Freitag, 3. Februar 2012

Bis auf weiteres ...

Der Blogger mach Zwangspause.


Diagnose: Divertikulitis des Dickdarms ohne Perforation, Abszess oder Angabe einer Blutung. Könnte also schlimmer sein.

Dienstag, 31. Januar 2012

Kerztin König: K

Grafik via Wordle.netKahlköpfiges Kaffeekränzchen

 

Kuck! Klaus kredenzt kahlköpfigen Kennern Kaffee, Kuchen, Kremspeisen. Karl - kahler Künstler - kitzelt Konrads krause Koteletten. »Kahlkopf? Koteletten! Konsequenz!«

Konrad kichert. »Köstlich! Karl kalauert!«

Küchenszene: Katrin, Klausens kokette Küchenkokotte, kocht knusprige Kartoffelkroketten. Kahlköpfig, klar.

»Kaffee kalt!« kritisiert Kuno.

«Kinkerlitzchen«, knurrt Klaus.

Kleptomane Karl klaut klammheimlich Konrads Korinthenkeks, Klausens Kaviarkracker, Kunos Kaffeebecher. Katastrophe: Karls Khakiknickerbocker kleben kaffeenass.

Katrin kreischt: »Kacke! Kakadu 'Kiki' kratzt Kartäuserkatze! Kaut Kiki Käsekrainer? Kein Kaviar, Kiki! Karambolage!«

Kiffer Konrad kontert: »Klappe, Küchenkatrin! Keine Keiferei, Kroketten kochen!«

Klingel. Klausens Krankenschwester Katinka kommt, konstatiert konsterniert: »Kaffeekränzchen? Klimakterischer Klimbim. Kein Koffein, Klinikum, komm!«

Klaus kneift. »Krankenhäuser: Keimkontaminiert. Keime killen Klaus.«

Klaus kann Karate. Katapultiert Krankenschwester kopfüber Krankenhauswärts: Kniehebel. Katinka klagt, Knochenbrüche.

»Knockout! Klasse!« küssen Kaffee-Kollegen Klaus. Klaus knuddelt Kaffee-Kollegen.

»Katrin, Knurrmägen! Kredenze knusprige Kartoffelkroketten, kalte Käsekrainer, Kirschkuchen, knackige Kaviarkracker! Kein Kümmelkochkäse. Komm!«

Katrin kommt, kredenzt Köstlichkeiten. Kartäuserkatze kriegt Kümmelkochkäse. Katrin krümelt. Klaus kocht. »Kehre Krümel, Katrin, kehre!!«

Katrin kehrt korrekt. Knickst.

 

Kim - Kirchenküsterin, kabbalistische Klerikerin - klopft krawallartig. Karl küsst Kim. Kim kritisiert Karl. »Knauseriger Korinthenkacker! Kauft keine Kaviarkracker, knabbert Klausens Kartoffelkroketten.«

Karl korrigiert keifende Kim: »Kann keine Kunst kreieren! Kohle knapp. Künstlerkolonie kostet. Kein Kaviar. Komm, Kim, küss Karl!«

Kim knurrt.

 

»Konzentration!« kaspert Konrad. »Kachektische Kaffeekoster kriegen kein Kabelfernsehen!«

Klaus kichert, knipst: Kabelfernsehen. Kachelmann kündet Kanada Kumuluskonstellationen. Klaus Kleber klagt: Kabinettskrise, Kriegskredite, Krankenhauskeime: Kryptokokken. Klick! Krimi kommt: Kommissarin Klara Kugelblitz kritisiert kroatische Killer. Keine Kredibilität! Klaras Kugeln killen kaltblütige Kroaten. Klara kreischt kafkaesk. Karl kapiert: Klara kennt keine Kampfkunst. Klick! Kabelfernsehen kaputt.

»Kaffee kalt, Klaus Kopfkatarrh. Karawane kehrt, Kameraden!«

Karl, Konrad, Kim, Katrin, Kuno kapitulieren. »Kommunikation klar!« kontert Kuno. »Kaffeekameraden, konzentrische Kreise kneipenwärts!«

 

PS: Entschuldigung an Claus Kleber...

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Ich bedanke mich herzlich bei Kerztin König für diesen Beitrag, der mir außerordentlich gut gefällt.

Und falls jemand sucht, hier sind [A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [J]

L, M, N … folgen irgendwann.

Montag, 30. Januar 2012

Bald, ja ja, bald:

Kleptomane Karl klaut klammheimlich Konrads Korinthenkeks ...

K!

Nur noch ein paar Stunden ...

... dann kommt

K

Sonntag, 29. Januar 2012

Die Bielefeld-Spitze

SIE waren hier!

... und dann kamen nach der Wilsberg-Sendung die Besucher schlagartig scharenweise vom ZDF-Blog, um von mir mehr über die Bielefeld-Verschwörung zu erfahren. Fein. Ganz fein.

Verpasst? Bitteschön: [Lesen, was SIE verheimlichen wollten]

Donnerstag, 26. Januar 2012

Und alle warten auf das K

Kommt K?

K kommt.

K

Demnächst.

Hoffentlich.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Evolution des Mathematikunterrichtes

School- 2Mathematikunterricht 1960:

Ein Holzfäller verkauft eine Wagenladung Schnittholz für 100 Mark. Seine Herstellungskosten betragen 4/5 des Preises. Wie hoch ist sein Gewinn?

Mathematikunterricht 1970:
Ein Holzfäller verkauft eine Wagenladung Schnittholz für 100 Mark. Seine Herstellungskosten betragen 4/5 des Preises, oder 80 Mark. Wie hoch ist sein Gewinn?

