Juden sprach, wurde Anfang Februar in einer Neufassung veröffentlicht. Der Text wurde entschärft, ruft jedoch weiterhin zu einer «Erleuchtung» und «Rettung» der Juden durch den Gott der Christen auf. Das umstrittene Karfreitagsgebet soll in einigen katholischen Gottesdiensten in diesem Jahr erstmals in der neuen Form auf Lateinisch gesprochen werden. (Quelle: Jesus.de)

Jesus hat über Jerusalem geweint, weil die Menschen verblendet waren. Jesus ist nicht nur für die Erleuchtung und Rettung der Deutschen gestorben und auferstanden, sondern er schließt sein Volk ein. Das darf man aber, geht es nach Salomon Korn, so nicht stehen lassen. Jesus muss sich wohl geirrt haben, als er über Jerusalem weinte:
Und als er sich näherte und die Stadt (Jerusalem) sah, weinte er über sie und sprach: Wenn auch du an diesem Tag erkannt hättest, was zum Frieden dient! Jetzt aber ist es vor deinen Augen verborgen. (Lukas 19, 41-42)
Auch seine Worte an die Jünger nach der Auferstehung hat er falsch gewählt:
So steht geschrieben, und so mußte der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen aus den Toten und in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden gepredigt werden allen Nationen, anfangend von Jerusalem. Ihr seid Zeugen hiervon. (Lukas 24, 46-48)
Oder sollte sich Salomon Korn irren?

Sonntag, 9. März 2008

Im Sachsenland...

...fanden wir eine malerische Altstadt in Zwickau.

...ist auch das Englisch, wenn man es vorfindet, anders als sonstwo. Wir würden sagen: »Free as a bird.« Die Sachsen formulieren abweichend:

...hat man auch ganz bezaubernden Fassadenschmuck zu bieten. Zum Beispiel diese drei amerikanischen Gesellen:

...fand ich aufmerksame Zuhörer bei meiner Lesung. Sie waren eher spärlich erschienen, was die Anzahl betrifft, aber die Gespräche im Anschluss zeigten mir, dass zugehört und mitempfunden wurde.


Ich komme gerne einmal wieder nach Sachsen, denn die Menschen, die ich kennen gelernt habe, waren ausnahmslos sehr liebenswürdige, freundliche und wunderbare Zeitgenossen. Vom Personal in der Pension über die Kellnerin im Restaurant und die Veranstalter meiner Lesung bis zu den Zuhörern ein herzliches Dankeschön von mir. Ich habe mich wohl gefühlt.

Freitag, 7. März 2008

Türme, Schwäne und ein Mohr

Am Wochenende bin ich in der Stadt, deren Wappen um 1500 drei Schwäne, drei Türme und einen Mohren zeigte, um vorzulesen. Daher bleibt der Blog sich selbst überlassen. Ich wünsche allerseits ein schönes Wochenende und bin gespannt, ob bei der Lesung vielleicht sogar Blogbesucher auftauchen. Wenn ja: Gebt Euch ruhig zu erkennen, ich würde mich freuen.

Hier nochmal Zeit und Ort: Veranstalter ist Lightbound in Zwickau, Beginn 19 Uhr in der Rudolph-Breitscheidt-Str. 11, 08112 Wilkau-Hasslau. Dort findet man sicher leicht das Diakonat der Michaeliskirche. Der Ort Wilkau-Haslach liegt südlich von Zwickau, über die E441 gut zu erreichen. Ich bin gespannt und freue mich auf die Lesung.

Die eingeschränkte Allmacht

Gott ist allmächtig, aber er kann nicht tun, was er will. Eine gewagte These? Nein, eine biblische Tatsache. Mit dem scheinbaren Widerspruch zwischen dem souveränen Gott und der Tatsache, dass sein Wille nicht geschieht, beschäftigt sich Storch am Beispiel von Heilung (=Gottes Wille) und Krankheit (=tatsächlicher Zustand).

Der Zustand der Welt ist keine Offenbarungsquelle für uns, sondern ein Auftrag. Wir sind nicht hier, weil Gottes Wille geschieht, sondern damit er geschieht. Gottes Absichten sind klar, im Himmel wird es wieder mindestens so gut sein wie im Paradies. Da wird sein Wille völlig geschehen, hier aber nicht. Würde Gottes Wille hier immer geschehen, müssten wir im Vaterunser nicht beten, dass er geschehen soll! Was hätte es für einen Sinn, für etwas zu beten, was sowieso immer passiert?
Tatsächlich entspricht sehr wenig von dem, was in dieser Welt geschieht, Gottes Willen. Das meiste entsteht aus der Entscheidung der Menschen und nicht, weil Gott es so will. Es wäre absurd, hinter allem, was geschieht oder nicht, immer Gottes Willen zu vermuten. Psalm 115,16 sagt:

Der Himmel ist der Himmel des HERRN, die Erde aber hat er den Menschenkindern gegeben.

