Sonntag, 31. August 2008

Schlank und gesund in 40 Tagen! 39

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Bis auf eine einzige Ausnahme habe ich es geschafft, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen und hier anzubieten. Die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 39: Ich frage mich, ob ich genug für Gott tue

Hast du dich je gefragt, ob du genug für Gott tust? Solche Gedanken führen zu einer Arbeitsmentalitüt und hindern uns, die Freiheit und Freude zu erleben, die Gott uns zugedacht hat. Daher wollen wir von diesem Gedanken fasten.

Beim Christsein geht es nicht um Leistung oder Errungenschaften, sondern um das Annehmen. Das heißt, dass wir Dinge erkennen, zu schätzen wissen und akzeptieren.
Das Problem bei vielen Gläubigen ist, dass sie versuchen, Gott zum Handeln zu veranlassen, ihn dazu zu bringen, seine Verheißungen zu erfüllen. Liebe Leser, hier sind die drei wichtigsten Worte für dein Christsein: »Es ist vollbracht!«

Wir sind kurz vor dem Ende unserer 40 Tage des Fastens von falschen Denkweisen angekommen, und es ist an der Zeit, einiges in Empfang zu nehmen.
  1. Was immer Gott hat, gehört dir! Du stehst in einem Bund mit ihm, durch das Blut Jesu Christi. Lukas 15, 31 ist ein Bild für unsere Situation. Der Vater sagt: »Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein.«
  2. Denke »gesegnet«, nicht »verflucht«. Du bist gesegnet, nicht verflucht. Hör auf mit solchen Gedanken wie »mein Vater / meine Mutter hatte diese oder jene Krankheit, diesen oder jenen Charakterzug, daher werde ich das gleiche Problem haben.« Du hast eine neue Abstammung, das Blut Jesu fließt durch deine Adern. Du hast eine neue DNA, die DNA Jesu. Galater 3, 13: «Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist.«
  3. Es ist vollbracht - diese wunderbaren Worte Jesu am Kreuz! (Johannes 19, 30) Es ist nichts mehr zu tun für deine Errettung. Es ist nichts weiteres notwendig, damit Gott dich annimmt. Nichts fehlt mehr, damit du geliebt und geschützt wirst! Es ist alles vollbracht, damit du befreit wirst.
  4. Begreife, dass deine Aufgabe darin besteht, anzunehmen und zu empfangen. Gott hat alles schon getan. Du musst es annehmen. Wir versuchen nicht, etwas geschehen zu lassen, indem wir Gottes Wort annehmen und bekennen. Wir anerkennen vielmehr etwas, was bereits getan ist, was schon uns gehört, und dadurch, dass wir es akzeptieren, wird es sichtbar und wirksam. Denke an das Bekenntnis deiner Sünden zurück. In jenem Augenblick hast du nicht gesündigt, sondern etwas bekannt, was bereits geschehen war. Wenn wir Gottes Verheißungen bekennen, ist es genau das Gleiche. Wir anerkennen etwas, was bereits geschehen ist. Philemon 1, 6: »Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.«
Denke so und sprich es aus (bekenne es):

»Ich habe bereits einen Bund mit Gott. Ich versuche nicht, Gott zum Handeln in meiner Angelegenheit zu bringen. Ich konzentriere mich statt dessen darauf, dass er bereits alles für mich vollbracht hat.
Ich bin bereits gesegnet. Ich bin schon geheilt. Ich besitze bereits alles, was das Wort Gottes mir zuspricht. Ich werde ein Leben des Anerkennens und Empfangens führen, und Gott für all das preisen, was mir durch das Blut Jesu bereits gehört.
Ich entwickle ein Bewusstsein des Segens, kein Bewusstsein des Fluches. Ich bin mit dem Blut Jesu verbunden, daher besitze ich die Segens-DNA. Gutes und Barmherzigkeit werden mir mein Leben lang folgen. Wass immer ich benötige, es ist bereits vollbracht!«

Samstag, 30. August 2008

Warum ich nicht ins Chinarestaurant gehe...

Quelle: Stern Cartoons

Schlank und gesund in 40 Tagen! 38

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 38: Warum habe ich nicht mehr?

Viele Menschen haben mich schon gefragt, wie sie ihr Leben mit Gott vertiefen können. Ich glaube, dass einer der Schlüssel darin liegt, von Gedanken wie »Warum habe ich nicht mehr?« Abstand zu nehmen, ob es nun dabei um Geld, Freunde, Zeit, Erfolg oder sonst etwas geht.

Ich erinnere mich, wie ich mich einmal bei Gott beschwert habe, weil ich mich mit anderen Pastoren verglich, denen Gebäude geschenkt wurden, deren Gemeinden schneller wuchsen, die größere Geldspenden erhielten und so weiter. Ich dagegen pflügte so vor mich hin, machte kleine Schritte. Als ich mit meinem Jammern fertig war, fragte mich der Herr: »Hättest du lieber all diese Dinge, oder Substanz und Auswirkungen in deiner Beziehung mit mir?«
Ich konnte nicht »beides« antworten, also traf ich die naheliegende Wahl. Dann hörte ich: »Die Dinge, die du durchgemacht und mühsam gelernt hast, sind die kostbaren Fundamente, auf denen dein Leben aufbaut. Du hast dadurch Substanz und kannst den Menschen etwas geben, was kein anderer auf die gleiche Weise zu geben vermag.« Das befreite mich vom Jammern.

Ich würde die Tiefe meiner Beziehung zu Gott gegen nichts auf der Welt eintauschen! Wie kannst du nun von dem Gedanken fasten, der sich über Mangel beklagt?
  1. Suche lieber Gottes Angesicht als seine Hand. (Du wirst am Ende beides bekommen.) Verbringe Zeit mit Gott, mit seinem Wort.
  2. Denke bezüglich deines Mangels positiv, anstatt dich damit abzumühen, mehr zu bekommen. Versteh das bitte nicht falsch. Ich meine nicht, dass unser Mangel von Gott käme, sondern dass er einfach da sein kann. Psalm 34, 18-19: »Sie schreien, und der HERR hört, aus allen ihren Bedrängnissen rettet er sie. Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.« Rechne also damit, dass es Mangel geben kann. Erwarte von Gott, dass er dir heraushilft.
  3. Betrachte dien Leben als Geschenk Gottes für andere Menschen. Deine erfahrungen gerade mit schwierigen Zeiten haben dich in die Lage versetzt, anderen Menschen zu helfen, wie es kein anderer könnte. Nach Römers 12, 6-8 haben wir alle besondere Gaben von Gott. Vielleicht ist deine Aufgabe, Mitleid zu beweisen, zu helfen, den Armen beizustehen.
  4. Trachte nie nach dem, was andere Menschen haben. Das heißt nicht, dass du mit weniger zufrieden sein sollst, als dem was Gott dir zugedacht hat. Aber du kannst nicht das, was er für dich hat, daran messen, was andere Menschen haben. Gott weiß, was er in und mit deinem Leben tut. Philipper 1, 6: »Ich bin ebenso in guter Zuversicht, daß der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.«
  5. Gott hat einen Platz für dich an der Festtafel reserviert, er ist deine Sicherheit in jeder Situation.
Denke so und sprich es aus:

»Ich wähle das Angesicht Gottes. Mangel betrachte ich als Chance, zu lernen und zu wachsen, anstatt mich abzumühen. Ich erwarte, dass Gott mich aus jedem Mangel herausführen wird.
Mein Leben ist ein Geschenk Gottes für mich und für andere Menschen. Ich habe einzigarige Gaben und Voraussetzungen, die in dieser Welt etwas verändern können. Ich bin nicht mit weniger zufrieden, als Gott mir zugedacht hat, aber ich stehe nicht im Wettbewerb mit anderen.
Gott hat einen Platz für mich reserviert.Meine Sicherheit ist er, und daher bin ich in Sicherheit.«

Freitag, 29. August 2008

Irgendwie auch Texte...

Neulich fragte mich jemand, ob ich eigentlich an neuen Erzählungen arbeiten würde. Die Antwort ist ein klares Jein.

Im Kopf ja, da entsteht so manches, was ich dann in Form von Stichworten oder kurzen Sätzen festhalte. Zum Beispiel lautet eine Notiz: »Plötzlich begriff er, dass sie unter all ihren Kleidern vollständig nackt war.« Da könnte eine Geschichte draus werden, oder ein Roman, oder gar nichts. Der Gedanke ist übrigens aus einem Song von Nick Cave in meinen Kopf gehüpft.

Aber: Es fehlt die Zeit, um zu schreiben. Dazu brauche ich mehrere Stunden am Stück, möglichst ungestört. Geld verdiene ich (bisher) nicht allzu viel mit meinen Texten. Das kann sich ändern, wenn »Sabrinas Geheimnis« ein Bestseller wird - zur Zeit liegt das Buch exklusiv einer Agentur vor, ich bin gespannt, ob dort Interesse besteht und welcher Verlag gegebenenfalls gefunden wird...

Geld muss jedoch auch jetzt verdient werden, es schleicht sich in der Regel nicht heimlich in die Schublade oder auf das Bankkonto. Also schreibe ich zur Zeit Buchstaben- und Zeichenfolgen, die literarisch womöglich nur geringen Wert besitzen, für die ich aber bezahlt werde:

Irgendwie sind das ja auch Texte, oder etwa nicht?

