Dienstag, 31. März 2009

Nein, da ist keine Frau.

Der Blick auf das Küchenfenster der Nachbarin zeigt folgendes: Links am Fenster ist ein Vorhang. Rechts auf der Fensterbank sitzt eine Katze. Über der Katze ist ein Regal zu sehen (mit einer schrägen Stütze). Auf dem Regal steht eine Flasche, ein Becher und ein Blumentopf. In der Mitte des Raumes steht ein Weinglas auf dem Tisch. Direkt unter dem Fenster ist eine Leine, an der ein paar Wäschestücke hängen. Das ist alles. Eine Person ist nicht zu sehen. Die helle Fläche in der Bildmitte ist nur die Wand.

Quelle und mehr davon: Onlinewahn - Kippbilder

P.S.: Ich bin beim Lektorieren eines Buches über Kommunikation darauf gestoßen. Mehr zum Buch, wenn es in ein paar Wochen erschienen sein wird.

Montag, 30. März 2009

2 oder 3 Spalten?

3 Spalten2 SpaltenDie Redaktion, für die ich monatlich das zweiseitige Dokument »Gebet für Berlin« produziere, ist geteilter Meinung, ob zwei oder drei Spalten lesefreundlicher sind.
Ein Klick auf die Bilder rechts öffnet den Gebetsbrief März 2009 (2 Spalten) beziehungsweise April 2009 (3 Spalten) als PDF-Dokument.

Was meinen die geschätzten Blogbesucher?



P.S.: Früher waren diese Flashgear-Abstimmungen wesentlich schneller beim Ladevorgang.
P.P.S.: Früher hatten wir einen Kaiser!

Sonntag, 29. März 2009

Spirit on the water

Nur noch 3 Tage, dann kann ich vielleicht dieses Lied live hören. Vielleicht auch nicht. Es gibt ja noch andere. Aber auf jeden Fall etwa 16 bis 18 Songs.



Vorfreude ist doch statthaft?

Samstag, 28. März 2009

MEINE Enkel!

So grautlierten MEINE Enkel ihrer Mama zum Geburtstag:



Da freut sich auch der (stolze) Opa...

P.S.: Video made by SAM

Freitag, 27. März 2009

Ach so!


Ich habe mich gewundert: Amazon hat mir ein Buch namens »Emerging Church« empfohlen. Lesen die meinen Blog? Das hielt ich für unwahrscheinlich. Also klickte ich auf »Warum wurde mir das empfohlen?«. Und siehe da: Des Rätsels Lösung ist meine Bewertung des Buches »Feuertaufe für die Freiheit« von Peter Hoover, das ich seinerzeit für den Verlag ins Deutsche übersetzt hatte.

Nun ist »Feuertaufe« kein Buch über emergentes Christsein, sondern über die grausame Geschichte der Täuferbewegung. Oder - wenn ich es recht überlege - vielleicht doch ein Buch zum Thema, denn die Leidensgeschichte der Täufer hat durchaus Berührungstpunkte mit unseren heutigen Überlegungen, wie Gemeinde wieder relevant für ihre Umgebung werden könnte.

Falls jetzt jemand neugierig sein sollte: »Feuertaufe für die Freiheit« gibt es (samt Leseprobe) hier bei Down to Earth.

Donnerstag, 26. März 2009

Superwahljahr: Artikel ONE unterschreiben!

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. -Mahatma Gandhi
Keiner weiß heute, wer die Bundestagswahlen gewinnen wird. Es gibt im Kampf gegen extreme Armut kein rechts oder links, und auch keine Mitte. ONE sammelt derzeit Unterstützung für das Anliegen, den »Artikel ONE« in die Koalitionsvereinbarungen der nächsten Regierung unseres Landes aufzunehmen - wer auch immer die Wahlen gewinnen mag.

Der Wortlaut:
Artikel ONE
Die Bundesregierung hat die Verpflichtung, entschieden gegen extreme Armut in der Welt vorzugehen. Die Erfolge der vergangenen Jahre zeigen, dass es einen Weg aus der Armut gibt. Deutschland hält die Versprechen an Afrika ein und stellt bis 2010 0,51 Prozent und bis spätestens 2015 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit bereit.
Eigenverantwortung der Entwicklungsländer sowie transparente und koordinierte Unterstützung sind der Schlüssel für eine hochwirksame und effiziente Entwicklungszusammenarbeit. Diese muss sich an den Millennium-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen ausrichten. Die deutsche Regierung baut daher erfolgreiche Programme in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Bildung und Infrastruktur aus. Zudem unterstützt Deutschland eine Handelsinitiative für Afrika und ein gerechtes Entschuldungsverfahren für Länder, die von untragbaren Schulden bedroht sind.
Mehr dazu (und dann rechts oben die Möglichkeit, dafür zu stimmen) durch Klick auf das Poster:


Wir bedanken uns herzlich bei jedem, der sich der Petition anschließt. Die Erfahrungen mit bisherigen Aktionen zeigen, dass die Politiker weltweit zunehmend auf ONE reagieren - je mehr Unterstützung, desto deutlicher ihre Reaktion.

