Sonntag, 27. Juli 2008

Schlank und gesund in 40 Tagen! - 5

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nicht zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, inzwischen ist auch die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow eingetroffen.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.

Tag 5: Ich mache mir Sorgen.

Durch das Fasten von all diesen Gedanken entwickelt sich eine Angewohnheit, richtig zu denken. Wir überwinden nicht nur das jeweilige einzelne Denkmuster, sondern es wird uns gelingen, die Tendenz zum negativen Denken durch eine Tendenz zu positiven Gedanken zu ersetzen, wenn wir konsequent dran bleiben. So geschieht eine Veränderung von innen nach außen.

Heute fasten wir von dem Gedanken: »Ich mache mir solche Sorgen!«

Sorgen haben nicht nur die Kraft, uns zu bedrücken und depressiv zu stimmen, sondern sie ersticken auch das Wort Gottes, das in unser Herz gesät wurde.
Der Schlüssel zum Fasten von Sorgen liegt darin, dass wir begreifen: Sorgen sind eine Angewohnheit. Je mehr man sich sorgt, desto abhängiger wird man davon. Der Mensch versucht, durch Sorgen Trost zu erlangen, aber es tritt genau der gegenteilige Effekt ein. Wir brechen mit dieser Gewohnheit, indem wir von der Denkweise »Ich mache mir Sorgen« fasten.

Wie?
  • Zuerst müssen wir erkennen, dass Sorgen nichts Gutes bewirkt. Jesus sagte in Matthäus 6, 27-29: »Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. «
  • Sorgen verursachen Verletzungen und Schmerzen. Sie führen zu Krankheit und Belastung. In Sprüche 12, 25 lesen wir: »Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn.« Normalerweise hört man auf, etwas zu tun, wenn man bemerkt, dass es Schmerzen verursacht.
  • Wer sich Sorgen macht, denkt über Dinge nach, die verkehrt sind. Fange statt dessen an, über Dinge nachzudenken, die in deinem Leben richtig sind. Psalm 103, 2-5: »Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.«
  • Betrachte Sorgen als ein Signal, ins Gebet zu gehen. Drehe die Sorge um. Benutze Sorgen als Waffe. Sorge sagt dir, dass es an der Zeit ist, zu beten! Philipper 4, 6-7: »Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.«
  • Konzentriere dich auf die Absichten Gottes mit deinem Leben: Seelen gewinnen, anderen Menschen dienen, ein Segen für die Mitmenschen sein… »Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?« (Matthäus 6, 25)
  • Schau nach draußen. Wenn die Sonne scheint, dann schau ganz genau hin. Dazu hat Jesus aufgefordert: »Seht euch die Vögel an… seht euch die Lilien auf dem Feld an… seht euch das Gras an…« Er möchte, das wir hinausschauen und seine Obhut der Schöpfung bemerken. Und du bist die Krone der Schöpfung – erwarte heute seine Fürsorge.

Denke richtig, lebe richtig. Sorge dich nicht, sei glücklich!

Neulich in Nashville...

...gab es leider keine Karten mehr für das Konzert eines der beiden noch lebenden Ex-Beatles. Schade, denn ein Konzertbericht aus Nashville ist recht positiv. Seine CDs aus den letzten paar Jahren gefallen mir auch, besonders und vor allem Ringorama, bei der unter anderem Eric Clapton, David Gilmour und Willie Nelson mitgewirkt haben. Ein Zitat aus der CD, das mich seit dem ersten Hören noch immer und immer wieder zum Kichern bringt: If I had a poem, I would send one. But I don't have a pen I can depend on. Herrliches Wortspiel, pen / depend on - geht nur im Englischen. Na ja. Wie schon jene anderen älteren Herren sangen, die seinerzeit mit den Beatles zusammen populär wurden: You can't always get what you want.