Schlank und gesund in 40 Tagen! 37

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 37: Ich habe die Kontrolle verloren


Du hast die Kontrolle über dein Leben nicht verloren! Der Teufel möchte, dass du so denkst, dass du dir hilflos vorkommst, den Umständen ausgeliefert. Wenn du so denkst, dann ist Entmutigung nicht fern. Du arrangierst dich irgendwie mit den Gegebenheiten, wirst hin und her getrieben von dem, was gerade passiert.
  1. Denke auf der höheren Ebene. Halte kurz inne, um zu verstehen, was ich damit meine. Denken auf der höheren Ebene, das heißt, die Dinge von einem erhöhten Standpunkt aus betrachten. Schau eher auf das Leben hinunter als hinauf zu den Umständen. Als der Diener des Propheten Elia diesen Blickwinkel der höheren Ebene einnahm, sah er, dass die Feinde weit in der Unterzahl waren (2. Könige 6, 14-17). Beachte: Gott hat nicht irgend welche Streitkräfte hinzugefügt. Der Diener konnte sie nur nicht sehen, so lange er nur auf der unteren Ebene dachte.
  2. Sieh nicht die Situationen als größer an als dich selbst. Du stehst über der Situation. Vergiss nicht: Dein Selbstwertgefühl beeinflusst die Art und Weise, wie deine Umwelt dich wahrnimmt. So wie du dich siehst, wird dich der Teufel sehen. So wird dich dein »Berg« sehen. Wenn du dich als kleiner betrachtest als den Berg, dann kannst du ihn nicht aus dem Weg räumen. Denke daran: Der in dir ist, ist größer als der, der in der Welt ist. Dadurch bist auch du groß. Dann wird der Berg respektieren, was du ihm sagst, und sich ins Meer stürzen.
  3. Der beste Tag deines Lebens ist der, an dem du erkennst, dass du die Entscheidungen triffst. Dann gehört dir dein Leben. Ohne Ausreden, ohne jemanden, dem du die Schuld zuschieben könntest. Erinnere dich an den Lahmen am Teich Bethesda, der 38 Jahre lang seinen Zustand hinnahm, weil er meinte: »Ich habe niemanden, der mir rechtzeitig ins Wasser hilft.« (Johannes 5) Entscheide dich, dass du derjenige bist, der die Entscheidungen trifft, an Lösungen glaubt.
  4. Konzentriere dich auf das Innere statt auf das Äußerliche. Falls es dir so geht wie mir, dann gibt es äußerlich allerlei Dinge, die nicht so sind, wie sie sein sollten. Aber das zu ändern ist nicht meine Aufgabe. Meine Aufgabe lautet, das in den Griff zu bekommen, was in mir vor sich geht. Dazu dient dieses Fasten von falschen Denkweisen. Dann wird das veränderte Innere sich äußerlich auswirken.
  5. Nimm deinen Tag in die Hand, einen Gedanken nach dem anderen. Lass dich nicht überwältigen.
Denke so und sprich es aus:

»Ich regiere in meinem Leben, weil ich die Kontrolle über meine Gedanken habe. Ich bestimme in meinem Leben, indem ich die richtigen Denkweisen anwende. Dadurch befreie ich meine Gefühle, meine Gesundheit, meine Beziehungen und mein ganzes Leben.
Ich denke ab heute auf der höheren Ebene. Ich sehe die Dinge aus der Perspektive Gottes. Ich bin größer als meine Probleme, größer als der Berg, der sich heute in meinen weg stellen will.
Der in mir ist, ist mächtiger als die Situation. Ich werde nicht in der Niederlage verharren, einsam bleiben, krank sein, in depressiver Stimmung verharren. Ich konzentriere mich auf das Innere, und ich weiß, dass sich das auf das Äußerliche auswirken wird. Ich faste von falschen Gedanken, und das wird Änderungen herbeiführen.«

Donnerstag, 28. August 2008

Ein Genuss: Leonard Cohen in Lörrach

Man kann ja nicht überall sein, und ich war nicht in Lörrach, als Leonard Cohen dort auftrag. Ein Konzert, das nur Begeisterung ausgelöst hat, egal, ob die TAZ (auch als Die Tageszeitung bekannt) oder die FAZ (auch als Frankfurter Allgemeine Zeitung bekannt) berichteten...
Er ist nicht Kult, sondern Kirche. Was den Cohen dieser Tage ausmacht, ist die Mischung aus würdevoller Gravität, weihevollem Ton und einer charmant-weisen Selbstironie. Die alten Kämpfe behalten ihre Wahrheit, sind aber ausgestanden. Am Tag eins nach Obama brandet Jubel auf, wenn er singt "Democracy is coming - to the USA".
"Heres a man still working for your smile", singt Cohen am Ende dieses langen Bühnenweihfestspiels breit lächelnd. Die Tournee, sagt seine langjährige Koautorin Sharon Robinson, "hat als Abschied begonnen. Doch nun hat Leonard so viel Freude und Energie, dass man nicht mehr sicher sein kann." An einem neuen Album arbeiten sie bereits. Und was manchen vor Wochen noch traurig machte nach der Absage des Berliner Waldbühnen-Konzerts, klingt nun wie ein Versprechen: "First we take Manhattan, then we take Berlin." Am 4. Oktober ist es so weit. (Quelle: TAZ)

Der Sänger Leonard Cohen feiert in Lörrach heilige Messe, mit Hallelujah und allem Drum und Dran.
Immer wieder kniet er nieder auf der Bühne, er distanziert sich von sich selbst; immer wieder verweist er den brandenden Applaus an seine Musiker und seine Begleitsängerinnen Sharon Robinson und Charley und Hattie Webb – Ausdruck der Demut auch. Am Ende ist es elf Uhr nachts, am Himmel stehen die Sterne, und unten stehen noch seine Tausende Zuhörer, er sagt: „And here’s a man and he’s still working for your smile.“
Das Lächeln aller hat er an diesem südlichen Abend; nicht mehr nur das der Frauen zählt für ihn, das ihn stets getragen hat. Er verlässt die Bühne mit einem Segensspruch fürs Publikum, nach der andächtigen Stille begleitet ihn Jubel. Es ist das glückliche Gefühl eines unwiederbringlichen Moments. Es ist der große Leonard Cohen. (Quelle: FAZ)
Ob ich am 4. Oktober in Berlin dabei sein kann, ist zur Stunde noch unsicher. Aber sicher ist, dass ich das Konzert in Lörrach zumindest akustisch noch so manches mal genießen werde. Der Download von 3 Zip-Archiven lohnt auf jeden Fall, obwohl es kein Mittschnitt vom Mischpult ist. Croz schreibt dazu:
I don’t usually post audience recordings, but Leonard Cohen doesn’t usually go on tour. This is a very good quality recording of the full performance—more than 2 and a half hours. Lenny’s voice is front and center and you can hear the band quite well.
Ein Mitschnitt aus dem Publikum, aber in erfreulich guter Qualität, da hat Croz recht. Man muss die Bässe etwas rausnehmen, gelegentlich ist eine Stimme aus dem Publikum zu hören - aber sehr selten und nicht allzu störend. Und die Songs, die Stimme... was soll man da noch sagen - einfach hinreißend, mitreißend...

Zum Download im Archiv muss man relativ weit unten auf der Seite suchen, Croz sortiert nach Vornamen der Musiker. Dann wird man fündig und kann sich die drei Archive abholen. Es lohnt sich. Hier geht's lang: Das mit Schätzen reich gefüllte Archiv von Croz

Schlank und gesund in 40 Tagen! 36

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 36: Dieser Mensch ist zu weit gegangen. Er hat mich wirklich niedergeschmettert.

Allzu oft geben wir anderen Menschen mehr Macht über unser Leben, als ihnen zustehen würde. Wenn du meinst, dass sie einen gewaltigen Einfluss auf dein Leben besitzen, dann wirst du ein Sklaver ihrer Launen und Marotten.
  1. Richte deinen Geist auf Jesus aus, betrachte sein Leben. Er wurde von einem engen Freund, Petrus, verleugnet, von einem Jünger, Judas, verraten und von allen anderen verlassen. Über ihn wurden Lügen verbreitet, er wurde beschuldigt und misshandelt. Nichts konnte ihn aufhalten. Statt dessen diente ihm jeder Angriff dazu, das Reich Gottes, seinen Auftrag voranzubringen.
  2. Betrachte Stolpersteine als Teile einer Treppe. Jesus wusste, dass der Verrat des Judas den Zielen Gottes dienen würde. Lass es nicht zu, dass das, was andere dir antun, dich aufhält. Die Stolpersteine, die sie dir in den Weg werfen, können zu Treppenstufen auf dem Weg zu deiner Berufung werden.
  3. Lass die Verheißungen Gottes nicht los. Psalm 119, 165: »Großen Frieden haben die, die dein Gesetz lieben. Sie trifft kein Straucheln.« Wenn wir das Wort Gottes mehr lieben als unsere Gefühle, bleiben wir in dem Frieden, der hier genannt ist.
  4. Lass die Vergeltungsmaßnahmen sein. Vertraue dich statt dessen demjenigen an, der ein gerechter Richter ist. In 1. Petrus 2, 22-24 lesen wir, wie Jesus sich verhielt, wenn er geschmäht wurde, leiden musste. Was man ihm auch zufügte, er übergab sich dem, der gerecht richtet. Das sollte dein Vorbild werden, übergib dich dem gerechten Richter, anstatt Vergeltung zu üben.
Denke so und sprich es aus:

»Was immer auch jemand zu mir sagt oder was er mir antut, ich werde davon nicht niedergeschmettert. Ich werden niemandem mehr solche Macht über mich einräumen. Ich richte mein Augenmerk statt dessen auf Jesus, den Anfgänger und Vollender meines Glaubens.
Ich werde mich an dem erfreuen, was Jesus für mich getan hat, unabhängig von Angriffen, Verleumdungen und ähnlichem. Stolpersteine werden für mich zu Treppenstufen tiefer hinein in den Willen Gottes.
Ich weiß, dass alle Dinge zum Guten beitragen werden, wie es in Römer 8, 28 steht. Ich weigere mich, beleidigt oder niedergeschlagen zu reagieren.
Gott ist mein Richter. Ich werde nicht nach Rache sinnen oder verbittern. Ich vertraue mich ihm an und er wird meine Sache zu einem gerechten Ausgang führen.«

Mittwoch, 27. August 2008

Ein Buch ist ein Buch... manchmal auch nicht.