Mittwoch, 25. März 2009

Emergent grandpas and grandmas

Es ist ja kein Geheimnis: Ich bin am emergenten Dialog interessiert und nach Möglichkeit beteiligt. Manch einem in »meiner« Gemeinde ist das suspekt, aber das macht nichts. Mir ist auch manches in »meiner« Gemeinde suspekt. Die perfekte Gemeinde gibt es sowieso nicht, abgesehen von den Jesus-Freaks in Remscheid, dem Vernehmen nach. Bisher hatte ich keine Gelegenheit, die selbst in Augenschein zu nehmen und mit meinem Auftauchen die Perfektion zumindest besuchsweise zu unterbrechen. Doch ich schweife ab ...

Ist der emergente Dialog eher etwas für junge Leute? Der Eindruck scheint bei manchen Beobachtern vorzuherrschen, jedenfalls sagte mir neulich jemand: »Bist du nicht zu alt für solche Experimente?« Ich verneinte.

In Albuquerque trafen sich kürzlich über 900 Menschen zur »Emerging Church Conference«. Jonathan Brink berichtet:
This was not your Guiness swilling, cool glasses wearing, hip, urban crowd. This was your grandpas and grandmas, parents and friends. The average age in the room was at least 50.
Schön, sehr schön. Jonathan Brink zeigte sich auch beeindruckt von einer Gesprächsrunde. Diese Passage habe ich übersetzt:
Was dann folgte, hat mich wirklich überrascht. Wir verbrachten fast 30 Minuten in einer Gesprächsrunde. Das Durchschnittsalter an meinem Tisch lag bei 50 Jahren, überwiegend Katholiken. Es war unglaublich, was die Stimmen aus der katholischen Kirche über ihre Sicht der protestantischen Reformation sagten. Einige Zitate:

1. Wir sind dermaßen wegen der Abtreibungsfragen besorgt, dass wir die Tatsache überhaupt nicht beachten, dass Kriege stattfinden.
2. Unsere Kirche stürzt durch die GLBT-Debatte (GLBT: Gay, Lesbian, Bisexual Transgender) ins totale Chaos.
3. Die emergente Bewegung bewegt sich vom Ausschließen ausgesuchte Beispiele auf das Ziel zu, kein Beispiel auszuschließen.
4. Wie wir uns fühlen: hoffnungsvoll, begeistert, suchend, menschlich, sehr aufgeregt, energiegeladen, dankbar.
5. Euch Protestanten empfinden wir als Menschen, die während der letzten 500 Jahre abgelenkt waren.
6. Wir entdecken gerade, dass wir die Bibel selbst lesen können.
7. Ich lerne, die Mythen meines eigenen Glaubens zu entlarven.
8. Es ist schön, darüber zu reden, wer die zentrale Autorität ist: Jesus.
Nichts ausschließen, auch nicht die Katholiken, Pfingstler, Evangelikalen, Charismatiker, Protestanten und was es noch so alles in Gottes buntem Völkchen gibt - finde ich prima. Das heißt ja nicht, alles gut zu heißen. Das heißt erst einmal lediglich, Respekt vor der Einzigartigkeit des anderen zu haben.
Und dass ich als post-charismatisch-post-pfingstlerisch-post-moderner Opa noch einiges von meinen katholischen Glaubensgeschwistern lernen kann, ist mir schon seit einigen Jahren klar.

Hier der Originalbericht vom ersten Tag der Konferenz: The Emerging Church Conference - Day 1

Dienstag, 24. März 2009

Platz 3 bei Google


Na so was. Sucht man via Google nach drei bestimmten Worten, landet mein kurzer Beitrag von gestern zur Zeit auf Platz 3. Da staunt der Blogger GJM.

Montag, 23. März 2009

CSS-Mac-Spezialisten?

Update 02.04.2009: Das Problem, von dem hier die Rede war, ist nunmehr erledigt.

24. Mai: Reinhard Bonnke in Berlin

Ich freue mich darauf: Am 24. Mai kommt Reinhard Bonnke nach Berlin. Er wird in einem Gottesdienst der »Gemeinde auf dem Weg« predigen, weitere Veranstaltungen in Berlin sind (bisher?) nicht geplant. Stets aktuelle Informationen hier.

Es empfiehlt sich, pünktlich zu erscheinen, da direkt am Veranstaltungsort (Waidmannsluster Damm 7 c-e, 13507 Berlin) kaum Parkplätze zur Verfügung stehen - mit Fußwegen ist zu rechnen. Am besten wäre: Ihr kommt alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln, damit ich bequem parken kann. Vielen Dank für Eure Rücksicht!