Ich hatte vor einigen Wochen über die Eintrittspreise in den U.S.A. gemeckert, und bleibe auch dabei, dass es unerhört ist, was zum Beispiel Bon Jovi oder ein Broadway-Theater in Manhatten kosten.
Dass es durchaus auch anders geht, beweist Bob Dylan. Der Eintritt zu den Konzerten in seinem Heimatland kostet zwischen 35 und 65 Dollar. Leider hatten wir auch keine Gelegenheit zu einem Dylan-Konzert, da der Künstler, während wir Amerika durchstreiften, andernorts auf der Welt beschäftigt war.
Wir waren etwa einen Monat zu früh dran, wie die bereits aufgehängten Plakate zeigten. Na ja. Wie schon jene anderen älteren Herren sangen, die gelegentlich auch mit Bob Dylan zusammen auftraten: You can't always get what you want.

Samstag, 26. Juli 2008

Schlank und gesund in 40 Tagen! - 4

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nicht zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, inzwischen ist auch die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow eingetroffen.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.

Tag 4: Mir wird etwas Schlimmes zustoßen.

Wir gehen in den vierten Tag unseres Fastens von falschen Gedanken hinein. Es ist wichtig, das Ziel im Auge zu behalten: Wir geben falsche und schädliche Denkmuster auf, verzichten bewusst auf sie. In unserem Kopf existieren bestimmte Denkweisen und Vorstellungen, die wir auslöschen müssen. Sie sind giftig und tödlich für das siegreiche Leben, das wir anstreben.
Es wäre absurd, in den gewohnten Denkmustern zu verharren und gleichzeitig zu erwarten, dass sich unser Leben ändert.

»Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er«, könnte man aus der King James Version der Bibel Sprüche 23, 7 wörtlich übersetzen. (In deutschen Bibelübersetzungen wird dieser Satz allerdings stark abweichend wiedergegeben.)

Der Gedanke, von dem wir heute fasten wollen, hat mit Tragödien und Leiden zu tun.
Die Furcht schleicht sich leicht in unser Leben, wenn Schießereien in Schulen, Naturkatastrophen oder ähnliche Ereignisse geschehen. Schnell entsteht der Gedanke, wir seien Freiwild und leichte Beute für Satan oder gestörte Menschen, jeden Augenblick kann uns Unheil treffen.

Es ist falsch, zu denken: Meiner Familie oder mir könnte etwas Schlimmes zustoßen.

Öffne der Erwartung von Unglücken nicht die Tür. Dein Verstand mag dagegen streiten wollen, aber genau deshalb wollen wir von diesem Gedanken fasten. Selbstverständlich müssen wir Mitleid, Fürbitte und praktische Hilfe für Menschen haben, denen etwas Schlimmes zugestoßen ist, aber wir dürfen nicht zulassen, dass durch solche Tragödien unsere eigenen Zukunftserwartungen bestimmt werden.
Hiob lebte mit der ständigen Vorstellung, seiner Familie könnte Unglück widerfahren. Und dann traf die Erwartung ein. Er sagte: »Was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und wovor mir graute, hat mich getroffen.« (Hiob 3, 25)

Wir wollen solche Gedanken heute unter unsere Kontrolle bringen. Wie?
  • Glaube an Gottes Zusage aus Psalm 91, 10-12: »Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen. Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.«
  • Denke in deinem Inneren: »Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen« (Jesaja 54, 17).
  • Fülle deinen Geist und dein Herz heute immer wieder damit, bis du es schließlich über die Lippen bringst.
  • Halte an dem Wissen fest, dass Gott sein Wort tun wird, wenn wir es glauben, denn in Jeremia 1, 12 heißt es: »Ich will wachen über meinem Wort, dass ich's tue.«
  • Erwarte, dass deiner Familie und dir etwas Gutes widerfahren wird.
Für heute beenden wir unsere Fastenimpulse mit diesem Gedanken:

Man kann eine Frau oder einen Mann nicht aufhalten, wenn sie von falschen Denkmustern frei sind.

Freitag, 25. Juli 2008

Yes, we can!