Er hatte schon immer verrückte und ungewöhnliche Ideen, wenn es darum ging, seine Werke zu vermarkten. Im November erscheint ein neues Buch mit Kurzgeschichten, und dieses Mal hat er sich eine Videoserie einfallen lassen, die in 25 Folgen zu je etwa 2 Minuten eine der Geschichten aus dem Buch bereits vorab erzählt: »N.« - eine wunderbar kurze Überschrift übrigens.

Die Rede ist von Stephen King, und die Animations-Video-Version der Geschichte gibt es hier:


Die Reihenfolge ist absteigend, daher muss man unten in der Liste beginnen. Viel Spaß!

Schlank und gesund in 40 Tagen! 35

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 35: Ich mache immer wieder die gleichen Fehler

Was Jesus für uns getan hat, sollten wir nicht als Selbstverständlichkeit hinnehmen. Sein Blut und die Kraft seines Opfers müssen wir anerkennen und zu schätzen wissen.
Jesus hat mehr für uns getan, als lediglich unsere Sünden zu vergeben, als er am Kreuz starb und auferstand. Er gab uns Vollmacht über unsere Sünden! Wir dürfen uns nicht mehr als Opfer eines Lebens voller Niederlagen und Fehlschläge betrachten. Wir treffen die Entscheidungen, nicht das Leben.
  1. Freue dich in der Gnade Gottes. Römer 6, 14: »Die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.« Titus 2, 11-12 »Die heilbringende Gnade Gottes ist erschienen.«
  2. Beende die Selbstvorwürfe. Römer 14, 22: »Hast du Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Glückselig, wer sich selbst nicht richtet in dem, was er gutheißt.« Denke daran, Gott zerschlägt dich nicht, sondern er baut dich auf. 1. Korinther 8, 1: »Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut.«
  3. Denke über die Ehebrecherin in Johannes 8, 1-11 nach. Jesus sagte zu ihr: »Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr.« Annahme und Vergebung kamen zuerst. Dann die Vollmacht über die Sünde - als Folge der Erkenntnis, dass die Frau von der Sünde befreit war. Manchmal meinen wir, dass zuerst allerlei Bußübungen erfolgen müssen. Jesus vergab der Frau zuerst, und dann gab er die Kraft, nicht mehr zu sündigen.
  4. Glaube an die Kraft des Blutes Jesu. Paulus warnte davor, den Kelch in unwürdiger Weise zu trinken. Wir müssen uns klar werden, was uns unwürdig oder würdig macht. Es ist nicht unsere Heiligkeit, die uns würdig macht, den Kelch zu trinken. Vielmehr hat der Kelch, das Blut Jesu, die Kraft, uns zu reinigen und aus seiner Kraft alles zu überwinden (1. Korinther 11).
  5. Denke über die drei Geschenke Gottes in 2. Timotheus 1, 7 nach: »Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht (Disziplin).« Du besitzt die Kraft der Disziplin, der Selbstbeherrschung. Verwirf den Gedanken, dass du ausgeliefert wärest und begreife, dass dir Vollmacht über dein Leben geschenkt wurde.
Denke so und sprich es aus:

»Ich bin kein Sklave der Sünde. Ich herrsche darüber, weil ich nicht unter dem Gesetz, sondern in der Gnade lebe.
Ich erwarte, dass die geschenkte Gnade mich in die Lage versetzt, zu falschen Verhaltensweisen nein zu sagen. Ich bin frei, weil mir vergeben wurde. Gott ist Liebe, und er baut mich auf.
Ich vertraue auf das Blut Jesu, das mir Vergebung gewährt, wenn ich gefallen bin. Es gibt mir auch die Kraft, über die Dinge zu herrschen, mit denen ich bisher gekämpft habe.
Ich habe die Kraft der Selbstbeherrschung. Mir wurde ein klarer Geist gegeben, Liebe und Befreiung von der Furcht, von der Sünde.«

Dienstag, 26. August 2008

Vom »Enitopf« und der »Sohle zum Eisen«

Kürzlich kam per Post einer der vielversprechenden, weil meist Bücher, CDs oder DVDs enthaltenden, braunen Umschläge von Amazon bei mir an. Nun ist mein Geburtstag noch ein gut Stück Weges entfernt und ich hatte auch selbst nichts bestellt, die beste aller Ehefrauen verneinte ebenfalls einen Kauf zugunsten meiner Person - um so spannender wurde natürlich das Aufreißen und Entnehmen des Inhaltes.
Siehe da, eine echte Überraschung: Ein Freund wollte mir einfach so eine Freude machen, und er meinte, das Geschenk sei ein must read für jemanden wie mich. Wie recht er doch hatte!

Das Werk trägt den allerliebsten Titel »Würste der Hölle - Übelsetzungen - Neue Sprachpannen aus aller Welt«. Der Leser erfährt unter anderem, was es mit dem »Kalbsfleisch Enitopf« oder der »Sohle zum Eisen« auf fremdländischen, gleichwohl in deutscher Sprache verfassten, Speisekarten auf sich hat.


Doch nicht nur vom Essen ist die Rede. Man folgt, zu Gast in fremden Ländern, selbstverständlich der Aufforderung
»Lassen Sie bitte diese Toiletten im Sauberkeitszustand, in dem Sie hätten, zu wünschen, sie zu finden, indem Sie hineingingen!«
und hält sich an die Anordnung
»Die Kletterung auf die Festungsmauern ist verboten! Auf die Verletzter enthällt eine Geldstrafe!«
Ich habe mich gar köstlich amüsiert bei der Lektüre, die beweist, dass die deutsche Sprache wirklich eine schwere Sprache ist. Vor allem für diejenigen, die uns, wenn wir zu Gast bei Freunden sind, mit Hinweisen, Erklärungen und anderen Annehmlichkeiten in unserer Sprache behilflich sein möchten.


Fazit: Daumen hoch, eine kurzweilige und amüsante Lektüre! Wer sich oder anderen eine Freude machen möchte, findet das Buch zum Beispiel hier bei Amazon: Langenscheidt Würste der Hölle. Übelsetzungen: Neue Sprachpannen aus aller Welt

Schlank und gesund in 40 Tagen! 34

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 34: Es wird nicht besser, sondern schlimmer!

So dürfen wir einfach nicht denken. Damit binden wir uns an die Vergangenheit, gehen rückwärts statt voran. In den Medien beherrschen schlechte Nachrichten die Berichterstattung, was dazu führt, dass die Menschen jede Menge negative Erwartungen entwickeln: Mit der Wirtschaft geht es bergab, die Gesellschaft verkommt, die Zukunft sieht düster aus...

Solches Denken hält uns davon ab, Gott zu danken und ihn anzubeten, daher wollen wir heute davon fasten.

1. Sprüche 4, 18: »Der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe«
2. »Böse Menschen und Betrüger aber werden zu Schlimmerem fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden.« (2. Timotheus 3, 13) Für dich gilt aber das Gegenteil! Güte begleitet dich, daher bewegst du dich vom Guten in das Bessere.
3. Denke nicht, das Glas sei halb leer oder halb voll. Statt dessen: Mein Glas fließt über! (Psalm 23, 4)
4. Der Ausgang deines Lebens ist besser als der Eingang. Prediger 7, 8 »Besser das Ende einer Sache als ihr Anfang.« Haggai 2, 9: »Größer wird die Herrlichkeit dieses künftigen Hauses sein als die des früheren...«
5. Glaube, dass Gott das Beste noch für dich bereithält. Johannes 2, 10: »...du hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.«
6. Gott hat für dich nur Gutes im Sinn. Im Gleichnis in Lukas 15, 22 sagt der Vater: »Bringt schnell das beste Gewand heraus und zieht es ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße.«

Folge dem Denkmuster Gottes:

Er bringt uns vom Alten Bund in den Neuen Bund, vom Blut der Opfertiere zum Blut Jesu, vom Gesetz zur Gnade, von der Sünde zur Gerechtigkeit, von Krankheit zur Heilung, von der Niederlage zum Sieg, von der Unreinheit zur Heiligung, von der Leere zur Fülle. Im Reich Gottes folgt immer das Bessere.
Das Reich Gottes ist in dir (Lukas 17, 21), daher kannst du in jedem Lebensbereich Besserung erwarten.