Aus dem Zustand dieser Welt kann man recht gut auf den Charakter ihrer Besitzer, der Menschen, Rückschlüsse ziehen, denn ihr Wille geschieht hier. Zusätzlich ist auch noch der Teufel der „Gott dieser Welt“ (2.Korinther 4,4). Nicht Gott lässt den Hunger in der Welt zu, sondern die Menschen. Nicht Gott trägt die Verantwortung für Krankheit, sondern eine Kirche, die den Heilungsdienst seit Jahrhunderten sträflich vernachlässigt, obwohl Gott ihr den Auftrag dazu gab. Es ist unser Auftrag, dafür zu beten und zu arbeiten, dass Gottes Wille hier immer mehr umgesetzt wird, bis Jesus wiederkommt.

Ich möchte noch eine Bibelstelle nennen, die völlig klar macht, dass Gottes Wille nicht ausschlaggebend dafür ist, was hier passiert:

(Gott) will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1.Timotheus 2,4)

Offensichtlich passiert das nicht. Obwohl Gott will, dass jeder gerettet wird, wird nicht jeder gerettet, denn es gibt einen Teil, den der Mensch dazu beitragen muss. Er muss die ausgestreckte Hand annehmen, die Gott ihm entgegenhält. Heißt das, dass Gott nicht allmächtig ist? Nein, er könnte alles anders machen und jeden Menschen zwingen, seinen Willen zu tun, aber er tut es nicht. Der freie Wille begrenzt Gottes praktische Allmacht. Das ist eine der Grundtatsachen des christlichen Glaubens. Alles andere wäre islamische Schicksalsgläubigkeit.

Hier geht's zum kompletten Text mit dem etwas sperrigen Titel: Zwei Bereiche, die dem Heilungsdienst im Wege stehen I - Gottes Souveränität

Der Traum von Salz und Licht

Noel Richards wurde von der Redaktion der Zeitschrift »Come« vor der Veranstaltung »Calling all Nations« im Berliner Olympiastadion gefragt, welche Impulse er sich für die deutsche christliche Musikszene erhoffe. Seine Antwort überraschte manchen Leser, denn eigentlich war sie ein Widerspruch zum Gedanken, der christlichen Musikszene Impulse geben zu wollen.
Manchmal setzen wir das Wort »christlich« vor bestimmte Wörter und schaffen so eine Art Subkultur. Viel lieber wäre es mir, wenn Christen zum Mainstream in der Kunst- und Musikkultur durchbrechen würden. Es gibt in Deutschland viele christliche Verlage und Produzenten … die machen ihre Sache wirklich gut. … Sie werden gebraucht, um die Bedürfnisse der Menschen innerhalb der Kirchen wahrzunehmen. Aber wir sollten darüber nicht vergessen, den Blick nach draußen zu richten … Christen ermutigen, das fromme Ghetto zu verlassen.

Noel Richards sprach von »Subkultur«. Ich meine, dass in vielen Kirchen und Gemeinden sogar eine christliche Parallelgesellschaft existiert, die wenig oder keine Berührungspunkte mit unserer Umgebung kennt. Wir haben christliche Romane, christliche Musik aller Geschmacksrichtungen und christliches Spielzeug, sogar christliche Kleidung und vieles mehr. Es gibt biblische Kochbücher genauso wie Kerzen mit Bibelsprüchen und christliche Kugelschreiber oder Notizbücher. Christliche Internetseiten, Foren und Chaträume sind Legion, auch christliche Frauen- und Männerzeitschriften oder Nachrichtenmagazine muss man nicht lange suchen. Manches ist missionarisch gemeint. Aber wer nimmt außerhalb unserer Parallelgesellschaft Notiz davon?

Anders gefragt: Würde den Menschen in unserer Nachbarschaft irgend etwas fehlen, würden sie es überhaupt bemerken, wenn unsere Gemeinde / Kirche plötzlich nicht mehr da wäre? Wäre da eine Lücke im gesellschaftlichen, kulturellen, politischen Leben? Oder würde alles ohne uns Christen genau so weiterlaufen wie bisher?

Die Parallelgesellschaft hat sich etabliert, um die Gläubigen vor der bösen Welt zu schützen, um ihnen saubere und sündlose Alternativen zu bieten. Die Gemeinschaft der Gläubigen wurde zu einer Burgfeste, die es zu verteidigen gilt. Und je länger der Kriegszustand gegen die Welt dauert, desto mehr entfernt sich das Salz aus der Welt. Um so mehr ist das Licht ausschließlich in der Burg sichtbar.

Die Kleinstadtgemeinde, in der ich als junger Christ zu Hause war, veranstaltete einmal im Jahr eine Evangelisationswoche. Ein Prediger wurde eingeladen, Handzettel gedruckt und verteilt, ein Rahmenprogramm gestaltet und dann sollten die Menschen in Scharen in den Gemeindesaal strömen und sich bekehren. Sie strömten nicht, sie tröpfelten höchstens. Die meisten Besucher bekehrten sich nicht, sondern wunderten sich und gingen wieder. Von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen.