Manches an der Rede, die Barack Obama gestern gehalten hat, erinnerte mich an die Gedanken in »Schlank und gesund in 40 Tagen«, die ich zur Zeit übersetze. Natürlich versucht wohl jeder Wahlkämpfer, positiv beim Volk anzukommen, aber - und das ist nicht bei jedem so - Herr Obama wirkt dabei vollkommen echt und aufrichtig.
Er ist ein Profi, aber ein sympathischer und glaubwürdiger Profi. Was er sich so wünscht und vorstellt mag zum Teil utopisch sein und wirken, aber andererseits: Da war mal jemand, der verkündete: »I have a dream...« - und viele Jahre später, heute nämlich, hat sich sein Traum für Amerika und die Welt weitgehend erfüllt.
Nun ja. Wir werden nicht wahlberechtigt sein, aber es war hoch interessant gestern abend und vor allem ging es mir / uns darum, dem Senator ein ganz herzliches - eben ein typisch Berlinerisches - Willkommen zu bereiten. Ich mag Amerika und die Amerikaner.
Bei Haso finden sich bereits zahlreiche Fotos von Motiven, die ich ebenfalls aufgenommen habe, daher fällt meine Auswahl hier kleiner aus, denn wozu soll man Laternenkletterer, Notarztfahrzeuge mitten in der Menge, Volksmassen, Leute, die buchstäblich »aufs Klo gehen« und ähnliches dort bei Haso und hier bei mir finden.

Wer die Rede verpasst hat, kann sie hier im Internet anschauen und anhören: Tagesschau - die Sondersendung.
Wer mehr Fotos sehen will, klickt also bei Haso, den ich hier gerne mal wieder bildlich vorstelle:

Selten habe ich eine so bunte Mischung so fröhlich und hoffnungsvoll erlebt wie gestern:

Die Kameras der Welt - und damit die Völker der Welt - schauten auf diese Stadt:

Und obwohl wir ein gutes Stück von der Bühne entfernt waren, ermöglichte eben diese Technik einen guten Blick auf den Mann, der die über 200.000 Menschen angelockt hatte:

P.S.: Solange McCain nichts besseres einfällt, als an dem rumzumeckern, was Obama tut, anstatt selbst einmal irgend etwas zu tun, wird er wohl im Schatten stehen bleiben - was ja eine ganze Menge Menschen hoffen. Immerhin hat er eine Bratwurst verspeist, ist ja irgendwie auch eine Geste...

Schlank und gesund in 40 Tagen! - 3

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nicht zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, inzwischen ist auch die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow eingetroffen.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.


Tag 3: Ich bin überfordert.

Fühlst du dich überfordert? Dann ist der heutige Impuls beim Fasten vom falschen Denken genau das richtige für dich.

Wir fasten heute von dem Gedanken: Ich bin überfordert.

Gleichzeitig fasten wir auch von Gedanken, die damit zusammenhängen: Dies wird ewig nicht fertig werden. Ich habe zu viel zu tun. Das wächst mir über den Kopf. Dafür steht nicht genug Zeit zur Verfügung. Das kann ich nicht mehr schaffen… - Solche Gedanken müssen verschwinden. Heute!

Wie?

Die gesamte Schöpfung wurde in sechs Tagen fertig gestellt. Es ist Gottes Eigenart, Dinge zu erledigen, und zwar zügig. Erwarte heute seine Hilfe. Alleine schaffst du es sicher nicht.

Die meisten Menschen verstehen nicht, was Jesus meinte, als er sagte: »Nehmt mein Joch auf euch«. Ein Joch ist ein Gerät, mit dem man zwei Ochsen durch ein Geschirr verbindet. Dadurch pflügen sie gemeinsam, so dass der zweite Ochse den ersten unterstützen kann, wenn dieser schwach wird, überfordert ist.
Wenn wir uns überlastet fühlen, müssen wie sein Joch in Anspruch nehmen. Das bedeutet, dass er mit uns verbunden wird. Er wird uns helfen, die Last zu tragen. Natürlich ist es am Ende er, der die meiste Belastung abbekommt, denn es heißt: »Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch«. (1. Petrus 5, 7)