Denke so und sprich es aus:

»Was immer auch in der Welt geschieht, ich erlebe, wie sich die Dinge bessern. Gott hat mich durch das Blut Jesu gerecht gemacht, daher wird mein Weg von Tag zu Tag heller. Täglich wird mein Inneres erneuert, die Güte Gottes begleitet mich, daher bewege ich mich vom Guten zum Besseren.
Ich kann im Angesicht meiner Feinde feieren, weil mein Becher überfließt und niemals leer wird (Psalm 23). Gott hat das Beste für mein Leben im Sinn, die Zukunft wird besser aussehen als die Vergangenheit.«

Montag, 25. August 2008

Ruhetag


Heute herrscht auf diesem Blog Ruhe. Zu viel Arbeit am Wochenende, außerdem allerlei Termine (einer davon zu mitternächtlicher Stunde)... - ich hoffe, dass morgen zumindest die 40-Tage-Serie fortgesetzt werden kann. In diesem Sinne: Enjoy the silence.

Sonntag, 24. August 2008

Günter J. und Günter G. und Günther J. und...


Gestern war Günter G. so freundlich, sich mit Günter J. ablichten zu lassen. Freut mich sehr. Ebenso nett fand ich es, dass auch Günther J. nichts gegen ein Foto mit Günter J. hatte:


Am Rande hatte Günter J. dann noch die Gelegenheit, Herrn George W. die Hand zu geben...


...und mit Morgan F. zu plaudern.


Ganz schön was los in Berlin. Die beste aller Ehefrauen posierte derweil für die Presse mit George C., was ebenfalls im Bild festgehalten wurde:


Wo sind wir da wohl gewesen? Es sind alles echte Fotos, keine Montagen, gestern, am 23. August in Berlin aufgenommen.

Schlank und gesund in 40 Tagen! 33

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 33: Bei mir funktioniert das nicht


Heute fasten wir von Gedanken, die uns weismachen: »Für mich gilt das nicht. Ich bekomme den Job nicht. Ich werde nie den richtigen Lebenspartner finden. Meine Lage wird sich nicht ändern, bei mir funktioniert das nicht.«

Wir fangen statt dessen damit an, zu erwarten, dass auch bei uns Veränderung geschieht.
  1. Erwarte heute etwas Gutes. Der Herr hat Großes für uns getan. (Psalm 118, 24 & Psalm 126, 3)
  2. Sei dir sicher, dass Gott heute einen guten Plan für dich hat! Jeremia 29, 11: »Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.« Beachte die Worte »ich kenne«. Das heißt, dass Gott sich sicher ist. Es wird unbedingt passieren. Verlass dich darauf, es trifft ein.
  3. Erwarte, dass sich Türen öffnen. Psalm 5, 13: »Denn du segnest den Gerechten, HERR, wie mit einem Schild umringst du ihn mit Gunst.« Gunst bedeutet, dass Gott Türen öffnet, die niemand schließen kann. Erwarte heute solche Türen.
  4. Glaube an Gottes Gerechtigkeit. Das Leben ist nicht immer fair, aber Gott ist es. In Römer 12, 19-21 lesen wir, dass er sich diesbezüglich niemals irrt. Was für Abraham, Isaak und Jakob galt, gilt auch für dich. Die Bibel ist eindeutig: Gott kennt kein Ansehen der Person. (Apostelgeschichte 10, 34 und Römer 2, 11). Er wird nicht dem einen den Segen geben, den er einem anderen vorenthält. Glaube und erwarte das. Galater 3, 29: »Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach Verheißung Erben.«
  5. Denke lösungsorientiert. Egal, welches Problem du hast, egal, was bisher schief gegangen ist, erwarte eine Lösung. Erwarte eine Antwort. Jakobus 1, 5: »Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.« Beachte, dass er »allen«, jedem Menschen, gibt, nicht nur ein paar Auserwählten. Du gehörst zu denen, denen er gerne Lösungen und Antworten gibt.
  6. Erinnere dich an das Gute, das in deinem Leben schon geschehen ist. Da Gott sich nicht ändert, darfst du wieder und wieder seine Treue erwarten (Psalm 23, 6).
Denke so und sprich es aus:

»Für mich wird heute etwas Gutes geschehen. Es wird funktionieren. Gott hat einen Plan für mein Leben an diesem Tag. Er macht nur gute Pläne, daher weiß ich, dass mir Gutes widerfährt.
Ich erwarte heute Gunst. Gunst umgibt mich wie ein Schutzanzug. Türen werden sich öffnen, und niemand kann sie schließen.
Gott wird mir beistehen wie Abraham, Isaak und Jakob. Er gibt mir Weisheit und wird mir nichts vorenthalten. Er schließt mich nicht aus!
Ich erinnere mich an Gutes in meiner Vergangenheit und erwarte, dass Gott wiederum hilft. Seine Güte und Barmherzigkeit werden mich an jedem einzelnen Tag meines Lebens begleiten.«

Samstag, 23. August 2008

Kein Telefon?

Ich las gestern die Beschreibung eines neuen Gerätes, das im September auf den Markt kommt. Es hört auf den neckischen Namen »Palm Treo Pro« und soll dem Hersteller die durch Konkurrenzprodukte wie »Blackberry« und »iPhone« verlorene Marktanteile zurückbringen. Der Bericht:
Die Neuheit arbeitet mit dem aktuellen Windows-Betriebssystem Mobile 6.1 Professional, auf den Einsatz der herstellereigenen Software wurde verzichtet.
Mit GPS-Empfänger unter der Haube gesellt es sich zudem zu den Navigations-Geräten. Ferner führt das Treo Pro den Nutzer per Sondertaste laut Palm direkt und schnell ins Internet per WLAN. Alternativ steht der Webbesuch über die fixe Mobilfunktechnik HSDPA zur Verfügung.
Bedient wird das Treo Pro über ein berührungsempfindliche Display (Touchscreen) und eine QWERTZ-Tastatur. 2-Megapixel-Kamera, Einschub für microSDHC-Speicherkarten, Bluetooth 2.0, Buchse für Headsets mit 3,5 Millimeter Klinkenstecker, GSM-Quadband, 400 MHz Prozessor zählen zur weiteren Ausstattung. (Quelle: Internet, weißnichtmehrwo)
Das klingt ja alles ganz nett. Allerdings ist außer dem dezenten Hinweis auf »Quad-Band« nicht die Rede davon, dass man mit diesem technischen Wunderwerk auch telefonieren kann. Vielleicht hat ja die Firma Palm vergessen, diese Funktion einzubauen?

Schlank und gesund in 40 Tagen! 32

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 32: Ich bin unwürdig. Ich verdiene keinen Segen. (Nach all dem, was ich getan habe...)

Die Schlachten unseres Lebens werden im Kopf gewonnen oder verloren. Satan weiß, dass die Wurzel unseres Handelns in unserer Gedankenwelt liegt. Darum bemüht er sich so sehr, unseren Geist mit falschen Denkmustern zu füllen. Aber wir haben den falschen Gedanken den Krieg erklärt!
Heute fasten wir von solchen Denkweisen: »Ich bin es nicht wert. Angesichts meiner Untaten habe ich keinen Segen verdient.« Ich kann nicht der einzige sein, der so etwas schon gehört hat...

Die folgenden Schritte helfen uns dabei, von solchen Schuldgefühlen frei zu werden.
  1. Beschäftige dich statt mit deinen Fehlern mit der Gerechtigkeit, die Jesus dir gibt. Wir alle haben genug falsches Dinge getan, um direkt in der Hölle zu landen. Aber Gott urteilt über uns auf der Basis dessen, was Jesus vollbracht hat - wenn wir an ihn glauben.
  2. Er segnet uns nicht, weil wir es verdient haben. Er segnet uns, weil er es versprochen hat. Wir müssen uns klar machen, dass Gott zu seinen Verheißungen steht, so wie er Abraham versprach: »Und Abram war 99 Jahre alt, da erschien der HERR dem Abram und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Lebe vor meinem Angesicht, und sei untadelig! Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir setzen und will dich sehr, sehr mehren.« (1. Mose 17, 1-2) Gott hat dieses Versprechen gehalten.
  3. Wenn du glaubst, dass dir vergeben wurde, fließt der Segen.Römer 4, 7-8: »Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind! Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht zurechnet!« Wenn du dein Vertrauen auf die Vergebung setzt, öffnest du die Tür für den Segen. Daher sagte Jesus zu dem Gelähmten zuerst: »Kind, deine Sünden sind vergeben.« - und dann anschließend: »Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett auf und geh in dein Haus« (Markus 2)
  4. Jesus ist würdig, Gottes Segnungen zu empfangen, und du bist in ihm und er in dir. Galater 3:29: »Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach Verheißung Erben.« Galater 3, 9: »Folglich werden die, die aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet.«
  5. Hör damit auf, dich selbst zu verdammen. Beende die Selbstvorwürfe, nachdem du einen Fehler gemacht hast. Römer 14, 22: »Hast du Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Glückselig, wer sich selbst nicht richtet in dem, was er gutheißt.«
  6. Jesus nahm den Fluch auf sich, damit du den Segen empfangen kannst! Er verdient es, dich gesegnet zu sehen, weil er für dich gelitten hat. »Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist.« (Galater 3, 13)
Denke so und sprich es aus:

»Ich wende meine Augen von all meinen Fehlern ab und richte den Blick auf das, was Jesus für mich getan hat. Er segnet mich, weil er es versprochen hat. Das erwarte ich tagein, tagaus. Ich entscheide mich, daran zu glauben, dass mir vergeben wurde. Daher wird der Segen fließen. Ich gehöre zu Christus, deshalb gilt mir der Segen und nicht der Fluch. Ich erwarte, dass Gottes Verheißungen sich erfüllen.«

Freitag, 22. August 2008

Endzeit: Tag und Stunde

Haso hat gestern um Hilfe gebeten, den Minutenzeiger in die richtige Position zu bringen: Kann jemand bitte mal die Weltenuhr stellen?