Viele Christen verstehen heute noch immer ihren Auftrag genau so und nicht anders. Die Gemeinde ist für sie eine Burg, in die man einlädt, weil da das Licht und das Salz zu finden sind. Samt christlicher Musik, christlichen Finanzkursen, christlichen Fahrradausflügen, christlichen Büchern und christlichen Jugendgruppen. Evangelistische Abende oder Wochen werden durchgeführt, die Gemeindeglieder gedrängt, doch Nachbarn und Kollegen einzuladen, mitzubringen in die sichere Burg. Das Problem wird heute immer deutlicher: Die Nachbarn und Kollegen kommen nicht. Oder sie kommen nicht wieder, weil sie nur Befremdliches erlebt haben.

Jesus hatte keinen Gemeindesaal. Die Jünger bauten keine Kirche. Paulus druckte keine Handzettel. Petrus predigte nicht im Rahmen einer Evangelisationswoche.

Natürlich stimmt es: Jesus lehrte am Sabbat in der Synagoge, die erste Generation der Gemeinde war im Tempel anzutreffen. Natürlich stimmt es, dass die Gläubigen auch heute noch einen Ort, einen Rahmen brauchen, wo sie zusammen Gott loben, aus der Bibel lernen, ihre Fragen stellen und gemeinsame Lasten tragen sowie sich miteinander freuen können. Jesus nahm sich immer wieder Zeit, um mit seinen Jüngern auszutauschen, sie zu lehren, ohne dass diejenigen dabei waren, die noch nicht zum Kreis der Gläubigen zählten. Die Gemeinde der Apostelgeschichte versammelte sich zum gemeinsamen Gebet, Austausch, Lob Gottes und zur Lehre.

Selbstverständlich ist der Gottesdienst, ob nun im Gemeindesaal, der Kirche oder sonst irgendwo, zu hundert Prozent notwendig und richtig. Aber wenn sich das Gemeindeleben darin erschöpft, sich in der sicheren Burg zu versammeln, höchstens noch zu bestimmten evangelistischen Gelegenheiten dazu einzuladen, in die heiligen Hallen zu kommen und sich zu bekehren, dann kann von Salz und Licht nicht die Rede sein. Dann spielt es für die Nachbarschaft, ob nun Dorf oder Stadtviertel, keine Rolle, ob es die Gemeinde vor Ort gibt oder nicht. Dann ist der lokale Kegelverein wichtiger für die Nachbarn als die lokale Kirche.

Wo sind die Kirchen- und Gemeindevorstände, die es wagen, ihre Burgfeste einzureißen? Die nicht einen größeren sakralen Versammlungssaal planen, sondern einen Ort, an dem die Nachbarn sich zur Freizeitgestaltung treffen, die Kinder nach der Schule Hilfe bei den Hausaufgaben finden, die Armen Speise oder Kleidung bekommen, die kulturell interessierten Mitbürger Kammermusik, Blues- oder Jazz-Sessions oder literarische Lesungen veranstalten, und das alles ohne frommen Unterbau und christliche Stempel?

Ich träume von einer Gemeinde Jesu Christi, die keine Fußangeln auslegt, in denen sich Ungläubige verfangen sollen, damit man sie in die Burgfeste ziehen kann. Ich träume von einer Gemeinde Jesu Christi, die sich mit Menschen und Ressourcen verschenkt. Es ist nichts Frommes an einem Skatverein oder einer Hausaufgabenhilfe für moslemische Kinder zu finden. Beim Seniorensport wird sich kein Teilnehmer bekehren. Die Organisation eines Stadtteilfestes zusammen mit anderen Bürgern ist keine missionarische Aktion.

Meine Vision ist keine versteckte Evangelisation durch die Hintertüre, sondern eine Gemeinde, die fragt: »Was können wir für die Menschen tun? Wo können wir helfen? Wie können wir dienen? Wem können wir uns und unsere Möglichkeiten, Begabungen, Fähigkeiten verschenken?« Ohne Angelhaken und Gegenleistung. Einfach nur, weil wir die Welt so lieben, wie Gott sie geliebt hat. Er hat seinen Sohn gegeben. Für alle Menschen, für die Frommen wie die Ungläubigen.

Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe. (Johannes 15, 16)

Hingehen. Frucht bringen. Und daraus folgt: Der Vater gibt, was wir im Auftrag Jesu bitten. Nicht umgekehrt.

P.S.: Foto vom Myfest 2007 in Berlin. Christen, Moslems, Atheisten, Politiker, Kulturschaffende... - alle arbeiten zusammen für einen friedlichen Tag.

Donnerstag, 6. März 2008

Die zerstückelte Frauenleiche

Nein, das ist keine weitere Horrorgeschichte aus meiner Feder, sondern eine Predigt eines wunderbaren Freundes in zwei Teilen. Hörens- und bedenkenswert.
Der Titel hat mich natürlich neugierig gemacht - und die Neugier wurde belohnt.

Es gibt bei der Josua Gemeinde noch mehr hörenswerte Predigten, nicht für 1,99 Euro (und damit so erheblich preiswerter als auf CD für 3,60 Euro!) wie mancherorts Predigten angeboten werden, sondern für ganze 0,00 Euro. Inclusive Mehrwertsteuer.

Hier geht's zur Übersicht:

P.S.: Das Bild ist von SXC und zeigt nicht den predigenden Freund...