Wie das geht? So funktioniert es:
  • Sei ehrlich. Sage ihm, was anliegt, wo dich die Lasten erdrücken wollen.
  • Bitte ihn, an deiner Stelle die Lasten zu tragen. Glaube, dass er es tun wird.
  • Stell dir bildlich vor, wie du mit ihm durch das Joch verbunden bist. Er hält dich aufrecht!
  • Fang an zu glauben, dass du mit allem fertig wirst. Glaube es heute! Du wirst alles bewältigen. Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. (Markus 9, 23)
  • Denke es: Ich kann heute alles bewältigen, weil ich mit Jesus durch das Joch verbunden bin.
  • Sprich es aus: Ich kann heute alles bewältigen, weil ich mit Jesus durch das Joch verbunden bin.
Erfolg oder Niederlage hängen zum großen Teil davon ab, wie du denkst. Du wirst nicht versagen. Du bestimmst, anstatt bestimmt zu werden!

Donnerstag, 24. Juli 2008

Schlank und gesund in 40 Tagen! - 2

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nicht zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, inzwischen ist auch die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow eingetroffen.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.


Tag 2: Ich habe nicht genug.

Fasten ist ziemlich beliebt, aber Fasten von falschen Gedankengängen gab es bisher noch nicht. Diese Reise führt uns an ein Ziel, das mit dem Verzicht auf Nahrung oder Diäten unerreichbar wäre.
Gestern haben wir von dem Gedanken »Ich kann das nicht« Abstand genommen. Sieg oder Niederlage im Leben hängen davon ab, wodurch der Entscheidungsfindungsprozess in deinem Leben bestimmt wird – und deine Entscheidungen werden von deinen Denkmustern bestimmt. Wenn man »kann ich nicht« denkt, wird man »kann ich nicht« erleben. Wir wollen mit dem »kann ich« leben: »Ich vermag alles durch Christus, der mich stark macht«.

Am zweiten Tag, also heute, fasten wir von dem Gedanken, der lautet: »Ich habe nicht genug«.

Es ist wichtig, dass du jetzt aufmerksam bist. Es geht um ein Denkmuster, das ausdrückt: Ich habe nicht genug Geld. Ich habe nicht genug Zeit. Ich habe zu wenige Freunde. Ich habe keine ausreichende Erfahrung. Meine Ausbildung ist ungenügend…
Dieser Gedanke ist ein unsichtbarer Zaun, der dich in den Hinterhof des Mangels und der Defizite einsperrt.
Unser Gott gibt sich selbst den Namen El Shaddai, der Gott des Überflusses.

Wir haben mehr als genug von Gott in uns, lasst uns nie wieder »nicht genug« denken. Statt dessen wollen wir »mehr als genug« denken.
  • In 1. Könige lesen wir, dass mehr als genug für Elija und die Witwe vorhanden war.
  • Im Buch 2. Mose lesen wir, dass Tag für Tag mehr aus genug Versorgung für die Kinder Israels vorhanden war.
  • Das Kapitel 6 des Johannesevangeliums berichtet, dass nach der Speisung der 5000 Menschen mehr als genug Brot übrig war.
  • In Markus 5 lesen wir, dass mehr als genug Salbung vorhanden war, um Jairus, die Frau mit den Blutungen und andere Anwesende zu heilen.
Denke so: »Ich habe immer mehr als genug, weil es in Philipper 4, 19 heißt: Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.«
Sprich es aus: »Ich habe immer mehr als genug. Mein Gott ist mehr als genug. Er wird die Fenster des Himmels öffnen und einen Segen ausgießen, für den ich gar nicht genug Platz habe. Er gibt mir ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß!« (Lukas 6, 38)

Neulich in Washington D.C. ...

...gelang der besten aller Ehefrauen dieser Schnappschuss, der mich an der Seite eines freundlichen Menschen zeigt.