Dabei kann ich nun leider nicht behilflich sein, da die Sekundenanzeige meiner Uhr so gut wie immer vom Gong der Tagesschau abweicht, aber immerhin weiß ich zu berichten, dass das Ende der Welt am 4. Dezember stattfinden wird:


Sogar als DVD und BLU-RAY wird man das einmalige Ereignis erwerben können, falls man gerade verhindert sein sollte, selbst am Ende der Welt teilzunehmen.

Uns hierzulande wird solches Wissen über das Datum ja von der Regierung vorenthalten, in Amerika, wo das Foto kürzlich entstand, wird das Ende dagegen öffentlich angekündigt. Die sind eben tatsächlich mehr brave und mehr free als wir...

Schlank und gesund in 40 Tagen! 31

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 31: Ich bin schuldig

Hast du je so gedacht? »Ich tue nicht genug. Ich bin nicht gut genug. Ich sage nicht die richtigen Sachen. Ich bin zu nachlässig mit mir selbst. Ich bin minderwertig. Ich sollte mehr für andere Menschen tun. Ich esse zu viel...« Solche Gedankengänge produzieren Schuldgefühle, das führt zur Selbstverachtung, zum Zorn auf andere, zu schlechten Entscheidungen, harten Worten, bremst unser Leben und macht uns furchtsam.
Oft fühlen wir uns schuldig, weil wir denken, dass wir nicht genug für Gott und andere Menschen tun. Wir sind nicht gut und heilig genug...

Solches Denken hat Menschen seit Jahrhunderten in Gefangenschaft gehalten. Es scheint kaum etwas zu geben, was uns dermaßen von unserer wahren Bestimmung fernhält wie Schuldgefühle.

Gott motiviert nicht durch Schuldzuweisungen. Das wäre Manipulation. Gott motiviert durch Güte. Römer 2, 4: »Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, daß die Güte Gottes dich zur Buße leitet?«
Menschen versuchen häufig, uns Schuldgefühle zu vermitteln, damit wir etwas für sie tun oder ihnen etwas geben. Gott ist nicht so, er möchte, dass wir frei sind.

Wir wollen von den Schuldgedanken fasten:
  1. Jesus hat dich als »nicht schuldig« freigesprochen. Das heißt nicht, dass du nie etwas falsch gemacht hättest, aber er hat deine Schuld mit seinem Blut abgewaschen.
  2. Sieh, was Gott sieht. Nimm Kolosser 1, 22 für dich in Anspruch: »Er hat euch aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen.«
  3. Wenn du etwas falsch machst, dann leugne es nicht. Gib es zu, bekenne es. 1. Johannes 1, 9: »Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.«
  4. Es ist bereits vollbracht! Glaube, dass es bereits geschehen ist. Hebräer 1, 3: »...er hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.«
  5. Verwirf den Gedanken, dass du dich schuldig fühlen musst, um Vergebung zu bekommen. Manchmal meinen wir, dass es notwendig wäre, sich schuldig und schlecht zu fühlen. Hör damit auf. Du brauchst keine Schuldgefühle mit dir herumtragen. Damit kannst du für nichts bezahlen. Das Blut Jesu hat bereits dafür bezahlt, und es kommt einer Beeidigung dieses Blutes gleich, wenn wir meinen, dass wir Gott solche Gefühle schuldig wären.
  6. Hör auf, dir Vorwürfe wegen der Dinge zu machen, die du falsch gemacht hast. Wie das geht? Indem du im »jetzt« lebst, nicht im »gestern«. Dadurch kann dein Geist dich nicht mehr mit den vergangenen Fehlern bombardieren, die vergeben sind. Wenn du betest, flüstert der Teufel: »Du solltest aufräumen.« wenn du aufräumst, sagt er: »Du solltest beten.« Lass diesen Müll nicht mehr zu! Hebräer 11, 1: »Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.« 2. Korinther 6, 2: »Denn er spricht: Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen. Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.«
  7. Finde Frieden in der Tatsache, dass du nicht perfekt sein musst. Gott erwartet von dir keine Perfektion. Jesus ist deine Perfektion, also komm zur Ruhe.
Denke so und sprich es aus:

»Jesus hat mich als »nicht schuldig« freigesprochen. Selbst wenn ich das Gefühl habe, nicht genug zu tun, nicht gut genug zu sein, sagt Gott, dass der Glaube ausreicht.
Ich muss mich nicht schuldig fühlen, um Vergebung zu erhalten. Ich werde Gottes Vergebung empfangen, wenn ich etwas falsch gemacht und es ihm bekannt habe, weil er mich bereits von jeder Sünde gereinigt hat. Ich werde solche Dinge bekennen und dann ist die Schuld von mir genommen.
Ich höre heute damit auf, mir dauernd Vorwürfe wegen vergangener Sünden und Fehler zu machen. Ich lebe im »jetzt« und preise Gott für mein Leben am heutigen Tag.
Ich finde Frieden in der Tatsache, dass er meine Perfektion ist. Ich muss nicht perfekt sein, ich muss nur mein Vertrauen auf ihn setzen.«

Donnerstag, 21. August 2008

Bedenklich

Muss man sich Sorgen machen, wenn ausgerechnet aus der Abteilung Buchhaltung, wo es um den peniblen Umgang mit Zahlen geht, ein solcher Urlaubsantrag kommt?

Vermutlich nicht. Es ist zwar kalendarisch nicht in Ordnung, für den September 2008 einen Urlaubsantrag 2007 abzugeben, rechnerisch zweifelhaft, dass ein Urlaub vom 3. September bis zum 23. September insgesamt 0 Tage umfassen soll, aber da der Vorgesetzte unterschrieben hat, wird das wohl alles so seine Richtigkeit haben. Allerdings ist mir eine Frau Mustermann, die als Urlaubsvertretung tätig wird, bisher nicht bekannt. Na ja. Man kann ja nicht alles wissen und jeden kennen...

Schlank und gesund in 40 Tagen! 30

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 30: Gott bestraft mich

Heute fasten wir von dem Gedanken, der in etwa ausdrückt: »Warum tut mir Gott das an? Er bestraft mich. Warum stößt mir das zu?...« Damit bauen wir auf dem Impuls von gestern auf, denn wir alle erleben solche Zeiten, in denen wir das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein, und dass deshalb Gott möglicherweise zornig auf uns sein könnte. Wir ersetzen solche Denkmuster durch »Gott ist nicht wütend auf mich. Er ist verrückt nach mir.«

Wenn etwas schief geht, fällt es leicht, so zu denken: »Vielleicht lässt Gott das zu, weil ich dieses oder jenes getan beziehungsweise nicht getan habe.« Doch solche Gedanken vernebeln den Blick auf unseren himmlischen Vater. Wir müssen damit aufhören, ihn als einen rachsüchtigen und verurteilenden Gott zu betrachten. Er ist zweifellos der Richter. Aber sein Urteil über unsere Ungerechtigkeit ist durch das Blut, das Jesus für uns vergossen hat, bereits vollstreckt. Was übrig bleibt ist seine Gnade und sein Erbarmen.

Wir wollen diese Gerichts-Mentalität aus unseren Köpfen vertreiben!
  1. Es ist Gott unmöglich, uns etwas zu geben, was nicht gut ist. Psalm 84, 12: »Gott, der HERR, ist Sonne und Schild. Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln.« (Und vergiss nicht: Du bist gerechtfertigt duch das Blut Jesu, nicht durch Werke - das ist »Lauterkeit«.)
  2. Aufgrund des Blutes eines Lammes ging das Gericht an den Kindern Israels vorbei. In 2. Mose 12, 12-13 sagte Gott: »Aber das Blut soll für euch zum Zeichen an den Häusern werden, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich an euch vorübergehen: so wird keine Plage, die Verderben bringt, unter euch sein.« Das Blut Jesu ist noch viel mächtiger als das Blut des Passahlammes, und es wurde für uns vergossen.
  3. »Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.« (Jakobus 1, 17) Gott hat sich nicht verändert. Er ist der Autor alles Guten. Das wollen wir nie wieder in Zweifel ziehen.
  4. Nimm seine Gnade an. Klagelieder 3, 22-23: »Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue.« In Hebräer 4, 16 lesen wir: »Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe.« Er verurteilt und richtet dich nicht!
  5. Denke darüber nach, was Gnade bedeutet. Eine Frau bat Napoleon um Gnade für ihren Sohn. Er sollte wegen seiner Verbrechen gegen Napoleon und Frankreich hingerichtet werden. »Wissen Sie nicht, was er angestellt hat?«, fragte Napoleon die Mutter und stellte fest: »Er verdient keine Gnade!« Sie antwortete: »Wenn er es verdient hätte, wäre es keine Gnade.« Napoleon ließ den Gefangenen frei.
Wenn du dich das nächste Mal bei dem Gedanken »warum passiert mir das?« ertappst, erwarte, dass Gott etwas Gutes aus der Situation macht, anstatt anzunehmen, dass dich gerade sein Gericht treffen würde.