Mathematikunterricht 1990:
Ein Holzfäller verkauft eine Wagenladung Schnittholz für 100 Mark. Seine Herstellungskosten betragen 80 Mark und sein Gewinn 20 Mark. Deine Aufgabe: Unterstreiche die Zahl 20.

Mathematikunterricht 2000:
Indem er wunderschöne Bäume im Wald niederreißt, verdient ein Holzfäller 20 Mark. Was hältst Du von seiner Art und Weise, Geld zu verdienen?
Wenn Du die Antwort gegeben hast, diskutiere mit der Klasse: Wie haben sich die Vögel und Eichhörnchen gefühlt, als der Holzfäller die Bäume abgesägt hat?

Mathematikunterricht heute:

Ein Holzfäller wird dabei angetroffen, wie er Umweltschäden im Wald verursacht. Das beschlagnahmte Holz hätte einen Verkaufswert von 250 Euro.
Die Höchststrafe liegt bei 2.500 Euro, die Mindeststrafe bei 500 Euro. Wie soll der Richter urteilen, wenn der Täter fünf gesunde Bäume getötet und dabei einer seltenen Mottenart den Brutplatz geraubt hat?

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Montag, 23. Januar 2012

Roland Walter: König Roland

imageZugegeben, es ist oft blöd, ständig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Aber wenn ich davon ausgehe, dass ich mit meiner Körpereigenschaft »behindert« andere zur Dankbarkeit anrege – weil sie merken, es ist nichts selbstverständlich auf dieser Welt –, dann kann ich mit meiner Behinderung leben, auch wenn dies manchmal schwer fällt.
Wann, so habe ich mich bei und nach der Lektüre gefragt, wann habe ich eigentlich in meinem Leben darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn …? Und kann ich mir das überhaupt vorstellen, schwerstbehindert zu sein?
Wenn ich ehrlich bin, nein. Ich weiß nicht, was es bedeutet, rund um die Uhr auf Assistenz angewiesen zu sein, abhängig zu sein von anderen Menschen, selbst bei kleinsten alltäglichen Verrichtungen.
Roland Walters Buch öffnet die Augen für eine Welt, ein Leben und Erleben, das wir als nicht Behinderte wohl häufig auszublenden geneigt sind. Sind wir nicht eher unsicher, gehen innerlich (und buchstäblich) auf Distanz, wenn wir es mit Behinderten zu tun bekommen? Weil wir nicht wissen, was und ob und wie der Behinderte empfindet, wie und ob wir ihn ansprechen oder gar mit hinein nehmen können.
Das Buch ist nicht weinerlich geschrieben, nicht anklagend, nicht verbittert, sondern mit trockenen Humor gewürzt, selbst an den Stellen, an denen Unerhörtes zu berichten ist.
Nach drei Wochen wurde ich in ein anderes Krankenhaus verlegt. Dort setzte man sofort alle Medikamente ab, nach dem verbreiteten Motto: »Die teuren Medikamente können wir uns sparen, der ist ja sowieso behindert.«
Erst nach heftigen Protesten von meinen Eltern bekam ich dann wieder die Medizin, die für die Heilung nötig waren.
So manches war eine Zumutung, nicht nur die Verweigerung der Medikamente. Die Schwestern brachten das Essen, stellten es ab und kamen nach 20 Minuten wieder ins Zimmer: »Wir haben wohl keinen Hunger?«
Und schon verschwanden sie mit dem Essen, das ich nicht angerührt hatte. Mich zu füttern fiel ihnen nicht ein.
Zum Glück kam nach wenigen Tagen ein lieber Opi ins Zimmer, der mich dann mit Essen und Trinken versorgte.
Roland Walters medizinische Diagnose lautet »Spastische Tetraplegie mit Athetosen, gekoppelt mit einer schweren Sprachstörung.« Was das für ein Menschenleben bedeutet, beschreibt er anhand von Streiflichtern auf sein Leben von der Kindheit in der DDR bis heute. Die technische Entwicklung hat manches erleichtert, auch davon erzählt das Buch, ebenso von Erfolgen und Enttäuschungen, Hoffnungen und Konfrontationen. Vor allem aber gestattet »König Roland« einen faszinierenden Blick in eine Empfindungs- und Gedankenwelt, die mir ein Leben lang fremd und unzugänglich geblieben war.
Der Titel des Buches mutet auf den ersten Blick befremdlich an. »König Roland – im Rollstuhl durchs Universum« – da kommen Assoziationen mit Kinderbüchern oder Science Fiction eher zustande als dass man es mit einem autobiographisch erzählenden Werk zu tun hat. Während der Lektüre erschließt sich dann allerdings der Grund für die Benennung des Buches. Und die Lektüre ist durchgehend eine angenehme, es wird an keiner Stelle langweilig, Roland Walters Stil, sein erfrischend selbstironischer Blick auf das Leben, zaubert immer wieder ein Lächeln auf die Lippen des Lesers. Die liebevolle Gestaltung mit zahlreichen Fotos aus dem Leben des Erzählers trägt dazu bei, dass dies ein rundum gelungenes Erstlingswerk ist.

Mein Fazit: Ein ungewöhnliches schmales Buch, das zu lesen sich unbedingt lohnt und das der Leser kaum aus der Hand legen wird, bevor er auf der letzten Seite angekommen ist.
ISBN 978-3-86256-023-3, erhältlich zum Beispiel schnell und einfach hier bei Amazon:


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Sonntag, 22. Januar 2012

Freitag, 20. Januar 2012