Selbiger freundliche Herr war allerdings, wie man leicht erkennt, nur eine Pappfigur. Heute kommt nun nicht die Pappfigur, sondern der echte zukünftige Präsident der U.S.A. nach Berlin. Wir sind dabei, wenn er seine Grundsatzrede an der Siegessäule hält. Ich bin gespannt.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Schlank und gesund in 40 Tagen! - 1

Aus einer Gemeinde in Chicago (Life Changers International Church) stammt diese Serie über 40 Tage Fasten – in diesem Fall geht es aber nicht darum, nicht zu essen, sondern um das Fasten von falschen Denkmustern.
Aufmerksam auf die Serie wurde ich durch
Don Ralfo. Ob ich es schaffe, jeden Tag einen Beitrag zu übersetzen, sei dahingestellt. Aber ich beabsichtige auf jeden Fall, die komplette Serie zu bringen, inzwischen ist auch die Genehmigung durch Pastor Gregory M. Dickow eingetroffen.
Nicht alles entspricht zu 100 Prozent meinem persönlichen Empfinden, aber es sind zweifellos wertvolle Impulse, mit denen eine Beschäftigung lohnend ist.


Tag 1: Ich kann es nicht.

Herzlichen Glückwunsch! Heute beginnt eine 40tägige Reise. Wir werden in den nächsten 40 Tagen ein Fasten von verkehrtem Denken praktizieren.
In dieser Serie geht es nicht darum, nichts zu essen. Fasten heißt, auf etwas zu verzichten. In diesem Fall verzichten wir auf falsche Denkmuster, wir geben sie auf. Wenn jemand zusätzlich in den 40 Tagen neben schädlichen Gedanken auf etwas anderes verzichten möchte, ermutigen wir dazu, aber wir fordern nichts Derartiges. Es wäre eine Sache zwischen dir und Gott.

Es ist ganz einfach. Allzu oft machen wir Dinge viel schwerer und komplizierter, als sie wirklich sind. Jesus sagte: »Nehmt mein Joch auf euch, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht«. Die schwere Last hat er bereits getragen. Unsere Aufgabe besteht nun darin, »Ruhe zu finden«, indem wir das glauben, was er bereits für uns getan hat. (Matthäus 11, 29-30)

Der heutige Impuls lautet schlicht und einfach, dass wir vom »Das kann ich nicht« fasten.

Es gibt vieles, was wir uns nicht zutrauen: Ich kann mich nicht ändern. Ich kann das nicht glauben. Ich schaffe das nicht. Ich kann nicht vergeben. Ich kann nicht genesen. Ich kann das nicht bewältigen. Ich kann keine Arbeitsstelle finden. Ich kann keinen Ehepartner finden. Ich kann meinen Bildungsabschluss nicht schaffen. Ich kann die Rechnungen nicht bezahlen. Ich kann das nicht begreifen… - die Liste könnte endlos weiter gehen.
Glaube mir, eine derartige Geisteshaltung und innere Einstellung führt uns zum Versagen, zum Aufgeben, zum Leben in Negativität. Solche Gedanken sind Gift, das wir nicht mehr zu uns nehmen dürfen.

Von heute an ersetzen wir diesen Gedanken durch: »Das kann ich!«

In Philipper 4, 13 schreibt Paulus: »…ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.« Es gibt ein Sprichwort: »Egal, ob du glaubst, du kannst es nicht, oder ob du glaubst, du kannst es - du hast Recht.« Beides trifft zu.
Der Geist Gottes wohnt in dir. Du kannst tun, was er in dir tun kann. In 1. Johannes 4, 17 lesen wir: »…wie er ist, sind auch wir in dieser Welt«.
  • Denke: »Ich kann.«
  • Sage: »Ich kann.«
  • Denke über Philipper 4, 13 nach: »…ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.«
  • Gib den Gedanken auf, dass es etwas gibt, was du nicht tun kannst. Entferne ihn aus deinem Wortschatz.
  • Bremse dich jedes Mal, wenn du meinst, etwas nicht zu können – oder korrigiere dich, wenn du es bereits gedacht oder gesagt hast.
Alles klar?

