... beziehungsweise ja ja - ich lebe noch, es geht mir wieder gesundheitlich gut, und demnächst wird auch hier auf dem Blog wieder dieses oder jenes passieren.
Nur so zwischendurch, zur Beruhigung besorgter Freunde.
... beziehungsweise ja ja - ich lebe noch, es geht mir wieder gesundheitlich gut, und demnächst wird auch hier auf dem Blog wieder dieses oder jenes passieren.
Nur so zwischendurch, zur Beruhigung besorgter Freunde.
Meist schalte ich aus, nach ein paar Minuten Jauch, vor allem, wenn er zwanzig Mal durchgekaute Themen noch einmal auftischt. Am letzten Sonntag blieb ich gefesselt bei der Sendung.
Interessante Gedanken zur Sendung und zum Thema Auschwitz las ich gestern nebenan auf dem Blog von Tobias Faix. Daniel Monninger fragt: In was für einer Welt leben wir? Der Artikel sei zur Lektüre herzlich empfohlen.
(Kommentare logischerweise bitte dort, nicht hier.)
.
Kahlköpfiges Kaffeekränzchen
Kuck! Klaus kredenzt kahlköpfigen Kennern Kaffee, Kuchen, Kremspeisen. Karl - kahler Künstler - kitzelt Konrads krause Koteletten. »Kahlkopf? Koteletten! Konsequenz!«
Konrad kichert. »Köstlich! Karl kalauert!«
Küchenszene: Katrin, Klausens kokette Küchenkokotte, kocht knusprige Kartoffelkroketten. Kahlköpfig, klar.
»Kaffee kalt!« kritisiert Kuno.
«Kinkerlitzchen«, knurrt Klaus.
Kleptomane Karl klaut klammheimlich Konrads Korinthenkeks, Klausens Kaviarkracker, Kunos Kaffeebecher. Katastrophe: Karls Khakiknickerbocker kleben kaffeenass.
Katrin kreischt: »Kacke! Kakadu 'Kiki' kratzt Kartäuserkatze! Kaut Kiki Käsekrainer? Kein Kaviar, Kiki! Karambolage!«
Kiffer Konrad kontert: »Klappe, Küchenkatrin! Keine Keiferei, Kroketten kochen!«
Klingel. Klausens Krankenschwester Katinka kommt, konstatiert konsterniert: »Kaffeekränzchen? Klimakterischer Klimbim. Kein Koffein, Klinikum, komm!«
Klaus kneift. »Krankenhäuser: Keimkontaminiert. Keime killen Klaus.«
Klaus kann Karate. Katapultiert Krankenschwester kopfüber Krankenhauswärts: Kniehebel. Katinka klagt, Knochenbrüche.
»Knockout! Klasse!« küssen Kaffee-Kollegen Klaus. Klaus knuddelt Kaffee-Kollegen.
»Katrin, Knurrmägen! Kredenze knusprige Kartoffelkroketten, kalte Käsekrainer, Kirschkuchen, knackige Kaviarkracker! Kein Kümmelkochkäse. Komm!«
Katrin kommt, kredenzt Köstlichkeiten. Kartäuserkatze kriegt Kümmelkochkäse. Katrin krümelt. Klaus kocht. »Kehre Krümel, Katrin, kehre!!«
Katrin kehrt korrekt. Knickst.
Kim - Kirchenküsterin, kabbalistische Klerikerin - klopft krawallartig. Karl küsst Kim. Kim kritisiert Karl. »Knauseriger Korinthenkacker! Kauft keine Kaviarkracker, knabbert Klausens Kartoffelkroketten.«
Karl korrigiert keifende Kim: »Kann keine Kunst kreieren! Kohle knapp. Künstlerkolonie kostet. Kein Kaviar. Komm, Kim, küss Karl!«
Kim knurrt.
»Konzentration!« kaspert Konrad. »Kachektische Kaffeekoster kriegen kein Kabelfernsehen!«
Klaus kichert, knipst: Kabelfernsehen. Kachelmann kündet Kanada Kumuluskonstellationen. Klaus Kleber klagt: Kabinettskrise, Kriegskredite, Krankenhauskeime: Kryptokokken. Klick! Krimi kommt: Kommissarin Klara Kugelblitz kritisiert kroatische Killer. Keine Kredibilität! Klaras Kugeln killen kaltblütige Kroaten. Klara kreischt kafkaesk. Karl kapiert: Klara kennt keine Kampfkunst. Klick! Kabelfernsehen kaputt.