Denke so und sprich es aus:

»Gott bestraft mich nicht. Er ist mein Vater, und er hat mich unaussprechlich lieb. Ich verdiene Strafe, aber er hat mich begnadigt.
Wenn mir Schlechtes begegnet, werde ich nicht glauben, es sei eine Strafe Gottes. Ich werde nicht glauben, dass ich seine Gunst verloren hätte. Seine Gunst umgibt mich wie ein Panzer.
Sein Gericht ging an den Kindern Israels vorbei, daher verschont er auch mich aufgrund des Blutes Jesu. Ich erwarte, dass Gott Gutes tut, jeden Tag, ohne Ende.
Ich nehme seine Gnade an. Sie begleitet mich Tag und Nacht. Egal, was das Leben bringt, ich erwarte, dass Gott es zum Guten wendet.«

Mittwoch, 20. August 2008

...gerade die müssten doch für einen da sein.

Ein hochinteressantes und spannendes Interview möchte ich heute empfehlen. Die 21 Minuten sind samt und sonders sehens- und hörenswert.

Da erzählt ein Mann Gottes unter anderem, wie er nach aufopferndem Dienst, der begleitet von übernatürlichen Heilungen und Befreiungen unheimlich viele Menschen erreicht, abstürzt. Seine Frau verlässt ihn, er gerät ins Trudeln und greift wieder zu den Drogen, aus denen Jesus ihn einst befreit hatte. Die Mitchristen? Die wenden sich überwiegend ab...
Die Moderatorin fragt ihn: »Aber gerade die Freunde aus der Glaubensbewegung müssten in so einem Fall doch für einen da sein?«

Wie gesagt, ein spannendes, hochaktuelles und Augen öffnendes Gespräch. Man erfährt auch, was Paulus Scheiße fand und wie genial Jesus ist: Martin Dreyer bei N24

P.S.: Kommentare zum Interview sinnvollerweise bei Martin direkt hinterlassen: Martin Dreyer Blogspot: Die Sendung auf N24

Schlank und gesund in 40 Tagen! 29

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 29: Gott ist wütend auf mich


Viele Menschen glauben, dass Gott zornig auf sie sei, dass ihnen schlimme Dinge widerfahren, weil Gott sie bestrafen will. Oder, etwas abgemildert, dass Gott zwar nicht grundsätzlich erzürnt wäre, aber andererseits auch nicht aktiv helfen will.

Von solchen Gedanken fasten wir heute. Falsche Denkweisen werden von unserem Fleisch oder vom Teufel dazu gebraucht, unseren Glauben zu untergraben. Wenn du glaubst, Gott sei wütend auf dich, wirst du kaum erwarten, dass er dich segnet. Wir wollen diesen Gedanken mit dem Schwert des Wortes Gottes ausmerzen.
  1. Gott ist nicht zornig auf dich. Er ist verrückt nach dir. (Das Wortspiel im Englischen lässt sich nicht verlustfrei ins Deutsche übertragen: »God is not mad at you. He is mad about you.«) Als ich vor 15 Jahren meinen Dienst begann, fing ich an, das zu sagen, und ich werde es weiterhin glauben! Wenn du das annimmst, wirst du Vertrauen, Hoffnung und Frieden bekommen, und wer würde das nicht wollen? Ich weiß, dass die Aussage stimmt, weil ich in Römer 8, 37 lese, dass uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann. Uns wurde vergeben (1. Johannes 1, 9) und wir werden geliebt (1. Johannes 4, 10).
  2. Denke diesen neuen Gedanken: Gott liebt mich genauso, wie er Jesus liebt! In Johannes 17, 23 sagt Jesus zum Vater: »...damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.« Welche eine erstaunliche Wahrheit. Gott liebt dich genauso, wie er Jesus liebt! Und wie könnte Gott sauer auf Jesus sein?
  3. Er hat ständig gute Gedanken über dich. Psalm 139, 17-18: »Für mich aber - wie kostbar sind deine Gedanken, o Gott! Wie gewaltig sind ihre Summen! Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand. Ich erwache und bin noch bei dir.«
  4. Was Gott zu Jesus sagte, gilt auch dir. 1. Johannes 4, 16: »Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.« Diese wunderbare Wahrheit lässt sich nicht aus der Welt schaffen. Gott liebt Jesus nicht halbherzig, also liebt er auch dich nicht mit Einschränkungen.
  5. Es gibt nichts, was Gott dir vorenthalten will. Römer 8, 32: »Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?«
  6. Du wirst nicht verdammt. Römer 8, 1: »Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind« Verdammnis ist der Ausdruck höchster Missbilligung. Gott nimmt dich jedoch uneingeschränkt an, wegen deines Glaubens an Jesus Christus - nicht wegen der Leisuntgen, die du vollbringst. Gottes Liebe für dich ist unwandelbar. 5. Mose 7, 8 zeigt uns, dass er uns mit ewiger Liebe liebt. Sie kann nicht aufgehalten werden, nicht schwinden und nicht enden.
Denke so und sprich es aus:

»Gott ist nicht wütend auf mich. Er ist verrückt nach mir. Es liebt mich genauso wie Jesus. Er hat kostbare Gedanken über mich. Ich bin sein geliebtes Kind und er ist mein geliebter Vater.
Gott will mir nichts vorenthalten. Er hat sein bestes für mich gegeben, warum sollte er dann andere Dinge zurückhalten?
Ich weigere mich, verdammt zu sein. Mir wurde vergeben. Ich weise den Gedanken zurück, dass Gott wütend auf mich wäre. Er ist für mich, nicht gegen mich. Seine Liebe für mich kann nicht enden.

Anmerkung von Pastor Dickow: Du darfst diese Gedankenanstöße gerne weitergeben. Du hast meinen Segen dafür. Die Wahrheit ist kostenlos! Ich möchte, dass diese Beiträge die Menschen erreichen, weil das Volk Gottes frei von falschem Denken werden soll.

Dienstag, 19. August 2008

Auto fängt mit A an.

Toby hat sich kürzlich mit einem vernehmlichen »gggrrr« zu seiner Ausgabe von 800 Euro und den folgenden TÜV-Durchfall Luft gemacht. Die 800 Euro kann ich leicht überbieten:

»Das wird dann insgesamt 2.500 Euro kosten«, meinte der Kundendienstmitarbeiter bei Ford Kroymanns in Berlin. Er hatte mein Fahrzeug auf Mängel für die bevorstehende TÜV-Prüfung durchgesehen und eine imposante Liste zusammengestellt.
  • 4 Reifen ersetzen
  • Schläuche der Servolenkung angescheuert - ersetzen
  • Ölwannendichtung undicht
  • Bremsflüssigkeit erneuern
  • 4 Stoßdämpfer erneuern
  • Radlager hinten einstellen
  • Sicherheitsgurt rechts defekt
Nun ja. Baujahr 1998, da mag schon was kaputt sein. Als langjähriger Autobesitzer glaube ich jedoch eine ganze Menge, aber nicht das, was mir der Mitarbeiter einer Werkstatt erzählt, zumindest glaube ich es nicht unbesehen.

Dass die Reifen nicht unbedingt einen Zuverlässigkeitspreis gewinnen würden, wusste ich. Sogenannte »Slicks« sind im Straßenverkehr eher verpönt. Also ließ ich die Reifen bei A.T.U. tauschen, für 495 Euro inklusive Montage und Gas. Dann fuhr ich frischbereift zur DEKRA und ließ das Fahrzeug untersuchen.

Die tatsächliche Mängelliste sah dann so aus:
  • Bremswirkung Betriebsbremse nicht ausreichend
  • Bremswirkung Feststellbremse nicht ausreichend
  • Bremsschlauch vorne rechts verdreht
  • Kennzeichenleuchte defekt
  • Windschutzscheibe rechts zerkratzt
  • Lenkradschloss: Motor läuft mit Abziehen des Zündschlüssels
Die Bremsen, nun ja, da gab es also wirklich Handlungsbedarf. Der verdrehte Bremsschlauch ging vermutlich auf eine Wartung vor mehreren Jahren durch den Vorbesitzer zurück. Aber keine Rede von Servolenkungsschläuchen, keine Undichtigkeit der Ölwanne, die Stoßdämpferwirkung reichte aus, und weder das Radlager hinten noch der Sicherheitsgurt rechts wiesen irgend welche Mängel auf.
Das Lenkradschlossproblem erübrigte sich, indem ich den Ersatzschlüssel aus der Schublade nahm und gegen den bisher benutzten tauschte - der Ersatzschlüssel steckt fest, solange die Zündung eingeschaltet ist. Die Kennzeichenleuchte brauchte ein Birnchen für 2,49 Euro.

Zurück zu A.T.U., Bremsen richten lassen. Ein stolzer Preis von 747,95 Euro, dafür gab es neue Bremstrommeln hinten, neue Bremsbeläge vorne, die Demontage und richtige Montage des Bremsschlauches und frische Bremsflüssigkeit.

Nun blieb das Problem mit der Frontscheibe. Ford Kroymanns hatte die bei den 2.500 Euro überhaupt nicht in Betracht gezogen, also war sie in der Kalkulation nicht enthalten. Der Vorbesitzer hatte offensichtlich einen defekten Scheibenwischer rechts über Wochen oder Monate laufen lassen, so dass der im unteren Bereich eine Furche in das Glas gegraben hatte. Um eine Autoscheibe so tief anzukratzen, muss man schon recht lange mit Metall statt Gummi wischen.
Dass ich das Fahrzeug mit der bereits zerkratzten Scheibe und frischem TÜV ohne Mängel vor zwei Jahren gekauft hatte, nützte nichts. TÜV-Prüfer sind sture deutsche Beamte oder so was. Auf jeden Fall haben sie immer recht und sind die Götter der Prüfbestimmungen. Einem Gott widerspricht man nicht.