Benedikt: Ein festes Fundament

Eine neue Generation von Christen müsse zum Aufbau einer Welt beitragen, »in der das Leben angenommen, geachtet und geliebt und nicht abgelehnt, wie eine Bedrohung gefürchtet und zerstört wird«, sagte Benedikt XVI am Sonntag vor über 350 000 Gläubigen in Australien. Er machte Gier nach materiellem Reichtum sowie Zynismus für die vom ihm kritisierte »geistliche Wüste« verantwortlich. »Eine innere Leere, eine namenlose Furcht und ein heimliches Gefühl der Hoffnungslosigkeit« beherrschten die Welt. Ziel sei dagegen »eine neue Zeit, in der die Hoffnung uns von der Oberflächlichkeit, der Lustlosigkeit und der Ichbezogenheit befreit, die unsere Seele absterben lassen und das Netz der menschlichen Beziehungen vergiften«.
Benedikt forderte die Jugendlichen auf, stolz und offen zu ihrem Glauben zu stehen. Der Glaube an Christus helfe einem dabei, sein Leben auf einem festen Fundament aufzubauen.

Find ich gut, was er da gesagt hat.

Quelle: AP

Dienstag, 22. Juli 2008

Wie kann ich eigentlich Zeit, die gerade ist, umarmen?

Blöde Frage, oder? Völlig sinnlos formuliert, auf so etwas kann man nicht antworten. Jedoch: Solcher Unfug wird uns dauernd angeboten.

Da liest man: »...umarmen Widersprüche in der Bibel.« Toll. Wie das geht, wird unsereinem in der Regel nicht erklärt. Sucht man einen Widerspruch und sagt dann zu ihm: »Lieber Widerspruch, darf ich dich mal herzlich drücken?« Und wenn er dann den Kopf schüttelt, der Widerspruch, was dann? Gewalt anwenden? Oder einen Kollegen des Widerspruches suchen?

Man liest auch: »Jetzt ist die Zeit!« - eine überwältigende Erkenntnis! Gestern war sie noch nicht, die Zeit, heute ist sie plötzlich. Sie muss irgendwie erschaffen worden sein, so über Nacht, oder sie hat sich per Evolution aus der Vorzeit über die Halbzeit zur Zeit entwickelt. Jedenfalls ist sie jetzt, die Zeit. Eine ganz famose Erkenntnis.

»Du kannst einen Unterschied machen!«, ruft gelegentlich einer den Zuhörern zu. Okay. Man nehme einen Ter, eine Portion Ed, vergesse das Schi nicht und füge eine passende Portion Un hinzu. Schon hat man ihn gemacht, den Unterschied. Gar nicht schwer. Eigentlich kinderleicht, kann jeder, nicht nur die junge Generation, der das so oft bescheinigt wird.
Auf ähnliche Weise funktioniert es übrigens, »Sinn zu machen«. Die Zutaten sind sogar übersichtlicher: Ein Nn und ein Si.

Nicht ganz so leicht ist es offenbar, fremde Sprachen zu verstehen und sie dann auch noch ins Deutsche zu übertragen. Sich gar die Mühe zu machen, etwas nachzusschlagen, was irgendwie »keinen Sinn macht«, wäre zu viel verlangt...
  • »To embrace« - das heißt eben nicht nur umarmen, sondern hat je nach Zusammenhang viele weitere Bedeutungen.
  • »Now is the time« - da formuliert man »Es ist an der Zeit...« oder »Der Zeitpunkt ist da...«.
  • »To make sense« heißt schlicht und einfach »sinnvoll sein«. Die Verneinung, »to make no sense«, bedeutet, dass etwas keinen Sinn ergibt.
Aber nein, lieber nicht nachdenken, was man so von sich gibt. Womöglich umarmt man andernfalls noch die deutsche Sprache und fängt an, einen Unterschied zu machen im Ausdruck. Es ist nicht die Zeit, das zu tun!