»Kaffee kalt, Klaus Kopfkatarrh. Karawane kehrt, Kameraden!«
Karl, Konrad, Kim, Katrin, Kuno kapitulieren. »Kommunikation klar!« kontert Kuno. »Kaffeekameraden, konzentrische Kreise kneipenwärts!«
PS: Entschuldigung an Claus Kleber...
------- ------- -------
Ich bedanke mich herzlich bei Kerztin König für diesen Beitrag, der mir außerordentlich gut gefällt.
Und falls jemand sucht, hier sind [A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [J]
L, M, N … folgen irgendwann.
... und dann kamen nach der Wilsberg-Sendung die Besucher schlagartig scharenweise vom ZDF-Blog, um von mir mehr über die Bielefeld-Verschwörung zu erfahren. Fein. Ganz fein.
Verpasst? Bitteschön: [Lesen, was SIE verheimlichen wollten]
Mathematikunterricht 1960:
Ein Holzfäller verkauft eine Wagenladung Schnittholz für 100 Mark. Seine Herstellungskosten betragen 4/5 des Preises. Wie hoch ist sein Gewinn?
Ein Holzfäller verkauft eine Wagenladung Schnittholz für 100 Mark. Seine Herstellungskosten betragen 4/5 des Preises, oder 80 Mark. Wie hoch ist sein Gewinn?
Ein Holzfäller verkauft eine Wagenladung Schnittholz für 100 Mark. Seine Herstellungskosten betragen 80 Mark und sein Gewinn 20 Mark. Deine Aufgabe: Unterstreiche die Zahl 20.
Indem er wunderschöne Bäume im Wald niederreißt, verdient ein Holzfäller 20 Mark. Was hältst Du von seiner Art und Weise, Geld zu verdienen?
Wenn Du die Antwort gegeben hast, diskutiere mit der Klasse: Wie haben sich die Vögel und Eichhörnchen gefühlt, als der Holzfäller die Bäume abgesägt hat?
Ein Holzfäller wird dabei angetroffen, wie er Umweltschäden im Wald verursacht. Das beschlagnahmte Holz hätte einen Verkaufswert von 250 Euro.
Die Höchststrafe liegt bei 2.500 Euro, die Mindeststrafe bei 500 Euro. Wie soll der Richter urteilen, wenn der Täter fünf gesunde Bäume getötet und dabei einer seltenen Mottenart den Brutplatz geraubt hat?
.
Wann, so habe ich mich bei und nach der Lektüre gefragt, wann habe ich eigentlich in meinem Leben darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn …? Und kann ich mir das überhaupt vorstellen, schwerstbehindert zu sein?Zugegeben, es ist oft blöd, ständig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Aber wenn ich davon ausgehe, dass ich mit meiner Körpereigenschaft »behindert« andere zur Dankbarkeit anrege – weil sie merken, es ist nichts selbstverständlich auf dieser Welt –, dann kann ich mit meiner Behinderung leben, auch wenn dies manchmal schwer fällt.
Nach drei Wochen wurde ich in ein anderes Krankenhaus verlegt. Dort setzte man sofort alle Medikamente ab, nach dem verbreiteten Motto: »Die teuren Medikamente können wir uns sparen, der ist ja sowieso behindert.«Roland Walters medizinische Diagnose lautet »Spastische Tetraplegie mit Athetosen, gekoppelt mit einer schweren Sprachstörung.« Was das für ein Menschenleben bedeutet, beschreibt er anhand von Streiflichtern auf sein Leben von der Kindheit in der DDR bis heute. Die technische Entwicklung hat manches erleichtert, auch davon erzählt das Buch, ebenso von Erfolgen und Enttäuschungen, Hoffnungen und Konfrontationen. Vor allem aber gestattet »König Roland« einen faszinierenden Blick in eine Empfindungs- und Gedankenwelt, die mir ein Leben lang fremd und unzugänglich geblieben war.
Erst nach heftigen Protesten von meinen Eltern bekam ich dann wieder die Medizin, die für die Heilung nötig waren.
So manches war eine Zumutung, nicht nur die Verweigerung der Medikamente. Die Schwestern brachten das Essen, stellten es ab und kamen nach 20 Minuten wieder ins Zimmer: »Wir haben wohl keinen Hunger?«
Und schon verschwanden sie mit dem Essen, das ich nicht angerührt hatte. Mich zu füttern fiel ihnen nicht ein.
Zum Glück kam nach wenigen Tagen ein lieber Opi ins Zimmer, der mich dann mit Essen und Trinken versorgte.