Angebot A.T.U.: 750 Euro für den Scheibentausch. Nach einigem Hin und Her und meinem Hinweis auf Kundentreue waren es dann nach einigen Minuten noch 550 Euro. Das schien mir immer noch recht teuer, also vertagte ich die Bestellung und fragte bei Carglass.

Der freundliche Carglass-Mensch: »875 Euro.«
Ich: »Danke, dann bin ich nicht interessiert.«
Er: »Darf ich fragen, warum?«
Ich: »Weil ich bei A.T.U. nur 550 Euro bezahlen muss.«
Er: »Einen Moment, da muss ich noch mal rechnen.«
Eine Weile Gekritzel und Geraschel mit Papier und Bleistift.
Er: »530 Euro, ich habe noch mal kalkuliert.«
Ich: »Vielen Dank, ich denke darüber nach.«

Mittlerweile hatte ich über das Internet den Einkaufspreis für die Scheibe gefunden: 350 Euro. Der fachmännische Austausch dauert etwa 50 Minuten. Wenn eine Stunde 100 Euro kostet, und noch etwas Kleinkram dazu kommt, Dichtgummi, Fett, Wasweißichwasnochalles, dann sollten 450 Euro erst mal reichen. Natürlich müssen Firmen wie A.T.U. auch noch ihre Buchhaltung und Werbung und Miete und Steuern und so weiter bezahlen... - also womöglich doch 500?

Wieder bei A.T.U. meinte ich: »Über den Preis der Scheibe müssten wir noch mal reden.«
Der Meister: »Na ja, wir sind Ihnen doch schon entgegen gekommen.«
Ich: »Ja, durchaus, aber bei Carglas muss ich nur 530 Euro bezahlen.«
Der Meister: »Moment, da muss ich jetzt mal den Chef fragen.«
Er entschwand und kehrte kurz darauf mit einem freundlichen Herrn zurück, der offensichtlich der Filialleiter war.
Filialleiter: »Also noch günstiger als 550 Euro geht es wirklich nicht.«
Ich: »Na gut, dann fahre ich zu Carglas.«
Filialleiter: »Was müssen Sie dort bezahlen?«
Ich: »530 Euro.«
Meister: »Herr Matthia ist ein Stammkunde.«
Filialleiter: »525 Euro.«
Ich: »Hmmm...«
Filialleiter: »Und die Gebühren für die Wiedervorführung beim TÜV übernehmen wir.«
Ich, nach kurzer Kalkulation im Kopf (525 minus 20 Gebühr für den blöden TÜV ist gleich ungefähr erträglich...): »Okay. Wo muss ich unterschreiben?«

Und die Moral von der Geschichte? Es lohnt sich, erstens zu recherchieren und zweitens zu verhandeln. Die Preise, die eine Werkstatt nennt, haben ganz offensichtlich enorm viel Luft.
Statt 2.500 Euro plus Scheibe (vermutlich mindestens 875 Euro bei Kroymanns) habe ich letztendlich 525 + 749 + 495 bezahlt, das Lämpchen für die Kennzeichenbeleuchtung lassen wir mal beiseite. 1.499 Euro also. Eine Menge Geld, immer noch, aber es hätten auch mehr als 3.000 werden können.

Kommentar meines Schwagers: »Auto fängt mit A an. A wie Ausgaben.«

Schlank und gesund in 40 Tagen! 28

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 28: Es ist so schwer

Erstaunliche Berichte erreichen mich von Menschen, die das Fasten von falschen Gedanken mitmachen. Eine Frau schrieb, dass ihre Kinder nach einiger Zeit fragten: »Wer bist du, und was hast du mit unserer Mutter angestellt?« Sie erklärten ihr: »Du schreist uns nicht mehr an. Du wirst nicht mehr wütend. Du isst weniger. Du bist jemand anderes.«
Was wir hier praktizieren, ist in der Tat eine Revolution von innen nach außen. Heute fasten wir von dem Gedanken: »Es ist so schwer.«

Manche Menschen unternehmen noch nicht einmal den Versuch, bestimmte Dinge zu tun, weil sie sich mit solchen Gedanken geprägt und blockiert haben. So bringt man sich um den Sieg, bevor man es überhaupt versucht hat. Von diesem Denken wollen wir Abstand nehmen.

1. Mache dir klar, dass du mit dem Herrn zusammen im Joch bist. Viele Christen finden das Leben so schwierig, weil sie alles alleine tun. Das Christenleben ist aber ganz anders gemeint. Wir sollen mit Jesus durch das Joch verbunden sein. Er sagte: »Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen« (Matthäus 11, 28-29)
2. Manche Dinge sind zu schwer für deine eigene Stärke, aber Gott würde nichts von uns erwarten, wofür er uns nicht die notwendige Kraft gibt. (1. Korinther 10, 12-13) Seine Gnade reicht auch für dich völlig aus. (2. Korinther 12, 9)
3. Vergiss nicht, dass wir eins mit ihm sind. 2. Korinther 13, 5: »Oder erkennt ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist?« Er ist in dir, deshalb steht er genau den Schwierigkeiten gegenüber, die du vor dir siehst. Dein Problem ist sein Problem. Deine Herausforderung ist seine Herausforderung. Deine Schulden sind seine Schulden.
4. Beschäftige dich mit Gottes Charakter und seinen Fähigkeiten. Jeremia 32, 17: »Siehe, du hast die Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm: kein Ding ist dir unmöglich.« Es gibt nichts, was er nicht tun könnte.
5. Matthäus 19, 26: »Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.«
6. Konzentriere dich nicht darauf, etwas »für Jesus« zu tun, sondern tue alles »in Jesus«. Galater 2, 20: »...und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir...« Was für den Menschen zu schwer und unmöglich ist, fällt Gott leicht. Der Gott, der Unmögliches möglich macht, lebt in dir.

Denke so und sprich es aus:

»Ich stehe den Schwierkigkeiten und Herausforderungen in meinem Leben nicht alleine gegenüber. Ich bin mit Jesus durch das Joch verbunden, und sein Joch ist leicht, seine Last ist nicht schwer.
Der Heilige Geist ist mein Helfer. Er lebt in mir, gibt mir seine Kraft, ermutigt mich, stärkt mich.
Gott weiß, was ich durchmache, und er hat mir die Kraft und die Gnade gegeben, es zu schaffen. Ich stehe in einem Bund mit Gott, daher sind meine Kämpfe seine Kämpfe.
Nichts ist für ihn zu schwer und alles ist mir möglich, weil ich an ihn glaube. Ich lebe aus der Kraft, die er in mich hineinlegt. In Christus kann ich buchstäblich alles schaffen.«

Montag, 18. August 2008

Todd Bentley ist ein Mensch.

Die einen lassen ungehemmt ihrer Schadenfreude freien Lauf. Die anderen haben es schon immer gewusst. Manche berichten nüchtern die Fakten, andere schwelgen in Mutmaßungen und Unterstellungen.

Die Fakten sind eigentlich ganz simmpel: Todd Bentley ist ein Mensch. Kein Gott, kein Engel vom Himmel, kein Wesen aus einer anderen Welt. Ein Mensch.

Das mag manchen überrascht haben. Aus der ganzen Welt pilgerte man nach Florida, um das mitzuerleben, was mal als Outpouring, mal als Erweckung bezeichnet wurde. Um einen Menschen auf den Bühne zu sehen? Nein, sicher nicht, werden die meisten sagen, sondern um Gottes Wirken zu erleben und, Stichwort Impartation, etwas davon mit nach Hause zu bringen.
Die Medienmaschinerie half fleißig mit. Bücher, DVDs, Life-Sendungen, Podcasts und allerlei mehr wurden flugs veröffentlicht. Da witterte und machte mancher auch in Deutschland ein schnelles Geschäft.
Es wurde jedoch nicht nur verdient, sondern auch gestritten. Selten gab es eine solche Polairisation wie in den vier Monaten, in denen Lakeland den einen zum Synonym für die langersehnte Erweckung, anderen zum Synonym für Dämonisches wurde.

Nun hat Todd Bentley sich vorerst völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und seinen Posten als Leiter von Fresh Fire Ministries niedergelegt. Zögerlich, wie es scheint, und wohl unter erheblichem Druck, denn zuerst war ja nur die Rede davon, dass die Ehe in einer Krise stecken würde, nun wurde nachgereicht, dass die Ehekrise Auswirkungen oder Ursachen hat. Die Verlautbarung des Leitungskreises:
We wish to acknowledge, however, that since our last statement from the Fresh Fire Board of Directors, we have discovered new information revealing that Todd Bentley has entered into an unhealthy relationship on an emotional level with a female member of his staff. In light of this new information and in consultation with his leaders and advisors, Todd Bentley has agreed to step down from his position on the Board of Directors and to refrain from all public ministry for a season to receive counsel in his personal life. (Quelle: Fresh Fire Ministries)
Was immer eine »ungesunde Beziehung auf emotionaler Ebene« auch sein mag, damit ist jedenfalls einstweilen der Dienst eines Mannes zu Ende, der über vier Monate im Rampenlicht stand wie kaum jemand zuvor. Und auf einmal wird deutlich, was viele nicht begreifen wollten: Todd Bentley ist ein Mensch. Kein Gott, kein Engel vom Himmel, kein Wesen aus einer anderen Welt. Ein Mensch.

Gott hat sich nun einmal entschieden, durch Menschen zu wirken. Dass übernatürliche Wesen in das irdische Geschehen direkt eingreifen, ist in der Bibel kaum zu finden. Es erscheinen zwar Engel, aber die geben Menschen Aufträge, Erklärungen und Anweisungen. Nur selten, wie in Apostelgeschichte 5, 19, übernimmt ein Engel das, was der Mensch nicht schafft. Jesus selbst sagte, er könne selbstverständlich eine himmlische Streitmacht herbeibefehlen (Matthäus 26, 53), aber er tat es nicht.

Ein Evangelist ist ein Mensch aus Fleisch und Blut. Genau wie ein Pastor, ein Apostel, eine Krankenschwester oder ein Busfahrer. Und Menschen, so unglaublich das auch für manchen Zeitgenossen klingt, machen Fehler. Menschen irren sich. Menschen schlagen falsche Wege ein. Menschen fürchten sich. Menschen überschätzen sich. Menschen lassen sich verleiten. Menschen meinen es gut, und tun das Falsche. Menschen sind nicht unfehlbar.

Manches an den Ereignissen rund um Todd Bentley erinnert mich an eine Rock-Oper aus meiner Jugendzeit. Tommy wird, nachdem ihm Übernatürliches widerfahren ist, von Fans, Medien und Geschäftsleuten zum Superstar gemacht, immer höher gehoben und dann fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Alle haben sie an ihm verdient, sich in seinem Glorienschein gesonnt, und dann ist er plötzlich völlig allein mit dem Scherbenhaufen. Niemand hört mehr seine verzweifelte Bitte: See me, feel me, touch me, heal me...

Ich wünsche Todd Bentley und seiner Frau, dass er nicht völlig alleine dastehen muss, dass sie echte Freundschaft findet. Dass es Menschen in der Umgebung des Paares gibt, die sich als wahrhaftige Schwestern und Brüder erweisen. Ein Bruder wird dir nicht deine Fehler aufzählen, sondern dich in die Arme nehmen, trösten, ermutigen und dir bei einem neuen Anfang helfen. Eine Schwester wird dich nicht verurteilen, sondern lieben, dir helfen, die Scherben zusammenzukehren und dich unterstützen.

Leute, die ohne Sünde sind und deshalb den ersten, zweiten und dritten Stein werfen, gibt es genug. Den letzten, tödlichen Stein werfen sie gerne noch hinterher, wenn du schon am Boden liegst.

Imagine...

Imagine all the people living life in peace.
You may say, I'm a dreamer, but I'm not the only one.



All we are saying is »Give peace a chance!«

Mehr zum Thema bei Don Ralfo: Krieg ist Kacke!

Schlank und gesund in 40 Tagen! 27

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nichts zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow liegt vor.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden oder Glauben, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnt.

Tag 27: Ich bin allein in diesem Sturm

Beim Fasten von falschen Denkmustern unterscheiden wir nicht nur zwischen falsch und richtig, sondern auch zwischen richtig und fast richtig. Es gibt vieles, was wir glauben, obwohl es nur fast richtig ist. Es ist fast richtig, dass wir uns in die Gegenwart Gottes begeben können, indem wir mit ganzem Herzen anbeten. Manche Pastoren fordern sogar die Gemeinde auf: »Lasst und in seine Gegenwart durchbrechen!«
Aber, liebe Leser, wir sind bereits in seiner Gegenwart, weil wir durch den Vorhang gegangen sind, der uns vom Allerheiligsten trennte. Durch den Leib und das Blut Jesu Christi wurde dieser Vorhang zerrissen (Hebräer 10, 19-20).
Wir stehen jetzt freimütig in seiner Gegenwart, ohne Schuld, ohne Verdammnis, ohne Trennung von ihm.

Wir bauen auf dem auf, was wir in den letzten Tagen behandelt haben und fasten heute von dem Gedanken: »Ich stehe alleine da. Wo ist Gott, wenn ich ihn am dringendsten brauche?«

Als die Jünger auf dem Weg über einen See waren (Markus 4, 36-40), wurden sie von einem Sturm überwältigt, der ihr Boot traf. Sie nahmen an, dass sie umkommen würden. Sie fürchteten um ihr Leben und kämpften verzweifelt mit den Wassermassen. Kennst du solche Stürme? Kennst du es, wenn das Wasser über dir zusammenschlägt, du keinen Rat mehr weißt und völlig hilflos bist? Du schreist: »Herr, wo bist du? Kümmert es dich nicht?«
Die Jünger hatten angesichts des Sturmes ein Detail vergessen... Jesus war mit ihnen im Boot! Es gibt nichts wertvolleres als seine Gegenwart!

Wir wollen diese Gedanken übwerwinden, alleine und ohne Hilfe im Sturm zu sein.

  1. Er ist mit dir im Boot. In Markus 4, 36-40 schlief Jesus. Mich fragte mal jemand: »Wie wecken wir Jesus auf, wenn er mitten im Sturm schläft?« Ich antwortete: »Weck ihn nicht auf. Ruhe mit ihm!« Wenn er nicht besorgt ist, brauchen wir ebenfalls nicht verzweifeln. Seine Gegenwart stillte damals den Sturm, und so ist es noch heute.
  2. Die Jünger mussten nicht Jesus wecken, sondern die Tatsache begreifen, dass er da war. Wenn du weißt, dass er bei dir ist, gibt es keinen Grund zur Furcht. Psalm 23, 4: »Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.«
  3. Großes Wunder: Jesus stillte den Sturm. Größeres Wunder: Jesus konnte mitten im Sturm schlafen. Wenn du weißt, dass er bei dir im Boot ist, bekommst du übernatürlichen Frieden. Einen Sturm stillen, das ist großartig. Mitten im Sturm Frieden haben, das ist noch großartiger.
  4. Verwechsle nicht Feuer in deinem Leben mit der Abwesenheit Gottes. In Daniel 3, 22-25 war Jesus der vierte Mann, seine Gegenwart wirkte mitten im Feuer. Auch wenn du seine Gegenwart nicht fühlst heißt das nicht, dass er abwesend wäre. Glaube, dass er bei dir ist, und deine Situation wird sich durch seine Gegenwart verändern.
  5. Psalm 91, 10: »Denn er bietet seine Engel für dich auf, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen«. Beachte, dass er seinen Engel deinetwegen einen Auftrag gibt. Es gibt viele Engel, die mit unserem Leben zu tun haben, aber etwas ist noch viel wichtiger: Jesus Christus. Er ist Herr, und er kümmert sich um dich.
Denke so und sprich es aus:

»Es gibt nichts größeres als die Gegenwart Gottes, und seine Gegenwart ist bei mir und in mir. So sicher, wie er mit Mose war, ist er mit mir.
Ich versuche nicht, in Gottes Gegenwart hineinzukommen. Ich bin bereits in seiner Gegenwart, durch das Blut Jeus. Er ist in meinem Boot, hier bei mir, und nicht irgendwo weit weg.
Ich mache mir seine Anwesenheit bewusst. Es existiert keine Trennung. Ich kann mit ihm ruhen, mitten in all den Stürmen. Ich kann mit ihm durch jedes Feuer gehen.
Ich fürchte mich nicht, weil er bei mir ist.«

Sonntag, 17. August 2008

3 Matthia, 1 Telefon

Unlängst hat sich mal wieder gezeigt, dass Männer eigentlich nur vergrößerte Jungs sind. Wenn ein geeignetes Spielzeug greifbar ist, wird es flugs in Beschlag genommen und ausgiebig zum Spielen benutzt.
In geselliger Runde zeigte einer der drei hier abgelichteten Herren mit dem Namen Matthia sein neues Telefon, das er gerade mal ein paar Stunden zuvor bekommen hatte. Ein Telefon hatte früher eine Schnur, das ist heute nicht mehr unbedingt der Fall. Dieses war ein solches Exemplar, das über die schwäbische Mundart* zu einer nunmehr in ganz Deutschland verbreiteten Sammelbezeichnung gekommen ist, die einem der drei hier abgelichteten Herren nicht über die Lippen kommen wird.

Doch zurück zum Gerät Spielzeug. Man kann damit sicher auch telefonieren, obwohl das zum Zeitpunkt dieser Aufnahmen nicht ausprobiert wird. Dieser Herr Matthia speichert gerade die Telefonnummer eines anderen Herrn Matthia im Gerät, damit er dessen Klingelton - immerhin ein Anruf quer über die Tischpaltte - zu hören bekommt.


Der nächste Herr Matthia hat sofort entdeckt, dass es allerlei kurzweilige Spiele gibt, zum Beispiel fährt er hier mit einem virtuellen Auto eine virtuelle Straße entlang und rammt dabei (durchaus gewollt und grinsend) einen virtuellen anderen Verkehrsteilnehmer.


Der dritte Herr Matthia wiederum ist zuerst einmal erpicht darauf, die Tauglichkeit des Telefons als Videokamera und Fotoapparat zu untersuchen. Er lichtet nicht nur anwesende Damen ab, sondern auch Meerschweinchen und die Einrichtung der Wohnung.


Das Treiben der drei Herren Matthia sorgt für angeregte Gespräche der Frauen über »die Männer« im allgemeinen und »große Jungs« im besonderen.

Es ist also recht leicht, eine Party in Schwung zu bringen. Man muss nur ein Spielzeug ins Spiel bringen, der Rest entwickelt sich dann von alleine.

*Als die seinerzeit neuen mobilen Telefonapparate im Schwabenland vorgestellt wurden, fragte ein Einheimischer den Vertreter des Herstellers: »Jo hänn die koi Schnur?«
So kam es zu dem sch(m)erzhaften Namen, den manche Menschen heute solchen Telefonen geben...